 | Absagen nach einer Woche |  |
Verfasst am: 07.11.2007, 02:38 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallihallo,
am Montag vor einer Woche schickte ich mein neues Manuskript (Kinderbuch für 9 - 11-jährige) an 12 Verlage, gestern noch an einen weiteren. Heute kamen bereits 2 Absagen. Die eine war Random-House (im Kinderbuch-Bereich cbj). Die Absage war eine fotokopierte Absage "vielen Dank für Ihr Manuskript / Ihr Angebot", also nichtmal extra für mich am PC ausgedruckt.
Normalerweise musste ich auf Absagen immer mehrere Wochen und Monate warten. Wenn's so schnell geht, ist das eine besondere (Ab-)Wertung? Oder Zufall? Oder haben sie meinen Namen erkannt und dachten "ach, die schon wieder!"?
Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit Verlagsabsagen gemacht?
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 07.11.2007, 03:14 |
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| jola |
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| Anmeldedatum | 23.09.2007 | | Beiträge | 319 | | Wohnort | Wien |
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Hallo Judith,
oje, das tut mir leid. Absagen sind immer total demotivierend. Trotzdem finde ich eine so rasche Antwort gut, dann da weißt Du wenigstens, woran Du bei dem Verlag bist. Absage ist Absage, da solltest nichts hinein interpretieren und Dich dadurch fertig machen! Ich denk mir immer "das hat halt nicht sein sollen" und "wer weiß, wozu das gut so war".
Besonders arg finde ich die Nicht-Antworter und ehrlich gesagt irgendwie noch schlimmer Verlage, die nach mehreren Monaten antworten, nähere Infos haben wollen und dann wiederum mehrere Monate brauchen, um zu sagen "das paßt nicht in unser Verlagsprogramm". Auf der Suche nach einem Verlag für mein Katzenbuch ist mir sowas untergekommen (hab mich darüber in meinem Blog etwas ausgelassen ). Das war dann der Grund, warum ich nicht weiter gesucht habe und bei BoD gelandet bin.
Liebe Grüße,
jola |
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Verfasst am: 07.11.2007, 09:07 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 2587 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Guten Morgen Judith!
Derart rasch erfolgte Absagen sind nicht auf die Qualität des Textes zurückzuführen, sondern auf ein Überangebot an Manuskripten, besonders bei Random-House, einem der weltgrößten Verlagskonzerne.
Nimm's nicht tragisch - und bloß nicht aufgeben! Es gibt noch so viele
gute Kinderbuchverlage im deutschsprachigen Raum.
Weiterhin toi, toi, toi
und einen lieben Gruß!
Hans |
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Verfasst am: 07.11.2007, 11:24 |
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| ChrisK |
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| Anmeldedatum | 16.04.2007 | | Beiträge | 192 | | Wohnort | Berlin |
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Mach dir nichts draus. Niemand hat dein Manuskript gelesen. Kann es sein, dass du das ganze Manuskript mit einem Begleitschreiben eingereicht hast? Heutzutage meistens keine gute Idee. Ich kenne einige Verlagshäuser, die solche Einreichungen sofort ungelesen zurücksenden bzw. wegwerfen, wenn kein Rückporto beiliegt.
Besser eine Kurzinhaltsangabe (max. 1/2 Seite), eine ausführliche Beschreibung (max. 4 Seiten, inkl. Zielgruppe etc.) und eine max. 20seitige Leseprobe einreichen.
Noch besser: Vorher anrufen, sich mit dem zuständigen Lektor verbinden lassen, das Projekt kurz (!) beschreiben, nachfragen, ob Interesse besteht und fragen, wie du einreichen sollst.
An die "großen" Verlage braucht man sich m.E. nur wenden, wenn man dorthin einen direkten persönlichen Kontakt hat. Die meisten Anfänger und "Irren" wenden sich zuerst an die Branchenriesen, umso größer ist dort das Aufkommen unverlangt eingesandter Manuskripte, umso größer ist die Möglichkeit, dort nicht wahrgenommen zu werden.
Gruß
Chris |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 07.11.2007, 12:32 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Hans,
leider gibt es wesentlich weniger Kinderbuchverlage als es scheint. Die meisten sind zu Verlagsgruppen zusammengefasst. Beispiel: Oetinger = Ellermann = Dressler = Klopp. Da reicht es, bei nur einem hinzuschreiben. Der Kinderbuchbereich für die betreffende Altersgruppe bei Random House wäre cbj.
Wenn ich mir die Bücher von Kleinverlagen ansehe, stelle ich immer wieder fest, dass sie bei Amazon schnell verschwunden sind, bei Libri oft gar nicht auftauchen, und im Buchhandel auch nicht existieren. Die kommen für mich nicht infrage, dann lieber gleich BoD. Doch das möchte ich natürlich vermeiden.
Chris, natürlich habe ich es so gemacht. Bei cbj (und den meisten anderen Verlagen) hatte ich auch mit der zuständigen Frau telefoniert und abgesprochen, wie viel ich schicken werde. Oetinger wollte das Manuskript nicht, da kein Fantasy mehr genommen wird (obwohl ich das Buch nicht in diesem Bereich einordnen würde), aber das muss ich einfach hinnehmen. Lediglich bei Beltz & Gelberg (das war der 13. Verlag) habe ich das komplette Manuskript geschickt, da ausdrücklich gesagt wurde, da es nicht so lang ist, könne ich das machen.
Ich brauche noch viele drückende Daumen für die restlichen 11 Verlage!
Grüßle und schönen Tag,
Judith |
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 | Re: Absagen nach einer Woche |  |
Verfasst am: 07.11.2007, 13:11 |
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| Franz W. Bauer |
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| Anmeldedatum | 04.10.2007 | | Beiträge | 117 | | Wohnort | Wien |
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| Judith hat Folgendes geschrieben: |
Welche Erfahrungen habt ihr bisher mit Verlagsabsagen gemacht? |
Hallo Judith!
Meine Erfahrungen der letzten Monate:
Ich habe mein Buch mit einem freundlichen Begleitschreiben in Vorausschau auf eine etwas erweiterte Neufassung und mit dem Hinweis auf seine Aktualität, Qualität und dem meistens recht guten Verkaufsrang bei Amazon und das gute Leserecho an 15 große Verlage (die größten überhaupt im deutschsprachigen Raum) geschickt.
Ich bekam innerhalb von 5 Monaten nur Absagen mittels "Schimmelbrief" und - was ich bemerkenswert finde - 11 Verlage schickten mir das Exemplar zurück (!) und bei allen diesen Büchern sah ich ganz deutlich - sie waren offensichtlich nichteinmal durchgeblättert worden.
Klar war ich letzten Endes enttäuscht. Mittlerweile bin ich aber doch froh, vor 2 Jahren bei BoD gelandet zu sein, denn ich sehe auch bei jenen Büchern, die in meine Sparte fallen und von großen Verlagen herausgebracht wurden, abgesehen mal vom alten Carr und zwei, drei anderen, keine sonderlichen Erfolge. Und bei Autoren, die sich mit kleinen Verlagen zufrieden geben, sehe ich noch mehr Bücher unter "ferner liefen" - und das Frustrierende dabei ist für viele, dass sie mit Verträgen mit vergleichsweise winzigen Vergütungen gebunden sind, obwohl die Verlage auch nicht mehr zustande bringen, als hätten die Autoren gleich über BoD veröffentlicht, sich eine bessere Spanne geholt und selbst für ihr Buch geworben.
Ich meine, BoD hat ebenso Zukunft, wie der Versandbuchhandel und wir sind mit BoD und Amazon die Vorreiter dieser Entwicklung.
Judith, ich schicke dir einen Spruch meiner Großmutter, die immer gesagt hat: "Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott". Ich für meinen Teil pfeif auf die herkömmlichen Verlage und werde mit meinem zweiten Buch, das ich für ein Millionenpublikum schreibe, auch wenn es dann nur ein paar tausend Menschen wirklich zu Gesicht bekommen und lesen, wieder bei BoD veröffentlichen und alles andere selbst in die Hand nehmen.
Ich wünsche dir viel Selbstvertrauen (denn deine Bücher haben Qualität!) und einen Verlag, der dich glücklich macht. Wenn das aber nicht klappt, gib dich nicht mit wenig zufrieden. Du hast dir viel mehr verdient, als nur Durchschnittliches!
Alles Liebe dir!
Franz |
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_________________ ACHTUNG! Dieses Buch gefährdet Ihre Nikotinabhängigkeit!
Die Rauchgiftfalle Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen |
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Verfasst am: 07.11.2007, 14:15 |
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| Ilo70 |
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| Anmeldedatum | 05.11.2007 | | Beiträge | 123 | | Wohnort | RLP |
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Vielleicht hilfst ein wenig? Fühl dich mal "gepuschelt".
LG
Ilo
Flaubert war ein Erfinder einer gewaltigen Wirklichkeit. Dem Autor war es vergönnt, jene schöpferischen Fähigkeiten zu besitzen, die Wesen, mit denen er die Welt seiner Werke bevölkert hat, ein wenig nach dem Beispiel Gottes zu schaffen. Er hat Männer und Frauen hinterlassen, die für die kommenden Jahrhunderte nicht mehr Figuren aus Büchern, sondern wirkliche Menschen sind.
Jetzt, da er tot ist, mein armer großer Flaubert, ist man dabei, ihm Genie zuzugestehen. Dieses Leben voller Meisterwerke, was trug es ihm ein? Ablehnung, Beschimpfung, moralische Kreuzigung.
In diesen Zeiten, wo das Geld die Kunst und die Literatur zu industrialisieren droht, widerstand Flaubert immer, immer den Verlockungen des Geldes. Er ist einer der letzten von uneigennützigen Arbeitern, der
nur dazu bereit war, Bücher von mächtigem Arbeitsaufwand und großen geistigen Anstrengungen zu schaffen, Werke, die ihrem Kunstsinn absolut gerecht werden, schlecht verkaufte Bücher, bezahlt mit einem bißchen
posthumen Ruhm.
Edmond Huot de Goncourt, (1822 - 1896) |
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Verfasst am: 07.11.2007, 16:14 |
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| TD |
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| Anmeldedatum | 01.11.2007 | | Beiträge | 25 |
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| Judith hat Folgendes geschrieben: | | Die meisten sind zu Verlagsgruppen zusammengefasst. Beispiel: Oetinger = Ellermann = Dressler = Klopp. Da reicht es, bei nur einem hinzuschreiben. |
Sicher? Ich hatte ein Manuskript zwei Verlagen angeboten, die zu einer Verlagsgruppe gehören. Einer hat gleich abgesagt, der andere hat es in der Titelrunde diskutiert. Vielleicht ist das auch bei den Verlagsgruppen unterschiedlich - aber ich hatte den Eindruck, dass die Tochterunternehmen selbständig entscheiden. Es war allerdings kein Kinderbuch, sondern ein Sachbuch.
Viele Grüße
Tobias |
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Verfasst am: 07.11.2007, 16:23 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 2587 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Das ist richtig. Tochterunternehmen von Verlagskonzernen entscheiden eigenständig.
Außerdem wechseln manchmal ziemlich rasch die Entscheidungsträger im jeweiligen Verlag - soferne das Typoskript vom Sekretariat überhaupt an den Tisch eines Lektors kommt.
Unverlangt eingesandte Texte haben es ohnehin schwerer, doch es geschehen, verfolgt man die deutschsprachigen Neuerscheinungen, immer noch Wunder!
Also, nicht voreilig den "Hut draufschmeißen", Geduld ist stets gefragt. |
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Verfasst am: 07.11.2007, 20:53 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1102 | | Wohnort | Emden |
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Das habe ich auch nicht gewusst, dass Tochterunternehmen selbständig entscheiden. Da kann ich ja noch einmal einen Rundumschlag machen mit meinen Kurzgeschichten - wie schön - die Karten sind damit neu gemischt!
Danke für die Info!
LG Grete |
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Verfasst am: 08.11.2007, 00:58 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Ich werde mich auf jeden Fall beim ein oder anderen Verlag "doof" stellen und an einen Tochterverlag schreiben. Vielleicht bekommt's ja wirklich dann jemand anders in die Finger. Aber vielleicht reißt mir ja einer von den 11 verbliebenen Verlagen mein Manuskript begeistert aus den Händen.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 13.11.2007, 17:34 |
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| Versailles |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 657 | | Wohnort | Hagen |
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Ich drücke dir, liebe Judith, ganz, ganz fest die Daumen!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Und lass' dich bitte auch von diesen grauenhaften, unkreativen Standardabsagen (die oftmals nicht einmal das Papier wert sind, auf das sie herunterkopiert wurden) nicht entmutigen!
Herzliche Grüße
Amalia |
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Verfasst am: 14.11.2007, 01:50 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Nee, Amalia, ich bleibe mutig!
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 14.11.2007, 12:32 |
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| Kausde |
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| Anmeldedatum | 25.09.2007 | | Beiträge | 14 |
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Liebe Judith,
viel Glück für die nächsten Versendungen deines Manuskripts! Manchmal hat die Zeit, die bis zur Absage (oder Zusage) verstreicht, aber gar nichts mit gelesen/nicht gelesen zu tun.
Je nachdem, wie ein Verlag Manuskriptzusendungen handhabt, dauert es einfach eine Weile, bis die Durchsicht fertig ist; manche Verlage verteilen Manuskripte in wöchentlichen oder monatlichen Sitzungen bei den Lektoren, wodurch die Wartezeiten erheblich länger werden, bei anderen läuft das ohne Zwischenschritte ab, und das Lektorat kann gleich zu- oder absagen. Und wie viele Manuskripte der jeweilige Verlag bekommt, spielt natürlich auch eine Rolle.
Also nicht entmutigen lassen!
Viele Grüße |
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Verfasst am: 14.11.2007, 16:52 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 2587 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Da stimme ich völlig zu.
"Mein" Verlag bekommt pro Monat bis zu
200 unverlangte Typoskripte per Post
(Mails werden ohnehin freundlich abgelehnt).
Sie werden jedenfalls alle "angelesen",
aber allein das benötigt viel Zeit. Wird der
Text für interessant befunden, bekommen
ihn die Lektoren. Bis diese alle vorgelegten
Typoskripte "durch haben", dauert es
wieder etliche Wochen.
Bis dann eine endgültige Entscheidung zu
Gunsten des Autors gefällt wird und ein
Verlagsvertrag zustande kommt, dauert
es wieder Wochen, vor allem dann, wenn
der Autor "Extrawürstel" braten möchte.
Das schildere ich deswegen, weil ich die
Ungeduld zwar verstehe, doch aus praktischer
Erfahrung nicht nachvollziehen kann.
Bei Kollegen, die sich mehr oder minder für
eine Eigenproduktion entscheiden, ist
die Situation selbstverständlich anders ge-
lagert, darüber habe ich habe kaum
Erfahrung, und wenn, nur "aus zweiter
Hand".
Grüße in die Runde! |
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