 | Anstand - Ehre - Gewissen |  |
Verfasst am: 17.12.2007, 22:11 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1571 | | Wohnort | Emden |
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Guten Abend!
Ich habe hier drei Sätze die immer mal wieder für die Beschreibung von Personen benutzt werden.
"Er ist ein anständiger Mensch."
"Er ist ein Mann von Ehre."
"Er hat ein reines Gewissen."
Welche Eigenschaften zeichnen einen anständigen Menschen aus?
Wie kommt ein Mensch zu Ehre?
Wann hat Mensch ein reines Gewissen?
Gibt es eine Skala an der man den Grad von Anstand, Ehre und Gewissen messen kann?
Welche Assoziationen habt ihr zu den einzelnen Sätzen?
Würde mich über ein paar Antworten freuen!
LG Grete |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 17.12.2007, 22:19 |
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Bevor die Diskussion losgeht: Warum sagt man eigentlich nur "Mann von Ehre" und nie "Frau von Ehre"?
Das fragt sich ernsthaft
Matthias |
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Verfasst am: 17.12.2007, 22:29 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1571 | | Wohnort | Emden |
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Hallo Matthias, wenn es das geflügelte Wort "Eine Frau von Ehre" nicht gibt - was denkst du, kann das bedeuten, dass es fest definierte Voraussetzungen zu erfüllen gilt, um Ehre zu erreichen?
LG Grete |
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Verfasst am: 17.12.2007, 22:34 |
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| Ich befürchte, dass - als diese geflügelten Worte entstanden - "Ehre" nicht im Lastenheft der Frauenrolle vorgesehen war ... außer, dass man ihrer verlustig gehen konnte (entehrt, ehrlos etc.)... |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 17.12.2007, 22:40 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1571 | | Wohnort | Emden |
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Offensichtlich beinhaltet männliche Ehre andere Kriterien als weibliche.
Demnach gibt es "die Ehre" nicht.
Welche Kriterien gelten für wen in der heutigen Zeit? |
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Verfasst am: 17.12.2007, 22:57 |
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| Arno Abendschön |
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| Anmeldedatum | 31.10.2007 | | Beiträge | 151 | | Wohnort | Bad Bevensen |
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Nur drei Schlaglichter:
1. Putin hat heute seinen Kandidaten für die Präsidentschaft als "anständig" vorgestellt. Er war mal ein anständiger Gazprom-Chef.
2. Ehre war eng verschwistert mit dem Begriff Duell. Daher keine Frau von Ehre.
3. Besser ein Gewissen als ein reines Gewissen. Ein funktionierendes Gewissen wird nie rein sein. |
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 | Re: Anstand - Ehre - Gewissen |  |
Verfasst am: 17.12.2007, 23:09 |
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| Gerhard |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 416 |
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| g.c.roth (Moderator) hat Folgendes geschrieben: |
"Er ist ein anständiger Mensch."
"Er ist ein Mann von Ehre."
"Er hat ein reines Gewissen." |
Hmmm, dolle Fragen. Fangen wir mit den einfachen an:
"...reines Gewissen" das ist ein für mich recht nichtssagender Satz, denn es gibt, meiner Meinung nach, keine objektive Definition, wann ein Gewissen rein ist. Das hängt nämlich von unseren eigene Glaubenssätzen ab. Adolf Hitler und Saddam Hussein hatten in ihrer eigenen Welt sicher ein reines Gewissen, in der Welt der anderen, sicher aber nicht. Viele von uns werden sicher auch ein reines Gewissen haben, wenn sie propagieren, dass andere gefälligst für 1€ pro Stunde arbeiten sollen, für andere ist eine solche Forderung aufruf zur Sklavenarbeit.
Das reine Gewissen hängt von unserer Definition ab und da gibt es keine objektive.
Ähnlich verhält es sich mit "einem Mann oder Frau von Ehre". Auch Ehre ist eine Frage der Gesellschaft und der eigenen Glaubenssätze. Und die ändern sich im Laufe der Zeit. Ehre im 3.Reich war anders, als wir es vielleicht heute definieren würden. Deshalb ist auch dieser Begriff für mich ziemlich leer. Wird nicht auch mit der Ehre die Ermordung von Frauen durch muslimische Männer gerechtfertigt? Ich mag diesen Begriff eigentlich überhaupt nicht.
Einzig mit dem Begriff "anstäniger Mensch" kann ich was anfangen. Das ist für mich einer, der andere nicht über den Tisch zieht, der nicht sein eigenes Wohl über das von anderen stellt und der mich nicht belügt.
Liebe Grüße
Gerhard |
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Verfasst am: 18.12.2007, 03:38 |
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| Leilah |
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| Anmeldedatum | 15.10.2007 | | Beiträge | 223 | | Wohnort | Kassel |
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Dass diese Begriffe immer vor dem Hintergrund der jeweiligen Gesellschaftsstruktur, Religion, Zeitepoche etc. gesehen werden müssen, ist selbstverständlich richtig. Da kann ich mich z. B. Gerhards Ausführungen nur anschließen.
Darüber hinaus implizieren sie aber nach meinem Empfinden so etwas wie die "Ewigen Wahrheiten" der alten Griechen. Man wird da sicher völlig geteilter Meinung sein können, aber für mich existieren durchaus solche Grundwerte, in ihrem Kern losgelöst von jeglichen Dogmen und absolut positiv belegt.
Womöglich bin ich ein unbelehrbarer Idealist, der diese Werte irgendwo im Weltgefüge und im Menschen angelegt sieht, wenn sie auch kaum noch durchscheinen.
Auf jeden Fall aber weiß ich, dass das, was ich damit verbinde, aus unserem Alltag immer mehr zu verschwinden scheint und dass es mir sehr fehlt - im Großen wie im Kleinen.
Ich finde es furchtbar, wie der "kleine Mann" so unanständig ausgenommen wird, und ich finde es auch unschön, wenn mir junge Frauen ihre Unterhosenstrippen samt "Arschgeweih" präsentieren.
Es gäbe noch hunderttausend Beispiele, die eigentlich nichts miteinander
zu tun haben, den Verlust all dieser Werte aber schön demonstrieren.
Ich denke, mehr Anstand unter den Menschen (nicht Doppelmoral, Prüderie oder sonstiges) würde uns allen sehr gut tun.
Und das nicht nur zur Weihnachtszeit.
Liebe Grüße
Leilah |
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_________________ HörBuchKunst - Filmmusik - Prosa und Lyrik: Lauschen, schauen, staunen unter www.leilah-lilienruh.de! |
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Verfasst am: 18.12.2007, 13:57 |
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| Zoba |
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| Anmeldedatum | 23.11.2007 | | Beiträge | 1296 | | Wohnort | Süden |
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Hi,
ich sehe es ähnlich wie Gerhard, außer daß sich bei mir auch noch ein verstaubter Geschmack auf der Zunge einstellt, wenn ich über einige dieser Begriffe nachdenke.
Ein Mann von Ehre
Am wohlwollensten kommt dieser Ausspruch weg, wenn ich ihn noch halbwegs mit Ritterlichkeit oder dem japanischen Ehrbegriff in Verbindung setze. Falls jemand den Film "Merry Christmas, Mr. Lawrence" kennt (Tip: ansehen, ist ein Klassefilm!), da zeigen alle Protagonisten ihre jeweils eigene Form von Ehre und eine für mich nachvollziehbare. Verstrickt sind sie in ihr, können ihr nicht ausweichen und handeln entsprechend grausam und grauenerregend - von der Warte von Vernunft und Logik aus gesehen. Ehre hat keinen besonders guten Beigeschmack für mich.
Er hat ein reines Gewissen
Fanatiker haben stets ein blütenreines Gewissen. Mehr brauche ich dazu nicht zu sagen.
Er ist ein anständiger Mensch
Auch dies ist sehr ambivalent gefärbt in meinen Augen. Es kommt ganz drauf an, wie man "Anstand" definiert. Die meisten Definitionen von "Anstand" beinhalten nicht unbedingt Positives in meinen Augen. Die wenigen, die es tun, sind mMn nicht unbedingt erwähnenswert, sondern gehören zu humanem Verhalten unabdingbar dazu. |
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_________________ Gruß,
Zoba
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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky |
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Verfasst am: 18.12.2007, 15:13 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3801 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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"Ich habe ein reines Gewissen" sagt der Angeklagte,
die "Ehre" führt, verknüpft mit "Vaterland", meistens
zum Soldatentod, der "Anstand" grenzt oft an Selbst-
verleugnung. Das alles sind aus meiner Sicht bloß
Worthülsen, welche von jenen Zeitgenossen verwen-
det werden, die 's offenbar nötig haben. |
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Verfasst am: 18.12.2007, 16:02 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1571 | | Wohnort | Emden |
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Hallo,
vielen Dank für Eure Antworten!
Kann man unter dem Strich sagen, dass diese Begriffe verstaubt und / oder ausgehöhlt sind?
Wobei man auf die Ehre wohl leicht verzichten kann, sie erhöht ja offensichtlich den Wert eines Individuums aus mehr oder weniger ehrenwerten frei wählbaren Gründen?
Das Gewissen ist individuell/kulturell abhängig und es gibt keine Definition die global gelten könnte?
Dem Begriff Anstand geht es ähnlich wie dem Begriff Gewissen?
Große Worte - wenig Inhalt?
LG Grete |
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Verfasst am: 18.12.2007, 16:10 |
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| Gerhard |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 416 |
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| g.c.roth (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Große Worte - wenig Inhalt? |
Ja, so würde ich das eigentlich auch sehen. Und ich möchte dem noch etwas hinzufügen: Die Worte Rücksicht und Fairness sind, zumindest bei Schülern, ebenfalls ziemlich obsolete Begriffe. Das ist, was den Lehrerjob heute so frustrierend macht.
Herzliche Grüße
Gerhard |
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Verfasst am: 18.12.2007, 16:20 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1978 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Gerhard,
| Gerhard hat Folgendes geschrieben: | | Die Worte Rücksicht und Fairness sind, zumindest bei Schülern, ebenfalls ziemlich obsolete Begriffe. |
Nur bei Schuelern?
Wenn ich mir so das Verhalten recht vieler Lehrer an der Schule unserer Kinder ansehe, halte ich das fuer ein Geruecht.
Oder ich schaue mir das Verhalten der Mieter in unserer Wohnanlage an.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 18.12.2007, 16:32 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1571 | | Wohnort | Emden |
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Oh, wie ich sehe, bieten sich die Begriffe 'Fairness' und 'Rücksicht' als Ersatz für 'Anstand' und 'Gewissen' an.
"Er ist ein fair handelnder Mensch."
"Er ist ein rücksichtsvoll handelnder Mensch."
Das lässt doch hoffen, mit der Sprache fängt gewöhnlich das Denken oder Umdenken an!
Da ich selber noch ein schulpflichtiges Kind habe, kriege ich mit, wie wenig Wert auf die Vermittlung dieser Grundbedingungen für soziales Zusammenleben gelegt wird. Die Dummen sind die, die es gelernt haben und anwenden möchten. Sie bekommen eins auf die 'Mütze' und werden als Weicheier abgestempelt. |
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Verfasst am: 18.12.2007, 16:40 |
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|
| Gerhard |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 416 |
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| hawepe hat Folgendes geschrieben: | Hallo Gerhard,
| Gerhard hat Folgendes geschrieben: | | Die Worte Rücksicht und Fairness sind, zumindest bei Schülern, ebenfalls ziemlich obsolete Begriffe. |
Nur bei Schuelern?
Wenn ich mir so das Verhalten recht vieler Lehrer an der Schule unserer Kinder ansehe, halte ich das fuer ein Geruecht. |
Ich bin, Gott sei Dank, kein beamteter Lehrer, sondern habe nur einen Lehrauftrag, aber wenn ich das Benehmen der Schüler in vielen Klassen sehe, bin ich auch manchmal kurz davor rücksichtsloser zu werden. Es wird ständig und laufend nur geschwätzt.... ohne Rücksicht auf diejenigen Schüler, die sich am Unterricht beteiligen wollen. Selbst als ich den Vorschlag machte, dass diejenigen, die absolut keine Luft auf Unterricht haben, wengistens ruhig vor sich hin träumen sollen, damit die anderen aufpassen können..... war 5 Minuten später wieder nur Krach.
Also ich glaube, zumindest in meinem Kollegium, ist Rücksichtnahme und Hilfsbereitschaft noch um einiges größer, als zwischen Schülern.
Herzlichst
Gerhard |
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