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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Buchvorstellung: Sach- und Fachliteratur » Auf der Suche nach der Realität Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5  Weiter
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BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 11:29
julia07
 
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Gerhard, da fällt mir gerade etwas ein:

Wenn jemand in höchster Erregung irgendwo etwas besonders laut oder in einer besonders großen Schrift mitteilt, sagt man doch oft, dass dadurch der Wahrheitsgehalt auch nicht steigt.
So gesehen, wäre Deine (zu) kleine Schrift ja gar nicht so verkehrt gewesen cheezy grin

LG, Julia

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 11:43
Gerhard
 
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julia07 hat Folgendes geschrieben:
Gerhard, da fällt mir gerade etwas ein:

Wenn jemand in höchster Erregung irgendwo etwas besonders laut oder in einer besonders großen Schrift mitteilt, sagt man doch oft, dass dadurch der Wahrheitsgehalt auch nicht steigt.
So gesehen, wäre Deine (zu) kleine Schrift ja gar nicht so verkehrt gewesen cheezy grin

LG, Julia


Das mag ich so an dir ... immer das Positive sehen cheezy grin

Liebe Grüße
Gerhard

BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 11:49
julia07
 
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Das muss ich auch - zumindest, was Fehler beim Upload von Büchern angeht. Mir ist ja selbst so eine Peinlichkeit passiert Sad

Ich hatte sofort bei BoD angerufen und man sagte mir, dass die wenigen (5 Stück) auf Vorrat (!) gedruckten Exemplare schon bei Libri sind, der Rest aber gestoppt wird. Da ich von diesen vorhandenen Büchern selbst als Testkauf bereit 3 bestellt und später auch erhalten hatte, habe ich dann nichts weiter unternommen.
Das danach sofort bestellte Testbuch war O.K. (2. Auflage).

LG, Julia

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BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 12:02
matthiasgerschwitz
Gast
 


julia07 hat Folgendes geschrieben:
(...) dass die wenigen (5 Stück) auf Vorrat (!) gedruckten Exemplare schon bei Libri sind (....)

Julia,
das ist doch mal eine interessante Information. Demnach druckt BoD also keine Einzelstücke, sondern Kleinmengen auf Vorrat. Oder war das ein Ausnahmefall?

Beste Grüße
Matthias

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 12:29
julia07
 
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Wohnort87700 Memmingen


Richtig!
Ich habe dafür sogar noch einen Beweis:

Zu einem von mir zu Recht reklamierten Produktionsfehler, der mehrere (verschiedene!) Bücher betraf, aber nur bei einem wirklich krass war, forderte man mich auf, dieses Buch einzusenden.
Nach Begutachtung seitens BoD bekam ich einen Anruf mit der Mitteilung, dass meine Reklamation rechtens sei und sie mir umgehend ein Ersatzbuch eingetütet hätten.
Als ich, bescheiden wie ich nun mal bin, anmerkte, dass es ja eigentlich nicht nur dieses eine wäre, sondern noch mindestens ein weiteres beträfe, lachte der Anrufer und ich fand später im Umschlag zwei Bücher, wenn auch die gleichen...
Man hat dort also immer eine Vorratskiste parat.
LG, Julia

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BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 13:25
derhagen
 
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Zurück zum Thema:

Dein Buch klingt natürlich sehr interessant - auch (oder gerade) für mich,
da ich mich ebenso mit solchen Dingen beschäftige, wenn auch aus einer anderen Sichtweise.

Ich hatte bei einem Seminar eine Physikergruppe dabei, mit der wir diskutierten, in wie weit Realität Realität ist. Ein Beispiel, welches mich bis heute nachdenken lässt - was ist die Realität bei einem Computerprozess? Die Eingabe, die Eingabemenge oder die Berechnung und der "Output". Das schöne an diesem Beispiel ist es, das jeder zuhause das nachvollziehen kann.

Ich werde mir, in ruhigeren Minuten, auch dein Buch bestellen - vielleicht finde ich ja da Ansätze für "Diene ... Diene Dir - Part2" *ggg*


zum Nebentext:
Sorry, das klingt so negativ - ist es gar nicht gemeint, aber halt nicht, neudeutsch: On Topic Wink
Ich denke das "gut gehende" Bücher schon teilweise im Vordruck vorliegen - ich kann mir auch nicht vorstellen, das es sich rechnet nur 1 Buch zu drucken - allein wegen Schnitt usw. Vielleicht werden mehere Bücher mit gleichem Format und Farbcode zeitgleich gedruckt, so dass ein kleiner Stapel bereit liegt.
Aber das sind nur Überlegungen, da ich hiervon zu wenig Ahnung habe - und nun wieder On Topic: das ist Realität Wink das ich davon zuwenig Ahnung habe Wink

In diesem Sinne ein schönes WE

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BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 14:18
Gerhard
 
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Beiträge416


derhagen hat Folgendes geschrieben:
Dein Buch klingt natürlich sehr interessant - auch (oder gerade) für mich, da ich mich ebenso mit solchen Dingen beschäftige, wenn auch aus einer anderen Sichtweise.


Diese andere Sichtweise würde mich mal sehr interessieren ... und das meine ich Ernst, denn ich glaube, wenn du dich mit dem Thema beschäftigst, kann die Sichtweise gar nicht anders sein.

derhagen hat Folgendes geschrieben:
Ein Beispiel, welches mich bis heute nachdenken lässt - was ist die Realität bei einem Computerprozess? Die Eingabe, die Eingabemenge oder die Berechnung und der "Output". Das schöne an diesem Beispiel ist es, das jeder zuhause das nachvollziehen kann.


In meinem Buch gibt es auch einige Brückenschläge in den Computerbereich. So wissen wir bis heute nicht, was Raum eigentlich ist. Was ist das, was zwischen Magdeburg und Frankfurt ist? Raum? Was aber, wenn es Magdeburg und Frankfurt nicht gäbe? Wo ist dann der Raum hin? Auch in Computerspielen gibt es Räume. Man baut da eine Kirche und dort einen Wohnraum ... aber der Raum des Computerspiels ist nicht wirklich vorhanden. Er besteht nur aus einer Abfolge von Computerbefehlen ... könnte der Raum, den wir wahrzunehmen glauben auch eine solche Illusion sein?

Liebe Grüße
Gerhard

BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 14:48
frangsen
 
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Lieber Gerhard,

ich meinte nicht, dass es Zeugen gibt, die alles, d.h. sämtliche Einzelheiten eines Geschehens, übereinstimmend wahrnehmen würden. Das wäre auch merkwürdig. Ich wollte nur sagen, dass es Fälle gibt, in denen Zeugen einen Sachverhalt im Wesentlichen in gleicher Weise wahrgenommen haben. Dass es unterschiedliche subjektive Wahrnehmungen bei verschiedenen Menschen gibt -Gefühle, Eindrücke, Geschmack usw.-, ist unbestreitbar. Es geht insoweit aber nicht, wie Du auch schreibst, um "meine" Realität: Was mich insofern etwas irritiert, ist, dass Du (auch) aus dem Umstand, dass es a u c h subjektive Wahrnehmungen oder subjektive Realitäten gibt, die Nichtexistenz objektiver Realität im Ganzen folgerst.

Viele Grüße

Frank

BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 16:00
derhagen
 
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WohnortMagdeburg


Lieber Gerhard,

eines vorweg - niemand kann die Sichtweise des anderen haben oder übernehmen. Klingt sehr schrecklich - man kann höchstens ähnliche Sichtweisen haben. Die einfachste Begründung ist, wenn ich deine Sicht auf Dinge übernehme müsste ich zeitgleich mit deinen Augen sehen - bei einem Versuch würde aber immer dein Kopf mich daran hindern. Wie gesagt, das klingt schrecklich, ist es aber gar nicht, denn durch die verschiedenen ANsichten - kann man trotzdem zum gleichen bzw. zum selben Endpunkt kommen.

Das aber nur nebenher.
Ich bin kein Physiker - ich beobachte die Welt deshalb vielleicht aus anderen Blickwinkeln. So ist es für mich kein Geheimnis mehr, das wir uns unsere Welt selber erschaffen - für den einen ist das Essen lecker - für den anderen ein Ekel. Sieht die eine Welt in der Katze das perfekte Mittag, kann es beim anderen das Schwein sein. Soweit so gut.
Was ist aber Raum und Zeit?
Zeit ist relativ - von was? Vom Raum? Von der geistigen "Größe"?

Es ist bekannt das es Menschen gibt, die ein verschobenes Raum und Zeitgefüge wahrnehmen - oft werden diese "abgeschoben" in geschlossene Anstalten.
Ferner ist es, theoretisch, möglich, "Scotty beam mich hinauf" in die Realität hineinzusetzen. Auch "Bestellungen im Universum" funktionieren anscheinend immer öfter.

Vielleicht sollte man fragen: was ist meine, was ist deine Zeit. Wie oft höre ich von älteren Leuten: "Meine Zeit ist vorbei!" Obwohl sie damit etwas anderes ausdrücken wollen, nämlich ihre Erfolgszeiten sind vorüber, ihre Arbeitstage usw., liegen Sie (unbewußt) richtig - sie nehmen die Zeit anders wahr. War es früher müssig um 5 Uhr früh aufzustehen - bringt ihnen das u.U. heute Lebensfreude und Lebenssinn. War früher Hektik angesagt - ist nun Zeit für sie etwas schönes - freuen sich sogar wenn die Uhr schneller tickt. Wie nehmen wir es denn wahr? Wenn wir voller Power sind und Aufgaben haben, dann rennt die Zeit. Im Urlaub - ohne dieses, rennt sie ebenso.
Auf Arbeit - ohne Stress und Aufgabe scheint die Uhr öfters stillzustehen.

Zeit ist also - aus Menschensicht und -gefühl, eine Variable, die sich je nach Gemüt weiterbewegt. Zeit ist außerdem ein Mess-hilfs-mittel. Warum sagen wir sonst "Ich habe keine Zeit! - obwohl doch die Zeit - an und für sich - da ist.

Ebenso mit dem Raum. Der Raum ist immer ein begrenzter Ort - der immer vorhanden ist. Das Stück zwischen Magdeburg und Frankfurt ist auf der Erde - im "Hier" existent - die Elbe fliesst auch, wenn wir nicht da wären. Der Hund empfindet die Elbe - oder besser das Wasser der Elbe - genauso existent wie der Baum an der Elbe oder Fisch darin. Unwichtig wohin dieses Wasser führt, aber wichtig, was in dem Wasser ist (Chemie usw.)
Dennoch könnte man ebenso - und die kommende Frage stelle ich gern, auch in meinen Seminaren - die Frage stellen: Macht ein Baum, wenn er umfällt Krach, auch wenn keiner da ist, der diese Geräusche aufnehmen kann? Oder fällt er dann ohne Geräuschentwicklung?

Das dieser Baum aber da ist - an diesem Ort, davon mag ich ausgehen - ob ich ihn jedoch als GROSS und du als klein "empfindest" und damit deine Realität angleichst, das steht auf einem anderen Blatt. In meinem Buch, habe ich ein ähnliches Beispiel, das auf denselben Kontext hinausläuft.

Raum und Zeit - wie ist es bei der Reinkarnation? Der Raum ist da - Mamas Bauch - die Zeit, ist diese Vorgeschrieben - 9 Monate?
Oder ist der Raum gar nicht vorhanden - feinstöffliche und grobstoffliche Welten - in der sich unsere Seelen finden - und irgendwann Lust verspüren in den Bauch zu klettern. Dann ist doch die Zeit ebensowenig ein Faktor wie der Raum.

Nun mag man von den vielen Dimensionen sagen und halten was man möchte - das es mehr gibt, als die die unser Leben beeinflussen, bzw. wir uns bewusst beeinflussen lassen, steht (für mich) ausser Frage. Viel interessanter ist es doch aber, wo der Endpunkt des (logischen) Menschendenkens ist - wieviel wir also an "unserer" Realität umsetzen können um weitere Realitäten zu erschaffen.

Ich hoffe mit diesen Gedankensprüngen, die ich hier, weil in aller Kürze geschrieben, gemacht habe, kommt jeder Leser soweit mit. Wenn nicht bin ich gern bereit, dieses ausführlicher darzustellen. Aber das hier ist ja auch "deine" Werbung und nicht die meinige - aber vielleicht kann man ja beide Bücher quer lesen *anreiz geb*

Beste Wochenendwünsche von mir

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DerHagen
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BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 17:27
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge416


frangsen hat Folgendes geschrieben:
Lieber Gerhard,

ich meinte nicht, dass es Zeugen gibt, die alles, d.h. sämtliche Einzelheiten eines Geschehens, übereinstimmend wahrnehmen würden. Das wäre auch merkwürdig. Ich wollte nur sagen, dass es Fälle gibt, in denen Zeugen einen Sachverhalt im Wesentlichen in gleicher Weise wahrgenommen haben. Dass es unterschiedliche subjektive Wahrnehmungen bei verschiedenen Menschen gibt -Gefühle, Eindrücke, Geschmack usw.-, ist unbestreitbar. Es geht insoweit aber nicht, wie Du auch schreibst, um "meine" Realität: Was mich insofern etwas irritiert, ist, dass Du (auch) aus dem Umstand, dass es a u c h subjektive Wahrnehmungen oder subjektive Realitäten gibt, die Nichtexistenz objektiver Realität im Ganzen folgerst.


Hallo Frank,

schon wenn es zwei Menschen gibt, die eine Realität anders wahrnehmen als andere, kann es keine objektive Realität geben, denn wer kann entscheiden, dass seine Realität die objektive ist? Welche Realität ist denn nun objektiv, deine oder meine? Ist die Realität objektiver, die von 90% der Menschen geteilt werden? Wer kann tatsächlich sagen, dass die restlichen 10% .... irgendwie spinnen ... das Ganze also nicht objektiv sehen?

Ist unsere Realität objektiver als die eines Farbenblinden ... nur weil wir Farben wahrnehmen können? Farben sind nämlich keine Eigenschaft von Objekten ... wer hat also die wirkliche Realität? Der Farbenblinde oder der "Normal"sehende?

Wenn wir alle subjektiv wahrnehmen, wer legt dann die objektive Realität fest?

Liebe Grüße
Gerhard


Zuletzt bearbeitet von Gerhard am 12.01.2008, 17:59, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 17:55
Gerhard
 
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Hallo Hagen,

die Sache mit der Zeit. Die Beispiele, die du bringst sind, wie du sagst, die gefühlsmäßige Zeit. Wenn du das Ganze nun auch mal wirklich physikalisch betrachtest, so ist Zeit nur ein Vergleich von einem Meßwert mit einem Standard den wir Menschen festgesetzt haben. Was ist aber Zeit, wenn es diesen Standard nicht gibt?

derhagen hat Folgendes geschrieben:
Zeit ist relativ - von was? Vom Raum? Von der geistigen "Größe"?


Nach Einstein hängt Zeit vom Bewegungszustand zweier Körper ab. Für einen bewegten Körper vergeht die Zeit langsamer. Die Relativitätstheorie gilt aber nur für mindestens zwei Objekte. Sie macht keinen Sinn, wenn es nur ein einziges Objekt in der Welt gäbe.

derhagen hat Folgendes geschrieben:
Das dieser Baum aber da ist - an diesem Ort, davon mag ich ausgehen


Ist er wirklich da? Der Baum besteht, wie wir heute schon in der Schule lernen, aus Atomen. Ob aber Atome tatsächlich Teilchen oder Wahrscheinlichkeitswellen sind (wie die Quantenmechanik sagt), wissen wir nicht. Ob also der Baum tatsächlich da ist .... kann keiner sagen.

derhagen hat Folgendes geschrieben:
Dennoch könnte man ebenso - und die kommende Frage stelle ich gern, auch in meinen Seminaren - die Frage stellen: Macht ein Baum, wenn er umfällt Krach, auch wenn keiner da ist, der diese Geräusche aufnehmen kann? Oder fällt er dann ohne Geräuschentwicklung?


Auch wieder eine physikalische Antwort. Geräusche sind Luftdruckschwankungen .... und sofern es so etwas wie einen Luftdruck gibt, wird es auch Geräusche geben ... auch wenn keine Ohren da sind, die die Luftdruckschwankungen registrieren können. Aber ich frage dann in meinem Buch weiter: Sind Geräusche objektiver Bestandteil der Realität? Im Weltall gibt es keine Geräusche weil es keine Luft gibt. Sind also Geräusche objektive Realität?

Ich merke nur, wir beide denken in eine ähnliche Richtung. Kannst mir ja auch mal irgendwann sagen, was für Seminare du machst und wie die so laufen. Aber das ist sicher kein Thema für dieses Forum hier. Aber es gibt ja auch email Wink

Liebe Grüße
Gerhard

BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 20:37
derhagen
 
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Nein, so verschieden ist die Denkweise nicht Wink

Und damit guten Abend!

Du hast sicherlich recht, wenn du sagst, das ein Baum ebenso nur aus den kleinsten Teilen besteht - aber warum sollten sie Geräusche fabrizieren - wofür soll es nützen - wenn doch nichts "da" ist? - Ich weiss, das die Frage ketzerisch ist, und nicht das ausdrückt, was du beschrieben hattest bzw. gemeint hattest. Aber man kann unmengen von Denkvarianten nutzen und damit spielen.
Auch - wer sagt denn, das die Bewegung von eben jenen Teile Geräusche macht - vielleicht bilden wir uns diese nur ein.

Dein Ansatz mit der Zeit, bei mindestens 2 Objekten, empfinde ich immer gut - jedoch fehlt mir - wenn du alleine auf der Welt leben würdest, würde dann die Zeit stehen - würden Bäche nicht fliessen, Vulkane in sich ruhen? Würdest du altern - und damit sterben?

Nur kurz - meine Seminare sind zu den Themen: Motivation, Selbstdarstellung, PR- Pressearbeit sowie Werbung und Verkauf (Verkaufspsyche). Ferner gebe ich Seminare im Bereich Suggestion und Selbstsuggestion, sowohl wirtschaftlich als auch privatbezogen.

In meinen Seminaren spiele ich ebenso gern mit Denkrillen - und Kreiselspiele.

Alles weitere gern per Mail, die findet sich im Profil, freue mich darauf.

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DerHagen
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BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 21:05
g.c.roth (Moderator)
 
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Beiträge1665
WohnortEmden


Hallo Gerhard,
eine Frage hätte ich gern noch von Dir beantwortet – wenn Du kannst.

Wenn ich davon ausgehe, dass weder Zeit noch Raum, messbare objektive Zustände sind, dann geschieht immer alles gleichzeitig und ununterbrochen (oder gar nicht cheezy grin ).
Sowohl das von uns als schon vergangen Wahrgenommene, wie auch unsere Gegenwart und die von uns erdachte Zukunft.

Findet dann auch alles auf einer einzigen Ebene statt? Oder kann man versuchen die subjektiv wahrgenommene Realität damit zu erklären, dass ein Ereignis von verschienen Ebenen aus wahrgenommen wird, und deshalb zwangsläufig anders wiedergegeben wird?

LG Grete

_________________
Individuelle Buchcover zu fairen Preisen: http://www.satzstudio-roth.de

BeitragVerfasst am: 12.01.2008, 22:04
El Creeco
 
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Beiträge82
Wohnortnähe Frankfurt


Hallo,

danke für den Tipp! cheezy grin
Ich musste im ersten Moment lachen, weil mir genau das Selbe auch passiert ist. cheezy grin cheezy grin cheezy grin . Ich hatte die Lieferung und dann musste ich erst mal schlucken. Hätte jedem Leser eine Lupe dazu schenken müssen.
Gib Bescheid, wenn die zweite Auflage da ist!
liebe Grüße und viel Erfolg!!!
El Creeco

_________________
Wo Licht ist, muss der Schatten weichen

BeitragVerfasst am: 13.01.2008, 11:07
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge416


g.c.roth (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Hallo Gerhard,
eine Frage hätte ich gern noch von Dir beantwortet – wenn Du kannst.

Wenn ich davon ausgehe, dass weder Zeit noch Raum, messbare objektive Zustände sind, dann geschieht immer alles gleichzeitig und ununterbrochen (oder gar nicht cheezy grin ).
Sowohl das von uns als schon vergangen Wahrgenommene, wie auch unsere Gegenwart und die von uns erdachte Zukunft.

Findet dann auch alles auf einer einzigen Ebene statt? Oder kann man versuchen die subjektiv wahrgenommene Realität damit zu erklären, dass ein Ereignis von verschienen Ebenen aus wahrgenommen wird, und deshalb zwangsläufig anders wiedergegeben wird?

LG Grete


Hallo Grete,

ich erkläre das immer gerne mit unseren Träumen. Im Traum legst du Entfernungen zurück, bist jetzt mal hier und augenblicklich dort (wenn du nämlich mit einem anderen Traum beginnst). Auch mit den Elektronen in einem Atom ist das so. Das Bohrsche Atommodell sagte, dass die Elektronen auf bestimmten Bahnen um den Atomkern kreisen (was zwar nicht richtig ist, aber ein schönes Bild ist, um sich die ganze Sache einigernmaßen vorstellen zu können). Wenn du einem Atom Energie zuführst springt das äußerste Elektron auf eine nächst höhere Bahn um danach, wenn keine Energie zugeführt wird, wieder auf seine urspüngliche Bahn zurückzuspringen. Dabei gibt es die aufgenommene Energie in Form von Licht ab (so entsteht übrigens Licht). Aber, und jetzt kommt es, wir können nicht lokalisieren, wo sich das Elektron zwischen den beiden Bahnen befunden hat. Es ist plötzlich in der einen Bahn verschwunden und ebenso plötzlich auf der anderen aufgetaucht. Wo es dazwischen war, wissen wir nicht.

Wenn du dir ein Computerspiel anschaust (z.B. Anno 1602 oder die Nachfolger), so wirst du sehen, dass die Figuren, um von einem Haus zu einem anderen zu laufen, Raum und Zeit überwinden müssen, tatsächlich ist das aber nur Computercode, der die Illusion gibt, Raum und Zeit überwinden zu müssen. Raum und Zeit gibt es in diesen Spielen nicht. Sie sind vom Programmierer programmierte Illusion. Könnte es mit unserer Welt nicht ähnlich sein?

Wir messen Zeit ... aber dieses Messen ist nur ein Vergleich deiner Uhr mit einem Standard. Was, wenn es diesen Standard nicht gibt? Wir messen in Wirklichkeit deshalb keine Zeit sondern nur die Unterscheide zweier Meßgrößen. Und wir wissen, durch unzählige Experimente, dass Einstein recht hatte, als er erkannte, dass Zeit unterschiedlich vergeht.

Und, was ist eigentlich die Gegenwart? Wie lang ist sie? Ein Jahr? Ein Tag? Eine Sekunde? Eine Nanosekunde?

Liebe Grüße
Gerhard
Auf der Suche nach der Realität
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