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Andre Linke: Angriff der Flukes...
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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Textvorstellung: Prosa » Aufgesattelt ... Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
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Aufgesattelt ...

BeitragVerfasst am: 14.05.2008, 13:26
skipteuse
 
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Aufgesattelt ...


Sonnenschein. Feiertagsstimmung. Breitbandhintern.

Die Umstände schreien geradezu nach einer Fahrradtour. Also schwingen mein Liebster und ich uns aus unseren Ikeafreunden „Pöäng“ und „Ektorp“, klemmen uns unseren Vierbeiner unter den Arm und stürmen den Keller. Im Halbdunkel tasten wir mehrpfotig nach dem Lichtschalter – bis ich stolpere, beinahe stürze, aber glücklicherweise mit dem Kopf gegen den Schalter an der Wand knalle. Voilà … und es ward Licht. Nachdem wir unsere alterschwachen Fahrräder endlich in den Hausflur hochgehievt haben, was mit Columbos wuseligen Beinen, seiner aufgeregt hin und her switchenden Rute und Tennisball großen Spinnen im Haar gar nicht so einfach ist. Mist, Luftpumpe vergessen, also noch einmal die vier Stockwerke hoch.
Ich streichle Columbo, ein Hecheln dringt an mein Ohr, doch das ist mein Freund, der mit rotem Gesicht und kleinen Schweißflecken unter den Armen die Treppe wieder hinuntergestürmt kommt. Triumphierend hält er die Pumpe in die Höhe, woraufhin Columbo aus dem Stand an seine Schulter springt, weil er Stöckchen spielen will. Als sich Hund und Herrchen, ich kann nicht sagen, wer verdutzter guckt, wieder aufgerappelt haben, versuche ich das Fahrradschloss zu öffnen. Doch so ganz ohne Schlüssel stellt sich das als ziemlich schwierig heraus. Ich setze meinen süßesten Zuckerschlampenblick auf, klimper mit den Wimpern, doch es hilft alles nichts, meine bessere Hälfte lässt sich nicht erweichen: Dieses Mal bin ich dran, die vier Etagen hochzustampfen. Japsend erreiche die Wohnungstür, husche hinein, wische mir die feuchte Stirn und drehe wieder um. Rotwangig stecke ich wenig später den Schlüssel ins Schloss.

Endlich kann es losgehen. Denkste! Er passt nicht. Schnaufend zerre ich an Schloss und Drahtesel herum, bis sich der Sattel löst. Na toll, wegen meiner unkontrollierten Aggressivität habe ich jetzt auch noch das Geschenk meines Liebsten kaputt gemacht. Scheiße! Wird echt Zeit, dass ich wieder ins Yogastudio renne. Am besten zum Poweryoga oder das bei 40° Celsius – Bikram-Yoga, wobei ich eigentlich jetzt schon genug schwitze … Mein Freund hat die ganze Aktion schweigend mit hochgezogenen Brauen beobachtet. Oh Mann, wie ich diesen überheblichen, gönnerhaften, vorwurfsvollen Blick verabscheue. Wenn er mich jetzt fragt, ob ich meine Tage habe, dreh ich gleich durch – vor allem, weil er auch noch Recht hätte. Dabei sollte doch alles sooooo harmonisch werden … „Was´n?“ frage ich gereizt.
„Nichts“, sagt er ruhig. „Kann ich dir helfen?“ In diesem Moment springt das rostige Schloss endlich auf. „Der Widerspenstigen Zähmung“, murmele ich vor mich hin. Mein Freund kennt mich zu gut, um jetzt etwas zu erwidern. Im nächsten Augenblick ist er verschwunden. Verwundert sehen Columbo, unser hündischer Mitbewohner und ich uns an. „Jetzt habe ich es wohl doch übertrieben“, denke ich noch, da höre ich oben schon wieder unsere Wohnungstür ins Schloss fallen. Er kommt zurück … mit einem Hammer in der Hand. Unwillkürlich fällt mir eine Szene aus dem Horrorstreifen gestern ein – hat dort nicht der Hobbyheimwerker seine Frau zerlegt und, zumindest teilweise - im Garten verbuddelt …? Doch er geht an uns vorbei uns nimmt sich meinen wackeligen Sattel vor.

Kurz darauf hat sich unser Hausflur in eine chaotische Fahrradwerkstatt verwandelt: Überall liegen Schrauben und Muttern herum. Aufgeregt schnüffelnd scharwenzelt Columbo um all die Teile herum, leckt hier dran, stupst da dran, betastet jenes. Mein Sattel wackelt nicht mehr. Er fristet zerlegt auf der Fußmatte der alten Nachbarin sein Dasein. Mit betont ernstem Gesichtsausdruck schraubt mein Freund geschäftig an verschiedenen Rohren herum. Die dunklen Flecke unter seinen Achseln sind inzwischen deutlich gewachsen. Schließlich geht die Tür und Columbo begrüßt schwanzwedelnd ein Pärchen mittleren Alters. Unsere gutgelaunten Nachbarn kommen gerade vom Vatertagsbrunch – und bringen eine – wow! - herrschaftliche Alkoholfahne mit. Na ja, ist ja auch schon … halb zwölf Uhr mittags. So schnell es auf Knien möglich ist, rutsche ich zur Seite, um das fröhlich schwankende Paar vorbeizulassen, doch sie bleiben natürlich stehen. Glotzäugig stellen sie die einzig mögliche Frage in dieser Situation: „Was macht ihr denn da?!“ Ich will schon „Waffeln backen“ oder „Bodenproben nehmen“ antworten, da kommt mein Liebster mir zuvor. „Wir reparieren das Fahrrad.“ Alles, wirklich alles hätte er sagen können, nur das nicht. Nach einer vakuummäßigen Verständnissekunde lallt unser Nachbar. „Na, seick ma herr ...“ und beugt sich gefährlich weit zu uns hinunter. Er ist wirklich wahnsinnig ... hilfsbereit aber ... Doch zu spät, er deutet schon auf den offenen Werkzeugkoffer, jedenfalls glaub ich das, denn sein ausgestreckter Zeigefinger wandert von links nach rechts, streift die Wand, dann beinahe meine Nase und kommt schließlich wieder über dem Werkzeug zur Ruhe, während sein Besitzer schwankt wie eine junge Birke im Sturm. Im nächsten Augenblick greift er nach dem Sattel, hält ihn sich dicht vor den zitternden Schnurrbart und starrt eine geschlagene Minute drauf. Diese Zeit nutzt seine reizende gackernde Frau, um ihren gesammelten Erfahrungsschatz zum Thema Reparaturen im allgemeinen und Fahrradsattelreparaturen im Einzelnen so lautstark verkünden, als stünde sie in der Waldbühne, so dass die Briefschlitze zu klappern beginnen bei ihrem Timbre.
“Ach so, ja“, meldet sich unser Fahrradspezialist wieder zu Wort. „Janz klarr: die Frannsoosen!“ Hä, ich schaue dem dicken Mann verständnislos ins Gesicht - in der Hoffnung, irgendetwas zu verstehen. Was zum Teufel haben die Franzosen damit zu tun? Mein Gott, hat der Spiritus getrunken …?! Doch seine Frau nickt zustimmend. „Der Franzose!“ Ok, ich gebe auf, vergessen wir das, war ne blöde Idee, Fahrradtouren werden eh generell total überschätzt – gehen wir zurück in unsere sichere alkoholfreie Wohnung – schnell, jetzt, bevor es zu spät ist! Doch der hilfsbereite Nachbar streckt schon verlangend die Hand aus: „Gimma herr!“ Mein Freund schaut mit großen Augen aus der Wäsche, die inzwischen schweißgetränkt ist. „Na los, den Franzosen!“ Ich weiß, dass er niemals jemanden ausliefern würde, doch der Kerl wird ungeduldig und beugt sich hinunter. Den Gesetzen der Schwerkraft folgend sackt sein nicht mehr optimal gesteuerter Körper auf den Flurboden, wo er einige Sekunden bewegungslos verharrt. Doch dann besinnt er sich seiner Franzosenmission. Seine geschwollenen roten Finger rauschen knapp an meinem Busen vorbei, greifen in den Koffer, kramen dort geschäftig, sondieren wählen aus, verwerfen, schmeißen durcheinander, finden letztendlich. Er packt den Franzosen am Schlafittchen und sperrt ihm sein Maul weit auf – soweit, dass das Stahlrohr meines armen Sattels dazwischen passt. Unser Psychonachbar versucht immer noch das Werkzeug, das er nach unseren charmanten europäischen Nachbarn benennt, zu beherrschen, doch sein flüssiges Frühstück macht seiner Feinmotorik, ach was, selbst seiner Grobmotorik einen Strich durch die Rechnung: Immer wieder rutscht die Zange nieder und er mit ihr, was von seiner Frau mit schallendem Gelächter und wissendem Nuscheln begleitet wird. Er versucht nochmals den Hals zu treffen, was ihm aber aufgrund des Alkoholpegels in seinem Blut bzw. des Blutes im Alkohol seiner Adern nicht gelingen kann. „Paasst nich'“, konstatiert er und greift nach etwas anderem, einem Schraubenschlüssel. „Passsst auch nich'!“ Energisch wirft er den Schlüssel fort – unser Hund kann gerade noch zur Seite springen, hält sich aber den Rest der Episode verstört unter der Treppe versteckt.
Wir räumen hastig alles wieder ein, um Schlimmeres zu verhindern, doch als wir fertig sind und unser nettes volltrunkenes Nachbarpärchen schon fast zum Gehen überredet haben, kommt noch ein anderer Nachbar pfeifend hinzu. Freundlich wie er ist, wohnt er unserer kleinen Fahrradparty bei und besteht darauf, sein Glück am Sattel ebenfalls zu versuchen. „Wirklich, nicht nötig – ich, ich hab jetzt eh totale äh, Migräne“, versuche ich panisch, seine Hilfeversuche abzuwehren, fasse mir theatralisch an den Kopf, doch er bleibt Kumpel. „Papperlapp, das wäre doch gelacht“, grinst er und rollt sich die Ärmel hoch. Interessiert kommen unsere Fahrradspezies die halbe Treppe wieder hinunter, stützen einander und beäugen die erneuten Reparaturversuche. Sie bringen gleich noch zwei Bekannte von nebenan mit. Inzwischen hat sich ein kleiner Kreis um meinen vermaledeiten Sattel gebildet. „Haste mal …?“ Meinem Freund steht der Schweiß nun auch auf der Stirn; so was hat er noch nie gehört, traut sich aber nicht zu fragen. Hä?, trotzdem gucken wir uns doof an. „….?“ wiederholt der jung gebliebene Nachbar, der so gern lebende Ratten kocht, jedenfalls riecht es oft so bei ihm, wie selbstverständlich. Wir geben auf. „Na, Schprühöl“ erklärt der betrunkene Vater oder Herr oder was auch immer und verteilt dabei eine Ladung Speichel - eigentlich ist es reiner Alkohol - über uns alle, nun kann uns nichts mehr passieren, wir sind desinfiziert Wink
Wir schütteln den Kopf. Die Leute kommen nicht mehr vorbei, weil der Hausflur total verstopft ist von Menschen und Fahrradteilen, immer mehr Ratschläge prasseln auf uns nieder. Wir beide sind total durchgeschwitzt, noch bevor wir den ersten Meter geradelt, überhaupt bevor wir auf's Rad gekommen sind. Eine dichte Menschentraube hat uns eingekesselt; alle reden und geben ungefragt ihre Kommentare ab, Berge von Tipps erheben sich vor uns, inzwischen stapeln sich mehrere Sprühölflaschen und Werkzeugkoffer – allesamt Schnäppchen von Aldi, Lidl, Netto, aus dem Baumarkt oder der TV-Werbung. Einer ist sogar noch aus DDR-Zeiten, worauf sein Besitzer besonders stolz ist. Sein Kommentar zu meinem Sattel: „Technik aus´m Westen - können wa nich vastehen …“ – ächz, immer noch die alten Geschichten; das Fahrrad ist „made in brandenburg“, ich versichere aber vorsichtshalber schnell „wir auch nicht.“ Wink Unsere Zechnachbarn holen Nachschub aus ihrem unendliche Weiten umfassenden Biervorrat und die Hausparty ist in vollem Gange, noch bevor ich bemerke, dass jemand einen bunten Kindersattel auf mein Mountainbike geschraubt hat, doch ich wage nicht, mich zu beklagen. Mein Freund und ich greifen uns ein Bierchen und prosten uns zerzaust über fachsimpelnde Nachbarn zu. Eine Fahrradtour am Herrentag - wer ist nur auf so eine abstruse Idee gekommen …?!

(Barbara Schilling, 2008)

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 14.05.2008, 13:53
Birgit Fabich
 
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schade, dass ich nicht dabei war und sehen kann, wie Du jetzt auf einem baulich veränderten Mountain bike durch die Gegend fährst...


[die 3 Wörter nach der Überschrift = ersatzlos streichen,

Geschichte ist wunderbar rasant erzählt]

entscheide Dich was er ist, Mann, Liebster, Freund , angle
vielleicht eine besondere Redewendung wie bei Kishon 'beste Ehefrau von allen' oder so
macht Spaß zu lesen cheezy grin

Gruß Birgit

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BeitragVerfasst am: 14.05.2008, 15:28
skipteuse
 
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Liebe Birgit!

Besten Dank.
Ja, Kishon ist herrlich, super Idee...!

Gruß, Barbara Laughing

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BeitragVerfasst am: 14.05.2008, 22:03
Jocelyne Lopez
 
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skipteuse hat Folgendes geschrieben:


Ja, Kishon ist herrlich


Stimme ich voll zu. thumb up

Was aber der "Franzose" in Deiner Erzählung zu suchen hat, habe ich mich mit Dir auch eine Weile gefragt... Wahrscheinlich war gemeint, was aber wir Franzosen "englischer Schlüssel" nennen (clé anglaise). Eine Zange, mit einer kleinen Schrauben zum Drehen in der Mitte (Schraubenschlüssel?), oder?

Na ja, zwischen Franzosen und Engländern gibt es sowieso vielen Wortverwirrungen und Missverständnisse, nicht umsonst haben wir 100 Jahren gegeneinander Krieg geführt. Wink Wenn die Deutschen auch noch mitmischen, dann ist der Kuddelmuddel perfekt. Very Happy

Liebe Grüße
Jocelyne

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 09:46
skipteuse
 
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Liebe Jocelyne!

Ja, das ist ja witzig, dass dieses Werkzeug in Frankreich wiederum "englischer Schlüssel" genannt wird - verrückt ...! Ein Sprach- und Nationalitäten-Kuddel-Muddel - amüsant: (Ohne Krieg!)

Jetzt hab ich drei Dinge gelernt:
a) Ich weiß, was das Ding ist
b) ich weiß, dass er "Franzose" oder
c) "englischer Schlüssel" genannt wird.

Wenn das nichts ist... angle

Bisous, babs

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BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 10:20
mtg
Gast
 


Der Begriff "Engländer" ist in Deutschland aber auch gebräuchlich - für eine verstellbare Rohrzange... also ist das die Werkzeug-EU??? Smile

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 10:34
Jocelyne Lopez
 
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mtg hat Folgendes geschrieben:
Der Begriff "Engländer" ist in Deutschland aber auch gebräuchlich - für eine verstellbare Rohrzange... also ist das die Werkzeug-EU??? Smile


Interessant ist auch, dass was Ihr Deutschen "Pariser" nennt, in Frankreich "englische Kapuze" (capote anglaise) genannt wird... Rolling Eyes

Was schließt Du daraus für die EU??? Da bin ich gespannt. Wink

Liebe Grüße
Jocelyne

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Re: Aufgesattelt ...

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 11:19
Rieke
Gast
 


hi,hi,hi Laughing cheezy grin

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 11:30
mtg
Gast
 


Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben:
Was schließt Du daraus für die EU???

Ich sehe eine Notwendigkeit, dass der Autorenpool ein internationales Wörterbuch mit ethymologischem Inhalt herausgibt. Schließloich ist es wichtig, was wo wie heißt - und wo der Name herkommt...

Smile

Aber da braucht man gar nicht weit über die Grenze:

"Frankfurter" (Würstchen) heißen in Frankfurt "Wiener" (obwohl die angeblich originalen Frankfurter Würstchen aus einem Vorort, nämlich Neu-Isenburg kommen)

"Berliner" bzw. "Berliner Ballen" heißen in Berlin "Pfannkuchen" - wenn Du hier einen "Berliner" bestellst, kann man da was missverstehen Smile

usw usf... Smile

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 12:00
Jocelyne Lopez
 
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mtg hat Folgendes geschrieben:
Jocelyne Lopez hat Folgendes geschrieben:
Was schließt Du daraus für die EU???

Ich sehe eine Notwendigkeit, dass der Autorenpool ein internationales Wörterbuch mit ethymologischem Inhalt herausgibt. Schließloich ist es wichtig, was wo wie heißt - und wo der Name herkommt...

Smile


Ja, das wäre auf jeden Fall notwendig, finde ich auch...

Weil, wenn die Vorstellung zutreffen sollte, dass die Engländer die "Pariser" bzw. die "englischen Kapuzen" auf dem Kopf tragen - was ich den übrigens zutrauen würde, sie tragen ja alles Mögliche und Unmögliche auf dem Kopf, wenn man es nach der Queen beurteilt - dann hätte es bestimmt eine Bedeutung für die Analyse der Geburtsraten in der EU, oder? Laughing

Liebe Grüße
Jocelyne

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BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 12:37
mtg
Gast
 


cheezy grin cheezy grin cheezy grin

Von der Seite aus habe ich das noch gar nicht betrachtet...

cheezy grin cheezy grin cheezy grin

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 13:12
Birgit Fabich
 
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WohnortFüchtorf


matthias:
vor allem wenn man einen heißen Berliner bestellt, Wink

was bei uns auf dem Kramermarkt,
der fünften Jahreszeit in Oldenburg ganz normal war,
weil wenn er kalt oder nur lauwarm war, schmeckte er halt nicht mehr so lecker, Crying or Very sad

wogegen ich es verwirrlich fand, als meine Kollegin (aus Berlin) mir erzählte, dass ein Dozent zum Abschied Pfannkuchen ausgegeben hatte. Ich stellte mir den Typ an der Pfanne vor, wie er frische Pfannekuchen (Eiermehlpfannkuchen) für eine ganze Gruppe herstellte...bis mir dann klar war dass sie heiße Berliner meinte cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 13:49
frangsen
 
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Berliner sind schon komisch (also, die Menschen, die aus Berlin kommen oder zugereist sind cheezy grin ). Selbst Brötchen werden als "Schrippen" verballhornt. (Allerdings wissen sie in Kiel auch nicht alles: Bestellt man hier Semmeln, bekommt man ein trockenes, eher salziges Irgendetwas, und nicht ein weiches, süßliches Brötchen, wie es sich gehörte. )

Frank

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 14:04
mtg
Gast
 


frangsen hat Folgendes geschrieben:
Berliner sind schon komisch (also, die Menschen, die aus Berlin kommen oder zugereist sind cheezy grin ). Selbst Brötchen werden als "Schrippen" verballhornt.


Vorsicht, Vorsicht! Smile

Es gibt Schrippen, Knüppel, Schusterjungen und noch viel mehr Smile Sooooo einseitig sind wir ja nu ooch nischt... cool

BeitragVerfasst am: 15.05.2008, 16:39
skipteuse
 
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Jenau!

, und außerdem ham die Bärliner ooch Kulinarüsch janz schön wat druff - ick nu nich jerade, aber der Rest ...
Nur mit'te Grammatik steh'n manche uff Kriegsfuß ... (Redewendung: Dir und mich verwechsel ich nich', das kommt bei mich nich' vor Wink)

Lieben Gruß von dem (Berliner) Pflänzchen angle

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