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Verfasst am: 21.08.2007, 00:44 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1961 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Siegfried,
| dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | Nur um mal die Möglichkeiten und den Zeitaufwand mit LaTex abschätzen zu können - wie sähe der LaTex-Code für folgende Seite aus und wie lange bräuchte man für die Gestaltung so einer Seite?
(Beispielseite ist komplett in Word erstellt worden bei einem Zeitauwand von ca. 10 Minuten und dann in ein PDF umgewandelt)
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LaTeX ist ein Textsatzsystem und kein DTP-Programm. Man kann solche Seiten mit dem Paket textpos bauen (ich habe damit z.B. mal Einladungskarten gestaltet) oder mit wrapfig, aber das ist eine typische Aufgabe fuer ein DTP-Programm.
Und das ist Word eben auch nicht. Der extrem loecherige Blocksatz wuerde z.B. in kaum einem richtigen Verlag durchgehen. Und dass der Textblock in der Mitte nicht auf der gleichen rechten Kante abschliesst wie die Bilder wuerde in einem klassischen Verlag vermutlich auch nicht akzeptiert werden.
Solche Arbeiten sind leider wirklich sehr zeitaufwendig. Ich wuerde es mal mit Scribus probieren.
Dass ist jetzt vermutlich nicht die Antwort, die du erwartet hast, aber fuer unterschiedliche Aufgaben bevorzuge ich auch unterschiedliche Werkzeuge. Natuerlich kann man einen Nagel auch mit einem Schraubenzieher in die Wand schlagen, aber mit einem Hammer geht es einfacher.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 21.08.2007, 08:54 |
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| Andreas T. |
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| Anmeldedatum | 11.04.2007 | | Beiträge | 149 | | Wohnort | Böhme |
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Ich denke, dass wir hier langsam in einen Glaubenskrieg abrutschen und dass das für Autoren, die unsicher oder unerfahren mit der Handhabung von Computern für ihre Buchprojekte sind, auch nicht besonders hilfreich ist.
Was Heinz als logisch zu bedienende Arbeitserleichterung empfindet hat für mich etwas anachronistisches. Auf jeden Fall kann ich mir nicht vorstellen, dass ein Schreiber, der mit Word Kämpfe auszustehen hat, mit LaTeX auch nur eine vernünftige Zeile zustande bringt.
Meine Intension bei diesem Thread war aber, dass dem unerfahrenen Nutzer beim Umgang mit dem Computer hilfreich zur Seite gestanden werden sollte.
Hut ab vor Deinen Kenntnissen, Heinz, aber denken wir doch auch mal an die Menschen, die schon bei der Computer-Fachterminologie Versagensängste bekommen. |
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Verfasst am: 21.08.2007, 09:21 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1961 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Andreas,
| Andreas T. hat Folgendes geschrieben: | | Ich denke, dass wir hier langsam in einen Glaubenskrieg abrutschen und dass das für Autoren, die unsicher oder unerfahren mit der Handhabung von Computern für ihre Buchprojekte sind, auch nicht besonders hilfreich ist. |
Kriege mag ich nicht, aber das hier ein Glaubenskrieg droht, sehe ich auch nicht. Und fuer den einen oder die andere gab es vielleicht auch ein paar Anstoesse.
| Zitat: | | Hut ab vor Deinen Kenntnissen, Heinz, aber denken wir doch auch mal an die Menschen, die schon bei der Computer-Fachterminologie Versagensängste bekommen. |
Danke Aber Aengste sollte in diesem Zusammenhang niemand bekommen. Kein Mensch kann alles wissen und koennen. Vermutlich waere die Welt dann auch schrecklich langweilig. Das schoene an diesem Forum ist eben auch das gegenseitige Nehmen und Geben.
Einen schoenen Tag,
Heinz. |
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Verfasst am: 21.08.2007, 10:33 |
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| julia07 |
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Hallo ihr "Gläubigen",
als Mensch, der sich ständig verbessern will, habe ich mit großem Interesse diese Diskussion verfolgt und war auch tätig.
Seit es PCs gibt, arbeite ich mit MS-Word, Open Office, Lotus und anderen Programmen und zusätzlich bin ich auch noch Mac-User (im Büro).
Ich komme inzwischen mit dem Microsoft-Produkt layouttechnisch ganz gut zurecht, da ich auch all die Tricks nutze, die man so zur Verfügung hat, aber...
Ich bin der Meinung, dass ein professionelles Layoutprogramm durchaus Sinn macht und so habe ich es mir denn auch besorgt und ausprobiert.
Mein Fazit ist: es ist absolut sinnvoll, im Bereich Wissenschaft würde ich auch sofort umsteigen (wenn ich nur an all die Fußnoten denke!), aber für meinen Bedarf bleibe ich momentan bei Word. Das liegt hauptsächlich daran, dass ich gerade weder Zeit, noch Geduld für den benötigten Umdenkprozess habe.
Ich finde es also durchaus nicht "abgehoben", wenn jemand die Fahne für LaTeX schwingt, sondern fasse es als Hinweis zur ständigen Verbesserung auf.
LG, Julia |
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