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Autoren und Computer

BeitragVerfasst am: 02.07.2007, 12:01
Andreas T.
 
Anmeldedatum11.04.2007
Beiträge137
WohnortBöhme


Hallo liebe Leute,
ich möchte hiermit gerne einen neuen Thread zum Thema Computer und Software für Autoren eröffnen. Viele interessante Beiträge und auch Fragen sind in verschiedenen anderen Threads immer wieder einmal aufgetaucht und behandelt worden, bei einer gezielte Suche sind diese aber meist schwer zu finden.
Die meisten Autoren benutzen für ihre Arbeit mehr oder weniger intensiv Computer. Sei es für das Schreiben und Layouten oder auch für die eigene Buchhaltung und Faktura. Nicht jeder hat dabei das fundierte Wissen oder auch das Interesse sich intensiv mit den Grundsätzen der Informatik zu befassen, was auch gar nicht notwendig ist.
Ich stelle mir vor, dass an dieser Stelle Tips, Neuigkeiten, eigene Erfahrungen und durchaus auch grundsätzliche Fragen, wie z.B.: "Wie mache ich aus einer Word-Datei eine PDF-Datei?", oder "Wie stelle ich die Seitenränder bei meinem Buch im Format 12x19 cm richtig ein?", in möglichst knapper und übersichtlicher Form präsentiert werden. Auch sollte dabei Fachterminologie, sofern nötig, mit Übersetzungen ins Normal-Deutsch versehen werden.
Habt Ihr Interesse? Dann mal los!

_________________
Tod am Mekong ISBN 978-3-8334-4191-2
Roberts Restaurant ISBN 978-3-8334-9056-9
http://www.tod-am-mekong.info

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 02.07.2007, 12:53
Heiner
Site Admin
 
Anmeldedatum05.04.2007
Beiträge1521
WohnortNorden


Hallo,

gute Idee. Hier mal etwas zum Thema Internet allgemein. Ehrlich gesagt, finde ich es erschreckend. Bei den üppigen Diäten sollte doch ein kleiner Kurs drin sein...

http://de.sevenload.com/videos/SyMWUPh/Kinder-fragen-Politiker-nach-dem-internet

Grüße

Heiner

_________________
Bilder sagen mehr als Worte:

BeitragVerfasst am: 02.07.2007, 14:43
ChrisK
 
Anmeldedatum16.04.2007
Beiträge194
WohnortBerlin


Heiner hat Folgendes geschrieben:
Hallo,

gute Idee. Hier mal etwas zum Thema Internet allgemein. Ehrlich gesagt, finde ich es erschreckend. Bei den üppigen Diäten sollte doch ein kleiner Kurs drin sein...

http://de.sevenload.com/videos/SyMWUPh/Kinder-fragen-Politiker-nach-dem-internet



Wobei ich bei einigen - insbesondere Ströbele - hier eher eine plumpe Stimmungsmache vermute. Mit derartigen Posen (Internet? Neumodischer Kram, hab ich nix am Hut mit!) biedert man sich bei der eigenen, technikfeindlichen und fortschrittsmißtrauischen Klientel an und sammlet ein paar Pluspünktchen.
Zumindest das Büro von Ströbele kann nämlich das Internet äußerst effektiv nutzen. Jede Anfrage an ihn via Mail wird binnen Stunden (nicht Tagen!) beantwortet, meist von ihm selbst. Kann ja sein, dass er sich die Mails ausdrucken läßt und die Antworten auf Umweltpapier kritzelt, aber... nuja.
Gruß
Chris

EDV- und Softwaretipps - sehr gut!

BeitragVerfasst am: 02.07.2007, 18:17
julia07
 
Anmeldedatum22.05.2007
Beiträge1165
Wohnort87700 Memmingen


Hallo Andreas,
deinen Vorschlag finde ich sehr gut, denn jetzt muss man sich tatsächlich die Info dazu überall zusammen suchen.
Allerdings würde ich mir wünschen, dass bei solch technischen Themen dann die Antworten auch wirklich konstruktiv wären Confused
Für Philosophisches und Witziges haben wir ja an anderen Stellen Gelegenheit zur Genüge Laughing
LG, Julia

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 02.07.2007, 18:25
Heiner
Site Admin
 
Anmeldedatum05.04.2007
Beiträge1521
WohnortNorden


Hallo,

ich habe das Thema mal als wichtig markiert. Jetzt könnt Ihr Euch hier richtig austoben...

Grüße

Heiner

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Bilder sagen mehr als Worte:

Papyrus Works für Mac kostenlos

BeitragVerfasst am: 02.07.2007, 20:07
Andreas T.
 
Anmeldedatum11.04.2007
Beiträge137
WohnortBöhme


Gleich mal eine Meldung für Mac-User: Eine Privat-Edition von Papyrus Works ist gerade in der aktuellen Macwelt-Ausgabe (8-2007) auf der mitgelieferten CD-Rom enthalten. Man kann das Programm kostenlos benutzen und für wenig Geld auf die Version Papyrus Office upgraden.
Ich halte die Software für eines der brauchbarsten Programme für Buchautoren und habe selber damit zwei Bücher geschrieben.
Möglicherweise gibt es auch die Windows-Version gratis, das habe ich noch nicht nachgeforscht. Hier aber die Adresse: www.papyrus.de

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Tod am Mekong ISBN 978-3-8334-4191-2
Roberts Restaurant ISBN 978-3-8334-9056-9
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BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 07:53
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2858
WohnortA 8786 Rottenmann


Für meine Zwecke komme ich mit PC und Internet einigermaßen zurecht, nicht aber mit dem Fachchinesisch in vielen wohlmeinenden Ratgebern. So bleibt mir weiterhin vieles rätselhaft. Exel und die Handhabung von Bildern strapazieren meine Nerven, weshalb ich davon (vorerst) die Finger lasse. Ein Trost: Meine Texte brauche ich nicht zu formatieren, das geschieht in den Redaktionen bzw. im Verlag.

Neugierig bin ich, ob der oben angeführte Vorschlag, falls er Anklang findet, zu für mich brauchbaren Ergebnissen führt und mir so manches :idea: aufgeht.

BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 10:21
Amos
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge66
WohnortBad Mergentheim


Autoren und Computer, das ist eine endlose Geschichte, jedenfalls für mich.
Manuskripte werden in einer Normseite verlangt, genauso das Expose.
Eine Normseite in seiner Dokumentenvorlage zu haben ist da der erste Schritt zur Arbeitserleichterung.
Nützliche Informationen rund um das Schreiben gibt das
http://literaturcafe.de/
Immer mal wieder wird da auch die Technik angesprochen. ansonsten ist es für uns als Autoren auch eine gute alllgemeine Infoquelle.
Gruß an alle von Autor und Märchenerzähler Amos Ruwwe
www.amos-ruwwe.de

_________________
Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
www.amos-ruwwe.de

BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 11:55
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2858
WohnortA 8786 Rottenmann


Offenbar bin ich auch für die im Literaturcafé vorhandenen Ratschläge zu blöd. Aber für mich ist nicht unbedingt ein Norm-Typoskript (30 Zl. a 60 A. oder 60 Zl. a 30 A.) die "Vorschrift", sondern die beinahe punktgenaue Anzahl der Anschläge inklusive Leertaste. Es heißt also "Story mit 2300 A. oder 7400 A. usw. usf., und daran halte ich mich. Mit der herkömmlichen Schreibmaschine war das "Normieren" problemlos, jetzt genügt der im PC vorhandene Anschlagzähler. Schließlich brauche ich Layout und Umbruch nicht selber gestalten, so wie ich es vor der PC-Welle hin und wieder sogar gerne getan habe.

BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 12:02
Rita Hajak (Moderator)
 
Anmeldedatum23.05.2007
Beiträge1182
WohnortFehmarn


Wie kriege ich denn exakt 60 Anschläge in eine Zeile. Da müsste ich doch Block mit Trennung machen. Bei rechtsbündigem Schreiben variieren die Anschläge.

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„Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann

www.ritahajak.de

BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 12:21
hawepe
 
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Beiträge1436
WohnortBerlin


Hallo,

Rita hajak hat Folgendes geschrieben:
Wie kriege ich denn exakt 60 Anschläge in eine Zeile. Da müsste ich doch Block mit Trennung machen. Bei rechtsbündigem Schreiben variieren die Anschläge.


Du meinst linksbuendig Smile

Wenn du eine nichtproportionale Schrift verwendest (wie z.B. Courier) laesst sich das ziemlich genau einhalten. Die zwei oder drei Anschlaege, die es variiert, sind nicht schlimm, wenn man die Satzbreite auf 62 oder 63 Anschlaege einstellt. Im Durchschnitt ergeben sich dann 60 Anschlaege.

Genauer ist es unsinnig, weil in den Verlagen ueberall proportionale Schriften verwendet werden, bei denen die Buchstaben unterschiedlich breit sind. Ein Text mit vielen m und w muesste dann etwas kuerzer ausfallen, einer mit vielen i und l duerfte ein paar Anschlaege mehr haben.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 12:29
Rita Hajak (Moderator)
 
Anmeldedatum23.05.2007
Beiträge1182
WohnortFehmarn


Hallo Heinz,

ich danke Dir für die Info. Entschuldige, selbstverständlich meinte ich linksbündig.

Schönen Tag noch
Rita

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BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 12:29
dbs
Gast
 


Hi!

Rita hajak hat Folgendes geschrieben:
Wie kriege ich denn exakt 60 Anschläge in eine Zeile. Da müsste ich doch Block mit Trennung machen. Bei rechtsbündigem Schreiben variieren die Anschläge.


Der Trick für die 60 Anschläge pro Zeile liegt nicht in der Block-Ausrichtúng (die m. E. genau das Gegenteil von 60 Anschlägen pro Zeile bewirkt - am besten bleibt man bei "linksbündig"), sondern in der Umstellung der Schrifttype von einer proportionalen auf eine nicht-proportionale Schrift.

Proportionale Schriften sind z.B Times Roman, Arial, Garamond.
Nicht-proportionale Schriften sind z.B. Courier, Courier New.

Bei eine proportionalen Schrift verbraucht jedes Zeichen so viel Platz, wie der Buchstabe eben ausmacht. Ein kleines "i" benötigt wenig Platz, ein großes "W" hingegen viel mehr.

Umgekehrt benötigen bei einer nicht-proportionalen Schrift alle Buchstaben gleich viel Platz, d. h. das kleine "i" bekommt links und rechts sehr viel "Füllraum", um auf die gleiche Breite wie das große "W" zu kommen

Das hier ist ein Beispiel für eine Proportionalschrift:



Und das hier für eine Nicht-Proportionalschrift:




Der Trick für die 60 Zeichen je Zeile liegt nun darin, sich eine Vorlage zu schaffen (z.B. in Word als "dot"-Datei), wo als Schrifttype eine Nicht-Proportionalschrift vorgegeben ist, etwa "Courier New", und Schriftgröße sowie Seitenränder der Seite so eingestellt sind, dass nicht mehr als 60 Zeichen in "Courier New" in eine Zeile gehen.

Das gleiche Verfahren wendet man für die 30 Zeilen je Seite an. Der Zeilenabstand muss in der Vorlage so definiert werden, dass maximal 30 Zeilen auf eine Seite passen (das entspricht etwa einem Zeilenabstand vom 1,5fachen den normalen Zeilenabstand - ist aber abhängig von der gewählten Schriftgröße). Die genaue Einstellung kann man dann mit den Vorgaben für den oberen und unteren Rand erreichen.

So kommt man an eine Vorlage, mit der man dann Texte im Standard-Manuskriptformat schreiben kann.

Allerdings frage ich mich, ob es heute tatsächlich noch Verlage gibt, die einen so großen Wert auf Manuskripte im Standardformat 60 x 30 legen. Diese Standardisierung war zu Zeiten des mechanischen Satzes notwendig, um den Seitenbedarf eines Buches berechnen zu können. Heute erfolgt der Satz per Computer, wo Textumfang, Anzahl der Zeichen, der Zeilen, der Seiten usw. per Programm ermittelt werden. Von daher ist die Standard-Manuskriptseite eigentlich überflüssig geworden.

Grüße
Siegfried


Zuletzt bearbeitet von dbs am 03.07.2007, 12:35, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 12:32
Rita Hajak (Moderator)
 
Anmeldedatum23.05.2007
Beiträge1182
WohnortFehmarn


Hallo Siegfried,

auch Dir ein Dankeschön für die Info.

Gruß Rita

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BeitragVerfasst am: 03.07.2007, 13:15
hawepe
 
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WohnortBerlin


Hallo,

dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Allerdings frage ich mich, ob es heute tatsächlich noch Verlage gibt, die einen so großen Wert auf Manuskripte im Standardformat 60 x 30 legen. Diese Standardisierung war zu Zeiten des mechanischen Satzes notwendig, um den Seitenbedarf eines Buches berechnen zu können. Heute erfolgt der Satz per Computer, wo Textumfang, Anzahl der Zeichen, der Zeilen, der Seiten usw. per Programm ermittelt werden. Von daher ist die Standard-Manuskriptseite eigentlich überflüssig geworden.


Praktisch spielt sie aber immer noch eine Rolle Smile

Ich habe im vergangenen Jahr ein Buch gesetzt, das fast voellstaendig aus Briefen besteht. Aus rund 500 Briefen sollten rtwa 60 briefe mit einer bestimmten Gesamtanschlagzahl ausgewaehlt werden. Natuerlich waren sie alle mit unterschiedlichen Schriften, Zeichengroessen, Zeilenabstaenden und Seitenraendern geschrieben worden.

Trotz 30jaehriger Berufserfahrung habe ich mich geweigert, da
eine Schaetzung abzugeben.

Und fuer die eigene Arbeit finde ich es auch praktischer, von einer Normseite auszugehen. Man sieht dann einfach viel besser, wieviel Zeichen man noch etwa zur Verfuegung hat.

Natuerlich muessen es nicht die 60 Zeichen und 30 Zeilen sein. So rechnet einer meiner Auftraggeber mit 36 Anschlaegen, die ich zur besseren Uebersicht auf meinem PC auf 72 Anschlaege verdoppele. Die fertige Datei bekommt der Verlag dann nach seinen Vorgaben.

Der Vorteil fuer die dortigen Kollegen ist, dass sie mit einem Blick sehen, ob die Laenge in etwa stimmt, und nicht erst in den Dateieigenschaften nachschauen muessen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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