Verfasst am: 27.03.2008, 00:54 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1867 | | Wohnort | Schwobaländle |
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| Zitat: | | Ist so ein aufwändiges Rahmenprogramm nun wirklich eine Bereicherung für das eigentliche Anliegen, die Literatur als gesprochenes Wort, oder ordnen wir Literaten uns hier zu sehr dem Trend zur Reizüberflutung unter? |
Hallo Leilah,
ich persönlich mag die einfache Variante lieber und finde auch, dass bei Lesungen z.T. zu viel "Show" gemacht wird.
Julia-Viola, eine dumme Frage: Was ist eine "digitale Gitarre"?
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 27.03.2008, 08:16 |
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| julia-viola |
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| Anmeldedatum | 29.10.2007 | | Beiträge | 368 | | Wohnort | österreich |
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| Judith hat Folgendes geschrieben: |
Julia-Viola, eine dumme Frage: Was ist eine "digitale Gitarre"?
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Eine Gitarre, die je nach Bedarf "akkustisch" klingen kann oder "E-Gitarren"mäßig.
Liebe Grüße! |
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Verfasst am: 27.03.2008, 13:42 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1867 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Julia-Viola,
als Ex-Frau eines Gitarristen interessiert mich das. Was ist der Unterschied zwischen einer E-Gitarre mit entsprechenden Tonabnehmern (damit konnte mein Ex schon vor 30 Jahren für unterschiedliche Klänge sorgen) und einer Digitalgitarre? Konnte bei google auf die Schnelle nichts finden, was mir das ganze kurz erklärt hätte (und war zu faul, lange zu suchen ). Sind es neuartige Tonabnehmer, die dann über den Computer laufen?
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 27.03.2008, 15:15 |
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| Birgit Fabich |
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| Anmeldedatum | 23.10.2007 | | Beiträge | 855 | | Wohnort | Füchtorf |
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Also die Idee - abwechselnd Lesen und Musik gefällt mir persönlich sehr gut,
bei Gedichten Bilder im Hintergrund finde ich persönlich auch nicht schlecht,
nutze ich ja auch im Buch als zusätzliches Mittel (die Bilder, leider nicht die Musik),
eine Überflutung bewirkt, dass hinterher niemand mehr weiß worum es ging.
Lieber 2 Sachen und beim nächsten Mal etwas anderes ausprobieren.
Aber ich finde es wunderbar, das dieses Brainstorming soviele Ideen hervorbringt,
auf die ich im Leben nicht gekommen wäre.
Versuch macht auch hier kluch!
Gruß Birgit |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 27.03.2008, 17:54 |
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| julia-viola |
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| Anmeldedatum | 29.10.2007 | | Beiträge | 368 | | Wohnort | österreich |
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| Judith hat Folgendes geschrieben: | Hallo Julia-Viola,
als Ex-Frau eines Gitarristen interessiert mich das. Was ist der Unterschied zwischen einer E-Gitarre mit entsprechenden Tonabnehmern (damit konnte mein Ex schon vor 30 Jahren für unterschiedliche Klänge sorgen) und einer Digitalgitarre? Konnte bei google auf die Schnelle nichts finden, was mir das ganze kurz erklärt hätte (und war zu faul, lange zu suchen ). Sind es neuartige Tonabnehmer, die dann über den Computer laufen?
Grüßle,
Judith |
Sorry, da muss ich passen! Hab jetzt nur das geschrieben, was mir mein Gitarrelehrer erklärt hat.
Kann eine E-Gitarre auch wie eine Akkustikgitarre klingen oder wie ein Banjo??
Liebe - müde - Grüße! |
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Verfasst am: 27.03.2008, 23:27 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 281 |
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Das Thema Beamer interessiert mich aus einem ganz anderen Grund - und ich benutze (meinen eigenen, hochwertigen) ihn immer. Nicht um besondere Effekte zu erzielen, sondern weil meine Bücher alle mit dem Thema Hörschädigung zu tun haben und zahlreiche Gäste auf meinen Lesungen (und anderen beruflichen Veranstaltungen) aufgrund ihrer Hörschädigung oft nur mühsam akustisch folgen können. Daher habe ich zusätzlich die vollständige Lesung auf PowerPoint zum Mitlesen laufen.
Mitschrift über Beamer und Laptop sind quasi die "Untertitel" für Hörbehinderte - und diese Menschen sind froh und dankbar über jede Möglichkeit der Teilhabe am öffentlichen Leben.
Damit meine ich, dass diese moderne Technik Positives birgt, was viele andere einfach nicht wissen. Das ist sicherlich nicht verallgemeinerbar, aber ich bin überzeugt, dass viele Hörbehinderte zu Lesungen gehen würden, wenn sie dort auf Barrierefreiheit treffen würden.
Es stimmt, dass die Lampen im Beamer empfindlich sind, aber bei pfleglicher Behandlung halten sie lange. Ich habe meinen Beamer nun seit
5 Jahren und benutze ihn häufig - immer noch mit der ersten Lampe!
Heute gibt es Beamer schon für ca. 500 €. Ich nutze meinen Beamer immer zusammen mit meinem Laptop. Aber in der Regel sind Kompatibilitätsprobleme selten.
Ich bin mir darüber im Klaren, dass diese hier erstellte Sichtweise aus einem anderen und für die meisten von euch ungewohnten Blickwinkel
dargestellt wird. Aber: so hin und wieder ein Blick über den Tellerrand kann ja nicht schaden.
Morgen lese ich in Hannover und nächste Woche Mittwoch in Berlin, ein Großteil des Publikums wird aus Schwerhörigen bestehen.
Darüber hinaus: einen zusätzlichen Schnickschnack a la Videoclip
halte ich bei Lesungen für überflüssig, während Musikbegleitung oder Bilderausstellung aus meiner Sicht ein schönes und lockendes Beiwerk sein können.
Maryanne |
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Verfasst am: 27.03.2008, 23:54 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 1436 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Maryanne,
| Haifischfrau hat Folgendes geschrieben: | | Heute gibt es Beamer schon für ca. 500 €. |
Wobei man aber beachten sollte, dass die vergleichsweise preiswerten Beamer haeufig nicht fuer groessere und wenig verdunkelte Raeume geeignet sind.
Irgendwo hatte ich einen kurzen Vergleichstest von Kollegen, die verschiedene Beamter auf Seminaren eingesetzt haben, bloss wo? Aber da sich die Technik rasant schnell entwickelt und die Preise stetig fallen, kommt man bei Bedarf ohnehin nicht um eigene Recherchen herum.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 28.03.2008, 07:11 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1165 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Also ich habe mir vor drei Jahren für mein Büro einen für ca. 1 000 Euro zugelegt, weil ich viele Seminare durchführe, und bin sehr zufrieden.
Bei den zu günstigen Produkten kann man ganz schön Pech haben - muss aber nicht.
Privat hatte ich so ein Ding und inzwischen hätte ich für die nachgekauften Lampen einen neuen bekommen. Offenbar stimmte da etwas mit der Strom-/Spannungsversorgung nicht...
LG,
Julia |
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Verfasst am: 28.03.2008, 10:46 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 281 |
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.... und außerdem kann man privat den Beamer wunderschön zum DVD oder TV gucken nutzen - ich habe mir eine große Leinwand (250 x 250 cm) besorgt und damit habe ich ein super Puschenkino zur Verfügung.
Für meinen Beamer habe ich damals an die 2000 € bezahlt. Eine Kollege hat einen Beamer bei Aldi oder ähnlich für ca. 700 gekauft und der funktioniert
wunderbar in Räumen, die bis zu 100 Personen fassen.
Viele Grüße
Maryanne
die heute in Hannover liest |
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Verfasst am: 28.03.2008, 13:34 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1867 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Dann viel Erfolg bei deiner Lesung heute, Maryanne!  |
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Verfasst am: 28.03.2008, 20:49 |
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| kagul |
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| Anmeldedatum | 23.05.2007 | | Beiträge | 29 | | Wohnort | Schweinfurt |
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Auch wenn es mir die Puristen übelnehmen könnten: Ich halte es zumindest im Sachbuchbereich für dringend erforderlich, dass man den Leuten bei einer Lesung mehr bietet, als sich selbst mit einem Buch in der Hand. Denn seien wir mal ehrlich - dass ist doch für ein Publikum höchstens interessant, wenn der Autor wirklich prominent ist und sein "live-sehen" für sich ein Ereignis. Und jetzt mal alle Hand hoch, die hier rum schwirren und aus der Tagespresse und den Massenmedien überall bekannt sind.
Die Meute, die unser Zeug lesen soll, wird nun mal überall mit attraktivem (wenn auch oft niveaulosem) Entertainment zugeschüttet und wenn man in so einer Zeit interessant sein will, muss man halt auch was bieten. Wir können die Welt um uns rum ja nicht weg zaubern, nur weil sie uns nicht so gefällt.
Das muss keine Multimediashow und auch kein Streicherquartett sein. Ich schreibe Reisebücher, da sind das natürlich am besten Filmclips aus den Zielgebieten (bei mir z.T. live untermalt von den Musikern, die auch zu den Originalfilmen den Sound geschrieben haben), aber z.B. bei stimmungsvoller Fantasy würd ich mir mehr Gedanken um die Atmosphäre der Vortragsräume machen und bei Kindergeschichten um die richtige Ansprache der Kleinen auch unabhängig von Text (vielleicht ein zu diesem passendes Spiel?)
Bei vielen Themen kommt erzählen oft auch besser als zu viel vorlesen (bei meinem Konzept sind von etwa 100 Minuten nicht mehr als 10 echte Lesung) - bei aller Belletristik muss das zwangsläufig anders sein. Ich denke, Erfolg hat man mit Veranstaltungen nun mal, wenn man schafft, ihnen ihre eigene und passende Note zu geben.
Einen unbekannten Autor (das sind wir nun mal) mit Buch in der Hand in der Ecke einer Bücherei - das finde auch ich ehrlich gesagt langweilig und würde zu sowas kaum gehen. |
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