 | Buch fertig, was machen? |  |
Verfasst am: 08.06.2008, 12:12 |
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| angiem |
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| Anmeldedatum | 08.06.2008 | | Beiträge | 37 |
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Hallo!
Bin durch Zufall hier gelandet, als ich auf der Suche nach Antworten im Net gestöbert habe.
Ich hoffe, ich bin hier richtig, wenn nicht, dann wieder rauswerfen...gg...
Ich habe mir in Eigenregie gegönnt, meine Biografie zu schreiben (ja, laaangweilig, macht doch fast jeder..lach..).
Für mich war der ganze Prozess bis zur tatsächlichen Verwirklichung der Idee eine sehr Interessante Aufgabe. Befreiend, herausfordernd, belustigend und lehrreich ( Der Computer gab den Geist wegen Mißhandlung und Überforderung auf, die Kaffeesucht entwickelte sich exzessiv, das Chaos breitete sich im ganzen Haus aus usw.)
Nun hab ich hier 30 Exemplare, samt ISBN- Nummer.
Es geht mir nicht darum, daran zu verdienen, sondern weiter dazu zu lernen, welche Möglichkeiten ich noch habe, bzw. wo kann ich Probleme bekommen.
Ins VLB habe ich es nicht eintragen lassen.
2 Pflichtexemplare an die DNB habe ich verschickt.
FRAGE: Darf ich ohne Probleme befürchten zu müssen, ohne Gründung eines Eigenverlages, ohne Eintrag ins VLB, per Homepage meine Exemplare quasi zum Selbstkostenpreis abgeben? Eventuell auch nachdrucken lassen, wenn die 30 Stück auf Kommission an verschiedenen Stellen verkauft wurden?
Darf ich den Preis , der in der DNB unter dieser ISBN-Nummer angegeben ist, verändern? Oder greift hier die Buchpreisbindung, auch wenns nicht im VLB eingetragen ist?
Könnte mir eventuell jemand helfen, den Antrag fürs VLB auszufüllen, falls notwendig?
Oder kann ich mit eigener ISBN auch über BOD veröffentlichen?
Achja, Titel: Jede Mutter war ein Kind, Klappentext und Leseprobe auf meiner HP.
Hoffe, ich habe mich hier nun nicht gleich daneben benommen und mich in eine Fettschüssel plumpsen lassen  |
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_________________ LG, Angie |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 08.06.2008, 12:20 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2873 |
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Hallo Angie,
herzliches Willkommen im Pool.
Genaueres zu deiner Fragestellung kann ich zwar so auf die Schnelle nicht beantworten, aber andere bestimmt. Mit deiner Frage hast du dich mit Sicherheit nicht daneben benommen und wirst wohl auch Antworten dazu erhalten. Und rausschmeissen wird dich auch keiner.
Hast du nicht schon automatisch einen Eigenverlag gegründet, wenn du die Bücher selbst hast drucken lassen mit ISBN?
Anbieten darfst du deine Sachen auf der Homepage sicherlich, wenn du die rechtlichen Dinge beachtest. Und die Preisbindung gilt nicht für dich, sondern nur für die Buchhändler. (Man verbessere mich, wenn ich falsch liege.)
Also viel Spass hier
LG
Lorenz |
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 | Re: Buch fertig, was machen? |  |
Verfasst am: 08.06.2008, 12:31 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2692 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Angie,
| angiem hat Folgendes geschrieben: | | 2 Pflichtexemplare an die DNB habe ich verschickt. |
Die fuer deinen Wohnort zustaendige Landesbibliothek hat auch noch Anspruch auf in der Regel zwei Pflichtexemplare.
| Zitat: | | FRAGE: Darf ich ohne Probleme befürchten zu müssen, ohne Gründung eines Eigenverlages, ohne Eintrag ins VLB, |
Natuerlich darfst du das.
| Zitat: | | per Homepage meine Exemplare quasi zum Selbstkostenpreis abgeben? |
Nein, die Buchpreisbindung heisst Buchpreisbindung, weil alle an den Preis gebunden sind.
| Zitat: | | Eventuell auch nachdrucken lassen, wenn die 30 Stück auf Kommission an verschiedenen Stellen verkauft wurden? |
An Wiederverkaeufer darfst du natuerlich einen Rabatt einraeumen. Das ist sogar so ueblich, weil der Wiederverkaeufer auch von etwas leben muss. Nachdrucken lassen kannst du soviel du willst (bzw. los wirst).
| Zitat: | | Darf ich den Preis , der in der DNB unter dieser ISBN-Nummer angegeben ist, verändern? Oder greift hier die Buchpreisbindung, auch wenns nicht im VLB eingetragen ist? |
Das VLB hat damit nichts zu tun. Wenn das Buch 18 Monate auf dem Markt ist, darfst du den Preis aendern, oder wenn du eine Neuauflage herausbringst.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 08.06.2008, 12:40 |
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| angiem |
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| Anmeldedatum | 08.06.2008 | | Beiträge | 37 |
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Vielen Dank für die Antworten!
Nun verstehe ich aber noch nicht ganz, was es mit dem Preis bzw. Rabatt auf sich hat.
Also, alles in allem, hat mich das ganze pro Stück knapp 13 € gekostet, einschließlich ISBN.
Deshalb hab ich 12,95€ als Preis angegeben, also Selbstkostenpreis bei der Auflage von 30 Stück.
So steht es auch in der DNB, wenn ich nach meiner
ISBN 978-3-00-024924-2 suche.
Bedeutet praktisch für mich: Wenn ich dem Verkäufer Rabatt einräume, leg ich den aus meiner Tasche drauf, weil der Verkäufer es für 12,95€ verkaufen muss?
Hat jemand weitere Ideen für mich? |
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_________________ LG, Angie |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 08.06.2008, 12:49 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2873 |
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Hast du schon einmal überlegt, das Buch als neues Buchprojekt in einer neuen Auflage bei BOD zu veröffentlichen. Wenn du zufrieden mit deinem Werk bist bekommst du dann in der Classic Version für 40 Euro ISBN, kannst deine Preisgestaltung selber vornehmen und wirst automatisch ins VLB eingetragen und an den Buchhandel angeschlossen. Das würde dir doch einiges erleichtern oder?
Mit deinem Preis verstehe ich das so: Wenn die 12,95 als Buchpreis festliegen, ist es so, das ist dann eben der Preis. Warum hast du den Verkaufspreis unter den Eigenkostenpreis gelegt?
Gruß
Lorenz. |
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Verfasst am: 08.06.2008, 12:58 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2692 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Angie,
| angiem hat Folgendes geschrieben: | | Bedeutet praktisch für mich: Wenn ich dem Verkäufer Rabatt einräume, leg ich den aus meiner Tasche drauf, weil der Verkäufer es für 12,95€ verkaufen muss? |
Genau das heisst es
War natuerlich sehr unueberlegt. Wenn du in den Buchhandel willst, bleibt dir wirklich nichts anderes uebrig als eine Neuauflage. Allerdings heisst das nicht, dass du dann auch wirklich Buecher auf diesem Wege unter das Volk bringst.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 08.06.2008, 13:00 |
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| angiem |
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| Anmeldedatum | 08.06.2008 | | Beiträge | 37 |
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Die Idee mit der Classic-Version und Neuauflage für 40€ ist interessant!
Wie kann das funktionieren, wenn eine ISBN über 70€ kostet und der Eintrag ins VLB nochmal über 50€ pro Jahr?
Eine Neuauflage muss doch deutliche Veränderungen beinhalten?
WIEVIEL müste ich zB verändern, um diese Möglichkeit nutzen zu können, ohne Probleme mit der 1. Auflage zu bekommen? Wird die Erstauflage dann gesperrt?
Genügt zB auf dem Cover ein anderes Bild, bzw. andere Umschlagsgestaltung?
Habe ich dann meine Rechte am "Werk" vergeben und darf zb die Version der Erstauflage nicht mehr verwenden, bzw. selbst anbieten?
Vielen Dank euch, für eure Hilfe! Finde ich Klasse! |
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_________________ LG, Angie |
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Verfasst am: 08.06.2008, 13:09 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2692 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Angie,
| angiem hat Folgendes geschrieben: | | Wie kann das funktionieren, wenn eine ISBN über 70€ kostet und der Eintrag ins VLB nochmal über 50€ pro Jahr? |
Apothekerpreise zahlen nur jene, die alles selber machen wollen. Verlage bekommen es fuer einen Bruchteil dieser Preise.
| Zitat: | | Eine Neuauflage muss doch deutliche Veränderungen beinhalten? |
Muss nicht, aber du waerst die erste, die behauptet, in ihrem Buch noch keine Druckfehler gefunden zu haben. Und wenn du die Gelegenheit nutzt, diese gleich zu korrigieren, ist es zumindest eine fehlerbereinigte Neuauflage. Aber wie gesagt, es gibt kein Muss.
| Zitat: | | Wird die Erstauflage dann gesperrt? |
Wenn du sie nicht mehr anbietest, gibt es sie eben einfach nicht mehr zu kaufen.
| Zitat: | | Habe ich dann meine Rechte am "Werk" vergeben und darf zb die Version der Erstauflage nicht mehr verwenden, bzw. selbst anbieten? |
Eine billge erste und eine teure zweite gleichzeitig anzubieten, bringt dir mit Sicherheit sehr viel Aerger. Ich wuerde mich als Kunde jedenfalls bei dir beschwerden und einen Umtausch verlangen. Und als Buchhaendler wuerde ich dich umgehend auf die schwarze Liste setzen.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 08.06.2008, 13:10 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2873 |
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nein,
die Neuauflage muss lediglich als solche definiert sein. Habe ich mit meinem Buch auch gemacht. Cover identisch, Inhalt identisch, nur Rechtschreibung verbessert. Das geht. Bei BOD bist du allerdings an 5 Jahre Vertragszeit gebunden in der Classicversion. Warum das so günstig ist? Ich denke, die Masse macht es.
LG
Lorenz |
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Verfasst am: 08.06.2008, 13:22 |
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| angiem |
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| Anmeldedatum | 08.06.2008 | | Beiträge | 37 |
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Danke Heinz und Lorenz!
Nee, ich möchte doch nicht die Billigversion und nebenher eine teure anbieten!
Ich hege auch keine Hoffnung, Geld damit zu verdienen.
Ursprünglich wollte ich damit auch nie auf den Buchmarkt, sondern eigentlich nur für mich selbst eine Art "Befreiungsbuch" schreiben. Irgendwie hat sich das Ganze verselbständigt und ich hatte einfach Spaß dran, einen Schritt nach dem anderen weiter zu gehen. Vom stichpunktmässigen, Seelen erleichternden Geschreibsel, bis hin zum eigenen Einrichten der Seiten und erstem Musterdruck, nur für mich alleine.
Aber, nachdem ich für das fertige Manuskript, mir unbekannte Personen als Testleser gefunden hatte, und die der Meinung waren, anderen Betroffenen könnte es Mut machen und es sei gut zu lesen (hihi, sofern man auf meinen Schreibstil steht, Geschmackssache), habe ich mir die 30 Exemplare gegönnt. Damit, falls vereinzelte Personen es haben wollen würden......ich es abgeben könnte, zum Selbstkostenpreis.
Aber nun hab ich doch scheinbar Blut geleckt, glaub ich
Hab auch schon ein zweites Buch in den Windeln stecken, außerdem eine Menge an Material für einen evtl Gedichtband.
Verdienen werd ich nie dran, aber, wenn die Möglichkeit mit BoD Classic so prima funktioniert, dann hab ich ja auch nichts zu verlieren, oder? |
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_________________ LG, Angie |
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Verfasst am: 08.06.2008, 13:27 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2873 |
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BOD Classic ist ein kalkulierbares Risiko. Und sag niemals nie. Versuchs einfach. Bei Fragen hier melden
LG
Lorenz |
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Verfasst am: 08.06.2008, 18:57 |
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| Hakket (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 14.09.2007 | | Beiträge | 981 | | Wohnort | Bremervörde |
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Hi Angie (und ein "Moin!"),
auf mich wirkt das irgendwie etwas durcheinander.
Warum kaufst du eine ISBN, wenn du nicht im VLB listest? Ich denke, dass es sich ausgesprochen schwierig gestaltet, wenn ein Händler aufgrund der ISBN im VLB nach deinem Buch sucht. Das eine ohne das andere macht an sich keinen Sinn. Und wie Heinz schon sagte, an die Landesbibliothek muss du auch noch eins verschicken.
Eine einzelne ISBN kostet ca. 70€. Wenn du einen Hunderterpack nimmst, liegst du bei ca. 1,50€ pro Nummer.
Wenn du nur privat deine Bücher verkaufen willst, hättest du dir die ISBN im Grunde sparen können, das ganze als "Privatausgabe" deklarieren und gut ist.
Zu dem Preis: Wenn das Buch in der kompletten Herstellung 13€ kostet und du es an Buchändler geben willst (ob mit Kommission oder ohne), solltest du auf den Herstellungspreis min. 30-40% draufschlagen, da ein Buchhändler i.d.R. diesen Rabatt erwartet.
Klar, Bücher machen dich nicht reich, aber arm werden sollst du ja auch nicht.
Gruß
Hakket |
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_________________ In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord-verlag.de |
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Verfasst am: 09.06.2008, 05:46 |
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| angiem |
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| Anmeldedatum | 08.06.2008 | | Beiträge | 37 |
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Hallo Hakket!
"Moin",
Kann verstehen, wenn das durcheinander klingt. Ist es auch.
Als ich zu schreiben anfing, hatte ich absolut nicht vor, irgendetwas öffentlich zugänglich zu machen. Doch später dachte ich mir, schaden kanns ja nicht und es hieß, ohne ISBN hätte man sowieso nie eine Chance, etwas zu verkaufen. Mit ISBN besteht die Möglichkeit, es eintragen zu lassen, soweit ich das verstanden hatte.
Ich suche nun nach den nächsten Möglichkeiten.
Würde ich es selbst eintragen lassen, kostet das jährlich nochmal gut 50€, und das macht nur Sinn, wenn ich selbst genug Werbung machen würde. Hab aber gemerkt, dass ich damit allein überfordert bin und deshalb landete ich hier. Selbstverlag gründen usw. ist wohl nichts für mich...gg..
Wie du sagst: Arm möchte ich dabei ja auch nicht werden. Doch das schreiben macht mir immer schon unendlich viel Spaß, und vereinzelt gibts doch für fast alles interessierte Leser.
Über BoD gibts so viele unterschiedliche Meinungen. Manche raten vollkommen davon ab, andere sind begeistert, das verunsichert mich etwas.
Die 30 Exemplare, die ich vorerst drucken ließ, hatte ich mir als "Verschenk-exemplare" gedacht und meine Testleser meinten, es ist interessant und sie würden soetwas auf alle Fälle Kaufen.
Nun häng ich aber fest:
1. Ich weiß ja nicht, wieviele verkauft werden könnten. Muß ich sofort beim Finanzamt Bescheid geben, dass ich verkaufe? Gewerbeschein besorgen?
2. Was kann man selbst tun, ohne sich an Verträge zu binden, und ohne arm dabei zu werden? Aber auch ohne Probleme zu bekommen, weil man etwas falsch macht?
3. An "Normale" Verlage hab ichs erst gar nicht geschickt. Einige Zuschußverlage hatten natürlich zugesagt (hab ich probeweise hingeschickt)....gg.... aber, das käme gar nicht in Frage.
Ich bin noch untenschlossen und les einfach ganz viel hier im Forum nach, um mir Anregungen zu holen.
Gibt es eine Frist, innerhalb der man ans VLB melden muß?
Könnte mir jemand beim Ausfüllen des Antrages helfen? (Ich seh rot, sobald ich ein Antragsformular vor Augen hab )
Der Preis von 12,95 wäre schon ok, auch mit etwas Gewinnspanne für Weiterverkäufer, ohne dass ich draufzahle, falls ich ab 50 Stück nachbestellen würde.
Vorerst schreib ich einfach weiter, hole mit dem ersten Buch nun Erfahrungen ein und lerne hoffentlich dazu.
Schönen Tag wünsch ich! |
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_________________ LG, Angie |
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Verfasst am: 09.06.2008, 06:31 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2692 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Angie,
| angiem hat Folgendes geschrieben: | | Würde ich es selbst eintragen lassen, kostet das jährlich nochmal gut 50€, und das macht nur Sinn, wenn ich selbst genug Werbung machen würde. |
Zum einen, und zum anderen nur, wenn du Buchhaendlern mindestens 30 Prozent bieten kannst. Dann fehlt dir aber noch immer der Barsortimenter, d.h. die Buchhaendler koennten nur direkt bei dir ordern.
Ich wuerde mir das Geld fuer die VLB sparen und ueber eine Neuauflage nachdenken.
| Zitat: | | Über BoD gibts so viele unterschiedliche Meinungen. Manche raten vollkommen davon ab, andere sind begeistert, das verunsichert mich etwas. |
Kennst du irgendetwas, wo es kein Pro und Kontra gibt?
Was meinst du eigentlich mit BoD? Das Unternehmen aus Norderstedt oder das Verfahren Book on Demand? Letzteres bieten auch andere, wie Shaker Media und Engelsdorfer. Zu allen gibt es hier viel nachzulesen.
Und dann heisst es eben rechnen und vergleichen.
Die 30 Exemplare, die ich vorerst drucken ließ, hatte ich mir als "Verschenk-exemplare" gedacht und meine Testleser meinten, es ist interessant und sie würden soetwas auf alle Fälle Kaufen.
| Zitat: | | Muß ich sofort beim Finanzamt Bescheid geben, dass ich verkaufe? |
Bei deinen niedrigen Umsaetzen duerfte es reichen, wenn du naechstes Jahr einfach eine Einkommensteuererklaerung abgibst. Und dann kannst du nur noch hoffen, dass das Finanzamt es nicht als Hobby abtut. Dass du einen Gewinn hast, glaube ich naemlich nicht, sondern bei genauer Rechnung wird es mit Sicerheit ein Verlust.
| Zitat: | | Gewerbeschein besorgen? |
Solange du nur deine eigenen Werke verkaufst, brauchst du keinen Gewerbeschein.
| Zitat: | | Was kann man selbst tun, ohne sich an Verträge zu binden, und ohne arm dabei zu werden? Aber auch ohne Probleme zu bekommen, weil man etwas falsch macht? |
Ohne Vertrag geht es nie, selbst wenn du nur einen muendlichen Vertrag hast. Gegen Fehler hilft das vorher lesen und fragen. Und sonst: Das ganze Leben ist ein Risiko
| Zitat: | Gibt es eine Frist, innerhalb der man ans VLB melden muß?
Könnte mir jemand beim Ausfüllen des Antrages helfen? (Ich seh rot, sobald ich ein Antragsformular vor Augen hab )
Der Preis von 12,95 wäre schon ok, auch mit etwas Gewinnspanne für Weiterverkäufer, ohne dass ich draufzahle, falls ich ab 50 Stück nachbestellen würde. |
Wie gesagt, die Haendler erwarten mindestens 30 Prozent und da sie bei dir direkt bestellen muessen eher 40 Prozent. Aber direkt bestellen moegen sie selbst dann nicht. Ich wuerde mir die Kosten fuer das VLB sparen.
Fristen und wie ausfuellen: Keine Ahnung, da das bei mir Engelsdorfer gemacht hat bzw. beim naechsten Shaker erledigt.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 09.06.2008, 07:01 |
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| angiem |
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| Anmeldedatum | 08.06.2008 | | Beiträge | 37 |
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Wiedermal ein dickes Danke an Dich, Heinz!
Bin schon am Nachlesen und die Flut der Infos und Meinungen verunsichert mich momentan, aber klar, ohne Risiko gibts kaum was im Leben.
Was meintes du mit
Zitat: "Bei deinen niedrigen Umsaetzen duerfte es reichen, wenn du naechstes Jahr einfach eine Einkommensteuererklaerung abgibst. Und dann kannst du nur noch hoffen, dass das Finanzamt es nicht als Hobby abtut. Dass du einen Gewinn hast, glaube ich naemlich nicht, sondern bei genauer Rechnung wird es mit Sicerheit ein Verlust. "
Was passiert, wenns als Hobby (was es ja ist) angesehen wird, und was, wenn nicht?
Mit Gewinn rechne ich nicht, sondern mit Verlust, aber jedes Hobby kostet Geld und wenns zB bei BoD Classic keine versteckten Kosten gibt, dann hält sich ja der Verlust in annehmbaren Grenzen.
VLB spar ich mir, hast mich überzeugt. Lieber arbeite ich nun an der Neuauflage.
Was die verschiedenen Anbieter von BoD (oder wie sagt man genau?) betrifft, da hab ich noch wenig Durchblick.
Werd mir eure Erfahrungen mit den verschiedenen Anbietern weiter durchlesen. |
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_________________ LG, Angie |
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