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Buchpreis zu hoch?

BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 09:39
Freya
 
Anmeldedatum18.10.2007
Beiträge34
WohnortEmden


Hallo ... ich bin die "Neue" Laughing

Ich habe mal eine Frage bezüglich der Preisgestaltung, folgendes:

Eigentlich hatte ich geplant, mein "Werk" im Format 12 x 19 drucken zu lassen, einfach weil ich dieses Format recht "handlich" finde (nagut, und vielleicht um ein bißchen mit meinen vielen Seiten angeben zu können cheezy grin ), allerdings müsste ich dann laut Preiskalkulator BOD mindestens 15 € für dieses Buch verlangen!

"Das gibt doch keiner für'n Taschenbuch aus!" dachte ich mir, verkleinerte die Seitenränder (oh, by the way: hat jemand ein diesbezügliches Standardmaß für mich?), änderte das Format, bin mittlerweile bei 15,5 x 22 (gerade noch so erträglich) gelandet und ließ es für augenblicklich 221 Seiten nochmal ausrechen.

Nun muss ich immer noch 11,90 € verlangen um "in den grünen Bereich" zu gelangen.


Gibt jemand soviel Geld für ein Taschenbuch aus, vor allem eines einer unbekannten Autorin und eines, das "nur" 221 Seiten hat?

Wer hat Erfahrung und kann mir helfen?

Vielen Dank schon mal!

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www.freya-vom-eramoere.de

Verfasst am:
 


Re: Buchpreis zu hoch?

BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 10:33
hawepe
 
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Beiträge1252
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Hallo Freya,

Freya hat Folgendes geschrieben:
Hallo ... ich bin die "Neue" Laughing


Herzlich willkommen Smile

Zitat:
allerdings müsste ich dann laut Preiskalkulator BOD mindestens 15 € für dieses Buch verlangen!

"Das gibt doch keiner für'n Taschenbuch aus!" dachte ich mir


Du hast eines der Probleme von Book on Demand gut erkannt: Der Digitaldruck ist sehr viel teurer als der Offsetdruck und bringt die Buchpreise schnell in Regionen, die ein Kaufhindernis darstellen koennen.

Zitat:
verkleinerte die Seitenränder (oh, by the way: hat jemand ein diesbezügliches Standardmaß für mich?), änderte das Format, bin mittlerweile bei 15,5 x 22 (gerade noch so erträglich) gelandet


Das standardmaessige Vorgehen der Autoren. Das "gerade noch so erträglich" demonstriert das zweite Problem: Meistens braucht man ein Buch nur aufzuschlagen, um zu erkennen, dass es book on demand verlegt wurde Sad

Zitat:
und ließ es für augenblicklich 221 Seiten nochmal ausrechen.

Nun muss ich immer noch 11,90 € verlangen um "in den grünen Bereich" zu gelangen.

Gibt jemand soviel Geld für ein Taschenbuch aus, vor allem eines einer unbekannten Autorin und eines, das "nur" 221 Seiten hat?


So pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Wenn gerade der Inhalt und/oder die Schreibe dieses Buches reizt, der gibt ggfs. auch mehr Geld aus als jemand, der gerade bloss irgendein Buch sucht.

Zum Thema verkaufte Auflagen hat Tino Hemmann hier mal einiges geschrieben. Die Preiskalkulation war immer gleich, die Auflagenhoehen schwankten dagegen extrem.

Meiner Meinung nach kommen viele Faktoren zusammen: Thema, Aufbereitung des Themas, Cover, Leseproben, Werbung, Preis, wobei die Reihenfolge keine Gewichtung darstellt.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Reisefuehrer Bulgarien, Slowakei: http://www.erlebnis-osteuropa.de
Reiseberichte Osteuropa: http://www.pahlke-online.de
Barrierefreies Webdesign: http://www.Pahlke-KunstWebDesign.de

Re: Buchpreis zu hoch?

BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 10:40
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge1252
WohnortBerlin


Hallo Freya,

Freya hat Folgendes geschrieben:
verkleinerte die Seitenränder (oh, by the way: hat jemand ein diesbezügliches Standardmaß für mich?)


Eigentlich ganz einfach: Gut lesbar sind Texte mit einer Zeilenlaenge von 45 bis 65 Zeichen einschliesslich Leer- und Satzzeichen.

Daraus ergeben sich dann auch die Seitenraender. Der aeussere Rand sollte doppelt so breit sein wie der innere, der untere doppelt so breit wie der obere, wo innerhalb des unteren Randes die Seitenzahl steht.

Eine gute Methode ist die Einteilung der Seite in ein Raster, z.B. von 12 Spalten und 12 Zeilen. Unten und aussen laesst man zwei Zeilen bzw. Spalten frei, innen und oben 1 Zeile bzw. Spalte. Um die Raender zu vergroessern bzw. zu verkleinern nimmt man dann einfach ein anderes Raster.

Sinn des Rasters ist es, Buchseite und Satzspiegel die gleichen Proportionen zu geben.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Jeder Preis ist okay - wenn der Wert stimmt.

BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 16:04
Franz W. Bauer
 
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WohnortWien


Hallo Freya!

Mein Büchlein hat 120 Seiten und kostet (in D) 11,90, in Österreich 12,30 (wegen der unterschiedlichen Mehrwertsteuer). Ich glaube nicht, dass der Preis so viel ausmacht. Wenn Titel und Cover ("Die halbe Miete") interessant sind, wenn das Inhaltsverzeichnis viel versprechend ist, wenn das Thema interessant ist und - last but not least - der Inhalt Qualität hat, spannend und humorvoll ist (oder sonstwie auch die Gefühle anspricht) und noch dazu ohne jegliche Fehler lesbar ist, dann wird der Nutzen, den die Leserinnen und Leser davon haben, ein Mehrfaches dessen sein, was sie in Euro und Cent dafür ausgeben.

Es darf dabei vom Titel übers Cover über die Inhaltsangabe bis hin zum Inhalt von der ersten bis zur letzten Seite keinen Qualtätsverlust geben.

Bei mir hat sich noch niemand darüber beschwert, dass das Buch zu teuer wäre und ich hätte auch keine Lust, es billiger zu geben.

Ich wünsche dir eine gute Portion Selbstvertrauen und bitte dich, dein Buch nicht zusehr nach Seitenanzahl und Preis zu bedenken. Wenn du davon überzeugt bist, etwas echt Gutes geschrieben zu haben, dann gestalte es so, wie es für dich passt und es wird auch für die anderen passen.

Herzlich
Franz thumb up

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ACHTUNG! Dieses Buch gefährdet Ihre Nikotinabhängigkeit!
Die Rauchgiftfalle Die heimliche Angst der Raucher vor dem Nichtrauchen

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 16:31
Raphaela_Taha
 
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Passt vielleicht nicht ganz zum Anfangsthema, aber einen neuen Thread will ich jetzt auch nicht erstellen.
Wie macht ihr das mit den Preisen, schreibt/druckt ihr das mit auf das Backcover + wie bestimmt ihr dann den Preis z.B. für Österreich/Schweiz ?

BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 16:50
Judith
 
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WohnortSchwobaländle


Hallo Freya,

mach doch mal einen Screenshot von 2 Seiten deines Buches (von beiden Formaten) und stelle sie als jpg hier ein, dann können wir sehen, wie Schriftgröße, Ränder etc. aussehen.

Ich denke mal, 14,80 Euro wären für ein einigermaßen dickes Buch vielleicht die Obergrenze, das heißt, du solltest mit ca. 260 Seiten hinkommen.

Grüßle,
Judith

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Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

danke!

BeitragVerfasst am: 18.10.2007, 17:39
Freya
 
Anmeldedatum18.10.2007
Beiträge34
WohnortEmden


An dieser Stelle erstmal "Danke" für so viele, schnelle, freundliche und aufbauende Antworten!

Ich werde mich auf jedenfall weiter mit dieser Thematik beschäftigen, allerdings bereitet mir mein zweites Thema "Rechtliche Absicherung" bei "Autoren helfen Autoren" augenblicklich etwas mehr Kopfzerbrechen blink

Sobald ich weiß, wie ich meine Personen in dem Buch benennen darf, werde ich Screenshots usw. einstellen!

Vielen Dank und liebe Grüße!

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BeitragVerfasst am: 25.10.2007, 21:07
franziska rechperg
 
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WohnortMünchen


Hallo,
also 11,90 € ist nach meiner Erfahrung überhaupt kein Problem für ein Buch dieses Formats. Ich habe bei meinem Buch das etwas kleinere Format gewählt und für 176 Seiten 11,80 € verlangt. Seitdem es im Handel erhältlich ist, habe ich nie gehört, dass der Preis abschreckt. Natürlich kommt es darauf an, ob das Thema interessiert und wie es angeboten wird.
Nur Mut!!!! cheezy grin

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Franziska Rechperg
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BeitragVerfasst am: 26.10.2007, 10:34
Speedy
 
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Beiträge47


Es ist nun einmal ganz einfach so, dass BoD-Bücher etwas teurer sein müssen als die Bücher von Großverlagen, die dann auch gleich eine entsprechende Auflage drucken können. Das liegt nunmal in der Natur der Sache. Dabei tue ich mich als Buchkäufer bei Fachliteratur naturgemäß leichter mit höheren Preisen als bei Belletristik. Insgesamt zählt meiner Meinung nach das Interesse, das man mit seinem Buch beim potentiellen Leser wecken kann mehr als der Preis, so lange dieser "im Rahmen" bleibt. Wo da die Schmerzgrenzen liegen, wäre sicherlich eine Diskussion wert, wobei ich grundsätzlich der Meinung bin, dass man bei BoD zu durchaus vertretbaren Preisen veröffentlichen kann.

BeitragVerfasst am: 31.10.2007, 19:17
Heiner
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Hallo Nachbarin,

ich finde 11,90 Euro für 221 Seiten auch völlig in Ordnung, im Zweifelsfall eher zu billig.

Bezüglich der Namen in Deinem Roman würde ich mir keine allzu großen Gedanken machen. Es gibt ja auch noch den bekannten Text `Alle Namen in diesem Buch sind frei erfunden...´ Wink

Grüße

Heiner

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Moin!

BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 12:50
Freya
 
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WohnortEmden


Tag Heiner!
Danke für deine Antwort! Ich werd' mal schauen, wie ich's mache, mal verringert sich die Seitenzahl, mal wird's mehr...
Ich lese augenblicklich nochmal korrektur und werde mal sehen, was dabei rumkommt.

mit "stürmischen" Grüßen ... schkiet weer van daag! cheezy grin

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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 13:23
Heiner
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WohnortNorden


Hallo,

joo, dat säch man. De Dieken sallen je woll hollen, wa?

Grüße

Heiner

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BeitragVerfasst am: 09.11.2007, 14:21
Freya
 
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WohnortEmden


Laughing hihihi.....

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BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 01:16
Judith
 
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Nicht "hihi", sondern "Hä???" shocked eyes Laughing

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BeitragVerfasst am: 10.11.2007, 08:57
hwg (Moderator)
 
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Beiträge2585
WohnortA 8786 Rottenmann


Auf vielen (Taschen-)Büchern sind die Preise für D, A und CH auf dem Cover zu sehen. Ich weiß allerdings (noch immer) nicht, ob BoD-Bücher
der gesetzlich vorgeschriebenen Buchpreisbindung unterliegen. Hat darauf wer eine verbindliche Antwort parat?
Buchpreis zu hoch?
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