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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Erfahrungsberichte » Buchprojekt bearbeiten bei Shaker
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Buchprojekt bearbeiten bei Shaker

BeitragVerfasst am: 10.07.2008, 17:50
Arachne
 
Anmeldedatum28.03.2008
Beiträge189
WohnortNiedersachsen


Hallo an alle!

Ich habe heute mein 1. Buchprojekt bei Shaker endgültig hochgeladen und abgeschickt. Da ich mir mit dieser Entscheidung mehr als 2 Wochen Zeit gelassen habe, will ich hier erläutern, wo ich Schwierigkeiten hatte, um vielleicht anderen zu helfen (aber vielleicht bin nur ich so dusselig...).

1. Was ärgerlich ist, daß man bisher die einzelnen Schritte nicht wirklich unabhängig voneinander bearbeiten kann. Es ist zwar (offenbar erst seit neuem) möglich, die Zwischenschritte abzuspeichern. Aber wenn man am einem vorhergehenden Schritt etwas ändern möchte, muß man an dieser Stelle wieder von vorn anfangen. Das gespeicherte ist zwar nicht weg, aber man kommt sozusagen nicht mehr ran, so mußte ich z.B. bestimmt 6x das Foto für den Umschlag neu hochladen, denn dieser Upload ist zwingend, auich wenn man gar nichts am bereits hochgeladenen Bild ändern will, sondern nur an der "dahinter" kommenden Farbe eines Standart-Umschlags oder dem Klappentext.
Besonders ärgerlich für mich war, daß ich das Hochladen des Buchblocks wiederholen mußte (dabei muß ich dafür an einen externen Rechner, wegen meiner ISDN/DSL-Probleme, s. anderer Beitrag), nur weil ich ein Wort am Klappentext noch verändert habe, und mich das wieder "zurückgeworfen" hat.
Über das Thema habe ich Shaker bereits geschrieben, hoffentlich läßt sich das abstellen.

2. Wo ich wirklich gestockt habe, waren die Optionen zum Punkt "Vertrieb". Das erste ist ja noch leicht, sozusagen die Entscheidung zwischen einer "Fun"-Version und einer Veröffentlichung. Diese "ISBN-Option" läßt sicher aber unabhängig von den 3 folgenden Punkten anklicken. Dadurch entstand für mich der Eindruck, daß man mit dieser Option im Online-Buchhandel vertreten sein könnte, ohne Rabattverpflichtung.
Was aber - nach etlichen emails verstehe ich jetzt den Sinn - gemeint ist, daß man diese 1. Option mit jeweils einer der folgenden kombinieren kann. D.h. mind. 25% Rabatt muß bei der Preisplanung berücksichtigt werden.
Ich muß sagen, daß müßte man entweder durch andere Gliederung der Optionen oder technisch klarer machen, z.B. daß beim Anklicken der "ISBN-Option" standardmäßig die 25%-Rabatt-Option mit angeklickt wird und erst verschwindet, wenn man statt dessen 40% Rabatt wählt.


Ansonsten habe ich auf Nachfragen nach jeweils 1-2 Tagen freundliche email-Antworten bekommen. Nun warte ich ab.


Sigrid

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Geschichte und Bedeutung des Spinnrads in Europa

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 10.07.2008, 18:01
Thesken
 
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Zu dem Vertrag mit Shaker habe ich mal eine Frage: Mir ist heute aufgefallen, dass die Verlagsanschrift im Vertrag nur mit Postfach genannt ist. Ist das rechtens? shocked eyes
Ich meine, selbst beim Impressum einer Homepage muss man bei gewerblicher Nutzung seine vollständige Adresse mit Straße und Hausnr. angeben ...
Außerdem stehen bei mir bei §5: Absatzhonorar:

"Der Autor beteiligt sich mit seinen Honoraransprüchen für die ersten ... verkauften Exemplare an den Vorlaufkosten für die Publikation. Ab dem ... an Dritte verkauften und bezahlten Exemplar erhält der Autor ein Honorar (der Rest ist in Ordnung)"

Ich weiß ja, dass die Vorlaufkosten die 35 EUR für die ISBN sind, aber mich irritiert, dass im Vertrag die Punkte offen gelassen werden. Da könnte ja jemand nachträglich irgendetwas beliebiges hinschreiben ... Rolling Eyes

Hat da jemand schon Erfahrungen mit?

Liebe Grüße
Theresa

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Re: Buchprojekt bearbeiten bei Shaker

BeitragVerfasst am: 11.07.2008, 13:45
Körsten
 
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Hallo Arachne,

die Online Masken bei Shaker Media sind nicht wirklich das Gelbe vom Ei. Aufgrund dieser Online Masken hätte ich mich wohl nie für diesen Verlag entschieden. Ich habe mich da gar nicht erst durchgewuselt, sondern alles per Mail gemacht, da vermeidest du dann lästige und ärgerliche und vergebliche Upload Probleme und du hast einen Ansprechpartner, der dein Projekt betreut und den du wegen allen Nichtigkeiten fragen kannst. Korrekturabzüge werden - sowohl für das Buchblock als auch für das Cover - auf dem Postweg verschickt, und zwar so lange, bis alles stimmt.

Der Nachteil ist, dass du dann keinen Account online hast, wo du deine Honorare etc. auf die Schnelle nachschauen kannst, weil dein Projekt halt nicht online eingepflegt wurde, aber damit kann ich leben. Der Vorteil ist natürlich, dass du machen lässt, und nicht selber machen musst, quasi alles in Auftrag gibst und dann nur noch alles prüfen musst, ob es auch richtig ist. Also, beim nächsten Mal einfach den guten, alten Weg per Mail gehen. Der Support ist übrigens kostenlos.

So weit ich das einschätzen kann, ist das bei Shaker alles noch im Aufbau und im "Werden", in unregelmäßigen Abständen erhält man Newsletter über Neuerungen des Online Auftrittes.

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BeitragVerfasst am: 11.07.2008, 13:57
Körsten
 
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Hallo Thesken,

ob das mit dem Postfach rechtens ist - keine Ahnung, hab ich mir bisher aber auch keine Sorgen drüber gemacht.

Was da bei dir in Paragraph 5 steht, ist meiner Meinung nach, rechtens, wie soll Shaker sonst an sein Geld kommen? Ich gehe mal davon aus, dass du keine Kleinauflage für den Eigenbedarf bestellt hast? Wenn das nämlich der Fall ist - das klären die im Vorfeld ab - bekommst du die Kleinauflage zusammen mit den ISBN Kosten in Rechnung gestellt bei Lieferung der Bücher. Wenn es keine Kleinauflage gibt, behält Shaker sich das Recht vor, das Honorar deiner verkauften Bücher einzubehalten, bis die Kosten, die du schuldest, eingebracht sind. In meinen Augen ein normaler Weg. Damit Du auf der sicheren Seite bist, bitte Shaker doch, dir schriftlich zu bestätigen, wie hoch deine Kosten sind. Oder noch besser, bitte die um eine schriftliche Rechnung, die du im vorab begleichst, unabhängig deines Honorars, dann seid ihr beide quitt.

Ich kann deine Unsicherheiten verstehen, genauso skeptisch und ängstlich bin ich auch an die Sache rangegangen - und bin es noch. Mein Vertrauen ist einfach nicht das Größte, was diese Sachen angeht, das liegt aber weder an Shaker noch an sonstwem, sondern liegt einfach in meiner Natur, den Dingen zu misstrauen. Am liebsten habe ich es, wenn alles klipp und klar niedergeschrieben steht. Bei Shaker muss man ganz klar vorgeben, was man will und was nicht, das ist der Nachteil gegenüber BoD - da klickst du deine Kästchen an und stimmst somit irgendwelchen Optionen zu, oder du lässt es bleiben. Bei Shaker hatte ich den Fall, dass sie mein Buch - bevor es erschienen war - schon mal für die Option des kostenpflichtigen Online Downloads auf die Webseite gestellt hatten, wo ich gleich aufgeschrien habe, denn ich will mein Buch nur als richtiges Buch und nicht als Download. Am besten alles ganz detailliert vorgeben, was man will, und was nicht. Bisher muss ich allerdings sagen, gab es nie Probleme mit Shaker, wenn die was gemacht haben, was ich nicht wollte. Es wurde alles anstandslos und in Windeseile behoben.

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 11.07.2008, 15:44
Thesken
 
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Also, dass die Punkte frei geblieben sind, war ein Versehen und wurde behoben. Der Vertrag ist zwar immer noch nicht ganz korrekt, habe nochmal hingeschrieben, aber die freundliche und schnelle Antwort hat meine Zweifel größtenteils verschwinden lassen.

Zu den Kosten für die ISBN: Die wird inzwischen nur noch über die Buchverkäufe bezahlt, so dass man keine Kosten vor der Publikation hat. Jetzt hieß es bei mir aber, die Kosten seien auf knapp 50 EUR heraufgesetzt worden, um kostendeckend zu sein blink Hab ich auch nur nach meiner Nachfrage erfahren ...

Zu der Online-Publikation: Die machen das von jedem WErk, solange der Autor nicht widerspricht. Die entsprechenden Passagen lasse ich gerade im Vorfeld aus meinem Vertrag streichen cheezy grin

Naja, mal sehen, wie es weitergeht.

Liebe Grüße,
Theresa

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BeitragVerfasst am: 11.07.2008, 16:00
Körsten
 
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Ja, das meinte ich mit "aufpassen". Shaker macht manchmal mehr, als man will ;o) Ehe ich mich versah, hatte ich auch die Passage mit der Online Veröffentlichung im Vertrag stehen und musste das korrigieren lassen. Zwischenzeitlich verschoben sich bei mir auch die Herstellungspreis von seitens Shaker, da musste ich dann auch Bescheid sagen, dass mir von Anfang an ein anderer Preis schriftlich zugesagt wurde. Wie gesagt: Immer alles am besten schriftlich festhalten.

Das mit den 50 Euro für die ISBN ist mir neu. Ist das auch so hoch, wenn man eine Kleinauflage gleich zu Beginn abnimmt? Bei mir (11. Juni VÖ) war das noch so, dass mir die 35,-- Euro mit den Büchern meiner Kleinauflage in Rechnung gestellt wurden. Wenn die jetzt wirklich 50,-- Euro pauschal pro ISBN nehmen - egal ob Kleinauflagenbestellung vorab oder nicht - wäre das ziemlich teuer. Da werde ich aber nochmal nachfragen, ich meine, auf der Webseite steht immer noch 35,-- Euro. Die fixesten und aufgewecktesten sind die da nicht immer, aber dafür die freundlichsten ;o) ...

Thesken hat Folgendes geschrieben:
Also, dass die Punkte frei geblieben sind, war ein Versehen und wurde behoben. Der Vertrag ist zwar immer noch nicht ganz korrekt, habe nochmal hingeschrieben, aber die freundliche und schnelle Antwort hat meine Zweifel größtenteils verschwinden lassen.

Zu den Kosten für die ISBN: Die wird inzwischen nur noch über die Buchverkäufe bezahlt, so dass man keine Kosten vor der Publikation hat. Jetzt hieß es bei mir aber, die Kosten seien auf knapp 50 EUR heraufgesetzt worden, um kostendeckend zu sein blink Hab ich auch nur nach meiner Nachfrage erfahren ...

Zu der Online-Publikation: Die machen das von jedem WErk, solange der Autor nicht widerspricht. Die entsprechenden Passagen lasse ich gerade im Vorfeld aus meinem Vertrag streichen cheezy grin

Naja, mal sehen, wie es weitergeht.

Liebe Grüße,
Theresa

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BeitragVerfasst am: 11.07.2008, 17:06
Thesken
 
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Ich habe auf der Homepage direkt mal nachgeguckt, aber die Passage mit den 35 EUR habe ich nirgends mehr gefunden. Sie hat mir halt per E-Mail geschrieben, dass die Vorlaufkosten sich auf knapp 50 EUr erhöht hätten. Eine Kleinstmenge habe ich übrigens auch bestellt, 10 Stück. In einem Newsletter stand aber auch vor einigen Wochen, dass die Kosten nicht mehr vorab kassiert werden, sondern mit den Honorarkosten verrechnet werden, um eine kostenlose Veröffentlichung ohne Risiko des Autors zu ermöglichen.
In meinem Vertrag steht jetzt, dass die ersten 30 Exemplare zur Kostendeckung verwendet werden. Je nachdem, über welchen Vertriebsweg die Bücher verkauft werden, ergibt sich so eine Zahlung meinerseits zwischen 42,?? und 60,30 EUR. Also Daumen drücken, dass die ersten 30 Exemplare alle über den Buchhandel gehen und erst danach direkt bei Shaker bestellt wird Wink

Ist zwar ein wenig verwirrend, da man nicht alles direkt auf der Homepage findet, aber trotz allem ist Shaker für mich besser als bod, da sie a) insgesamt gesehen auch bei den erhöhten Kosten noch günstiger sind als bod (wegen der monatl. Gebühr bei bod) und b) bessere Vertragskonditionen (vor allem btr. der Laufzeit) haben.

Auf jeden Fall habe ich heute promte antwort bekommen und mein Vertrag wurde so lange verändert, bis er mir passte. Ohne ein Murren oder unfreundliches Wort und mit der Aufforderung, bei weiteren Fragen jederzeit zu schreiben. Das nenne ich anständigen Service. Wenn jetzt noch die Qualität und die Lieferzeiten stimmen, werden meine nächsten Projekte wohl auch an Shaker gehen.

Soweit meine Erfahrungen mit dem Vertrag, jetzt kümmere ich mich mal wieder um die Korrektur meines Manuskriptes, damit nächste Woche Montag nicht nur die unterzeichneten Verträge auf REise gehen ...Wink

Liebe Grüße
Theresa

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