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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » BOD/Books on Demand » Cover Erstellung - wie geht ihr vor? Gehe zu Seite Zurück  1, 2
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Eine Frage • Ein Lob für BoD!

BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 09:24
Chaoshexchen
 
Anmeldedatum23.09.2007
Beiträge30
WohnortNordhessen


Hallo Writer,

Judith hat es im wesentlichen schon erklärt, so ähnlich mache ich es auch. Ich hatte leere Musterdateien für Cover und Rückseite, wo ich erstmal in Ruhe herumprobiert habe, die Hintergrundbilder hineingezogen habe, Schrift, Logo, farbliche Anpassungen etc., bis mir alles gefiel.

Ich habe da wirklich viel herumprobiert gerade bei den Farben. Das Originalbild von Cover und Rücken war nämlich ursprünglich mal dunkelgrün. Aber nichts lag mir ferner für mein Buch als Waldromantik. cheezy grin

Die Rückseite habe ich gleich um den Buchrücken verbreitert, da beide dasselbe Hintergrundbild enthalten und ineinander übergehen sollten.

Beide Dateien enthielten bei der Größe auch schon den Beschnittrand. Die Maße gibts bei BoD ja milimetergenau.

Wichtig ist, dass du alles im Photoshop mit einzelnen Ebenen machst, dann kannst du am besten schieben, verändern, Einzelteile löschen, austauschen...

Danach habe ich eine komplette Datei in der Gesamtgröße angelegt für die ganzen U-Blöcke. Die einzelnen Bereiche habe ich als neue Ebenen in genau der notwendigen Größe in unterschiedlichen Farben eingefügt. Und zwar alles, auch den Beschnittrand und den Buchrücken. Und darüber habe ich dann meine Cover- und Rückendateien als weitere Ebenen gelegt, munter verschoben, bis alles passte, immer mal zur Kontrolle die bunten Ebenen vom Anfang in den Vordergrund geschoben, so dass nicht z. B. der Klappentext zu dicht am Beschnittrand landet, die Beschriftung vom Buchrücken mittig sitzt etc.

Wenn du die Ansicht auf genau 100 % stellst (auch wenn dein Bild dann nicht komplett auf dem Monitor siehst und scrollen musst), erkennst du genau irgendwelche Lücken oder wenn was nicht passt.

Am Ende flogen dann die farbigen Hilfs-Ebenen raus und ich hab aus dem ganzen eine TIF-Datei gebastelt. Fertig.

Übrigens sind die Programme nicht immer ganz so teuer wie befürchtet. Es gibt Bundle-Pakete, OEM-Versionen, ältere Vorgängerversionen etc. Amazon Marketplace ist da oft eine erstaunlich gute Fundgrube. Wink

Ich arbeite aktuell mit Photoshop 6.0 und mit dem Adobe Acrobat 7.0 Professional. Letzteres habe ich als Bundle-Paket erworben mit einer älteren englischen Version als Vollversion und einem damals neuen deutschen Update.

Vielleicht gibt es ja auch die Möglichkeit, sich Software mit Freunden zu teilen, besonders wenn man sie nur selten mal braucht wie das Adobe Acrobat?

Viel Spaß auf jeden Fall bei der Cover-Bastelei. Wenn noch Fragen offen sind oder ich mich allzu wirr ausgedrückt habe, einfach nachfragen...

Claudia

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 09:38
Chaoshexchen
 
Anmeldedatum23.09.2007
Beiträge30
WohnortNordhessen


Noch was vergessen:

Wichtig ist, dass du die Farben in den Dateien auf CMYK stellst (standardmäßig RGB). Das geht bei Photoshop unter Bild/Modus. Dies ist wohl wegen des Risikos von Farbabweichungen beim späteren Druck notwendig. Einen Unterschied am Bildschirm habe ich dabei auch nicht gesehen. Aber das Druckergebnis war hinterher so wie ich es erwartet hatte.

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BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 10:28
hawepe
 
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Beiträge1557
WohnortBerlin


Hallo,

Chaoshexchen hat Folgendes geschrieben:
Wichtig ist, dass du die Farben in den Dateien auf CMYK stellst (standardmäßig RGB).


NEIN.

BoD sagt ganz klar, dass Bilder NICHT im CMYK-Farbraum angelegt werden sollen.

Meines Wissens verlangen alle inzwischen RGB, weil CMYK in der Weise, wie Laien es anwenden koennen, eine Farbgenauigkeit nur vorgaukeln kann.

Fast alle Dienstleistern machen Vorgaben, wie sie Bilder haben wollen. Wer davon abweicht, laeuft immer Gefahr, dass das Ergebnis unbefriedigend ist, weil der Produktionsprozess auf diese Vorgaben abgestellt ist.

Hier noch der Link zu den Infos bei BoD: www.bod.de/index.php?id=939

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 10:36
dbs
Gast
 


Chaoshexchen hat Folgendes geschrieben:
Noch was vergessen:

Wichtig ist, dass du die Farben in den Dateien auf CMYK stellst (standardmäßig RGB).


Hmm ...

Auszug aus BoD "Gut zu wissen: Bildbearbeitung":

CMYK: Hier werden die Grundfarben Cyan, Magenta, Yellow und Black miteinander vermischt. Der CMYK-Modus wird überall dort angewandt, wo Farbpigmente auf eine Fläche aufgetragen werden, wie etwa im Druck. Auch die Druckmaschinen von BoD drucken vierfarbig im CMYK-Modus. In welcher Mischung die Farben dabei zusammengesetzt werden, bestimmten die so genannten Farbprofile. Die gebräuchlichen CMYK-Farbprofile sind allerdings auf den klassischen Offsetdurck eingestellt und daher für den Digitaldruck nur bedingt geeignet. Deshalb empfiehlt BoD die Druckvorlagenherstellung in RGB.

Der letzte Satz ist doch etwas überraschend: Druckvorlagenherstellung mit RGB. Unter "RGB" erläutert BoD dann, warum ...

RGB: RGB steht für Rot, Grün und Blau. Legt man die drei Grundfarben übereinander (und "durchleuchtet" sie), entsteht weiß. Monitore, Digitalkameras und Scanner arbeiten nach diesem Prinzip. In der Praxis bedeutet dies, dass nahezu jedes Bild ursprünglich in RGB vorliegt. Um die originalen Farbinformationen der Bilder bestmöglich zu erhalten und diese nicht durch eine Umwandlung in CMYK zu verfälschen, sollten sie alle RGB-Bilder unbedingt im ursprünglichen Modus belassen. Erst BoD nimmt unmittelbar vor dem Druck eine Umwandlung in ein auf die Digitaldruckmaschinen abgestimmtes CMYK-Farbprofil vor, so dass eine höchstmögliche Farbtreue gewährleistet ist.
Anwendern, die professionelle Layoutprogramme verwenden, empfehlen wir die Nutzung des Farbprofiles ECI-RGBv10, ein von der European Color Initiative (ECI) empfohlener Arbeitsfarbraum, der praktisch alle druckbare Farben enthält und sich ideal für das Erstellen von Druckvorlagen eignet.


Also: Bilder in RGB lassen, da BoD von sich aus die Umwandlung in CMYK vornimmt.

Ansonten gibt BoD noch folgende Hinweise:

Nutzen Sie von Beginn an konsquent einen einheitlichen Farbraum, vorzugsweise RGB

Liegen die Abbildungen in CMYK vor, so wandeln Sie diese bitte nicht nachträglich in RGB um

Bilder, die nicht farbig gedruckt werden, sollten als Graustufenabbildungen und nicht im RGB-Modus abgespeichert werden


Zum Punkt mit den Graustufenbildern kann ich noch hinzufügen, dass man sich nicht mit einer einfachen Umstellung eines Farbbildes in ein Graustufenbild begnügen sollte. Wer mit Photoshop arbeiten kann, der sollte mal mit den Farbkanälen herumspielen:

Farbbild in Graustufenbild umwandeln, dann sich die drei Farbkanäle einzeln anschauen (die sind im Graustufenbild ja immer noch vorhanden) und sich dann für einen einzelnen Kanal entscheiden (der Rot-Kanal und der Grün-Kanal unterscheiden sich im Graustufenbild ganz erheblich!). Erst dann beim Speichern die Farbinformationen der anderen Kanäle verwerfen.

Grüße
Siegfried

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 10:47
Chaoshexchen
 
Anmeldedatum23.09.2007
Beiträge30
WohnortNordhessen


Oje. Dann war ich wohl auf dem Holzweg. Entschuldigt bitte!

Aber kann es sein, dass da Anfang des Jahres etwas anderes "galt" bei BoD? Irgendwo hab ich das mit dem CMYK doch her und habe es daher auch angewandt. Vielleicht hab ich es auch einfach nur falsch verstanden.

Sorry, ich wollte jetzt keine Unwahrheiten verbreiten. Crying or Very sad

_________________
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BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 11:24
Chaoshexchen
 
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WohnortNordhessen


Nachtrag:

Ich habe gerade nochmal meine diesbezüglichen Dateien von BoD durchgesehen. In der Gut zu wissen - Bildbearbeitung, Download bei mir am 10.04.2006 (also vor 1,5 Jahren), steht wörtlich unter RGB: "Für die Darstellung am Bildschirm ist dies zwar ideal, nicht aber für den Druck. Für den Druck empfiehlt sich eine Umwandlung in CMYK."
Und unter CMYK findet sich folgender Satz: "Druckvorlagen für BoD erstellen Sie deshalb bitte immer im CMYK-Modus, um Farbdifferenzen zu vermeiden."

Da scheint sich also wirklich was bei BoD verändert zu haben.

Blöd nur, dass man anscheinend bei jedem neuen Projekt und sogar während der Bearbeitung (so ein Buch schreibt sich ja nicht über Nacht), ständig die aktuellen Dateien wieder durchlesen muss, um nicht ggf. auf Fehler reinzufallen.

_________________
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BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 11:44
julia07
 
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Beiträge1173
Wohnort87700 Memmingen


Hallo Claudia,

BoD hat das im April 2007 mit der Einführung der neuen Produkte geändert!
Auf der Homepage in der "Infothek" steht das auch seit damals so drin (unter "Covergestaltung/Farbmodus und Auflösung").
Die "Gut-zu-wissen" Infos sind mit Vorsicht zu genießen, denn sie werden nicht bei jeder Programmänderung mit aktualisiert. Das ist aber nicht nur bei BoD so. Solche veralteten Sachen findet man auf jeder Homepage. Wink

LG, Julia


Zuletzt bearbeitet von julia07 am 24.09.2007, 12:59, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 24.09.2007, 12:09
Judith
 
Anmeldedatum05.08.2007
Beiträge1949
WohnortSchwobaländle


Claudia hat gut beschrieben, wie ich es gemacht habe. Very Happy

Schönen Tag wünscht
Judith

_________________
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

BeitragVerfasst am: 19.10.2007, 09:15
xanthi
 
Anmeldedatum19.10.2007
Beiträge1


Guten Morgen zusammen,

Zitat:
Und sorry liebe Damen, das nehme ich hier wirklich keinem von euch ab, daß ihr das mal eben so völlig allein mit eigenen (gratis-) Programmen nebenbei so erledigt habt. (auch ein Photoshop ist ein sehr teures Programm, das nicht jeder hat bzw. es sich kaufen möchte).


ich bin so eine Dame, die das mal eben so allein mit eigenen Gratis-Programmen erledigt hat. Wenn auch nicht so nebenbei. Es war schon viel Arbeit. Von nebenbei ist keine Rede.

Heutzutage gibt es einfach schon so gute Open-Source Programme, dass man damit sicher arbeiten kann:

Bildbearbeitung: Gimp
DTP: für nicht kommerzielle User gratis: Ragtime privat, sonst um etwa 80 Euro
Oder (aufwändiger): Scribus

Damit habe ich das Buch auch gesetzt und obwohl ich keine gelernte Typographin bin, schaut der Buchblock viel besser aus als der Satz in einem Textverarbeitungsprogramm. Es geht doch nix über ordentliches Werkzeug Laughing .

Mit einem DTP-Programm erübrigt sich auch die Frage, wie man ein Objekt genau in der Mitte plaziert, man hat einfach das Werkzeug dazu.

lg
Xanthi
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