 | Das Buch zum Handel ergo Buchhandel... |  |
Verfasst am: 19.09.2007, 21:29 |
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| romantis |
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| Anmeldedatum | 12.09.2007 | | Beiträge | 24 | | Wohnort | Graz |
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Servas zusammen,
folgendes, wie macht ihr das eigentlich mit büchereien oder buchhandlungen, habt ihr da eine strategie die ihr da abklappert ? habe mal gelesen das buchandlungen bücher auf provisionsbasis annehmen.
wie funktioniert denn das, hat da wer infos ?
(ja mir is klar, genaues kann einem nur die buchhandlung um die ecke sagen, aber es ist sicher kein fehler schon mal vorab etwas informiert hinzugehen und nicht als das komplette "nakerpatzerl" dann davor zu stehen)
wär nett wenn euch diese frage da ein paar antworten wert wäre.
auf alle fälle eine schönen abend.
lg
ch
ps: nakerpatzerl ist ein österreichischer ausdruck und man könnte es am besten so erklären, das derjenige keine ahnung hat wovon er redet. |
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_________________ Wie ticken Männer wirklich ?
Die Wahrheit über das "starke" Geschlecht
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Verfasst am: 19.09.2007, 21:51 |
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| Pliekolus |
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| Anmeldedatum | 07.09.2007 | | Beiträge | 252 | | Wohnort | Sachsen |
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Hallo Ösi ,
habe mal gehört, das Büchereien neue Bücher bestellen, wenn sie von lesern benötigt werden. Vielleicht klappt es, wenn du deine Bekannten mal in eine Bibo schickst und die dein Buch verlangen und sehr enttäuscht tun. Aber, ob das klappt, weiß ich nicht.
Gruß Jacqueline |
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Verfasst am: 19.09.2007, 21:59 |
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| romantis |
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| Anmeldedatum | 12.09.2007 | | Beiträge | 24 | | Wohnort | Graz |
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servas nachbarin aus den deutschen landen
ja na das is eh klar, aber ich kann und will ja eigentlich nicht meine leute quer durchs gemüsebeet schicken....
lg
ch |
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Verfasst am: 20.09.2007, 00:15 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 2227 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Chris(tian?),
ich habe mal bei uns nachgefragt. Sie nehmen Bücher auf Kommission, wohllen 20 - 30 % des Verkaufspreises dafür (werde mal sehen, dass es mit den 20% klappt, sonst bleibt für mich nix übrig), die Bücher bleiben eine bestimmte zeit da, und irgendwann muss ich der Buchhandlung für die verkauften Bücher eine Rechnung schreiben.
Ich wäre aber auch sehr dankbar, wenn jemand bereits gemachte Erfahrungen mitteilen könnte, zudem ich mich morgen auf den Weg in die Buchhandlungen machen werde.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 20.09.2007, 05:54 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3791 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Hallo Chris,
Du meinst also ein "geistiges Nackerpatzerl", denn ohne "geistiges" verstehen ich - und wahrscheinlich auch viele andere - ein Kleinkind, das nackt herumläuft.
Bei uns nehmen Buchhändler BoD-Bücher nur vereinzelt in Kommission (und auch das nur eher aus Gefälligkeit, wenn sie den Autor persönlich kennen). Wenn ihnen der BoD-Autor dann auch noch den üblichen Rabatt gewähren soll, bleibt diesem kein noch so geringer Gewinn, eher ein Defizit.
Würden also mehrere Kunden beim Buchhändler den Band bestellen, kommt dieser 1. in den Genuss des üblichen Rabatts und 2. der Autor
an die versprochene Abgeltung durch BoD (wenn ich die Bedingungen richtig deute).
Herzlichen Gruß aus der Steiermark! |
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Verfasst am: 20.09.2007, 10:24 |
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| romantis |
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| Anmeldedatum | 12.09.2007 | | Beiträge | 24 | | Wohnort | Graz |
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hoi, ja stimmt das geistig, sollte ich halt dazuschreiben.
danke für die info. ergo müsstma man ja dann seine "jungs & mädls" durch das land ziehen lassen und die halt überalle bestellen lassen.
hm.... danke mal vorab,
lg
ch |
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Verfasst am: 20.09.2007, 10:38 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3791 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Hallo Chris!
Die Lesermeinungen zu Deinem Buch auf Amazon sind ja optimal!
Gratuliere dazu und wünsche Dir noch viele Leser und Käufer
(mein Bedarf an Frauenkenntnis ist allerdings mehr als gedeckt ). |
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Verfasst am: 20.09.2007, 11:19 |
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| romantis |
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| Anmeldedatum | 12.09.2007 | | Beiträge | 24 | | Wohnort | Graz |
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hi,
ja das freut mich auch immer wieder, echt, bin eigentlihc wirklich überrascht das es soo gut ankommt. aber ok, passt.
das recht offensive cover hat mir aber z.b. bei einem buchhändler keinen erfolg gebracht, er meinte wir sind ein christlicher verlag und sowas wiederspricht der ethik.
naja kann man nix machen
lg
ch |
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Verfasst am: 20.09.2007, 11:41 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3791 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Ja, ja, die "besonders Frommen",
mit denen hab' ich manchmal auch
so mein G'wirx!  |
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Verfasst am: 20.09.2007, 19:25 |
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| pandora |
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| Anmeldedatum | 08.09.2007 | | Beiträge | 21 |
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Hi,
mit Bibliotheken habe ich in der Regel bessere Erfahrungen gemacht als mit dem Buchhandel. Angefangen habe ich die Biblios der näheren Umgebung abzuklappern ( besser persönlich anwesend als telefonisch). Die Etats der Biblios sind sehr knapp, sodass nicht jede ein Buch kaufen wollte. Muss man nach Gefühl absprechen. Andere hingegen, die vor allem "heimische" AutorInnen unterstützen haben gleich 2 gekauft. Das Vorgehen eignet sich vor allem, wenn man zu einer Lesung bereit ist.
Mit dem Buchhandel ist das eine sehr schwierige Sache. BOD-Bücher werden immer noch nicht richtig akzeptiert.
Ein Buch in Kommission geben und es verkaufen, sind zwei Paar Schuhe.
Eine Buchhändlerin erklärte sich sofort bereit, 4 Bücher in Kommission zu nehmen und den Erlös für eines einzustreichen. Hörte sich noch ganz gut an und was ist man nicht bereit, alles für sein "Baby" zu tun.
Aber...!! Entscheidend sind noch weitere Kriterien:
a) wo liegt das Buch im Laden?
b) wird es vom Buchhändler empfohlen?
c) liegt der Preis über 10,- Euro?
Und da habe ich nur negative Erfahrungen gemacht, leider!
zu a) Bücher vo unbekannten AutorInnen liegen irgendwo
zu b) Buchhändler empfehlen fast ausschließlich bekannte Schreiberlinge
zu c) Ein Buch, das max. 10,- Euro kostet lässt sich leichter verkaufen.
Eine gute Werbemöglichkeit gibt es oft in den Städten im Herbst, wenn es Ausstellungen in Schulen usw. gibt. Dort können sich ein oder mehrere AutorInnen zusammenfinden und einen Stand mieten, um dort ihre Bücher anzubieten und selbst für den Kunden als AutorIn präsent zu sein. Es ist leichter den einen oder anderen Kunden im Zwiegespräch von seinem Werk zu überzeugen.
Nur ich denke, dass man sich über eines im Klaren sein sollte:
es bedeutet einen Schritt weiter gekommen zu sein, aber nicht der große Durchbruch!
pandora |
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_________________ Gedanken sind nicht stets parat. Man schreibt auch, wenn man keine hat.
Wilhelm Busch (1832-1908) |
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Verfasst am: 21.09.2007, 08:35 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3791 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Also, "mein" Buchhändler hat eine eigene Ecke für Bücher von Autoren aus der Region. Leser, die darauf neugierig sind, frequentieren diese
"Abteilung" ganz gerne und kaufen den einen oder anderen Band.
Der mitunter hohe Buchpreis mag für manche abschreckend sein, doch
wenn man bedenkt, dass das Buch bei entsprechender Sorgfalt "ein Leben lang" zur Verfügung steht, wogegen ein Restaurantbesuch mit etwas den gleichen Kosten ein "einmaliges Erlebnis" ist, ist er angesichts der steigenden Papier- und Druckpreise verständlich.
Nicht zuletzt profitieren auch Autoren, die vom Verkauf der Bücher finanziell abhängig sind, davon, weil das Honorar sich ja nach dem Ladenpreis (abzüglich Mehrwertsteuer) richtet, jedenfalls bei einem vernünftigen Vertrag zwischen Autor und Verlag.
Ginge es nach mir, wären niedrigere Buchpreise ebenfalls wünschenswert, so dass auch Leute mit geringem Einkommen mehr Anteil an diesem Kulturangebot nehmen könnten. Aber wir leben nun einmal in der turbo-kapitalistisch orientierten EU.  |
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Verfasst am: 21.09.2007, 17:14 |
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| Pliekolus |
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| Anmeldedatum | 07.09.2007 | | Beiträge | 252 | | Wohnort | Sachsen |
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Hallo hwg,
auf deinen letzten Satz könnte ich ketzerisch fragen, )falls du bei BoD veröffentlicht hast) hast du dein Preis so gring wie möglich gemacht, um dem Leser entgegen zu kommen oder hast du ihn so hoch wie möglich gemacht, um eine hohe Marge zu bekommen?
Wie gesagt, ist eine ketzerische Frage und du musst nicht drauf antworten.
Ich habe versucht, den niedrigst möglichen Preis zu erzielen, indem ich das Format so eingestellt habe, dass aus einem 350 Seiten Manuskript, nur noch 188 Buchseiten blieben. Und dann habe ich mir selber eine geringe Marge gegönnt, um es für alle Leser erschwinglich zu machen.
Lieben Gruß jacqueline |
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Verfasst am: 22.09.2007, 06:34 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3791 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Guten Morgen Jacqueline,
Deine Frage ist gar nicht ketzerisch, sondern sogar berechtigt.
Allerdings veröffentliche ich nicht bei BoD, ich habe einen
Verlagsvertrag (und schreibe unter Pseudonym) ausschließlich
Unterhaltungslektüre.
Die teilweise mit meinem "bürgerlichen" Namen versehenen Stories, Feuilletons und Glossen stehen in mehreren österreichischen, manchmal auch deutschen und Schweizer Zeitschriften.
Deshalb brauche ich für mich bzw. meine Arbeiten nicht zu werben, schreibe jedoch Werbetexte für andere Autoren und Unternehmen aus der Branche.
Lieben Gruß aus der Steiermark! |
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Verfasst am: 23.09.2007, 21:35 |
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| Pliekolus |
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| Anmeldedatum | 07.09.2007 | | Beiträge | 252 | | Wohnort | Sachsen |
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Danke hwg,
schön, dass du dich nicht angegriffen gefühlt hast, das wollte ich nämlich auch nicht.
Interessant, was du so treibst!
Lieben Gruß Jacqueline |
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Verfasst am: 24.09.2007, 07:17 |
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| hwg (Moderator) |
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Guten Morgen Jacqueline!
Als einer, der mit seiner Schreiberei den Lebensunterhalt bestreitet, muss ich eben vielseitig sein. Das bringt mir nicht nur zahlreiche Eindrücke und Erkenntnisse sowie Stoff für so manche Story, sondern auch willkommene Abwechslung. Somit brauche ich gar kein Hobby!
Herzlichen Gruß! |
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