 | Der Kreis der 12: Götterkriege; Die Wiedergeburt |  |
Verfasst am: 01.04.2008, 20:24 |
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Titel: Der Kreis der 12: Götterkriege; Die Wiedergeburt
Autor: Christoph Joncic
Verlag: BoD
ISBN: 9783837060195
Seiten: 121 [A5]
Preis: höchstwahrscheinlich ~10,--
Der Autor über das Buch:
Ich habe mich für das Genre Fantasie / Sci-Fi entschieden,
weil ich die geehrten Leserinnen und Leser teil an meiner Welt lassen will.
Wie bereits in meinem Autorenportrait teilweise erwähnt, habe ich in 6monatiger Kleinarbeit eine Accses-Datenbank zusammengestellt um all das Hintergrundwissen zu speichern, das ich für dieses Buch zusammengetragen habe.
Dieses Buch ist nur der erste Band einer geplanten 36 teiligen Reihe.
mal schaun wie weit es kommt.
ps: Dazusagen möchte ich noch, dass ich mich bemüht habe, in meine Geschichte paar reale Missverständnisse reinzupacken (zB: Diskriminierung von Frauen; Krieg allgemein; usw...)
hoffe dass es auch so rüberkommt wie ich es mir gedacht habe.
Klappentext:
muss ich noch schreiben
zZ noch keinen Plan was ich da reinschreiben soll.
wäre für Anregungen dankbar.
mfg
ps: für Fragen, Anregungen und Beschwerden, wie immer fast jederzeit erreichbar ^^
Auf Wunsch kann ich hier auch mal paar Seiten von mittendrin irgendwo reinstellen.
Inhalt:
Leseprobe: [Einleitung]
Ich stehe schon seit Ewigkeiten hier.
Stand eigentlich schon immer hier.
Warum gehe ich nicht einfach?
Wohin soll ich gehen?
Bin ich ein Gott?
Oder bin ich das, was einmal ein Gott war?
Was ist ein Gott überhaupt?
Ist es das, was einmal war, einmal sein wird, oder schon immer existierte?
Meine Feinde wurden geschlagen, das letzte Zeitalter neigt sich bereits dem Ende zu und doch stehe ich noch immer hier.
Ist es vielleicht das, dass man schlechte Gewohnheiten bekanntlich ungern ablegt?
Oder habe ich mich an die Gefangenschaft gewöhnt?
Seit rund hunderten Äonen stehe ich nun schon hier und beobachte. Einst war ich ein Gott, der Schöpfer dieses Universums und allen Lebens das hier einst war. Nun bin ich wieder ein Gott, ein gefallener Gott, bereit, dem Ende der Zeiten entgegenzusehen.
Auch Götter können sterben, zwar nicht so, wie die Sterblichen es können, doch auch wir sind nicht unsterblich.
Wie ein Gott stirbt fragt man sich, ein Gott ist nur dann ein Gott, wenn er Anhänger hat, die an ihn glauben. Da ich der Schöpfer bin, war, und auch immer sein werde, brauche ich keine Anhänger, doch auch über mir stehen Mächte, an denen ich nicht rühren darf.
Und so geschieht das, was mit jedem Gott einmal geschieht: Er wird nach einiger Zeit von dieser höheren Macht vernichtet.
Doch in den letzten Zeiten meines Lebens möchte ich noch eine Geschichte erzählen, eine Geschichte aus dem zweiten Zeitalter meiner Welt.
Jedoch möchte ich zuvor noch weiter in die Vergangenheit gehen: In das erste Zeitalter, dem Zeitalter der Schöpfung...
Ich war ein junger Gott der ein ganzes Universum geschaffen hat. Leider habe ich zu diesem Zeitpunkt damals schon gesehen was alles auf mich zukommen wird.
Der erste Planet kam, man nenne es Eitelkeit, aber ich benannte ihn nach mir, Shanaar dem Schöpfer.
Obwohl ich wusste, welches Schicksal mich ereilen sollte, konnte ich mich diesem nicht entziehen. Denn auch ich kann mich nicht gegen die „Mächte der Schöpfung“ auflehnen.
Das, was man gemeinhin als „Schicksal“ bezeichnet, ist das perfekte Zusammenspiel der „Mächte der Schöpfung“:
Chaos, Magie, Natur, Tod und Zeit.
Denn der Weg einer jeden Lebensform, egal ob sterblich oder nicht, ist bereits vorgegeben, und doch verfügt er über viele Abzweigungen. Man kann sich nur noch für einen Weg entscheiden, doch egal wel-chen Weg man gewählt hat, das Leben endet immer mit dem Tod. Sowie die Ordnung ins Chaos und die Magie in Zeit übergeht.
Nur eines hat immer bestand.
Das SCHICKSAL
Das ganze Universum wurde von einem Krieg nach dem nächsten erschüttert.
Zuerst bekämpften sich die At’ra Xen-Xer, meine erste Schöpfung.
Nachdem ich sie für diesen Krieg bestraft habe, lehnte sich mein eigener Sohn gegen mich auf, indem er sich die Dummheit der niederen Götter zunutze machte.
Meine Heimat musste vieles mitmachen.
Wurde in eine Eiswüste verwandelt, von meinen eigenen Dienern, einst gerufen um meinen Sohn zu bekämpfen, wandten sich gegen sich, kämpften Seite an Seite, verrieten den anderen und letztendlich, nach fast 5.000 Jahren, blieb nichts mehr übrig von meinem Universum.
Viele Planeten wurden zerstört von den Kriegen die geführt wurden.
Die Götter, allesamt mindestens einmal verbannt, kämpften dann als Sterbliche unter ihresgleichen weiter.
Doch genug erzählt.
Ich habe meine Geschichte für die Nachwelt niedergeschrieben, wer immer sie finden sollte, möge nicht den gleichen Fehler begehen wie ich zu meiner Zeit. |
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Zuletzt bearbeitet von Chaos Overlord am 01.04.2008, 21:17, insgesamt 2-mal bearbeitet _________________ Meine Lebensphilosophie
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 | Re: Der Kreis der 12: Götterkriege; Die Wiedergeburt |  |
Verfasst am: 01.04.2008, 20:56 |
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Verlag: höchstwahrscheinlich BoD
ISBN: 9783837060195
Seiten: 121 [A5]
Preis: höchstwahrscheinlich ~10,--
Hallo!
Ich wollte mal fragen, weshalb du schreibst... höchstwahrscheinlich BoD, da du ja schon eine ISBN angibst? Oder hast du pro Forma bei BoD ein Buchprojekt angelegt, was ja auch okay wäre.
Gruß Rieke  |
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Verfasst am: 01.04.2008, 20:58 |
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| Chaos Overlord |
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stimmt...
is mir garnicht aufgefallen...
besten dank und schönen Abend noch ^^
edit:
wegen preis schreib ich deshalb ma "höchstwahrscheinlich ~ 10,--" hin
weil sich da ja noch etwas änern kann aber ich denk mehr als nen 10er wird für 121A5 seiten nich drin sein.
mfg |
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 | Re: Der Kreis der 12: Götterkriege; Die Wiedergeburt |  |
Verfasst am: 01.04.2008, 22:05 |
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| Gigger |
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| Chaos Overlord hat Folgendes geschrieben: | Titel:
Dieses Buch ist nur der erste Band einer geplanten 36 teiligen Reihe.
mal schaun wie weit es kommt.
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Was? 36 Bände a ca. 12o Seiten? Das gibt doch.. nee, wirklich?
Respekt, wenn du das schaffen solltest!
AM Beginn für meinen Geschmach etwas zuviele Fragen, vielleicht etwas dezenter halten.
Ich nehme an, dass dies nicht der finale TExt ist, habe einige Fehlerchen im Schnelldurchlauf gefunden.
sowie muss so wie heißen
bestand groß
Seit rund hunderten Äonen: entweder rund weglassen oder hundert in Einzahl
LG Gigger |
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Verfasst am: 02.04.2008, 04:31 |
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| Chaos Overlord |
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morgähn
leider ist nur der erste teil 120 seiten lang
die folgenden bände hätte ihc "etwas" länger geplant.
wie gesagt, "geplant" hoffentlich lässt sich das auch durchziehen
(vielen dank schonma an dieser stelle ^^)
wegen den Fehlern:
hab extra meine ehem. Deutschlehrerin und 3 [!!!!]Kumpels Korrekturlesen lassen.
Werd auf jeden fall heute nachmittag wenn ich wieder da bin nen Teil von von zwisczhendrin hochladen
weil zugegeben, die Einleitung die ich hier geschrieben hab, ist Stilmäßig nicht so ganz mit dem rest der Geschichte zu vergleichen,
geplant war das so von mir: Die einleitung soll dafür sein, um einige Fragen aufzuwerfen, die man auch selber HINTERFRAGEN kann.
Was ich vlt auch noch machen könnt.
Hab mir irgendwo mal die geplanten 36Bände zusammengeschrieben [kürzeste kurzform] sodass ich alles auf einen blick hab,
[siehe anhang] |
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Verfasst am: 02.04.2008, 16:37 |
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| Gigger |
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| Chaos Overlord hat Folgendes geschrieben: | | die folgenden bände hätte ihc "etwas" länger geplant. |
Na, du machst ja einen jungen Eindruck, dann wird es bis zur Pensionierung wohl klappen.
Was die Fehler betrifft: Habe meinen Roman drei mal lesen lassen, selber natürlich auch mehrmals, dazu Korrekturprogramme: scheint einfach kein Ende zu nehmen. |
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Verfasst am: 02.04.2008, 16:52 |
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| Birgit Fabich |
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nicht aufgeben,
geh zwischendurch an der Pascher entlang,
dann kannst Du wieder neue Fehler entdecken
und von hinten nach vorne lesen (ein super Tip) |
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Verfasst am: 02.04.2008, 17:13 |
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| Gigger |
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| Birgit Fabich hat Folgendes geschrieben: | | geh zwischendurch an der Pascher entlang |
Pascher? Kenn ich nur als Schmuggler.
Meinst du, ich soll an der Passer entlang gehen? Das ist der Fluss, der durch meine Heimatstadt fließt. |
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Verfasst am: 02.04.2008, 17:42 |
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| Chaos Overlord |
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Pascher?
kenn ich nur als "Freudenhaus"...natürlich nur von außen...
k
muss ich nachher wohl nochmal drüberfahren ^^
und jo,
mit 20 hat man eigentlich noch den Rest seines Lebens vor sich
(warum find ich den spruch so pseudowitzig?)
aber wer weiß wie es das schicksal mit einem geplant hat?
ne
mal schaun was kommt ^^ |
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Verfasst am: 02.04.2008, 19:08 |
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| Birgit Fabich |
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den Fluß meinte ich,
ist schon 31 Jahre her, dass ich mit einer Freundin ihn entlang gegangen bin,
da kann sich schon mal ein meist auch anders gesprochener Buchstabe einschleichen,...
die anderen Begriffe, die euch beiden so in den Sinn gekommen sind, kenne ich gar nicht,
aber schön, wenn das Fantasie-merry-go-round mal wieder in Gang kommt
Gruß Birgit |
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Verfasst am: 02.04.2008, 19:11 |
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Hier poste ich euch mal einen besonderen Leckerbissen aus meinem Buch: ist zwar schon fast am Ende, aber dafür die einzige stelle wo ich 7 Zeilen in meinen Sprachen geschrieben habe.
Ich wünsche euch mal viel spass beim Lesen (und verstehen )
| Zitat: |
Es war dunkel im Thronsaal des Chaos. L’adracon saß wieder auf seinen Thron und sein Gesicht war wieder von Schatten verdeckt.
„Ihr wolltet mich sprechen, Onkel?“ fragte R’raki unsicher. Sie war gerade erst aufgewacht und sah noch recht verschlafen aus. Jedoch hatte sie ihre alte Robe gegen eine neue, etwas prachtvollere Variante eintauschen können, die L’adracon in ihrem Zimmer hatte hinterle-gen lassen.
L’adracon stand auf. Auch jetzt war sein Gesicht in Schatten gehüllt. Er machte einen Schritt auf R’raki zu, doch noch während sein Fuß den Boden berührte, stand er direkt vor ihr, sodass sie erschreckt nach hinten umgefallen wäre, hätte einer der Wächter sie nicht aufge-fangen.
Der Wächter überzeugte sich, dass sie wieder von alleine stehen konnte und ließ sie dann los.
L’adracon warf den Kopf in den Nacken, „Re’tu sh’tuer tu’tosa resh er! “ rief er mit tiefer Stimme in die Weiten des Saals hinein.
„Ta’duko se oh’lana to’sela dadu se! ” rief eine glockenhelle Stim-me zurück.
„ Ot'ik kuor sa'od al li'or odne ikor! “ rief eine dämonisch düstere Stimme.
Beide kamen aus jeweils anderen Richtungen, obwohl man die Rich-tungen nicht wirklich hätte bestimmen können.
R’raki stand fragend da. Sie hatte beide Stimmen vernommen, doch auch wenn sie glaubte beide zu kennen, war es, als ob sie sie zum ersten Mal gehört hätte.
„KeinePanik, R’raki.“ meldete sich Tisha. ‚Zwei alte Freunde von mir. Lass mich doch bitte mal reden.’
R’raki nickte, woraufhin Tisha sie bereits verdrängte und sie in die Bereiche hinter ihren Gedanken geschickt wurde.
„ La'on kaer dr'on alut ul'ac reat aldr re! ”
„Tu’re shdr at’altu va’reva acat tuer Tisha! “ ertönten die beiden Stimmen gleichzeitig, „Sa’sh re va’re laer re’tu re’at isla? “
„Dr’re al at’ek tuer onre drre al re’al ertu luac reis lare aldr. “ Sie sah sich um. „Kommt doch bitte zum Vorschein, dann können wir besser reden.“
„Ar’ki. “ Rief die düstere Dämonenstimme.
„Ta’so sadu kaxe duse dadu seto duse salo! “ rief die helle Stimme.
Kurz darauf erschienen zwei Gestalten jeweils links und rechts von L’adracon.
Links eine dunkle Gestalt mit einer Sense in der Hand, am ganzen Körper von einer pechschwarzen Robe verhüllt. Unter der Kapuze lugten zwei dämonisch rotglühende Augen hervor, der Rest vom Gesicht war jedoch in Dunkelheit gehüllt.
Rechts von L’adracon erschien eine große, blaugrün geschuppte Gestalt mit dem Kopf einer Echse. Sie trug eine hellblaue Robe mit dunkelblauen Verzierungen und unter der Robe lugte ein ebenfalls blau-grün geschuppter Schwanz hervor der einen knappen Meter hinter ihr am Boden umherpeitschte.
„I’sortaur und O’nikarne!“ Tisha wäre ihnen vor Freude um den Hals gefallen, wäre die Situation nicht ganz so ernst gewesen, „Schön euch wieder zu sehen.“
„Ich möchte deine Wiedersehensfreude gleich eindämmen.“ begann L’adracon das Gespräch. Tisha wurde sofort wieder Ernst. „Diese Situation ist zu wichtig um Zeit sinnlos verstreichen zu lassen.“
„Leider.“ bestätigte O’nikarne, diesmal nicht mehr mit ihrer hellen, sondern mit ihrer, für ihr Volk typischen, tiefen Stimme, als ob sie einen Frosch im Hals hätte, „Also, es geht um deine Tochter?“
„Ja.“ bestätigte Tisha, „Sie spielt in diesem Spiel der Götter eine wichtige Rolle, und ohne ihre magischen Fähigkeiten würde sie das nicht tun.“
„Das Problem ist…“ L’adracon sah tief in Tishas Augen, bis in die tiefsten Tiefen ihrer Seele, bis er mehr als nur den Manasee in ihr fühlen konnte, „…dass sie keinerlei Ahnung davon hat, welche Mächte in ihr stecken.“ Er zog sich wieder aus ihrer Seele zurück. Auch wenn er nur kurz in sie hineingeblickt hatte, hatte dies schon gereicht um ihm einen Einblick zu gönnen, der wohl jede Magier-akademie vor Neid erblassen ließe.
„Ich weis welches Potenzial in ihr steckt.“ flüsterte O’nikarne, „Immerhin ist ihr Vater…“
Sie wurde von Tishas übertrieben gespieltem Husten unterbrochen, „…einer der mächtigsten Magier gewesen, die es jemals gegeben hat.“ beendete sie den Satz.
„Was ist los?“ fragte O’nikarne indem sie nur ihre geschuppten Lippen bewegte.
„Sie weis es noch nicht und es ist auch besser so!“ antwortete Tisha auf die gleiche Weise.
„Achso!“
„Also“ I’sortaur wackelte kurz mit seiner Sense um die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, „Um ihr Potential ausnutzen zu können hat uns L’adracon gebeten, deine Tochter zu unterrichten.“
„Wobei jeder sie auf einem anderen Gebiet ausbilden wird.“ setzte O’nikarne fort.
„Ich in der Pyromanie.“ begann L’adracon während er eine Hand auf Brusthöhe anhob und in seiner Handfläche einen kleinen Feuerball erscheinen lies.
„Ich in der Necromantie.“ führte I’sortaur fort, während er sein Sensenblatt in einem düsteren Rot aufglühen lies.
„Und ich in den grundlegenden Dingen der Magie, Elementarlehre und erweiterten Kenntnisse des Zauberns.“ beendete O’rnikarne, „Eine ganze Menge Arbeit wenn ich das mal so sagen darf.“ fügte sie etwas leiser hinzu.
„Dafür bin ich euch auch sehr dankbar.“ bedankte ich Tisha freund-lich, „Aber was ist mit X’ünokoar, ich dachte er wolle auch einen kleinen Beitrag leisten?“
„Ir'at si la'at lota no ke'lo ta at'ka lota! ” meldete sich eine Stimme über ihnen. Sie hörte sich an als ob drei Stimmen dieselben Worte im Abstand von einigen Mikrosekunden wiederholten, „Oder wer meinst du wird die Gesetze der Zeit für deine Tochter ein wenig än-dern?“
„Darf ich raten?“ fragte Tisha scherzhaft, „DU?“
Plötzlich wurde der Raum von einem Feuerwerk aus Konfetti einge-hüllt. Ein zweieinhalb Meter großer, blaugrün schimmernder Koloss in schwarzen Anzug erschien und rief mit freudenerfüllter Stimme: „Die Kandidatin hat soeben den Superjackpot geknackt.“ Dazu kam noch eine viel zu laute Musik…
„OK, wieder ernst werden!“ rief L’adracon dazwischen.
Der ganze Spuk war so schnell vorbei wie er gekommen war. X’ünokoar stand in seiner Nanorüstung vor ihr und lächelte, was bei einem Xenox schon an ein Wunder grenzt, da ihr Mund unter dem Kinn liegt und von einer zweiten Hautplatte geschützt wird, sie freundlich an.
„Aber eines verstehe ich nicht ganz.“ fügte er nach einiger Zeit hinzu während er sich zu I’sortaur umwandte, „Warum wollt ihr ihrer Tochter noch etwas von Necromantie beibringen, wenn T’hare doch schon die Kräfte des Todes erlernt?“
„T’hare mischt nur die Mächte der Natur mit denen des Todes. Diese Druidin wird eine ganz neue Art der Necromantie erschaffen, die noch gewaltiger ist, als alles was bisher da gewesen ist.“ antwortete I’sortaur, „R’raki jedoch wird noch die guten alten Wege der Necromantie lernen.“
„Den ganzen alten Kram von wegen Tote beleben, den Alterungsprozess aufhalten, und den ganzen anderen Kram… oder?“ fragte X’ünokoar belustigt, „Man muss mit der Zeit gehen, da ist kein Platz mehr für das Alte.“
„Dein Volk muss da ja gerade reden.“ entgegnete I’sortaur böse, „Ihr habt doch euren eigenen Untergang besiegelt mit euren Forschun-gen.“ Er wackelte kurz mit seiner Sense und wurde noch aufbrausen-der. X’ünokoar starrte ihn traurig an, wo er doch der letzte At’ra-Xen’Xer war, „So etwas hätte es in meiner Jugend nicht gegeben, dass sich da ein ganzes Volk einfach mal absetzt.“
Alle drehten sich zu ihm und sahen ihn mitfühlend an. Bis dann L’adracon wieder etwas taktvoller wurde, und das Thema wieder wechselte.
„Also.“ brach O’rnikarne das Schweigen, „Ich denke, wir sollten dann mal anfangen.“ Sie drehte ihren Echsenkopf zu X’ünokoar, „Unsere Zeit ist beschränkt.“
„Dann sollte ich meine Tochter wieder holen.“ bestätigte Tisha, woraufhin sie sich wieder in den Hintergrund der Gedanken versetzte und R’raki wieder voran ließ.
Sie sah etwas verwundert aus, als sie die beiden neuen Gestalten, O’rnikarnes und I’sortaurs neben der ihres Onkels erblickte. X'üno-koar war im selben Moment verschwunden als sie wieder zur Bessi-nung kam.
„Wenn ich mich vorstellen darf.“ begann O’rnikarne. „Ich bin O’rnikarne und werde dich in den kommenden Jahren unterrichten.“
„W… wie unterrichten, was unterrichten, wo unterrichten?“ fragte R’raki stockend.
„In euch steckt magisches Potenzial.“ antwortete O’rnikarne, auch sie fixierte R’raki mit ihrem Blick und sah bis tief in ihre Seele hin-ein, „Es wäre gefährlich und auch sinnlos, eine solche Macht unkontrolliert auf die Sterblichen loszulassen.“
R’raki wurde böse, „Als was betrachtet ihr mich eigentlich?“ fragte sie schon etwas lauter, „Ist das der Preis für das zweite Leben unter Shanaars Banner?“
„Äh, R’raki.“ flüsterte Tisha ihr zu. „Könntest du dich vielleicht…“
Ihre Augen färbten sich Rot, „NEIN!“ schrie sie, doch ihre Stimme hörte sich kein bisschen menschlich an. Als ob noch eine andere Stimme mit einigen Mikrosekunden Verzögerung dieselben Worte formten. “Wir wollen zuerst wissen WAS hier eigentlich los ist.“ ihre Haare erhoben sich und um sie herum konnte man das Knistern starker magischer Energien bereits hören.
„Was meint ihr mit ‚Ihr wollt wissen was los ist?’?“ fragte O’rnikarne.
„Ihr wollt eine Gefahr von den Sterblichen abwenden und seht nicht, dass die wahre Gefahr in euch steckt.“ rief R’raki, „Führt keine Krie-ge gegen euresgleichen, sonst werdet ihr euch selbst vernichten.“
„Was meinst du damit?“ fragte L’adracon böse.
O'nikarne aktivierte ihre magischen Fähigkeiten und deutete mit ei-ner Handfläche auf ihre Brust. „WAS seit ihr?“
Auch R’raki streckte ihre Hand entgegen. „Euer schlimmster Alptraum!“
„Du bist nicht mehr meine Nichte!“ rief L'adracon und aktivierte ebenfalls seine magischen Fähigkeiten.
Nur I'sortaur stand noch immer da als würde nichts sein.
Dann, von einer Sekunde auf die andere packte er seine Sense mit beiden Händen zog sie zurück bis das Sensenblatt weit hinter ihm war und holte zum Hieb aus.
Im selben Moment, in dem er zuschlug, rief er eine der mächtigsten Zauberformeln die aufzubringen nur der Herr des Todes selbst in der Lage war.
Der Spuk war so schnell vorbei wie er gekommen war. R’raki verlor wieder das Bewusstsein und wurde von einem der Wächter aufgefangen. Obwohl I'sortaur die junge Frau vor ihm nicht berührte, war seine Magie doch stark genug um sie kampfunfähig zu machen.
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Verfasst am: 02.04.2008, 20:30 |
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| Gigger |
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| Birgit Fabich hat Folgendes geschrieben: | | aber schön, wenn das Fantasie-merry-go-round mal wieder in Gang kommt |
Jau!
| Chaos Overlord hat Folgendes geschrieben: |
Ich wünsche euch mal viel spass beim Lesen (und verstehen )
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Frage nocnmal: ist auch dieser Text final? Schon in der ersten Zeile finde ich so ein, zwei Dinge: auf seinem Thron. 2 mal "wieder"...
setzt sich auch später fort. Punkte zu viel, Beistrich statt Punkt.
Wenn ich en Text so lese, erinnere ich mich an meine erste "Finalversion" vom Juni 2007. Glaubte, einen pasablen Text zu haben, aber je öfter ich ihn gelesen habe, desto mehr erkannte ich großen "Feilbedarf". AUch wenns schwer fällt, ich glaube, dass auch dir dies nicht erspart bleibt.
Ist es nicht sehr schwierig, diese komplizierten Namen mit Apostroph immer fehlerfrei aus Papier zu bekommen? hast du schon einen ungefähren Überblick, wieviele Figuren in deinem Werk vorkommen werden. NIcht, dass der Leser den Überblick vor lauter Namen verliert.. |
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Verfasst am: 02.04.2008, 20:47 |
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| Chaos Overlord |
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joa
wies ausschaut hab ich noch einiges an feinarbeiten vor mir...
[DAMND]
von den namen her:
Schreibweise = Makro bei Word = ich drück auf nen knopf in der Symbolleiste und der schreibt mir den namen hin. [außerdem hab ihc ganz unten im Ausspracheverzeichniss alle namen richtig hingeschrieben und wie man sie ausspricht]
Wieviele Figuren es schon gibt mit solchen namen:
zZ 40 (ja, kein aprilscherz ^^)
ich mach mir weniger sorgen um die quantität als um die qualität
ich kann verstehen wenn dich die Namen (Anzahl / Schreibweise / sonstiges) abschrecken...
aber ist halt leider mein Stil  |
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Verfasst am: 02.04.2008, 21:06 |
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| Gigger |
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| nein, nein, sie schrecken mich nicht ab. 40 ist eh nicht viel. Ich hab mal in meinem Roman alle Personen und Figuren zusammengezählt und bin auf ca. 7o gekommen, allerdings viele davon mit Kurzauftritten, aber eben namentlich erwähnt. |
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Verfasst am: 02.04.2008, 21:07 |
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| Chaos Overlord |
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ne
bei mir bekommt jeder min. ne nebenrolle wo der auch öfters ma vorkommt (keine Sprich und Stirb rollen)
^^
ne
jetzt ma ernst
nichtma hichhab mir die ganzne figuren sleber asudenken können
gut die hälfte hab ich meine Kumpels zusammenstellen lassen...
da gings zeitweise drunter und drüber beim erstellen der Figuren ^^
(hab dafür im Word nen Fragebogen gemacht, 10 fragen warens glaub ich [müsst ichma wieder nachschaun] und auf basis der Antworten hab ich dann die Figur erschaffen. )
Aber keine sorge: die Figuren kommen nicht alle auf einmal
die werden einem Häppchenweise serviert damit mans leichter verdauen kann ^^ |
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