 | Der Mensch im weißen Anzug |  |
Verfasst am: 03.04.2008, 22:40 |
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| solastyear |
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| Anmeldedatum | 24.03.2008 | | Beiträge | 25 | | Wohnort | Westhofen |
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Der Mensch im weißen Anzug
Stell' dir vor, du seist ein Astronaut. Ein waschechter Astronaut.
Ein Astronaut mit Rakete und so einem weißen, schicken Anzug.
Ein Astronaut mit allem, was so einen waschechten Astronauten wie dich nun einmal ausmacht.
Stell' dir nun vor, wie du deine wahrlich gut geschützten Füße auf diesen neuen Planeten setzt.
Du spürst den Boden unter dir nicht, dennoch spürst du, dass dies ein besonderes Ereignis für dich selbst und die gesamte Menschheit ist und wohl auch sein soll.
Geschehen auf einem Planeten, den vor dir noch niemand betrat.
Einem Planeten, der rein, unverändert und noch vollkommen unbekannt ist für all die Menschen, die nicht so sind wie du, die nicht dieses Gefühl haben können, das du jetzt hast.
Und lass' dich nun langsam aber sicher von dem dir ins Gesicht blendenden Scheinwerfer aus deinem Traum reißen und sieh die Kameras und Menschen, die hier im Raum stehen.
Doch du lässt dich nicht aus der Ruhe bringen:
Du läufst, rennst, fliegst, forschst einfach weiter. Lässt dich bald nicht mehr beeindrucken von der dir vorgespielten Situation. Genau, du spielst die Situation einfach im wahren Leben nach.
Und das ist .. ja, das ist, was du tun solltest. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 05.04.2008, 16:15 |
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| Arno Abendschön |
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| Anmeldedatum | 31.10.2007 | | Beiträge | 133 | | Wohnort | Bad Bevensen |
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Frühreife Erkenntnis, scheint mir, und als Handlungsanleitung nicht für jeden zu gebrauchen. Es ist nicht jeder Schauspieler oder ausreichend selbstsicher. Für wen es aber geeignet ist, dem wird es von großem Nutzen sein. Es ist gut formuliert und es hat mich zum Nachdenken angeregt. Habe ich es richtig verstanden: Das Individuum, wenn es seine Rolle in der Welt zu finden sucht, soll sich nur von der Einmaligkeit der Situation leiten lassen, nicht vom Bewusstsein, Zuschauer zu haben, oder von Rücksichten auf deren Reaktionen? Jedenfalls würde ich es gern so interpretieren.
Arno Abendschön |
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_________________ "Viel ist hingesunken uns zur Trauer und das Schöne zeigt die kleinste Dauer." (Heimito von Doderer) |
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Verfasst am: 06.04.2008, 19:50 |
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| solastyear |
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| Anmeldedatum | 24.03.2008 | | Beiträge | 25 | | Wohnort | Westhofen |
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Hier mal ein kleiner Hinweis meinerseits:
Es geht hier um den Mythos, der rund um die erste Mondlandung erschaffen wurde (nur im Studio gedreht, gar nicht existiert etc.), was keineswegs heißt, dass ich diesen unterstütze, er war mir nur eine Hilfe zum Schreiben meines Textes. Er ist ein Mittel zum Unterstützen der Aussage.
Es geht darum, wie du bereits sagtest, sich nicht "von der Einmaligkeit der Situation leiten (zu) lassen" und nicht aus den Augen zu verlieren, welches Ziel man hat. Selbst wenn das Ziel manchmal durch Hindernisse oder ähnliches unerreichbar scheint. Kämpfen statt Aufgeben. |
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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Textvorstellung: Prosa
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