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Der schlafende Riese erwacht. Das Asien Inferno Band 1

BeitragVerfasst am: 25.01.2008, 23:45
freeman1200
 
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Titel: Der schlafende Riese erwacht. Das Asien Inferno Band 1
Autor: Jason C Onyekwelu

Verlag: Re Di Roma Verlag
ISBN: 978-3-940450-31-9
Seiten: 303
Preis: 16,80 Euro

Der Autor über das Buch:

Ich wollte den Alternativen Weltroman ursprünglich als ein Buch heraus bringen. Bevor ich mit der Umstrukturierung und ständigen Verbesserungen und Ergänzungen vor Zehn Jahren damit anfing war das auch noch möglich. Aber jetzt ist die Geschichte zu Umfangreich das ich die Geschichte in 4 bis höchstens 5 Bänden heraus bringen muss. Jedes Band soll so um die 300 bis 400 Seiten haben. Bis ende April werde ich mit Band 2 fertig sein und dann gehts gleich weiter mit dem nächsten bis ich dieses Projekt wo ich nun schon seit 1991 arbeite endlich zu ende ist.


Klappentext:

Anfang der dreißiger Jahre wird in Nanking, in der Republik China, der ehrgeizige Chao Yi Fai geboren. Trotz seiner kontroversen Religiösität schreitet im kommunistischen China sein politischer Aufstieg unaufhaltsam voran. Nach dem Ende des Mao-Regimes sieht Chao seine Chance, die Macht im Lande an sich zu reißen. Doch schon bald steht der radikale Militarist auch außerhalb seiner Landesgrenzen scheinbar unüberwindbaren Hindernissen gegenüber. Ein Konflikt bahnt sich an, der unsere Welt in eine unsagbare Katastrophe stürzen könnte.
Auch eine chinesische Familie, innerhalb der kontroverse politische Ansichten vorherrschen, ist den Ereignissen ausgesetzt.

Jason Onyekwelus erster Teil dieser Buchreihe ist ein Aufgreifen authentischer Handlungsstränge, verwoben mit erschreckend realistischer Fiktion




Der Inhalt:


Die erste Hälfte des Buches handelt um die Geburt des späteren Diktators Chao Yi Fai, ein Kurzer Einblick in seine Kindheit, wie er zum Kommunisten wird und wie er als sehr Junger Soldat im Bürgerkrieg kämpft.
Während des Koreakrieges kämpft als freiwilliger er gegen die UN Truppen unter der Führung der USA. Nachdem Krieg lässt er sich zum Offizier ausbilden und durchlebt die Politischen Kampagnen des Vorsitzenden Maos, wie etwa die Kulturrevolution.
Nach Mao Tse Tungs Tod, begibt er sich auf die Seite von Deng Xiaoping, der Mann der auch in unserer Realen Welt China durch innere Reformen zur Wirtschaftsmacht führte. Im Buch hat er mit Chao Yi Fai aber einen Nebenbuhler, der um die Macht rangt und die Reformen nach seinen Vorstellungen vorantreiben will. Somit beginnt im Buch also die Alternative Welt. Die meisten Historische Ereignisse sind erhalten geblieben. Einige weichen aber immer wieder von unserer Realen Welt ab.
Die zweite Hälfte, dreht sich dann darum wie er sich an die Macht putscht, wie er seine Macht ausbaut und festigt und die Reformpolitik von Deng Xiaoping auf das Zehnfache erhöht. Was China zu einer mit den USA konkurrierenden Weltmacht werden lässt. Das alles beinhaltet dann etwa 60 Seiten. So werden dann die Nebenpersonen, also Chao Yi Fais Gefolgsleuten eingeführt.
In der nächsten Hälfte werden dann die Hauptpersonen eingeführt. Dazu gehört eine chinesische Familie unter ihren Oberhaupt Tien Fu Chen. Er wahr früher ein fanatischer Kommunist und hat sich durch fremden Einfluss und auch durch Eigenerkenntnis zum Demokraten umgewandelt. Sein Sohn Chi und seine Tochter Jenneth sind durch seine Erziehungsmaßnahmen zu stolze Kommunisten herangereift. Seine Tochter hat sich sogar zu einer Fanatikerin entwickelt. Sie lässt sich zur Geheimpolizistin ausbilden und ist danach eine Skrupellose Beamtin die nur ein Ziel verfolgt, nämlich die Feinde des Volksführers ( Chao Yi Fai ) auszumerzen. Aber dennoch ist sie zur Zeit ihrer Ausbildung auch ein Teennager die die gleichen Probleme hat wie andere. Sie geht gerne in Diskos, geht mit ihren Freundinnen aus und hat heimlich einen Freund.
Zwei weitere Hauptcharaktere sind dann zwei Deutsche Männer, bei der Einführung sind sie noch Jungendliche. Die zwei Männer Thomas und Sascha spielen im Laufe der Buchreihen eine wichtige Rolle. Sie ziehen als Wehrpflichtige freiwillig zum Kampfeinsatz des künftigen Weltkrieges.
Durch einen Volksaufstand, der brutal von Chao Yi Fais Truppen in der Volksrepublik China niedergeschlagen wird, bringt die Bevölkerung von Hongkong auf. In der Realen Welt wurde Hongkong am 1.Juli 1997 von Großbritannien an China zurück gegeben. In der Alternativen Welt des Buches, werden die Briten den Hongkongvertrag annullieren und dies führt ein Halbes Jahr später zum Chinesisch- britischen Krieges. Die Folge ist, Besetzung Hongkongs durch die Chinesen, einen Waffenstillstand der den Krieg nur für Monate ruhen lässt. Durch ein Diplomatisches hin und her und durch die Drohung Chinas auszuschwärmen, wird in Asien eine Multinationale Schutzstreitmacht unter der Führung der USA aufgestellt um den asiatischen Kontinent vor einem Chinesischen Amoklauf zu bewahren.
Nach Monaten der Diplomatie stellt der UN Sicherheitsrat der Volksrepublik China ein Ultimatum um sich aus Hongkong zurück zu ziehen. Natürlich lassen die Chinesen das in ihren Augen Absurde Ultimatum verstreichen und daraufhin greifen die USA und seine Verbündete China aus der Luft an. Die Chinesen aber weiten den Krieg aus und damit ist der Dritte Weltkrieg vorprogrammiert.
Die Hauptkriegsschauplätze werden in Asien ausgetragen, aber durch Chinesische Luft, Raketen und Terroristische Angriffe auf die Zivile und Militärische Ziele und durch die Ausweitung auf die Weltmeere wird der Asienkrieg zum Weltkrieg.
Der Krieg wird neutral beschrieben aus der Sicht der Hauptcharaktere. Für keine Seite wird Partei ergriffen. Der Leser wird sich seine Seite schon aussuchen oder selbst neutral bleiben.


In den anderen Bändern wird die Geschichte dann ausgeweitet. In Band 2 werden die Hauptcharas noch mehr zur Geltung kommen und der Krieg wird immer brutaler und sich ausweiten, bis er einen Unvorstellbaren Ausmaß annimmt.

Ihr könnt mir ja mal euere Meinung dazu schreiben.
Und wenn einer es wünscht, kann ich auch eine Leseprobe, posten.

Wer Interesse an den Buch hat , kann es über Amazon, über meine Homepage oder dirket über den Re Di Roma Verlag bestellen.

www.jason-onyekwelu.de
www.rediroma-verlag.de


Liebe Grüße
Euer Jason


Zuletzt bearbeitet von freeman1200 am 04.02.2008, 17:56, insgesamt einmal bearbeitet

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Lebe heute und denke nicht an Morgen

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 26.01.2008, 12:32
freeman1200
 
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Hallo .
Ich wollte nur noch sagen das ich schon eifrig dabei bin Band 2 zu fertigen.
So ende April, könnte ich damit fertig sein und bis der Band dann veröffentlicht wird kann August oder September werden.

LG

Jason

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Lebe heute und denke nicht an Morgen

BeitragVerfasst am: 04.02.2008, 18:00
freeman1200
 
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Hallo Liebe Leser und Autoren

Ich habe jetzt mal ein Inhalt meines Buches gepostet, da man sich wahrscheinlich nicht viel unterdem Vorwort oder Klapptext vorstellen konnte. Ich denke jetzt ist die Handlung der Buchreihe und besonders von Band 1 klar.


Ihr könnt mir ja euere Meinung dazu schreiben.

LG
Jason

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Lebe heute und denke nicht an Morgen

BeitragVerfasst am: 05.02.2008, 00:59
julia07
 
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Da will ich das mal tun...

Mich interessiert Dein Thema hauptsächlich deswegen, weil ich vor Jahren beruflich sehr viel mit Chinesen zu tun hatte und auch schon einmal in (Festland)China in Urlaub war. Unser Chef hat uns ständig mit Büchern über China und die Lebensweise der Chinesen bombadiert, dass ich gar nicht anders konnte, als mich damit zu befassen cheezy grin

Die Idee, aus realen Gegebenheiten neue Geschichten zu formen, finde ich spannend. Als Kind habe ich auch gerne solche "was-wäre-wenn"-Aufsätze geschrieben. Deine Geschichte erscheint mir persönlich zu kompliziert. Das liegt sicher nicht nur daran, dass Du sie auch etwas kompliziert erklärst, sondern daran, dass mir so ein Verwirrspiel mit einer derart gedehnten Handlung einfach nicht liegt. Sad

An Deiner Stelle würde ich mir sehr gut überlegen, ob ich im Eiltempo hunderte von Seiten vollschreibe (Deine Phantasie scheint ja grenzenlos zu sein!), oder die Handlung lieber etwas straffe und dafür mehr Zeit in die Ausfeilerei investiere.

Habe ich das richtig verstanden, dass der Text, den Du reingestellt hast, eine Buchbeschreibung ist? Kannst Du mal eine Textprobe geben?

LG, Julia

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 05.02.2008, 09:11
freeman1200
 
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Hallo Julia

Hier eine Textauszug aus Kapitel 8. Der Inhalt handelt, wie dieser Chao Yi Fai ein Jahr nach seiner Machtergreifung seine Macht mit der Hilfe von Fanatischen Jugendlichen festigt.



Einige Monate später, am 3. Oktober 1991, dem ersten Jahrestag der Machtübernahme der Chaoisten marschieren fast eine Million Jugendliche, die aus dem ganzen Land herkommen auf den Platz des Himmlischen Friedens auf und huldigen ihrem Führer. Nuyen Seng hält dort eine brisante Rede für den Führer und gegen seine Feinde.
Am nächsten Tag tagt das Zentralkomitee und das Politbüro der KP Chinas in der Großen Halle des Volkes um Herr über den Mob zu werden, der vereinzelt mit Selbstjustiz beginnt. Diesem Komitee wohnt Chao nicht bei, da er es nicht anerkennt und sich selbst als Zentrale der Partei sieht.
Am Nachtmittag spricht Chao über den Rundfunk zu seinen Wächtern und sagt, dass alle Beschlüsse des Zentralkomitees und des Politbüro keine Gültigkeit haben. So will er nun endlich die beiden Gremien ein für alle mal ausschalten. Unmittelbar nach seiner Rede bestürmen Chaos Wächter die Große Halle des Volkes und nehmen alle Mitglieder des Komitees und des Politbüros gefangen. Zur gleichen Zeit wird auch das Parteigebäude gestürmt und alle vermeintlichen Gegner Chaos verhaftet. Die mutmaßlichen Gegner Chaos, darunter auch Prominente und hohe Parteimitglieder, wie der ehemaligen Premierminister Hua Guofeng und Zhiao Zijang, werden durch die Straßen von Peking gezerrt und einige von ihnen werden gelyncht. Unterstützt werden sie von der Geheimen Volkspolizei die ihnen Schlagstöcke und andere Schlagwaffen besorgen. Nun hat sich das Chaoregime mit dem Pöbel der Straße solidarisiert. Gemeinsam gehen sie in den kommenden Wochen rigoros gegen Chaos Gegner vor.
Die Wächter besetzen auch Firmen und Fabriken und beschuldigen sie zu Recht großer Umweltverschmutzungen. Denn der Fortschritt in China wird auf Kosten der Umwelt voran getrieben, was aber nicht im Sinne Chaos ist.
Chao ist ein fanatischer Umweltaktivist und er will nun seine Umweltpolitik durch seine Wächter durchsetzen.
Die Wächter zerren die Verantwortlichen solcher Fabriken herum und lassen sie das Wasser der stark verschmutzten Flüsse trinken. Die Flüsse sind dermaßen verunreinigt, dass alle, die von dem Wasser trinken, schwer erkranken und die meisten an den Folgen sterben.
Am 1. Dezember wird auch die Armee von der Säuberungswelle erfasst. Hunderte von hohen Offizieren werden gehängt oder erschossen.
Zwei Tage später führen Chaos Wächter ein Gesetz ein, dass durch Nuyen Seng über Radio Peking verkündet wird. Jeder Haushalt muss in seiner Wohnung ein Chaobild hängen haben, ansonsten werden die Bewohner dieser Wohnung zusammengeschlagen und müssen hohe Geldstrafen zahlen. Vier Tage später beginnen sie systemartig sämtlich Wohnungen in der Innenstadt von Peking zu durchsuchen. Bei Hunderten von durchsuchten Wohnungen finden sie keine Chaoportraits. Diese Wohnungen werden meistens kurz und klein geschlagen und deren Bewohner mit Eselsmützen durch die Gassen gezerrt.
Viele von ihnen werden auch auf andere Weise gedemütigt, indem sie nackt durch die Innenstadt laufen müssen.
Andere werden mit Menschenfäkalien eingeschmiert. Solche Bilder, wie man sie seit der Kulturrevolution nicht mehr gesehen hat, gehen um die Welt.
Die Regierungschef der EU Länder mahnen Chao, dem Treiben der Jugendbanden endlich ein Ende zu setzen.
Doch Chao reagiert nicht, sondern hetzt seine Wächter weiter auf, um seine Feinde zu eliminieren.
Am 3. Januar 1992 eskaliert die Säuberungswelle der Jugendlichen, sie bestürmen sogar Ämter und verhaften alle, die sie für Chaos Gegner halten, dabei kommt es zu derartigen Tumulten, dass es sogar Tote gibt. Sie töten auch die ehemaligen Premierminister Hua Guofeng und Zhiao Zijang und auch weitere ehemalige Mitglieder der sogenannten Viererbande um Maos Witwe. Sie ist ja von Chao begnadigt worden. Doch zwei Wochen danach verübte sie Selbstmord.
Die Wächter töten und quälen noch weitere hohe Parteifunktionäre, die wärend der Deng-Ära hohe Tiere waren.
Nun bekommt Chao seine Wächter nicht mehr unter Kontrolle. Denn die Jugendliche bekämpfen sich mittlerweile schon gegenseitig, da jeder in jedem einen Feind des Volksführers sieht.
Am 15. Januar marschiert die Volksbefreiungsarmee auf, um dem Treiben von Chaos Wächter endlich ein Ende zu setzen.
Einen Tag später spricht Chao über den Rundfunk zu seinen Wächtern und sagt ihnen, dass die Feinde des Volkes vernichtet sind und dass das Politbüro und das Zentralkomitee aufgelöst sind. Alle sollen sich nun wieder auf die Schule konzentrieren. Auch Nuyen Seng spricht über den Rundfunk und verkündet, dass alle inneren Feinde des Volksführers vernichtet sind und fordert ebenfalls, dass alle wieder ihrem Alltag nachgehen. Nach den Reden löst sich der Jugendbund, Chaos Wächter, auf und auf den Straßen kehrt wieder Ruhe ein.
Nachdem das Chaoregime diese Krise überstanden hat und die Säuberungswelle abgeschlossen ist, konzentriert man sich wieder darauf, aus China eine Weltmacht zuformen.

Hier noch ein Textauszug aus Kapitel 20. Der Inhalt. Ein Mann, Namens Tien Fu Chen, der früher ein fanatischer Kommunist war und jetzt ein Dissident gegen das Neue Regime ist, geht mit seiner Tochter in eine Diskotheke um ihre Paradoxe Verhaltensweise zu beobachten. Sie ist Fanatisch, aber verhält sich trotzdem wie ein normaler Teenager.

So hier jetzt der Texauszug



Nach fünfzehn Minuten erreichen sie ihre U-Bahnstation, steigen aus und gehen den restlichen Weg zu Fuß.
In der ersten Etage der Station sehen sie sich an einer Leinwand eine Fernsehansprache des Volksführers an.
„Volk von China, gestern wurde San Fu Cheng zum sogenannten Präsidenten der abtrünigen Provinz Taiwan gewählt. Dieser Veräter ist ein Verfechter der Unabhängigkeitsbewegung in der Provinz Taiwan. Sollte Taiwan seine illegale Unabhängigkeit erklären, dann gibt es darauf nur eine Antwort: Krieg. Ich ap-pelliere an unsere Brüder in der Provinz Taiwan und besonders an den soge-nannten Regierungschef Yin Chin Tao, kommt zurück ins Mutterland. Ein Land, Zwei Systeme war das Motto des großen Deng Xiaoping. Ihr bekommt den gleichen Status, den auch Hongkong und Macao bekommen werden. Ihr behal-tet für 50 Jahre eure Währung und steuert eure Wirtschaft, so wir ihr es wollt. Gemeinsam werden wir die stärkste Nation der Welt. Ich bin für Verhandlungen jeder Zeit bereit.“
Danach beendet er seine Ansprache und die Leute, die sie an der Leinwand verfolgt haben, applaudieren und sind der gleichen Meinung wie ihr Führer. Selbst Tien Fu Chen ist der gleichen Meinung, dass Taiwan zurück ins Mutterland muss.
„Ja, Jenneth, wenn Taiwan sich wieder dem Mutterland anschließt, können wir viel von denen lernen. Nur eine Demokratie hat Zukunft für unser Land.“
„Wie dem auch sei, Papa, sollte diese abtrünige Provinz es wagen, sich für un-bhängig zu erklären, dann bin ich bereit für den Krieg“, sagt Jenneth und geht mit ihrem Vater, um zum Kobe zu gelangen
Wärend die Beiden weitergehen, sagt Jenneth auf der Hauptstraße: „Du, Papa, warte hier, ich gehe schnell auf die andere Straßenseite und besorge mir bei dem Kisok Kaugummis.“
Jenneth läuft also schnell rüber und kauft sich ihre Kaugummis, wärend ihr Vater von einer Prostituierten angesprochen wird.
„Hallo, schöner Mann, möchtest du eine schöne Nacht erleben?“
„Nein, danke“, antwortet Fu Chen.
Und in diesem Augenblick kommt Jenneth und sagt: „Lass sofort meinen Vater in Ruhe, du kleine Nutte, er ist ein verheirateter Mann!“
„Ich kann es bestimmt besser als deine Mami“, kontert die Prostituierte.
„Geh weg, du, oder ich nehme dich wegen Prostitution fest, ich bin nämlich von der Geheimen Volkspolizei ( GVP).“
„Wenn ich mal meine Steuern nicht bezahle oder über den Führer spotte, dann kannst du mich festnehmen, also, ich bin schon weg, Schätzchen.“
Die Prostituierte geht weg und spricht gleich den nächsten Mann an.
„Vater, dass der Führer die Prostitution erlaubt, ist das einzige, was ich an ihm nicht mag.“
„Tja, das ist wieder das Paradoxe an deinem Führer, unter Mao wäre die Prostitution niemals denkbar gewesen.“
Die beiden gehen weiter und laufen dabei durch das seit zwei Jahren bestehende Rotlichtviertel. Jenneth hat Angst, dass ihr Vater noch mal von einer Prostituierten angemacht wird, aus diesem Grund hakt sie sich bei ihm ein.
Nachdem sie das Rotlichtviertel passiert haben, erreichen sie endlich die Disko-thek Kobe. Vor dem Eingang wartet auch schon Hua. Alle drei besorgen sich dann ihre Tickets und gehen hinein. Hua und Fu Chen setzen sich an einen Tisch, wärend Jenneth zu ihren Freundinnen geht, mit ihnen plaudert und die Männer begutachtet.
„Hua, weist du, dass ich das erste Mal in einer Disko bin, in meiner Jugend gab es so etwas nicht, bei Mao wäre eine Disko verpönt gewesen.“
„Tja, mich erstaunt dieser Chao immer aufs neuste, er will hier ein Maoistisches - Stalinistisches Reich aufbauen, und gibt seinem Volk westliche Freiheiten“, sagt Hua.
„Das mit seinen Freiheiten ist nur Tarnung, was ich gestern im Gefängnis gesehen habe, ist Stalinismus.“
„Fu Chen, ich habe vorhin mit Chu telefoniert, der hat mit diesem Thai Sung etwas vor.“
„Du hast über das Telefon politische Gespräche geführt, die GVP überwacht doch fast alle Anschlüsse.“
„Keine Angst, Fu Chen, er hat über sein Handy meine Handynummer angeru-fen, dieser Thai Sung hat Namenlisten von verschwundenen Dissidenten, und er will in zwei Jahren eine neue Demokratiebewegung ausrufen“, sagt Hua.
„Die können auch Handys anzapfen, meines haben sie auch schon angepeilt, und außerdem will ich die Demokratie nicht mit Gewalt einführen. Vorsicht, da kommt meine Tochter.“
„Hallo, ihr zwei, hört lieber auf mit eurem Gerede, da drüben sitzen welche von der Geheimen Volkspolizei und wenn die hören, was ihr da so redet, dann habt ihr die längste Zeit gelebt.“
„Woher weißt du, was wir reden?“, fragt ihr Vater.
„Schon vergessen, ich bin bei der GVP, komm, Hua ,lass uns tanzen gehen. Da läuft nämlich gerade mein Lieblingssong, This is how we do it, von Montell Jordan.“
Hua und Jenneth gehen also auf die Tanzfläche und tanzen.
Wärend sie tanzen, sieht Jenneth, dass auch ihr Ex Freund Rao und ihre damalige Rivalin Jiang Ling sich im Kobe befinden. Doch sie lässt das kalt und sie tanzt weiter.
Später gehen die beiden an die Bar und bestellen sich etwas zu trinken. Plötzlich spricht ein Mann Jenneth an.
Als ihr Vater das sieht, geht er sofort dazwischen und sagt zu dem Mann: „Hände weg von meiner Tochter!“
„Ist ja schon gut, ich wusste ja nicht, dass Ihre Tochter noch die Windel trägt.“ Und in diesen Augenblick verschwindet der Mann.
Derweil ist Jenneth sehr sauer auf ihren Vater und sagt: „Was soll das, Papa? Du blamierst mich ja hier, ich bin nicht mehr dein kleines Baby, kapiere das doch endlich mal.“
„Das habe ich bemerkt, mein Baby würde sich niemals betrinken, wie damals bei dem Empfang.“
Jenneth geht dann zur Toilette, um sich abzuregen.
Zwei Stunden später sieht Jenneth, wie ihre Kollegen von der GVP einen Mann abführen und ihn draußen in eine Ecke zerren. Die Geheimpolizisten schlagen den jungen Mann aufs übelste zusammen. Inzwischen haben sich schon weitere Schaulustige versammelt und die Türsteher der Diskotheke fordern die zwei auf, den Mann in Ruhe zu lassen. Doch als sie ihre Dienstausweise zeigen, sind die Türsteher sofort still. Jenneth geht sofort hin und fragt, was der Mann getan hat.
„Identifizieren sie sich, Genossin!“ sagt einer der GVP.
„Ich bin Volksagentin Jenneth Tien im Ausbildungsstadium, was hat der Mann verbrochen?“
„Der Mann ist im Besitz einer Mini Taiwan Flagge, hier ist sie, seine eigene Freundin ist nämlich eine Loyalistin und die hat uns vorhin im Kobe gesagt, dass er die Flagge der abtrünnigen Provinz Taiwan besitzt.“
Da mischt sich auf einmal ihr Vater ein und sagt: „Das ist noch lange keinen Grund, den Jungen so brutal zu misshandeln.“
„Identifizieren sie sich, Genosse!“, sagt einer der GVP.
„Ich bin Rechtsanwalt Dr. Tien Fu Chen, und das ist meine Tochter.“
„Anwalt, sie sind hier völlig überflüssig, Genosse Jenneth Tien, was soll mit diesem Konterrevolutionären geschehen?“
„Ich würde sagen, Sie bringen ihn in Untersuchungshaft.“
„Nein, ich als Volkskommissar verurteile ihn hiermit wegen Besitz eines Fein-dessymbol im Namen des Führers zum Tode und ich beauftrage sie, Genossin, das Todesurteil sofort zu vollstrecken, hier, nehmen sie meine Pistole und pus-ten sie dem Verbrecher das Gehirn aus seinem Schädel. “
Jenneth nimmt, als ob sie eine Maschine wär, die man ein- und ausschalten kann, die Pistole und drückt sie gegen die Schläfe.Wärenddessen schauen ihre Freundinnen Minh, Lai Ling und Sin Lua sie ganz entsetzt an.
„Halt, Jenneth, das kannst du nicht tun, du bist keine Mörderin“, sagt ihr Vater.
„Halt dich daraus, Vater, es muss ein Exempel statuiert werden. Niemand hat ein Feindessymbol zu besitzen und der Befehl des Führers muss ausgeführt werden.“
„Es war nicht der Führer, sondern diese Idioten hier.“
Doch Jenneth reagiert nicht, sie tut sonst immer das, was ihr Vater sagt, doch in diesem Augenblick ist sie wie weggetreten, als wäre sie ein Roboter, der jeden Befehl ausführt, den er erhält.
Jenneth sagt noch zu dem jungen Mann: „Du hast jetzt die längste Zeit gelebt, du verdammter Konterrevolutionär.“
Und in diesem Augenblick drückt sie ab, doch die Waffe ist nicht durch gela-den. „Na, hast du Angst gehabt, jetzt bist du aber dran“, sagt Jenneth, lädt die Waffe durch und drückt ab. Der Volkskommissar sagt noch: „Halt, nicht schießen.“ Doch es ist zu spät, dabei spritzt das Blut und die Gehirnmasse umher, und die Patronenhülse fällt auf den Boden. Der Junge Mann klappt zu Boden und das riesige Einschussloch lässt Blut und Gehirnmasse abfließen, wobei in wenigen Sekunden eine Blutlache entsteht.
Danach nimmt der GVP Beamte die Pistole wieder an sich und sagt leise zu ihr: „Es sollte nur ein Bluff sein, wir können doch keinen an einem öffentlichen Ort hinrichten, doch Sie haben einen Befehl ausgeführt, hätte ich nicht gedacht, dass sie das vor ihren Vater und ihren Freundinnen tun würden. Das werde ich mor-gen ihrem Ausbilder Le Fong berichten, Sie werden bald eine gute Geheimpoli-zistin sein.“
Der Geheimpolizist beordert dann einen Leichenwagen, um die Leiche abzutransportieren.
Jenneth wird von einigen Leuten mit Respekt angesehen, aber einige andere, darunter ihre Freundinnen, Hua und ihr Vater, sehen sie voller Entsetzen an.
„Was glotzt ihr alle so, ihr alle habt damals mit mir zusammen die Feinde des Führers genauso eliminiert.“
Auch Rao und Jiang Ling haben die Bluttat mit angesehen. Jiang sagt leise zu ihm: „Und mit so einer hast du Sex gehabt, die hätte dich auch umbringen können.“
„Die Frau macht mir ganz schön Angst, Jiang, der gehen wir besser für immer aus dem Weg.“
„Ich sage dir, Rao, diese Frau ist eine Irre. Wärend der Säuberungswelle waren wir beide Mitglieder bei Chaos Wächtern, die hatte damals das Kommando über unsere Truppe, die hat die Menschen vielleicht gequält, sie hat einem Schriftsteller, den sie als Feind des Führers angeprangert hat, seine Genitalien abge-schnitten und ihn verbluten lassen. Einmal, da mussten wir auf ihren Befehl, mehre Männer mit Scheiße einschmieren. Da wundert mich das gar nicht, dass sie ohne zu zögern einen Menschen erschießt.“
Wärenddessen will Jenneth wieder hineingehen, als ob nichts geschehen wäre, doch ihr Vater hält sie auf und schreit: „Was glaubst du, wo du da hinwillst?“
„Na, wieder rein, tanzen.“
„Ich glaube das einfach nicht, eben gerade ermordest du noch einen Menschen, nur weil er die Taiwanesische Flagge besitzt, ein Land mit dem wir Handel treiben und wo unsere Flugzeuge landen, und jetzt willst du wie eine Amerika-nerin tanzen gehen, als ob das eine normale Sache sei, mal eben kurz einen abzuknallen.“
„Du hast vorhin die Ansprache des Führers gehört. Taiwan ist eine abtrünige Provinz und die Flagge ist ein Feindsymbohl. Wer die Fahne der konterrevolutionären Kuomintang besitzt, ist des Todes.“
„Das war Mord, Jenneth, Mord. Hast du verstanden, das war Mord.“
„Ach, komm schon, Papa, der hat es doch verdient. Er ist rechtskräftig hinge-richtet worden und was glaubst, wie viele ich bei der Säuberungswelle umgebracht habe, bestimmt genauso viele wie du wärend der Kulturrevolution.“
Und in diesen Augenblick gibt er ihr eine Ohrfeige und sagt: „Hua, hol deinen Wagen, es geht ab nach Hause.“
Wärend Hua ihr Auto holt, schnappt der aufgebrachte Vater seine Tochter an den Armen und zerrt sie von der Disko weg. Als Hua dann mit dem Wagen kommt, steigen sie ein und fahren los.
„Tja, Fu Chen, soviel dazu, dass dein Baby nicht mal einer Fliege was antun könnte“, sagt Hua.
„Du gehst auf jeden Fall nicht mehr zur GVP, deine Ausbildung ist hiermit beendet, du holst umgehend dein Abitur nach und studierst irgendwo im Aus-land Jura oder Medizin.“
„Nein, Papa, das kannst du mir nicht antun, die GVP ist mein Leben“, sagt Jen-neth weinend.
Als sie zu Hause ankommen, sagt er zu seiner Tochter: „Los, hoch mit dir in dein Zimmer, ich will dich heute nicht mehr sehen.“
Weinend geht Jenneth auf ihr Zimmer.
„Hua, jetzt muss was geschehen, dieses wahnsinnige Regime muss aufhören zu existieren, mein Propagandaprojekt wird bald starten.“
„Mit deiner Kinderrevolution wirst du nichts erreichen, ich bevorzuge lieber das, was dieser Thai Sung eines Tages machen wird, einen Volksaufstand, also gute Nacht, Fu Chen.“
„Was heißt hier gute Nacht, was soll ich der Mutter des Jungen erzählen?“
„Das ist das Problem der GVP, du hast damit nichts zu tun.“
„Doch, es war meine Tochter, die dem jungen Mann das Licht ausgeblasen hat. Wir sehen uns, Hua.“
Hua geht dann in ihr Haus und Fu Chen geht in seines. Wärenddessen hat Jen-neth ihrer Mutter und ihrem Bruder erzählt, dass ihr Vater sie von der GVP wegholen will. Doch Su Lin redet sofort mit ihrem Mann darüber.
Dabei kommt es zu einen großen Ehekrach, der dazu führt, dass Fu Chen sein Verbot zurückzieht.
„Gut, dieses Mal hast du gewonnen, Su Lin, aber euer Führer und seine Bande muss entmachtet werden. Ich werde noch Morgen nach Peking fliegen und mit dem Chef der GVP über diesen Vorfall sprechen.“
Später redet er mit seiner Frau über die ganze Situation.
„Was ist nur aus unserem Baby geworden?“, fragt Fu Chen verzweifelt. „Es ist meine Schuld, dass sie so fanatisch ist, ich habe sie so erzogen und dadurch hat sie aus Protest mir gegenüber dieses paradoxe Verhalten entwickelt. Ich meine, dass sie westliche Musik hört und so. Ich kann mich noch genau daran erinnern, ich glaube, das war 1986, da kam sie mit einem Geschenk ihres Kung Fu Meis-ters nach Hause.“
An diesem besagten Tag schenkte ihr Meister ihr eine Schallplatte von Whitney Houston.
„Weil du so eine gute Kämpferin bist, schenke ich dir eine Schallplatte aus Amerika. Du weißt, meine Tochter lebt in Chicago und schickt mir immer so was Westliches, dazu gehört auch diese Schallplatte. Ich habe noch nie von der Frau gehört.“
„Ich danke Ihnen, Meister“, sagte Jenneth und ging nach Hause. Zu Hause an-gekommen zeigte sie die Schallplatte auch gleich der fünfzehnjährigen Hua: „Hier, sieh mal, Hua, was der Meister mir geschenkt hat. Eine Schallplatte von Whitney Houston, hast du schon mal was von ihr gehört?“
„Nein, noch nie, lass uns die mal auflegen.“ Hua legte also die Schallplatte auf und da ertönte auch schon das erste Lied. How will i Know. Kurze Zeit später kam der Vater von der Arbeit und hörte westliche Musik. Er stürmte sofort in Huas Zimmer und fragte: „Was ist das für eine kapitalistische Musik?“
„Das ist Whitney Houston, Papa, die singt nicht schlecht, oder?“
„Zum Glück verstehe ich Englisch. Ich werde mir alle Lieder auf dieser Platte anhören und sollte da ein Lied konterrevolutionäre Passagen haben, zerstöre ich sie auf der Stelle.“
Der Vater also hörte sich jedes Lied ganz genau an und informierte sich über die Sängerin. Nach langem Zögern war er der Meinung, dass die Musik konterrevolutionärfrei war und erlaubte seiner Tochter, die Musik dieser Sängerin zu hören. Von nun fing Jenneth an, westliche Musik, insbesondere die von Whitney Houston, zu hören. Zum Ausgleich, dass sie nicht ganz dem Westen verfiel, musste sie jeden Abend aus der Maobibel vorlesen. Damit erhöhte er ihren kom-munistischen Glaube. Chi dagegen hörte lieber chinesische Musik, musste aber auch erkennen, dass sich China seit der Machtübernahme durch Deng Xiaoping verwestlicht hatte.

„Du hast sie etwas zu hart rangenommen und sie auch noch in diese paramilitä-rische Organisation gesteckt“, sagt Su Lin.
„Ich war damals so geblendet von Mao. Ich muss etwas dagegen tun, Su Lin. So kann das Leben hier in China nicht weitergehen. Erst Mao und jetzt Chao, wann werden wir Chinesen endlich erwachsen und erkennen, dass nur die Demokratie uns weiterentwickeln kann. Morgen fang ich gleich damit an“, sagt Tien Fu Chen zum Abschluss des Gesprächs und legt sich schlafen.

Am nächsten Morgen geht Fu Chen zum Bezirksstaatsanwalt Chu Chan, um mit ihm zu sprechen.
„Sei mir gegrüßt, Fu Chen, was kann ich für dich tun?“
„Mir einen Termin bei deinem Chef geben.“
„Welchem Chef?“, fragt der Bezirksstaatsanwalt ganz erstaunt.
„Du brauchst mir nichts vor zu machen, ich weiß, dass du für die GVP arbeitest und John Biao persönlich unterstellt bist, und woher ich das weiß, ist ja egal, ich brauche sofort einen Termin, denn ich fliege jetzt nach Peking.“
„Aber wie stellst du dir das vor?“
„Mach es möglich, oder jeder Bürger wird wissen, daß du ein GVP Spitzel bist. Also, wir sehen uns.“
Danach fährt Fu Chen zum Flughafen und fliegt mit der nächsten Maschine sofort in die Volkshauptstadt.
Nachdem er in Peking angekommen ist, lässt er sich mit einem Taxi sofort zum GVP Hauptquartier fahren.
Am Hauptquartier angekommen, weist er sich am Eingang aus und gibt an, einen Termin bei General John Biao zu haben. Die Wachen lassen sofort rück-fragen und bekommen so die Bestätigung, dass er einen Termin bei John Biao hat.
„Wahnsinn, Fu Chan hat es wirklich geschafft“, sagt Fu Chen leise vor sich hin.
Nachdem Fu Chen mehrere Sicherheitsbereiche passiert hat, wird er in das Büro von John Biao gelassen, wo er auch gleich von ihm empfangen wird.
„Was kann ich für Sie tun, Genosse Dr. Tien? Der Bezirksstaatsanwalt hat sich mächtig für Sie eingesetzt, dass ich Sie noch heute empfange.“
„Guten Tag, Genosse General, es geht um einen Vorfall, der sich gestern vor der Diskotheke Kobe in Chengdu abgespielt hat, an der meine Tochter, die gerade ihre Ausbildung zur Volkskommissarin absolviert, beteiligt war.“
„Ich habe nichts davon gehört.“
„Ihre Leute haben einen jungen Mann zum Tode verurteilt, nur weil er die Flagge der Abtrünnigen Provinz Taiwan besessen hat.“
„Ja und, und was wollen Sie von mir Genosse Dr.?“
„Das ist doch nicht rechtkräftig, jemanden hinzurichten und das noch an einem öffentlichen Ort.“
„Die Hinrichtung war rechtskräftig, aber vielleicht nicht an einem öffentlichen Ort. Was sollen die Ausländer von uns denken? Danke, dass Sie mir diesen Vorfall geschildert haben, ich werde mich darum kümmern.“
„Ich danke Ihnen, Genosse General.“
Nach seinem Gespräch mit General John Biao fliegt Fu Chen wieder nach Chengdu zurück.
Am Flughafen wird er gleich von seiner Tochter und deren Chef Le Fong abge-holt.
„Hatten Sie eine gute Reise, Dr. Tien?“, fragt Le Fong.
„Ja, das hatte ich. Was will die Geheime Volkspolizei von mir?“
„Sie haben sich bei unserem Chef beschwert. Das hat zur Folge, dass er ein Dekret verabschiedet hat, wonach wir keine öffentlichen Hinrichtungen mehr vollstrecken dürfen, und ich soll Ihnen ausrichten, dass Sie sich nie wieder in staatliche Angelegenheiten einmischen sollen. Einen guten Tag wünsche ich Ihnen noch.“
„Ach, übrigens, Papa, ich habe die Mutter des Jungen aufgesucht, den ich ges-ern hingerichtet habe, und sie ist dem Volksführer treu ergeben, sie hat die Hinrichtung gut geheißen. Wer ein Feindessymbol besitzt, hat sein Leben verwirkt, das ist ihr Zitat.“
„Weißt du was, Jenneth, darauf gebe ich einen Dreck. Die arme Frau habt ihr bestimmt eingeschüchtert und ihr ebenfalls mit dem Tod gedroht. Jetzt geh, ich kann euch nicht mehr sehen.“
„Papa, weißt du noch, wie entsetzt du warst, weil ich damals mit Rao Sex in deinen Schlafzimmer hatte. Du warst so gemein zu mir und hast dich aufgeführt wie in der Mingzeit und dabei bist du mit Mama sexuell ganz schön oft unter-wegs. Ihr wart in Swingerclubs, die es hier seit zwei Jahren gibt, und habt Part-nertausch gemacht. So was Peinliches.“
„Ihr schnüffelt sogar in unserer Privatsphäre, das geht dich nichts an, Kind, und jetzt verschwinde.“
Le Fong und Jenneth fahren dann mit ihren Dienstfahrzeugen zurück zu ihren Dienststellen und Fu Chen fährt nach Hause. Doch trotz des Dekrets von John Biao hat Fu Chen nichts anderes mehr im Kopf als den Sturz des Chaoistischen Regimes unter der Führung von Chao Yi Fai.
Etwas später fährt er zur Mutter des ermordeten Jungen, um ihr sein Beileid auszusprechen.
„Frau Nung. Ich bin Dr. Tien. Ich bin der Vater, dessen Tochter Ihren Sohn ermordet hat.“
„Wieso Mord, er ist zu Recht hingerichtet worden. Kein loyaler Chinese darf ein Feindessymbol besitzen.“
„Aber Taiwan ist doch nicht unser Feind. Die Taiwaner sind unsere Brüder. Wir treiben Handel mit ihnen. Hier in Chengdu und in andere Regionen gibt es Dut-zende von Unternehmen, die von der Insel stammen. Und auch wir Festlandchi-nesen sind auf der Insel ansässig und haben dort Firmen.“
„Die Fahne ist ein Feindessymbol. Taiwan ist eine abtrünnige Provinz und wir müssen sie endlich zurück erobern. Jetzt verschwinden Sie, Dr.. Ihr Mitleid können Sie sich sparen. Heben Sie sich das für unsere Soldaten auf, die eines Tages für die Befreiung Taiwans sterben werden“, sagt die Frau und schlägt die Tür vor ihm zu.
Fu Chen ist jetzt außer sich und kann nicht glauben, dass die Menschen so von dem Regime eingeschüchtert werden. Er will nun endlich sein Projekt starten.
Am Abend trifft sich Jenneth mit ihren Freundinnen Minh, Lai Ling und Sin Lua im Chao Yi Fai Park. Sie reden über den Vorfall vor dem Kobe.
„Ich kann nicht glauben, was du gestern getan hast Jenneth“, sagt Sin Lua.
„Was wollt ihr, wir stehen hier vor der Statur des Volksführers, dem größten Mann, den China je hatte, wir alle haben zusammen 1991 die Feinde des Führer eliminiert.“ erwidert Jenneth. „Und der Typ von gestern war auch nichts anderes als ein Feind des Volksführers. So ein Zufall, dass er die Flagge bei sich trug, ausgerechnet kurz nachdem San Fu Cheng zum Präsidenten dieser Verräter Provinz gewählt wurde“, fügt sie hinzu.
„Ich kannte diesen Typ flüchtig“, sagt Lai Ling. „Sein Vater stammt aus Taiwan und deswegen besaß er vielleicht die Flagge, aber das ist noch lang kein Grund, jemanden zu töten“, fügt sie hinzu.
„Es musste ein Exempel statuiert werden, niemand kann ein Feindessymbol des Volksführers besitzen, ohne dafür bestraft zu werden. Und wenn ihr drei meint, einen Befehl und ein Urteil eines Volkskommissaren der GVP anzweifeln zu müssen, dann sehe ich in euch nur noch Rechtsabweichler, die ebenfalls bestraft werden müssen“, sagt Jenneth ganz energisch zu ihren Freundinnen.
Dann ergreift Sin Lua wieder das Wort und sagt: „Also, ich will mit dir nichts mehr, aber überhaupt nichts mehr zu tun haben.“
„Ich schließe mich ihr an“, sagt Lai Ling.
Nur Minh bleibt Jenneth treu und die anderen verlassen daraufhin den Park.
„Ich werde immer zu dir stehen, Jenneth, immerhin sind wir zusammen hier in der Straße aufgewachsen.“
„Danke, dass wenigstens du noch zu mir hältst, aber ich werde auch trotzdem der Volksrepublik dienen“, sagt Jenneth zum Abschluss, bevor Minh ebenfalls den Park verlässt.






Das war nur ein kleiner Einblick in meine Geschichte.

LG
Jason

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Neue Leseproben

BeitragVerfasst am: 26.02.2008, 19:13
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Hallo Liebe Autoren und Leser.

Hier habe ich noch eine weitere Leseprobe aus drei Kapitlen.

gruß
Jason

Ein Auszug aus Kapitel 33
Der britisch-chinesische Krieg beginnt, weil Großbritannien den Hongkongvertrag annuliert hat.
Der Grund für die Annulierung war, weil in China ein Volksaufstand brutal niedergeschlagen wurde
.


Unterdessen nähert sich der Tag X immer mehr, es ist Donnerstag, der 18. De-zember 1997 gegen 19:00 Uhr Peking Zeit. Das Volk in Hongkong und die Völker der ganzen Welt ahnen nichts von dem bevorstehenden Angriff.
Um 00:00 Uhr werden die Bomber beladen und aufgetankt. Die Panzer und die Infanterie bewegen sich in Richtung Hongkong. Der chinesische Aufklärungssa-tellit Mao Tse Tung funkt noch die letzten Bilder nach Nan Ning. Chao und seine Generale sitzen wärenddessen am Planungstisch. Um 1:55 Uhr gibt Chao grünes Licht und die Operation Zurück ins Muterland kann starten. Die erste Welle an Chao Minh Bombern beginnt mit dem Angriff und startet von ihren Basen. Von den Flugzeugträgern starten die Choi 1937 Kampfflugzeuge.
Um 02:10 Uhr sind sie im Luftraum von Hongkong und bombardieren ihre Ziele.
Unterdessen wird in Hongkong Fliegeralarm ausgelöst. Der Panzerstützpunkt Long Hill wird bei den Angriffen völlig zerstört. Die Briten sind so überrascht, dass die Chinesen ihre Luftwaffe und die Marine in nur 20 Minuten völlig aus-schalten.
Um 02:40 Uhr überschreiten fünf Panzerdivisionen der Volksbefreiungsarmee die Grenze zu Hongkong und liefern sich eine große Schlacht mit den britischen Panzerverbänden. Um 03:30 Uhr folgen die drei Panzerdivisionen der NVG. Unterstützt werden sie von 17 A 10 Thunderbolt. Sie schlagen in wenigen Minuten eine britische Infanterie Einheit.
In den kommenden Nachrichten erfährt die ganze Welt den chinesischen Über-fall auf Hongkong. Premierminister William Coldwell wird von dieser Nach-richt erschüttert. Er verständigt daraufhin sofort seinen Botschafter in Pakistan, der sich mit dem chinesischen Botschafter in Islamabad in Verbindung setzt. Da erhält er die Bestätigung, dass ein chinesischer Angriff auf Hongkong im Gange ist.
Zu gleichen Zeit bestätigt Präsident Chao der Weltpresse den Angriff auf Hong-kong und rechtfertigt ihn so: „Wir haben heute den Angriff auf unserer eigenes Territorium begonnen. Hongkong gehört uns, und das seit dem 1. Juli dieses Jahres. Aber die Briten haben Hongkong nicht verlassen. Jetzt werden wir sie eben mit Gewalt vom chinesischen Boden vertreiben. Ich betone noch mal, dass ich keinen Krieg wollte, aber man zwingt mich zu diesem Schritt und außerdem will es mein geliebtes Volk, wie man ja die ganze Zeit sehen konnte .“
Und während Chao weiterredet, geht sein Vormarsch weiter.
Um 05:00 Uhr marschieren die Rotchinesen in New Territories ein und besetzen es fast kampflos. Gegen 07:00 Uhr startet die zweite Welle an Bombern. Sie bombardieren jedes Schiff, das sich in den Hoheitsgewässern von Hongkong befindet. Um 08:55 Uhr beginnt der Kampf um die Hauptstadt Viktoria. CNN und andere Sender sind live bei den Kämpfen dabei.
Luftmarschall Liu Son Chi, sein Sohn Liu Yiang Chang und Ling Hua Than präsentieren der Presse per Monitor ihre getroffenen Angriffsziele.
Um 09:10 Uhr wird Gouverneur Lord Cornwell mit einem Hubschrauber nach Macao geflogen.
Um 10:00 Uhr stürmen sie den Gouverneurspalast und reißen die Flagge Groß-britanniens und das Wappen von Hongkong herunter. Anschließend hissen sie die neue Flagge der Volksrepublik China.
Unterdessen fallen an den Weltbörsen die Kurse und Aktien. Die Banken fürch-ten eine Weltwirtschaftskrise.
Wärenddessen versucht US Präsident Taylor verzweifelt, Chao zu erreichen. Nach zwei Stunden schafft er es endlich.
„Du hast mich beschissen, du verdammtes Schwein!“, schreit Taylor ins Tele-fon.
„Moment, Jeff beruhige dich, ich befreie nur meine Brüder.“
„Wenn du deine Truppen nicht sofort zurückziehst, dann lege ich dein Land in Schutt und Asche.“
„Bevor du den Dritten Weltkrieg beginnst, überlege erst einmal, ob Hongkong das überhaupt wert ist, und jetzt entschuldige mich, ich werde am Planungstisch gebraucht.“ Chao legt den Hörer einfach auf.
Unterdessen gehen die Kämpfe in Hongkong weiter. Um 13:30 Uhr landen chinesische Fallschirmjäger in Kowloon. Eine Stunde später sind auch die Pan-zer- und Infanterie Einheiten in Kowloon und liefern sich mit der Polizei und der Armee schwere Häuserkämpfe. Das Queen Elisabeth Hospital am Kings Park wird kampflos von der VBA besetzt. In Kowloon Park finden leichte Pan-zergefechte statt. Die VBA kämpft um jedes Haus und um jede Straße. Beson-ders hart umkämpft ist der Canton und die Salisbury Road. Aber nach fünf Stunden ist auch Kowlonn genommen.
Um 21:00 Uhr folgt die Kapitulation der britischen Garnison in Hongkong. Doch trotzt der Kapitulation kämpfen einige Soldaten weiter.

Am nächsten Tag tagt der UN Sicherheitsrat und verurteilt den Überfall auf Hongkong. Alle Ratsmitglieder fordern in einer Resolution 747 den sofortigen Rückzug der chinesischen Streitkräfte aus der britischen Kronkolonie. Nur Chi-na legt ein Veto gegen die Resolution ein. Aber da ein ständiges Mitglied selbst betroffen ist, gilt in diesen Ausnahmefall das Vetorecht nicht.
Auch das britische Kabinett tagt unter dem Vorsitz von Premierminister Cold-well. Das Kabinett will die sofortige Kriegserklärung. Coldwell stimmt zu und lässt die Kriegserklärung durch die Botschaft in Pakistan überreichen.
William Coldwell hält dann sofort eine Fernsehansprache: „Liebe Bürger und Bürgerinnen, unsere Kolonie Hongkong, die sich am 1. Januar 1998 dem verei-nigten Königreich anschließen wollte, ist von den Rotchinesen überfallen wor-den, ohne sie provoziert zu haben. Unsere Garnison hat gegen dieses Invasions-heer keine Chance gehabt. Aber wir schlagen zurück und erobern uns Hongkong wie einst Falkland wieder zurück. Denn ein Angriff auf Hongkong ist wie ein Angriff auf England und kann nicht ungesühnt bleiben. Wir befinden uns jetzt im Krieg gegen die Volksrepublik China. Gott schütze die Königin und unsere Nation.“
Wärend auch Thomas und seine Freundin die Kriegserklärung live am Bild-schirm verfolgen, machen sich die beiden Gedanken üben den Ausbruch des chinesisch - britischen Krieges.
„Also, ich hätte niemals gedacht, dass es gegen Ende des 20sten Jahrhunderts noch einmal einen Krieg zwischen zwei Großmächten gibt.“
„Sascha hat mir vorhin gesagt, dass dieser Krieg sich bald auf die ganze Welt ausbreitet. Tja, er redet von einem Dritten Weltkrieg, aber die Engländer haben keine Chance, alleine gegen China zu bestehen und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die britische Bevölkerung begeistert von diesem Krieg ist“, sagt Thomas.
Später sehen sie sich im Fernsehen eine Spezialsendung zum Krieg in Asien an. Dort werden die Hintergründe des chinesischen Einmarsches erläutert und Ex-perten sprechen in Pro und Kontra darüber, ob die Briten überhaupt eine Chance gegen das Reich der Mitte haben oder ob sie es schaffen können, so wie sie einst Falkland während des Falklandkrieges gegen Argentinien zurückeroberten. Einer der Experten sagt sogar, dass dieser Krieg sich in einen Unvorstellbaren Ausmaß ausweiten wird. Außerdem erläutert einer der Experten die Stärke Chi-nas und sagt, dass sie über Interkontinentalraketen verfügen die auch Deutsch-land treffen können.
Sie zeigen auch einen Bericht über Chao Yi Fai und insbesondere etwas über seine Staatsbesuche.
So zeigen sie, wie er sich mit Bundeskanzler Kellermann getroffen hat, aber auch sein Treffen mit dem japanischen Kaiser. Besonders aber zeigen sie die Bilder, wie er seinen Friedensnobelpreis entgegen genommen hat.
Thomas schaltet dann nach der Sendung andere Sender ein, doch in fast jedem Sender läuft nur noch ein Thema: der chinesisch - britische Krieg.
Ein deutscher Reporter namens Jürgen Krauße berichtet aus der Volkshauptstadt Peking: „Hier in Peking ist die Lage normal. Man spürt nichts vom Krieg. Die Bevölkerung teilt die Politik der Regierung und betont ihre Kampfbereitschaft gegen alle Feinde Chinas. Das war Jürgen Krauße für CNN, Peking.“
Am nächsten Tag nimmt fast die gesamte britische Flotte Kurs auf Hongkong. In Großbritannien werden die Truppen mobilisiert und das Volk auf den Krieg vorbereitet. Wie in alter Empiremanier ziehen die Soldaten in den Krieg und werden auf die Schiffe verfracht. Doch die Mehrheit der Briten ist gegen einen Krieg, um Hongkong, das vertragsgemäß sowieso zu China gehört, zurück zu erobern. Sie demonstrieren gegen die Regierung und sympathisieren mit Chao Yi Fai




Auszug aus Kapitel 35
Der britisch-chinesische Krieg konnte zwar nach vorübergehend beendet werden, aber China lehnt ein Rückzug aus Hongkong ab. Um Asien vor einem Chinesischen Amoklauf zu beschützen, beschloss die UNO die Aufstellung einer Multiunationalen Streitmacht der sich auch Deutschland anschließt, nachdem der Bundestag, Bundesrat und das Bundesverfassungsgericht dem zugestimmt hat.


Thomas Leifeld, genannt Tom. Bundeswehrsoldat. .


Bei der Pressekonferenz gibt Bundeskanzler Kellermann den Beschluss für den Einsatz der Bundeswehr in Asien bekannt.
Die Regierung will also 70.000 Mann der Bundeswehr, 3500 Mann der Bundesluftwaffe und 4500 Mann der Bundesmarine, darunter auch 30.000 Wehrpflichtige, nach Taiwan und Vietnam entsenden.
Unter den Wehrpflichtligen ist auch der inzwischen 20 Jährige Thomas Leifeld aus Frankfurt. Er wurde ja vor zwei Jahren mit der Note 2 gemustert. Inzwi-schen hat er auch seine Industriekaufmannslehre abgeschlossen.
Nach seiner Grundausbildung soll Thomas nach Vietnam versetzt werden. Doch seiner Freundin Corinna gefällt das gar nicht.
„Warum verweigerst du nicht einfach?“
„Weil ich meinen Dienst fürs Vaterland leisten will, und außerdem bringt der Auslandeinsatz auch finanzielle Vorteile. Wärend meines Wehrdienstes be-komme ich einem monatlichen Sold von 550 DM und für den Auslandseinsatz bekomme zusätzlich 175 DM täglich dazu, das ist im Monat 5000 Mark Wenn ich meinen Wehrdienst beendet habe, bekomme ich noch eine Abschlussprämie von 15.000 DM. Und wenn ich mich für vier Jahre verpflichte und die ganze Zeit im Ausland bin, dann bekomme ich am Schluss eine Abfindung, das wird natürlich je nach Dienstgrad berechnet: mindestens 30.000 DM. Und außerdem werden die Wehrpflichtigen nicht gezwungen, nach Asien zu gehen, der Einsatz im Ausland ist freiwillig, nur das viele Geld lockt die Jungs dahin. Alle Solda-ten, die dem Auslandseinsatz zustimmen, müssen eine Lebensversicherung abschließen. Die kann er sich dann nach seiner Dienstzeit jeder Zeit auszahlen lassen. Meine habe ich auf deinen Namen abgeschlossen. Wenn mir da unten etwas passiert, dann bekommst du 100.000 DM. “
„Und was ist mit mir, Tom? Was soll ich tun, wenn du in Asien bist?“, fragt Corinna.
„Hör zu Corinna ich liebe dich, aber ich geh nach Asien.“
Eine Stunde später kommen Sascha und Erkan zu Tom und Corinna.
„Hey, Tom, morgen geht’s ab nach Vietnam“, sagt Erkan.
„Vielleicht sollte ich doch Zivildienst machen“, sagt Thomas.
„Du wirst doch jetzt nicht kneifen, Tom?“, fragt Sascha.
„Eigentlich nicht, aber wenn ich mir vorstelle, dass es zum Krieg kommen kann, habe ich irgendwie keinen Bock auf den Bund. Aber dazu wird es nicht kom-men, denn unsere Aufgabe besteht darin, China mit dem Aufmarsch einzu-schüchtern, sodass es seine Truppen aus Hongkong zurückzieht.“
„Tom, ich beneide dich, ich wünschte, ich könnte auch mit, aber der Bund hat mich ja noch nicht einmal erfasst, drum arbeite ich weiterhin als Kurierfahrer.“
„Willst du denn nicht endlich mal eine Lehre anfangen?“, fragt Corinna.
„Ostmädchen, bei dem Betrieb, wo mein Vater arbeitet, ist erst nächstes Jahr eine Stelle frei. Ich habe aber keinen Bock, so lange zu warten und ob ich über-haupt Bock auf Elektriker habe, das weis ich nicht so ganz, als Fahrer verdiene ich genügend Kohle.“
„Nenn mich nicht Ostmädchen, du kleiner Wessie.“
„Mann, du lebst jetzt schon seit acht Jahren hier in Frankfurt und immer noch spricht du wie eine aus dem tiefsten Sachsen. Du bist ein wirklich sehr hübsches Mädchen, aber wenn du dein Maul aufmachst, kann´s einem vergehen“, sagt Sascha.
„Ist ja gut, jetzt beruhigt euch zwei mal wieder, wenn du so wild auf Krieg bist dann geh doch zu deinem Onkel, der ist doch ein hohes Tier bei der Bundeswehr“, sagt Thomas.





Auszug aus Kapitel 46.
Der Krieg zur Befreiung Hongkongs ist schon seit vier Monaten am laufen. Doch der Krieg weitet sich immer weiter aus, nun schon seit drei Monaten in Vietnam.


Inzwischen geht die Schlacht um Hanoi weiter. Thomas’ Einheit wird in die Innenstadt von Hanoi abkommandiert, dort sind chinesische Fallschirmjäger gelandet. Nun haben die Deutschen die Aufgabe, die feindlichen Fallschirmjä-ger aufzureiben. Der Bürgermeister von Hanoi hat unterdessen in allen Bezirken eine Bürgerwehr aufgestellt, um die alliierten Truppen zu unterstützen.
Am 10. Juni wird Thomas’ Einheit von den Chinesen unter Beschuss genommen. Die Deutschen erwidern daraufhin das Feuer mit Mörsergranaten. Die Chinesen verschanzen sich dann in den ausgebombten Häusern und den Stra-ßenbahnen, außerdem setzen sie schwere MG s ein.
In der ersten halben Stunde des Gefechts sterben 35 Deutsche und 52 werden verwundet. Thomas fährt dann das schwere 20 mm MG C 100, den sogenannten Fleischwolf, auf.
„OK, Tom, das wird die Premiere dieser Waffe in diesem Krieg werden“, sagt Leutnant Armin Zenkberg.
Und dann rennen plötzlich vier Chinesen auf seine Stellung und er eröffnet sofort das Feuer. Dabei wird einem Chinesen der Kopf weggerissen, ein anderer wird in zwei Teile gerissen. Tom kann nicht glauben, was diese furchtbare Waf-fe anrichten kann, er ist der Meinung, dass die Waffe ihren Namen zurecht trägt, denn wenn ein Mensch mit dieser Waffe bearbeitet wurde, sieht er wirklich aus, als wäre er durch den Fleischwolf gedreht worden. Plötzlich rennen wieder drei Chinesen auf seine Stellung zu. Thomas traut sich erst gar nicht zu feuern, weil er weiß, dass sie keine Chance haben, aber aus Furcht drückt er ab und schießt die drei Feinde in Stücke. Etwa eine halbe Stunde später hat er schon mindes-tens 15 Chinesen mit dieser Waffe in Stücke zerhackt.
„So, jetzt bedient jemand anders das Ding, ich sehe nur noch zerfetzte Leiber vor mir“, sagt Thomas, nimmt sein G 36 und geht zu einer anderen Stellung. Plötzlich werden sie von Gobihubschraubern angegriffen. Thomas sucht sofort Schutz in einem ausgebombten Haus. Nach etwa fünf Minuten ziehen die Hubschrauber wieder ab, weil die Deutschen einige Hubschrauber mit Stingerrake-ten abgeschossen haben.
Tom befindet sich zur gleichen Zeit im ersten Stock des ausgebombten Hauses. Von dort sieht er drei Chinesen der Volksbefreiungsarmee, die hinter einer Mauer Schutz suchen und von dort aus seine Kameraden erschießen.
Er kann genau beobachten, wie einer seiner Kameraden von einem der drei erschossen wird. Daraufhin zielt Tom auf die drei. Doch er zögert, sie hinter-rücks abzuschießen. Ihn quält ein Gedanke: „Ich habe jetzt deren Leben in der Hand, ich kann jetzt mit denen Gott spielen, ich alleine entscheide, ob sie ster-ben oder ob sie am leben bleiben. Die drei sind in meinem Alter und sie haben bestimmt jeder eine Freundin, die wie meine Corinna auf mich wartet. Aber egal, wenn ich sie nicht töte, dann werden weitere meiner Kameraden getötet“, sagt er leise vor sich hin und mäht sie mit einem Ruck um. Alle drei fallen ohne Schreie abzugeben um und sterben auf der Stelle.
Plötzlich kommt ein chinesischer Soldat in den Raum gerannt und versucht, Thomas im Nahkampf zu töten.
Nun hat Tom auch seinen ersten Nahkampf vor sich. In seiner Jugend hat er sich oft auf der Straße geprügelt. Aber damals ging es nur um „auf die Fresse hauen“ oder „auf die Fresse bekommen“. Doch dieses Mal geht es um töten oder getötet werden. Thomas geht sofort auf seinen Gegner mit heftigem Geschrei los und versucht, ihn zu töten. Doch der Chinese weiß sich zu verteidigen und schlägt Tom voll ins Gesicht. Aber Tom steckt den Schlag gut weg, reißt seinen Gegner zu Boden und schlägt wie wild auf ihn ein. Dann nimmt er sein Messer und rammt es dem Chinesen voll ins Gesicht. Das Messer bleibt dabei im Backen-knochen stecken und der Chinese schreit fürchterlich vor unvorstellbaren Schmerzen. Als Tom das Messer rausziehen will, bleibt die Klinge des Messers stecken. Anschließend tritt Tom so lange mit seinen Springerstiefeln auf den Chinesen ein, bis dieser keinen Mucks mehr von sich gibt. Nun weiß er, dass er ihn umgebracht hat. Völlig blutüberströmt lässt er die Leiche des Chinesen liegen und verschwindet aus dem Haus.
Nach vier Stunden harter Kämpfe flüchten die Chinesen in die Kanalisation der Innenstadt. Die Deutschen bekommen den Befehl, sie dort unten aufzureiben. Thomas klettert mit einigen anderen in die Kanäle und sucht nach den Fall-schirmjägern.
Nach zehn Minuten treffen sie auf einige Feinde und eröffnen sofort das Feuer. Nachdem sie die ersten weggefegt haben, suchen sie weiter nach den Chinesen.
Thomas folgt dann einem Kammeraden, der einen Flammenwerfer trägt. Nach einer Weile stoßen sie auf weitere Chinesen. Der Soldat mit dem Flammenwer-fer feuert sofort los und erwischt fünf Chinesen, die lichterloh verbrennen. Ein andere Chinese schießt mit einem MG und trifft den Soldat mit dem Flammen-werfer. Thomas geht sofort in Deckung. Dann nimmt er eine Handgranate und wirft sie auf den Chinesen. Der Rotchinese hebt sie auf und wirft sie außer Reichweite und dann explodiert sie. Thomas rennt auf seinen Feind zu und ver-sucht, ihn mit seinem Gewehr zu erschießen. Doch der Chinese tritt ihm das Gewehr aus der Hand und versucht Thomas mit einem Nahkampf zu erledigen. Thomas hat keine Chance gegen ihn. Aber ein anderer Deutscher kommt gerade noch dazu, entsichert seine Pistole, drückt sie gegen die Schädeldecke des Chi-nesen und jagt ihm die Kugel durch den Kopf. Thomas spritzen Blut und Ge-hirnmasse ins Gesicht und der Chinese klappt ohne eine Schrei abzugeben zusammen.
„Ist alles OK, Leifeld?“, fragt Unteroffizier Dorfmann.
„Ja, Dorfmann“, antwortet Thomas.
„Dann lass uns hier verschwinden.“
Beim nächsten Kanaldeckel steigen sie aus der Kanalisation.
Da sie die Chinesen nicht ganz aufreiben können, lassen sie die Kanäle mit Säure fluten. Dabei sterben alle verschanzten Chinesen.
Am nächsten Tag verpflichtet sich Thomas vorzeitig bei der Bundeswehr für vier Jahre. Damit ist er kein Wehrpflichtiger mehr, sondern ein Zeitsoldat, au-ßerdem er ist er von Hauptmann Greiner zum Stabsgefreiten befördert worden. Dies alles schreibt er dann sofort seiner Freundin Corinna und seinen Eltern.
Etwa eine Woche später erhält sie den Brief, worauf sie sofort anfangen muss zu weinen. Auch Thomas’ Eltern können es nicht fassen, dass er freiwillig in der Hölle von Hanoi bleiben will.
Doch trotz all dem geht der Kampf um Hanoi weiter und die Chinesen greifen weiterhin die alliierten Städte mit Raketen an.
In Köln schlagen am 16. Juni zwei Raketen mit Senfgassperngköpfen ein. Die Opfer leiden an starken Lungenschäden. In Berlin schlägt eine genau auf den Alexanderplatz ein.

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BeitragVerfasst am: 26.02.2008, 21:53
Weasel
 
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Ich habe das Gefühl, du schaust zu viele Actionfilme.

Ne, jetzt mal im ernst. Deine Textproben wirken auf mich, als hättest du all dein Wissen über China und militärische Konflikte aus irgendwelchen B-Movies. Hast du überhaupt einmal umfangreich recherchiert? Ich meine, du schreibst über China und nicht über das, was vor deiner Haustüre passiert, und das muss ja trotzdem glaubhaft rüberkommen.

Also, ich habe Teile deiner hier veröffentlichten Textproben gelesen und fand das nicht wirklich glaubhaft. Naja, aber lass dich von meiner Kritik nicht einschüchtern, wird bestimmt auch Leute geben, denen dein Werk gefällt.

Gruß Weasel

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BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 12:52
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Hallo Weasel
Also aus B Movies habe ich das Wissen ganz bestimmt nicht. Und ich schreibe auch kein Sachbuch und kein Reiseführer über China, das überlasse ich denen die wirklich alles über China wissen. Es ist ein Alternativweltroman, wie der Name schon sagt Alternativwelt. Was ich über China weis, habe ich aus Reportagen oder über das Internet erfahrenoder auch gelesen. Der Militärische Weltkonflikt der in der Buchreihe auftritt ist der Zentrale Punkt und wird aus der Sicht von mehreren Haupt und Nebenpersonen beschrieben und dagestellt und alles ist nur Fiktriv vermischt mit Historischen Ereignissen. In den Werk steckt bestimmt ein Bisschen mehr, als B Movies wie du gesschrieben hast.

Gruß

Jason

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BeitragVerfasst am: 27.02.2008, 12:56
Weasel
 
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Also, ich möchte jetzt mal behauptem, dass NIEMANDEM Blut und Gehirnmasse entgegenspritzt, wenn er jemanden erschießt, selbst wenn dieser direkt vor ihm steht. Das ist eine Erfindung von Hollywood (-> B-Movies). Und ich denke einfach, dass du kaum einen glaubwürdingen Roman über China schreiben kannst, wenn du alle Infos nur aus dem Netz oder Reportagen hast und nie selbst dort gewesen bist.

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