 | Die Hocke |  |
Verfasst am: 23.09.2007, 00:19 |
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| Bärentante |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 641 | | Wohnort | bei Frankfurt/M. |
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Ich grübele darüber seit Tagen. Damit wird es natürlich immer schlimmer und man verzweifelt an der deutschen Sprache.
Eine Hocke ist laut Duden: auf dem Feld zusammengesetzte Garben oder eine Turnübung.
Wenn jemand mit dem Po schwebend auf den Füßen kauert, ist das nicht auch eine Hocke?
Und was tut man damit? In der Hocke sitzen? Wenn ich nur schreibe: Er hockte, ist das ja irgendwie abwertend für Sitzen gemeint, oder?
(Hoffentlich versteht mich jemand.)  |
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_________________ Liebe Grüße
Christel |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 23.09.2007, 02:06 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1867 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Christel,
im Wahrig steht auch noch als dritter Punkt: Haltung in der Kniebeuge.
Grüßle,
Judith |
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 | Re: Die Hocke |  |
Verfasst am: 23.09.2007, 02:14 |
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Hi!
| Bärentante hat Folgendes geschrieben: | Wenn jemand mit dem Po schwebend auf den Füßen kauert, ist das nicht auch eine Hocke?
Und was tut man damit? In der Hocke sitzen? Wenn ich nur schreibe: Er hockte, ist das ja irgendwie abwertend für Sitzen gemeint, oder?
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Im "Dornseiff - Der deutsche Wortschatz nach Sachgruppen; de Gruyter-Verlag" findet sich für "Anwesenheit, Standort":
sich aufhalten, auftreten, sich befinden, hausen, herbergen, hocken, horsten, lagern, logieren, nächtigen, nisten, sitzen, übernachten
für "Lage unten":
hocken, kauchen, kauern, knien, liegen, sitzen
Ansonsten haben ich in Romanen auch schon mal einen Satz wie diesen gelesen:
"Er hockte sich auf seine Fersen"
Vielleicht hilft dir ja der eine oder andere Ausdruck.
Grüße
Siegfried |
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Verfasst am: 23.09.2007, 07:44 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 2858 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Guten Morgen Christel!
Wenn schon, dann würde ich "in die Hocke begeben" schreiben.
Hocken ist sowohl in die Knie gehen als auch sitzen (das kann man auch auf seinen Fersen). Wann welche Situation zutrifft, ergibt sich aus dem Zusammenhang.
Lieben Gruß! |
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Verfasst am: 23.09.2007, 11:40 |
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| Bärentante |
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| Anmeldedatum | 30.05.2007 | | Beiträge | 641 | | Wohnort | bei Frankfurt/M. |
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Vielen herzlichen Dank, das hilft mir weiter.  |
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_________________ Liebe Grüße
Christel |
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 | re: |  |
Verfasst am: 07.10.2007, 12:08 |
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| Sophie Pusterhofer |
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| Anmeldedatum | 07.10.2007 | | Beiträge | 7 | | Wohnort | Bruck |
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Hallo Christel!
Wenn von einer Hocke die Rede ist, dann denke ich sofort an die Turnübung, so wie du sie beschreiben hast, man kauert auf den Füßen, macht sich ganz klein und hält den Po in der Luft..
Wenn du schreibst er hockte, finde ich das keinesegs abwertend, es ist eben eine andere Art zu sitzen.
Im Dialekt verwenden wir (also bei mir in Österreich -in meinem Alterskreis) das Wort "hocken" auch gern im Zusammenhang von: Sie hockten eine Weile im Lokal, dan zogen sie weiter.. (also mit der Bedeutung bleiben, sich aufhalten.. nur nicht ganz so schön ausgedrückt)
Lieben Gruß,
Sophie |
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