 | Diskriminierung! |  |
Verfasst am: 14.11.2007, 17:17 |
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| Leilah |
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| Anmeldedatum | 15.10.2007 | | Beiträge | 232 | | Wohnort | Kassel |
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Fühlt sich eigentlich noch irgend jemand von diesen Literaturwettbewerben diskriminiert, bei denen das Höchstalter zur Teilnahme aus unerfindlichen Gründen auf 35 Jahre begrenzt ist?
Ich kenne so viele tolle Autor/inn/en, die erst sehr spät mit dem Schreiben begonnen haben. Schlimm genug, wie ich finde, dass ältere Arbeitnehmer, die doch die meiste fachliche Erfahrung und menschliche Reife besitzen aus dem Arbeitsleben gedrängt werden.
Was hat so eine Begrenzung in literarischen Zusammenhängen zu suchen? Man will ja schließlich nicht an einem Iron-Man-Wettkampf teilnehmen.
Ich sehe nicht den geringsten Sinn in solchen Auflagen. Hat einer von Euch eine plausible Erklärung.?
Viele Grüße
Leilah
P.S.: Die neue Nachwuchssparte auf dieser Seite finde ich dagegen prima. |
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_________________ HörBuchKunst - Filmmusik - Prosa und Lyrik: Lauschen, schauen, staunen unter www.leilah-lilienruh.de! |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 14.11.2007, 17:40 |
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| Johanna Pless |
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| Anmeldedatum | 30.09.2007 | | Beiträge | 127 | | Wohnort | Hamburg |
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Hallo Leilah,
natürlich fühle ich mich diskriminiert! Wenn ich mit meinen über 40 schon zum alten Eisen gehören soll, ist das gelinde gesagt eine Frechheit. Und bedenkt man, daß in den Kultursendungen Menschen als Jungautoren bezeichnet werden, die in meinem Alter ihre ersten Werke veröffentlicht haben, frage ich mich, was diese Wettbewerbsintiatoren sich dabei wohl denken mögen. Schließlich soll es doch darum gehen was amn schreibt, und nicht darum wie alt die Autorin/der Autor ist. Kein Verlag würde sich weigern, die Werke von Menschen gen 35 zu vröffentlichen, dann sähe es in der Literaturlandschaft auch ziemlich ärmlich aus.
netter Gruß von Johanna |
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Verfasst am: 14.11.2007, 17:42 |
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| Raphaela_Taha |
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| Anmeldedatum | 25.09.2007 | | Beiträge | 114 |
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Ich bin zwar selber (noch) nicht von dieser Altersbegrenzung betroffen, aber ich finde es ebenfalls schade dass es den "reiferen" bzw. älteren Autoren oft verwehrt wird an Wettbewerben teilzunehmen.
Andererseits wollen die Träger des Wettbewerbs überwiegend junge Autoren fördern und entdecken... vielleicht entsteht ja irgendwo bald ein Wettbewerbsforum für Autorinnen/Autoren +35? |
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_________________ Liebe Grüße~ |
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Verfasst am: 14.11.2007, 18:19 |
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| Johanna Pless |
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| Anmeldedatum | 30.09.2007 | | Beiträge | 127 | | Wohnort | Hamburg |
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Hallo Raphaela,
ich weiß ich bin hartnäcktig: Was soll das Alter bitteschön mit dem was man schreibt zu tun haben? Ich nahm immer an, daß Literatur am Inhalt und nicht am Alter oder Äußeren eines Menschen gemessen werden sollte.
Ist etwas automatisch moderner, weil es von jungen Menschen geschrieben wurde? Wenn ich mir die zum Teil wirklich anachronistischen Kitschgeschichten von Teenagern oder Twens, die in Foren veröffentlichen, ansehe bezweifle ich das ernsthaft. Und in meinem Alter gehöre ich noch lange nicht zu diesen "Älteren", oder bezeichnest Du jeden über 35 so?
Übrigens, ich weiß nicht wie alt Du bist, also fühle Dich bitte nicht mit der Kritik über Kitschgeschichten angesprochen.
Gruß von Johanna |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 14.11.2007, 18:32 |
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| Raphaela_Taha |
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| Anmeldedatum | 25.09.2007 | | Beiträge | 114 |
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| Johanna Pless hat Folgendes geschrieben: | Hallo Raphaela,
ich weiß ich bin hartnäcktig: Was soll das Alter bitteschön mit dem was man schreibt zu tun haben? Ich nahm immer an, daß Literatur am Inhalt und nicht am Alter oder Äußeren eines Menschen gemessen werden sollte.
Ist etwas automatisch moderner, weil es von jungen Menschen geschrieben wurde? Wenn ich mir die zum Teil wirklich anachronistischen Kitschgeschichten von Teenagern oder Twens, die in Foren veröffentlichen, ansehe bezweifle ich das ernsthaft. Und in meinem Alter gehöre ich noch lange nicht zu diesen "Älteren", oder bezeichnest Du jeden über 35 so?
Übrigens, ich weiß nicht wie alt Du bist, also fühle Dich bitte nicht mit der Kritik über Kitschgeschichten angesprochen.
Gruß von Johanna |
Ich glaube nicht, dass ich in meinem Beitrag vorgeschlagen habe, Autoren/Autorinnen eines bestimmten Alters sollten sich begnügen über Kaffeekränzchen zu berichten (so hab ich deine Antwort grad verstanden ), vielleicht hätte ich das Wort "ältere(n)" Autoren in meinem ersten Beitrag ebenfalls mit Gänsefüßchen versehen sollen, denn das "alt" war auf jeden Fall nicht ernst gemeint - da ich mich ja selbst schon zu den "älteren" Schreiberlingen zähle, die sich beim Wort "Jungautor" peinlich getroffen winden.
Modern... wenn ich in meine Buchhandlung gehe sehe ich dutzende der gerade "hippen" Neuentdeckungen, die sich seitenlang entweder im Großstadtslang oder in ordinären Beschimpfungen wälzen - das auch noch mit hochgelobten Kritiken
Vielleicht hätte ich das in meinem ersten Beitrag einfügen sollen (bin im Moment zu faul, eigentlich müsste ich an meiner Dissertation schreiben...) aber mir persönlich scheint es, dass man gerade nach solchen, für den Moment vielleicht "skandalösen" Büchern ausschau hält.
Da ich jetzt vom Thema abkomme, mache ich Schluss.
PS : Ach ja, und ich liebe Kitsch solange es zwischen zwei Buchdeckeln bleibt. |
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Zuletzt bearbeitet von Raphaela_Taha am 14.11.2007, 18:36, insgesamt einmal bearbeitet _________________ Liebe Grüße~ |
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Verfasst am: 14.11.2007, 18:33 |
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| Adriana |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 487 | | Wohnort | Brandenburg/Havel |
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Eigentlich ist das Alter ja nun wirklich egal und meines Erachtens kein Indikator für Qualität der Geschichten/Gedichte.
Andererseits denke ich, Lebenserfahrung kann helfen, beim Schreiben ein größeres Spektrum an Themen abzudecken. Oder anderes ausgedrückt: Wer viel erlebt hat, hat viel zu erzählen.
Insofern wundert es mich gar nicht, dass manche Autoren erst mit über 40 zum Schreiben kommen.
Von daher würde ich eine Alterbegrenzung bis 35 auch eher hirnrissig finden (obwohl ich diese Altergrenze noch nicht überschritten hab ). Sinnvoller ist es, Nachwuchsautoren zu fördern, d.h. solche, die noch nicht kommerziell veröffentlicht haben. Aber das machen ja auch viele Wettbewerbe - ohne eine Altersgrenze vorzugeben.  |
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Verfasst am: 14.11.2007, 18:39 |
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| Raphaela_Taha |
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| Anmeldedatum | 25.09.2007 | | Beiträge | 114 |
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| Adriana (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | Eigentlich ist das Alter ja nun wirklich egal und meines Erachtens kein Indikator für Qualität der Geschichten/Gedichte.
Andererseits denke ich, Lebenserfahrung kann helfen, beim Schreiben ein größeres Spektrum an Themen abzudecken. Oder anderes ausgedrückt: Wer viel erlebt hat, hat viel zu erzählen.
Insofern wundert es mich gar nicht, dass manche Autoren erst mit über 40 zum Schreiben kommen.
Von daher finde ich eine Alterbegrenzung bis 35 auch eher hirnrissig (obwohl ich diese Altergrenze noch nicht überschritten hab ). Sinnvoller ist es, Nachwuchsautoren zu fördern, d.h. solche, die noch nicht kommerziell veröffentlicht haben. Aber das machen ja auch viele Wettbewerbe - ohne eine Altersgrenze vorzugeben.  |
Bei Uschtrin wo so ziemlich die meisten Wettbewerbe aufgelistet sind habe ich (wenn man die Schülerwettbewerbe außer acht lässt) auch keine Wettbewerbe mit Altersbegrenzung gefunden... |
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_________________ Liebe Grüße~ |
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Verfasst am: 14.11.2007, 18:44 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1670 | | Wohnort | Emden |
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| Zitat: | | Sinnvoller ist es, Nachwuchsautoren zu fördern, d.h. solche, die noch nicht kommerziell veröffentlicht haben. Aber das machen ja auch viele Wettbewerbe - ohne eine Altersgrenze vorzugeben. |
und der autorenpool!
Wenn man statt seines richtigen Namens ein Pseudonym verwenden kann, kann man dann seinem Pseudonym nicht das passende Alter geben?
LG Grete
Ganz ehrlich, ich hab mich auch schon darüber geärgert. Es gibt einige Themen, da hätte ich mich gern beteiligt.  |
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Verfasst am: 14.11.2007, 18:44 |
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| Adriana |
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| Anmeldedatum | 08.04.2007 | | Beiträge | 487 | | Wohnort | Brandenburg/Havel |
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| Ich bekomme ja auch den Newsletter von Uschtrin. Ab uns zu ist da mal ne Altersgrenze - allerdings sind das in der Regel auch Wettbewerbe speziell für Jungautoren. |
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Verfasst am: 14.11.2007, 21:59 |
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| Leilah |
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| Anmeldedatum | 15.10.2007 | | Beiträge | 232 | | Wohnort | Kassel |
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Auch regionale Wettbewerbe enthalten (komischerweise) häufig Altersbeschränkungen. Wenn es um irgendeine Förderung von jungen Leuten ginge, hätte ich ja noch ein gewisses Verständnis, aber mit 35 ist man ja nun auch nicht mehr soooo ein Küken. Und überhaupt: Worin würde die Förderung denn bestehen? 250 bis 500 € Preisgeld und (mit Glück) ein einziger Leseauftritt?!
Wettbewerbe "35+" fände ich übrigens ebenso diskriminierend. Das klingt ja fast so wie diese "30+"-Partys in irgendwelchen Dorfdiscos.
Och nö!
Wusstet Ihr übrigens, dass bei vielen Wettbewerben die sogenannten "Promis" direkt von den Veranstaltern eingeladen werden, auch teilzunehmen. Neulich erzählte mir jemand, der "an der Quelle sitzt", dass diese bekannten Kollegen allerdings häufig absagen, weil sie befürchten, nicht zu den Gewinnern zu zählen. |
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Verfasst am: 14.11.2007, 23:18 |
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| Jakob W. (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 13.04.2007 | | Beiträge | 441 | | Wohnort | Bremen |
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| Leilah hat Folgendes geschrieben: | Wettbewerbe "35+" fände ich übrigens ebenso diskriminierend. Das klingt ja fast so wie diese "30+"-Partys in irgendwelchen Dorfdiscos.
Och nö!
Wusstet Ihr übrigens, dass bei vielen Wettbewerben die sogenannten "Promis" direkt von den Veranstaltern eingeladen werden, auch teilzunehmen. Neulich erzählte mir jemand, der "an der Quelle sitzt", dass diese bekannten Kollegen allerdings häufig absagen, weil sie befürchten, nicht zu den Gewinnern zu zählen. |
Hallo Leilah,
Wettbewerbe nur für junge Leute finde ich eigentlich dumm, denn wozu wächst man mit Erfahrung, um diese dann im späten Alter weitergeben zu können? Die besten fangen früh oder spät an, am Ende sucht man verzweifelt nach ihnen.
Die Sache mit den Promis finde ich interessant. Na ja, hierbei spielt Werbung die größte Rolle.
Viele Grüße,
Jakob |
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 | Re: Diskriminierung! |  |
Verfasst am: 14.11.2007, 23:41 |
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| Leilah hat Folgendes geschrieben: |
Ich sehe nicht den geringsten Sinn in solchen Auflagen. Hat einer von Euch eine plausible Erklärung.?
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Nein.
Außer:
Möchtest du eine Barbie-Puppe als ersten Preis gewinnen?
LG
Siegfried |
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Verfasst am: 15.11.2007, 00:13 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 2488 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Leilah,
ich habe mich darüber auch schon manches Mal geärgert. Ich selbst habe erst mit 51 etwas ernsthafter mit dem Schreiben begonnen.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 15.11.2007, 08:32 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2307 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Leilah,
| Leilah hat Folgendes geschrieben: | | Auch regionale Wettbewerbe enthalten (komischerweise) häufig Altersbeschränkungen. |
Oft werden Wettbewerbe ueber irgendwelche Foerdertoepfe mitfinanziert. Eine generelle Foerderung ist aber fast immer ausgeschlossen, weil die Fiktion gilt, dass die Grundausstattung in unserer Gesellschaft voellig okay ist und nur einige "Randgruppen" einer "zusaetzliche" Foerderung beduerfen. Deshalb gibt es dann die Beschraenkungen wie nur bestimmte Altersgruppen, nur Migranten, nur Behinderte, nur Frauen.
| Zitat: | | Wenn es um irgendeine Förderung von jungen Leuten ginge, hätte ich ja noch ein gewisses Verständnis, aber mit 35 ist man ja nun auch nicht mehr soooo ein Küken. |
In den Medien geht das aber problemlos durch. Und ohne Medien wuerde kein Wettbewerb laufen.
Und überhaupt: Worin würde die Förderung denn bestehen? 250 bis 500 € Preisgeld und (mit Glück) ein einziger Leseauftritt?!
| Zitat: | | Wusstet Ihr übrigens, dass bei vielen Wettbewerben die sogenannten "Promis" direkt von den Veranstaltern eingeladen werden, auch teilzunehmen. Neulich erzählte mir jemand, der "an der Quelle sitzt", dass diese bekannten Kollegen allerdings häufig absagen, weil sie befürchten, nicht zu den Gewinnern zu zählen. |
Stell dir vor, Fritzchen Mueller gewinnt den Wettbewerb? Klar, die Lokalpresse berichtet trotzdem. Aber fuer die uebrigen Medien waere es vermutlich nur eine Kurzmeldung wert.
Bei Wettbewerben, die in der Literaturszene eine Rolle spielen wollen (aber tatsaechlich eher nicht spielen), gibt es zudem oft die Befuerchtung, anders keine geeigneten Preistraeger zu finden.
Ich habe jahrelang im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt mitgewirkt und war an der Herausgabe verschiedener Anthologien im Fischer Taschenbuchverlag beteiligt. Bei manchen Titeln wurden wir mit guten Texten ueberschuettet, aber es gab auch Titel, fuer die wir gute Texte im wahrsten Sinne des Wortes erbetteln mussten.
Um Missverstaendnissen vorzubeugen, ich finde das alles nicht gut, sondern versuche es nur zu erklaeren.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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 | Keine Ahnung |  |
Verfasst am: 15.11.2007, 09:39 |
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| rigoberto |
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| Anmeldedatum | 05.10.2007 | | Beiträge | 41 | | Wohnort | Offenburg |
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Moin, moin,
natürlich ist ein Wettbewerb mit Altersbeschränkung eine Diskriminierung. Vielleicht sollte man mal dagegen klagen. Aber mal im Ernst, was brinigt so ein Wettbewerb. Es gibt ein paar wichtige Preise, aber von denen sind wir so weit weg wie Deutschland von Tasmanien.
Und für ein Wettbewerbs-Thema zu schreiben, widerstrebt mir. Mir fällt zu den meisten nichts ein.
Als kleiner Trost für alle Ü-40 ein Satz von Martin Walser:
Wer ein Jahr jünger ist, hat keine Ahnung.
Na, hat er nicht Recht
Also Kopf hoch,
der Christoph  |
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_________________ Es grüßt herzlich
Christoph |
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