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Verfasst am: 07.02.2008, 09:05 |
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Hallo Robert,
als Du Dein Autorenportrait und Deine Buchvorstellung hier gepostet hast, was ich sehr erfreut zu lesen, dass es junge Menschen gibt, die sich für Politik nicht nur interessieren, sondern sich auch aktiv beteiligen. Und ich fand Deine Buchidee durchaus gewagt, aber spannend.
Erst jetzt habe ich Gelegenheit gehabt, mir diesen Thread incl. Deines Buchauszuges etwas ernsthafter zu Gemüte zu führen und bin leider negativ überrascht.
Einige beispielhafte Punkte:
Ich lese eine gewisse Stasi-Romantik in Sätzen wie | Zitat: | | "denn es gab Probleme wie die Stasi und zu großen Teilen sind sie auch als falsch und verachtungswürdig zu beurteilen" |
Nein: Die Stasi in ihrer Gesamtheit ist verachtungswürdig (was für ein hinreißend klitterndes Wort ... ist die Stasi "würdig"?)
| Zitat: | | "Dass es in der DDR aber über 16 Millionen Bürger gab, von welchen ein Großteil niemals mit der Stasi ernsthaft zu tun hatte, vergisst der geneigte West-Bundesbürger nur zu häufig." |
Hast Du Dir mal Gedanken darüber gemacht, dass nicht die Menge das gravierende Problem ist, sondern die Art und Weise? Wie viele Menschen sind von Freunden, Kollegen und sogar Familienangehörigen bespitzelt und verraten worden? Wie viele Menschen haben auf diese Weise ihren gesamten Lebensentwurf über Bord werfen müssen?
| Zitat: | | "Alleine das TV-Programm war hundertmal pädagogisch wertvoller als heutige japanische Zeichentrickmonster, welche zwar einen auf Freundschaft und Liebe machen, ihre Konflikte aber allzu oft nur durch Kämpfe und Gewalt lösen können." |
Ich weiß nicht, ob Du Gelegenheit hast, Dir TV-Quoten nach regionaler Verteilung anzusehen - aber wenn, wirst Du Dein blaues Wunder erleben. Die von Dir angeprangerten TV-Inhalte werden in weitaus größerem Maße in den östlichen Bundesländern gesehen - dort spielt das öffentlich-rechtliche Fernsehen nur noch eine untergeordnete Rolle.
Dann beginnen die Postings. Mit Sätzen wie
| Zitat: | | "Ich müsste jetzt mutmaßen ob du aus dem Westen oder dem Osten dieser republik stammst. Ich gehe einmal von ersteren aus." |
zementierst Du das Ossi-Wessi-Denken doch eher, als dass Du hilfst, es aufzubrechen, auch wenn Du an anderer Stelle schreibst, Du hassest die trennende Formulierung.
| Zitat: | | "Ich frage dich: Was weißt du über die DDR? Hast du dich jemals mit mehreren Menschen darüber unterhalten?" |
Das ist also Deine Argumentation, mit der ein "Wessi" schon nicht mehr für die Beurteilung Deiner Thesen zugelassen ist? Gut, dass wenigstens Du den gesamten Westen in- und auswendig kennengelernt hast, denn Du hattest
| Zitat: | | "sogar lange zeit eine Freundin aus dem "Westen". |
Damit bist Du natürlich qualifiziert. Und was heißt
| Zitat: | | "Okay du bist berlinerin." |
Ist das nun gut oder schlecht? Ost oder West? Ja oder Nein?
Und was das finanzielle betrifft: Innerhalb weniger Zeilen einen großen Widerspruch einzubauen, ist eine ebenso große Kunst:
| Zitat: | | " ... deutschland hat derzeit rund 1300 milliarden euro schulden. (...) geld ist übrigens genug da. wer sich den haushalt der letzten jahre ansieht wird dies bemerken. |
Haben wir nun Schulden oder Geld im Überfluss? Plus oder Minus? Schwarze oder rote Zahlen?
Übrigens - um nicht alles schlecht zu machen:
| Zitat: | | "Erinnert und arbeitet die Verbrechen des Regimes auf, aber vergesst niemals, dass über 16 Millionen Menschen dieses Land einmal ihre Heimat nannten und eben nicht alles schwarz oder weiß gewesen ist." |
Das ist der Satz, den ich dick unterstreichen und ebenso dick unterschreiben kann. Aber leider - zumindest aus dem Auszug - der einzige...
Beste Grüße
Matthias |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 07.02.2008, 09:14 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 539 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Matthias,
du bringst mich auf die Idee, ob - ich spreche nun mal in der Allgemeinform - "man" es gut oder schlecht findet, dass jemand (wie wir!) Berliner ist.
Ich bin bei meiner Aussage nicht von einem Qualitätskriterium ausgegangen, sondern nach wie vor davon überzeugt, dass in Berlin lebende Menschen schon unfreiwillig einen ganz besonderen Bezug zur DDR hatten.
Ansonsten fehlt mir die Muße, mich mit Roberts Aussagen (ich möchte das hier höflich ausdrücken!) zu befassen. Beängstigend finde ich allerdings, dass sich heute ein junger Mensch als Linker bezeichnet UND GLEICHZEITIG
die menschenverachtende Politik des DDR-Regimes dermaßen verharmlost.
Gruß
Maryanne |
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Verfasst am: 07.02.2008, 09:36 |
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| Haifischfrau hat Folgendes geschrieben: | | ... du bringst mich auf die Idee, ob - ich spreche nun mal in der Allgemeinform - "man" es gut oder schlecht findet, dass jemand (wie wir!) Berliner ist. |
Liebe Maryanne,
huch ... ... so meinte ich das gar nicht. Sondern ob es ein gutes und ein schlechtes Berlin gibt, also ein ehemaliges solches und ein solches (ohne Zuordnungen machen zu wollen). Tatsache allerdings ist, dass West-Berlin nie die Bundesrepublik und Ost-Berlin nie die DDR war - dafür wurden beide Teile viel zu sehr als Prestigeobjekte subventioniert.
Übrigens bin ich erst real seit 16 Jahren Berliner - aber gefühlt seit 100 - und das dafür mit Leidenschaft
Liebe Grüße
Matthias |
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 | nicht verstanden |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 09:36 |
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| robertmey |
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| Anmeldedatum | 25.01.2008 | | Beiträge | 30 |
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Ich drücke mich jetzt mal etwas polemisch aus und muss wieder Fragen: Sagt mal wie lest ihr hier eigentlich Texte?
1.Ich widerspreche mich nicht, wenn ich sage es sei genug Geld da. Wir geben es nur falsch aus. (Wir hätten nämlich 1. genug Geld ohne Staatsverschuldung auszukommen 2. sogar Geld für noch mehr Ausgaben,welche sinnvoll wären)
2. Da spielt sicher keine Stasi-Romantik hinein. Ich sage nur das heute die Medien das Thema Stasi dermaßen verkürzen als ob sich alles nur darum gedreht hätte. Übrigens werden viele Methoden, auch in Deutschland, heute noch angewendet wie ich selbst schon erfahren durfte. Und um es mit Bild-Unterton zu sagen: "Die Stasi war schei**, aber in der BRD könnte ich kotzen. Übrigens wenn alles verachtungswürdig an der Stasi war, müsstest du alle Geheimdienste dieser Welt ja auch verachten.
ps: Der Beitrag vorher an der Stelle hier war noch ein Bezug auf eine andere Anmerkung. |
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Zuletzt bearbeitet von robertmey am 07.02.2008, 09:59, insgesamt 4-mal bearbeitet _________________ "Dummer weis(s)er Deutscher"! das Buch von Nachwuchsautor Robert Meyer Jetzt bei allen bekannten Onlinebuchhändlern verfügbar! ISBN:3837011119; 212 Seiten; Paperback; Preis: 14,95€ |
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 | Re: nicht verstanden |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 09:40 |
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| robertmey hat Folgendes geschrieben: | | Und wieder hat jemand überhaupt nicht die Message dieses Buches verstanden. |
Lieber Robert,
wenn das so wie o.a. ist, dann ist ein Buch vielleicht das falsche Medium? Oder der Auszug, den Du gepostet hast, stammt gar nicht aus dem Buch? Oder die Postings hier im Thread, auf die ich mich bezogen habe, sind in diesem Thread gar nicht zu finden?
Mache es doch wie Martin Luther, der in seinem Heidelberger Katechismus die "Zehn Gebote mit Erklärungen" veröffentlichte, damit die richtige Interpretation gewährleistet sei.
Beste Grüße
Matthias
P.S.: Kennst Du eigentlich "Stupid White GerMan" (Buch und Programm) von Martin Buchholz?
P.P.S.: bevor Du Dich und alle anderen völlig durcheinanderbringst: Ich beziehe mich wirklich nur auf das Buch und auf die Posts hier und in keiner Weise auf den Blog. Wenn man den Blog lesen muss, um das Buch zu verstehen, dann hat allerdings jemand den Begriff "multimedial" falsch verstanden... |
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 | Re: nicht verstanden |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 09:57 |
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| robertmey hat Folgendes geschrieben: | | (Wir hätten nämlich 1. genug Geld ohne Staatsverschuldung auszukommen 2. sogar Geld für noch mehr Ausgaben,welche sinnvoll wären) |
... aber wir haben (realiter - und Du schreibst es auch) 1300 Milliarden Schulden. Nach Deiner Definition kann das also so bleiben - weil das Geld, das da ist, ausgegeben werden kann. Sorry - aber nun muss ich mal polemisch werden: WO LEBST DU EIGENTLICH? Du solltest doch wissen, dass Schulden verzinst werden. Und diese Zinsen werden nicht gutgeschrieben, sondern auf die Schulden draufgesattelt. Wenn wir also - wie Du schreibst (und Kollege Lafontaine ist ja auch schon mit solchen Rechenexempeln aufgefallen) - den Schuldenberg nicht abbauen, sondern das vorhandene Geld einsetzen, haben wir bald 2000 Milliarden, 3000 Millarden usw. Schulden. Und - mit Verlaub gesagt: Diese Einstellung hat in der DDR zum Staatsbankrott geführt. Unter anderem.
Und um Deine Frage zu beantworten: Ich lese einen Text, indem ich die Worte zu Sätzen ergänze und den Inhalt darin zu erkennen suche. Das machen hier wohl die meisten, um nicht zu sagen, alle. Und was ich darin gefunden habe, habe ich bereits gepostet.
Matthias |
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 | Re: nicht verstanden |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 10:05 |
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| Zitat: | | Übrigens wenn alles verachtungswürdig an der Stasi war, müsstest du alle Geheimdienste dieser Welt ja auch verachten. |
Du wirst lachen - das mache ich auch.
| Zitat: | | Ich sage nur das heute die Medien das Thema Stasi dermaßen verkürzen als ob sich alles nur darum gedreht hätte. |
Deine Darstellung in dem von mir zitierten Satz ist aber auch nicht gerade umfangreich. Und das Thema "Stasi" ist ein sehr wichtiges Thema, denn selbst innerhalb der DDR - die ich noch kennengelernt habe - war "Horch & Greif" ein größeres Thema als "Arbeiter & Bauern".
| Zitat: | | Und um es mit Bild-Unterton zu sagen: "Die Stasi war schei**, aber in der BRD könnte ich kotzen. |
Willkommen im Reich der von Dir so verabscheuten Polemik. Und mit diesem einen Satz hast Du Deinen ganzen Anspruch an das Buch zunichte gemacht. Schade eigentlich...
Matthias |
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 | Nochmal |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 10:09 |
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| robertmey |
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| Anmeldedatum | 25.01.2008 | | Beiträge | 30 |
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Erkläre ich es noch einmal ganz sachlich. Also: Wir haben besagte Schulden von 1300 Milliarden Euro, welche wir auch verzinsen müssen und jährlich nochmal einige Milliarden zusätzlich dafür blechen dürfen.
Ich sage: Geld wäre genug da, wenn man z.B.
1. Den Wehretat halbieren würde und die Bundeswehr massiv verkleinert. Brächte uns 12 Milliarden zusätzlich. (Ich wette auf diese Stelle gibt es gleich wieder Einspruch)
2. Wir endlich wieder eine Börsenumsatzsteuer einführen würden, welche unter Helmut Kohl abgeschafft wurde. (Würde nach den Berechnungen Der Linken um die 20 Milliarden bringen,wenn sie auf dem Niveau andere Länder lege.)
3. Wir unser Steuerecht reformieren und Lücken schließen.(Unternehmen kaufen z.b. bankrotte Unternehmen auf um dies dann von der Steuer abzusetzen. Diese Praxis ist abartig)
4. Wir aufhören so großzügig Subventionen für Kohle- und anderen Industrien zu verteilen. Ratet mal wer die meisten Subventionen in der Landwirtschaft bekommt. Dazu gehört u.a. Nestle. |
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_________________ "Dummer weis(s)er Deutscher"! das Buch von Nachwuchsautor Robert Meyer Jetzt bei allen bekannten Onlinebuchhändlern verfügbar! ISBN:3837011119; 212 Seiten; Paperback; Preis: 14,95€ |
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Verfasst am: 07.02.2008, 10:17 |
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Schön, dass wir das geklärt haben. Viel Erfolg bei der Suche nach Mehrheiten! Das ursprüngliche Thema - die Präsentation Deines Buches und meine Kommentierung steht aber immer noch im Raum. Naja - da steht es vielleicht gut....
Matthias |
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 | Antworten |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 10:26 |
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| robertmey |
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| Anmeldedatum | 25.01.2008 | | Beiträge | 30 |
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Manchmal schreibe ich eine Antwort zu einen Kommentar von dir, da kam schon der nächste.
Ich fass das Thema Stasi so für mich zusammen:
1.Stasi war Mist, aber die BRD darf nicht mit dem Finger auf die DDR zeigen und gleichzeitig Stasimethoden verwenden.
2. Ich bleibe dabei: Niemand darf davon ausgehen das 16 Millionen Menschen tagtäglich nur bespitzelt wurden oder selbst spitzelten.
3. Die Aussage meines Buch wurde hier zerpflückt und es ist genau das passiert was ich nicht erhofft habe. Es wird diskutiert (gut), aber es wird sich erneut wieder (fast nur) am schwarzen Teil der DDR Geschichte festgehalten.
Vieles lief damals schlecht und ich will die DDR sicher nicht widerhaben, aber ich will auch einmal die Leistung dieses Landes und seiner Leute anerkannt sehen dürfen.
Übrigens haben sich komischerweise alle Ostleser sämtlicher Altersklassen, welche mir geschrieben haben bzw. mit denen ich reden konnte, gerade im Kapitel zur DDR Betrachtung widergefunden. |
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 | Re: Antworten |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 10:33 |
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| robertmey hat Folgendes geschrieben: | | ... aber ich will auch einmal die Leistung dieses Landes und seiner Leute anerkannt sehen dürfen. |
Das stellt auch niemand in Abrede. Nur - Diskussionen können auch manchmal unangenehm werden, weil andere Leute andere Meinungen und andere Erfahrungen haben. Deshalb sind sie aber nicht schlecht.
Und, sei ehrlich: Wenn Du Dich mit einem Buch an die Öffentlichkeit begibst, muss Du im Vorhinein zumindest geahnt haben, dass ein solches Thema - von einem recht jungen Autor - durchaus zu kontroversen Diskussionen Anlass gibt. Nicht mehr und nicht weniger ist hier passiert.
Und zum Thema "mit dem Finger auf die DDR zeigen": Der "Westen" hatte ein Feindbild (Sozialismus und Kommunismus und seine Methoden, darunter auch die Stasi) - und selbst Du hast heute ein Feindbild. Nur bei Dir heißt es "Nestlé". Wo aber liegt der Unterschied? Und warum darfst Du ein Feindbild haben - aber alle anderen nicht???
Darüber möge man mal bitte reflektieren...
Matthias |
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 | Re: Antworten |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 10:44 |
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| robertmey hat Folgendes geschrieben: | | Übrigens haben sich komischerweise alle Ostleser sämtlicher Altersklassen, welche mir geschrieben haben bzw. mit denen ich reden konnte, gerade im Kapitel zur DDR Betrachtung widergefunden. |
Nur kurz: Wundert es Dich, wenn ich sage, das wundert mich nicht? Wenn ja, würde es mich wundern.....
Matthias |
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 | da gebe ich dir recht |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 10:48 |
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| robertmey |
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| Anmeldedatum | 25.01.2008 | | Beiträge | 30 |
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In dem Punkt mit dem Feindbildern gebe ich dir vollkommen recht.
Auch eine bewusst von mir gewollte Provokation stelle ich außer Frage. (Anders erreicht man nämlich die Massen heute leider nicht mehr.)
Wenn wir dieses Thema DDR diskutieren würde ich mich auch freuen noch andere Aspekte zu beleuchten.(was nicht heißt ich will das Thema Stasi damit abwürgen,denn es war wichtig und bleibt wichtig)
ps: Nein es wundert mich in der Tat nicht  |
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Verfasst am: 07.02.2008, 10:50 |
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Nun gut ... vielleicht besorge ich mir erst mal Dein Buch.....
Matthias |
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 | Re: Antworten |  |
Verfasst am: 07.02.2008, 10:59 |
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| Vera Wolf |
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| Anmeldedatum | 08.01.2008 | | Beiträge | 146 |
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Robert,
ich nehme mal nur einen einzigen Satz exemplarisch aus Deinen "Argumentationen" heraus:
| robertmey hat Folgendes geschrieben: |
Stasi war Mist, aber die BRD darf nicht mit dem Finger auf die DDR zeigen und gleichzeitig Stasimethoden verwenden.
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Wer ist Deine Zielgruppe für solche Aussagen? Offensichtlich diejenigen, die sich haben einreden lassen, dass wir, also die ehemals Westdeutschen, Stasimethoden verwenden.
Wenn Du wirklich weißt, was sich hinter dem Begriff "Stasi" verbirgt und was dieser Verein getan hat, dann ist so ein Satz nichts als glatter Hohn und allenfalls für den Wahlkampf in einer heruntergekommenen Hafenkneipe tauglich.
Leider kommst Du über solche Plattitüden nie hinaus; Du "analysierst" anhand eines zweidimensionalen Weltbildes.
"Gebt uns jährlich 50% mehr Lohn, und es geht allen Menschen besser bei gleichzeitiger Lösung sämtlicher Wirtschaftsprobleme!"
Versuche bitte einmal, einen einzigen Gedanken zuende zu denken und nicht bei der ersten, nahe liegenden Schlussfolgerung aufzuhören. Oder wie erklärst Du dem ab morgen Arbeitslosen (Wähler der Linken), dass sein Arbeitsplatz weggefallen ist, weil Du "mal eben so" die Subvention für seine Industrie gestrichen hast?
(Dies ist kein Plädoyer "pro Subventionen", sondern eins für den verantwortlichen Umgang mit wirtschaftspolitischen Aussagen!)
Vera Wolf |
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