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verstehe ich nicht

BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 13:28
robertmey
 
Anmeldedatum25.01.2008
Beiträge30


Diese Art von Ironie und Anspielung auf einen "DDR-Slogan" musst du mir jetzt bitte erklären.Gibt es den auch jemand anderen der nicht nur sich auf das Thema Stasi beschränken will?

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"Dummer weis(s)er Deutscher"! das Buch von Nachwuchsautor Robert Meyer Jetzt bei allen bekannten Onlinebuchhändlern verfügbar! ISBN:3837011119; 212 Seiten; Paperback; Preis: 14,95€

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 21:16
Adriana
 
Anmeldedatum08.04.2007
Beiträge487
WohnortBrandenburg/Havel


Hallo Maryanne,

Haifischfrau hat Folgendes geschrieben:

Um's kurz zu machen: das politische System der DDR war und ist auch aus heutiger Sicht für mich völlig untragbar. So war Sozialismus nicht gedacht.
DEr Kulturbetrieb war nur interessant für Mitläufer und Mitdenker. Das Aushorchen eine absolute Sauerei und der reale Machismo auch.
Gut fand ich die fundierte Vermittlung von Grundwissen (Lesen, SChreiben, Rechnen) in den Schulen (nicht aber die Diskriminierung von Intellektuellenkindern), die Berufstätigkeit der Frauen (obwohl sie nicht frauenfreundlich geplant war), und auch die breite med. Versorgung (wenn auch unzureichend).


Du bringst genau meine Meinung über die DDR auf den Punkt.
By the way: Bin eine waschechte "Ostpflanze", die weiß, wovon sie redet. Obwohl sie beim Mauerfall gerade zarte 12 1/2 war, sich irre gefreut hat, weil sie in Westberlin endlich einen pinkfarbenen Pullover mit Mickeymouse kaufen konnte und am nächsten Tag aus der Pionierorganisation austreten wollte Razz.

Aber ich denke, das hier ist nicht ganz so einfach:

Haifischfrau hat Folgendes geschrieben:

Die DDR war an ihrem Ende pleite und die Kosten (Renten, Stütze, Alo, med. Versorgung und Aufrechterhaltung bzw. Umbau der Verwaltung) mussten gezahlt werden.


Es stimmt, die Einheit hat den Staat in Schulden gestürzt, an denen wir heute noch zu knabbern haben. Andererseits hat Kohl die Einheit so gewollt (auch in diesem unvernünftig schnellen Tempo!) weil ihm klar war, dass er Wählerstimmenmäßig auf dem absteigenden Ast rumkrebst und wollte noch schnell in die Geschichte eingehen (oder "Den Mantel der Geschichte wehen lassen", wie er selber so hübsch ausgedrückt hat Confused ).
Ich bin wirklich froh, dass die Mauer weg ist (hatte übrigens schon 3 Freunde aus dem Westen Razz) , aber eine langsame Angleichung der Lebensumstände (evtl. über eine Sonderwirtschaftszone) wär auf jeden Fall besser gewesen.
Was viele auch nicht wissen: manche Westfirmen haben DDR-Betriebe (egal, ob marode oder nicht), zum symbolischen Preis von einer DM aufgekauft, um sie schließlich dicht zu machen. Konkurrenz loswerden oder so nennt sich das Crying or Very sad.
Kennt jemand das Buch "Was war die DDR wert?" (Autor fällt mir jetzt leider nicht ein).

Übrigens: Klar war die Stasi scheiße. Aber ich fürchte, sie war trotz allem ein ganz normaler Geheimdienst. Wer weiß, was bei der CIA für Kellerleichen zum Vorschein kommen, wenn mal mal jemand die Archive öffnet. blink

LG, Adriana.

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www.lyriktanz.de.vu

BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 21:41
Vera Wolf
 
Anmeldedatum08.01.2008
Beiträge146


Adriana (Moderator) hat Folgendes geschrieben:

"Was war die DDR wert?" (Autor fällt mir jetzt leider nicht ein).

Siegfried Wenzel

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www.verawolf.liebe-lebenslust.de

Über Eintragungen der geneigten Leser in mein (neues) Gästebuch würde ich mich sehr freuen!

BeitragVerfasst am: 07.02.2008, 22:34
Haifischfrau
 
Anmeldedatum04.02.2008
Beiträge539
WohnortBerlin


Hallo Adriana,

die Stasi setzte jedem einzelnen Bürger aufs Engste zu, wenn von diesem Bürger auch nur scheinbar eine Bedrohung der "Sicherheit des Staates"
auszugehen drohte. Man konnte sich nicht entziehen und es gab keine Rechtsmittel. Von daher wage ich sehr zu bezweifeln, dass die Stasi ein Geheimdienst wie andere auch war. Nichtsdestotrotz halte ich die Aktivitäten zahlreicher Geheimdienste, so sie denn offensichtlich werden, für arg bedenklich.

Gruß
Maryanne

Verfasst am:
 


da ist wohl etwas dran

BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 10:20
robertmey
 
Anmeldedatum25.01.2008
Beiträge30


Der letzte Punkt hat mir jetzt sehr gut gefallen. Sofern es ans Tageslicht kommt was die Geheimdienste so machen. Vieles werden und dürfen wir nicht erfahren. Insofern will ich nicht wissen was der BND und Co. noch so für Leichenim Keller haben.
Bye the way: Ich sagte nie Stasi war toll,sie war zum kotzen und die DDR hat es auch maßlos mit ihrem "Geheimdienst" (eigentlich sollten Geheimdienste ja im verborgenen ermitteln und nicht so offensichtlich)
Ich denke soetwas bedarf immer einer Einzelfallwertung.(Auch wenn ein paar tausend Fälle keine Einzefälle waren,weil System dahinter steckte.) Ich kenne genug Leute welche nie etwas damit zu tun hatten und denen es egal war. Die große graue Masse, wie es sie heute noch gibt, welche Politik nicht interessiert und welche nur für sich leben.

Was ich jetzt nicht kapiere: Wie kann man sich über einen rose Mickey Maus Pullover freuen? Bei vielen setzte aber auch ganz schnell nach der maueröffnung die Ernüchterng ein.

Übrigens war das aufkaufen für 1 DM gängige Praxis der Abwicklung dieses Landes.

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Re: da ist wohl etwas dran

BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 15:59
Adriana
 
Anmeldedatum08.04.2007
Beiträge487
WohnortBrandenburg/Havel


robertmey hat Folgendes geschrieben:

Was ich jetzt nicht kapiere: Wie kann man sich über einen rose Mickey Maus Pullover freuen?


Hey, ich war 12 und ein Mädchen Razz .
Hinzu kam, dass wir in der DDR echt ALLES toll fanden, was aus dem Westen kam. Auch wenn es der größte Kitsch war. Es ging so weit, dass in manchen Restaurants Nescafé-Büchsen als Zuckerdosen auf dem Tisch standen.

Insofern sollte man sich keine Illusionen machen über die DDR-Bürger: Diejenigen, die auf die Straße gegangen sind, weil sie ein anderes politisches System oder einen liberalen Sozialismus wollten, waren leider die Minderheit. Die meisten wollten harte D-Mark, ein schicken Auto, Lila Pause mampfen und in der Welt rumreisen. Viele können heute bestenfalls Lila Pause mampfen, aber nicht mit ihren schicken Autos in der Welt rumreisen, weil sie inzwischen arbeitslos sind und kein Geld haben. Nun verklären sie den Staat, den sie 1989 lieber heute als morgen in die Tonne getreten hätten.
Soll jetzt nicht schadenfroh klingen, ich kann's durchaus verstehen - aber Schwarz-Weiße-DDR-Bilder gibt es nicht nur auf der West-Seite.

Der Freund meiner Mutter hatte etwas Westgeld geerbt und uns jedes Wochenende was aus dem Intershop mitgebracht: So billiges Zeug wie Duplo oder Hanuta. Confused Aber wenn man's in der Schule verteilt hat, konnte man sich damit echt beliebt machen cool.

Wir mussten halt erst im Kapitalismus ankommen um zu kapieren, dass nicht alles Gold ist, was glänzt.
Heute würde ich jedenfalls nix pinkfarbenes mit Mickeymäusen mehr anziehen, wenn es dich beruhigt. dozey

@Haifischfrau:
Stimmt, nicht alle Geheimdienste haben es mit der Bespitzelung so übertrieben wie die Stasi. Aber Moralapostel sind sie alle nicht, behaupte ich mal.

By the Way: Wollen wir die Diskussion nicht in den Meinungspool verlagern? Erst ging's um die Stasi und nun um Mickeymouspullover cheezy grin.
Mit dem Buch hat das jedenfalls nix mehr zu tun.

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prima

BeitragVerfasst am: 08.02.2008, 16:31
robertmey
 
Anmeldedatum25.01.2008
Beiträge30


Ich denke wir sollten die Diskussion hier dennoch belassen da mein Kapitel ja Schwarz-Weißes DDR Denken hieß und eben nicht nur Stasi.

Nicht umsonst sagen 2/3 der ostdeutschen der Sozialismus ist gut,wurde in der DDR nur schlecht ausgeführt.

PS: deine Texte zur politik auf deiner Website gefallen mir sehr gut.Ich glaube unsere meinungen überschneiden sich zu 99,95%!

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neuer text

BeitragVerfasst am: 13.02.2008, 12:12
robertmey
 
Anmeldedatum25.01.2008
Beiträge30


Vielleicht stößt fieser text auf mehr Gegenliebe


Neulich im Supermarkt

128 Euro, mehr stehen einem Hartz-IV Bezieher monatlich für Nahrungsmittel laut Amt nicht zu. Berlins Finanzsenator Sarrazin (SPD) behauptet: „Das Geld reiche vollkommen aus.“ Hier eine kleine Geschichte zum Thema:

"Von 347 Euro muss ich jetzt also leben“, stöhnte Thilo S. nachdem er seinen langjährigen Job in der Verwaltung losgeworden war. Das ständige Akten schleppen hatte seinen Rücken langsam aber stätig unbelastbar gemacht. Dann kam das Aus. Thilo S. rutschte die Karriereleiter bis ganz nach unten. Jetzt bekommt er Hartz IV, eben besagte 347 Euro Regelsatz. Eine weitere Arbeit ist für ihn im Alter von 54 Jahren nicht in Sicht. Hinzukommt der Bandscheibenvorfall letzten Sommer. Also muss Thilo die Jahre bis zur Rente so überstehen. „Kommende Woche muss ich die Nebenkostenabrechnung bezahlen“, stöhnt er. Von Amtswegen braucht er sich keine große Hilfe erhoffen. Man bezahlt ihm zwar die Miete und die Heizkosten in „angemessner Höhe“, doch was das genau bedeutet, darüber lässt sich grandios streiten. Strom, Gas und Wasser dürfen im Monat nur Kosten in Höhe von 26,87 Euro verursachen. Allein die Preiserhöhungen im Jahr 2007 dürften diese Pauschale bereits aufgefressen haben. Die meisten Versicherungen hat sich Thilo S. bereits von Hals geschafft. Allein die Haftpflicht für 15 Euro verschlingt bereits den Großteil der 21,69 Euro für sonstige Leistungen zu welchen eben auch besagte Versicherung zählt. Wovon er dann seinen nächsten Haarschnitt bezahlen soll? Vielleicht von den 13,21 Euro für Gesundheitspflege. Nein, die braucht Thilo schon für seine Medikamente und die Arztbesuche. Sein Rücken quält ihn trotz Operation immer noch. Die 10 Euro Praxisgebühr schmerzen damit umso mehr. Er überlegt sich schon seit längerer Zeit ob er sein Telefon ganz abbestellt. 20,38 Euro gibt’s monatlich für Kommunikation vom Amt. Allein die 14,95 Euro Grundgebühr für den aufgezwungen Telekom-Anschluss fressen weit über die Hälfte seines Guthabens auf. Ein Wechsel zu einem anderen Anbieter geht in seiner Gegend nicht. „Danke Glasfaserkabel!“ Internet nutzt Thilo S. nicht. Würde nämlich seinen Finanzrahmen sprengen.

Da der Mensch bekanntermaßen leider nicht nur von Luft und Liebe leben kann, bekommt man 132,71 Euro für Lebensmittel. Macht also 4,42 Euro pro Tag. Ein Hummeressen ist damit definitiv nicht drin. Will Thilo S. auch gar nicht, denn ihm mundet viel lieber die gute alte Hausmannskost. Nun schlägt ihm sein zufälliger Namensvetter Thilo Sarrazin von der SPD vor in einen Discounter zu gehen. Thilo S. lebt jedoch abseits sämtlicher Versorgungszweige. Da er kein Auto hat und dieses nur noch mehr Kosten verursachen würde, ist er auf den Bus angewiesen. Dank besagtem Bandscheibenvorfall ist er auch nicht mehr in der Lage lange Strecken zu Fuß zurückzulegen. Eine Monatskarte in den Nachbarort, welcher sich glücklicher Besitzer eines Aldis nennen kann, kostet 32 Euro. Blöd nur, dass dieser Leute vom Amt ihn nur 19,20 Euro pro Monat zur Nutzung des ÖPNV zugestehen wollen. Eine Monatskarte gibt’s also nicht für ihn. Thilo hat also 0,64 Euro pro Tag um den Bus zu nutzen. Prima! Jeder Busfahrer dieser Welt wird den Mann sicher gleich mitnehmen! Eine Tarifzone kostet übrigens 1,80 Euro. Und da wir ja wissen, dass der arme Thilo schlecht zu Fuß ist und überdies ja auch aus dem Nachbarort wieder heimkommen möchte, bezahlt er also schon einmal mindestens 3,60 Euro für Hin- und Rückfahrt. Ganze fünf Mal darf er sich also im Monat aus dem Haus begeben und mit dem Bus fahren. Bleibt nur zu hoffen, dass Thilo niemals auf die Idee kommt mal mehr als eine Tarifzone zu fahren bzw. vielleicht in Eile sogar etwas im Aldi vergisst, weil sein letzter Bus bereits um 17.30Uhr nach Hause fährt! Doch zurück zu oben genannten 4,42 Euro für Lebensmittel. Thilo S. lebt allein. Sein zufälliger Namensvetter Thilo Sarrazin behauptet das Geld würde locker ausreichen. Wie er allerdings Kaffee für 0,05 Euro je Tasse kochen soll, verrät ihm auch nicht einmal die nette Dame an der Kasse. Laut seinem zufälligen Namensvetter aus Berlin reichen Thilo S. zu jeden Abendessen natürlich zwei Scheiben Brot, abgepacktes aus dem Regal versteht sich. Ein Bierchen zur Entspannung leistet sich Thilo schon längst nicht mehr so oft wie früher. Die veranschlagten 0,40 Euro pro Flasche sieht nämlich Herr Thilo Sarrazin von der SPD aus Berlin nicht vor. Viel mehr solle man sich auf ganz viel Tee und Wasser aus der Leitung beschränken. Kaffee für 0,05 Euro je Tasse gibt’s bei Thilo nicht. „Erstens bekommt man nirgends Kaffee für diesen Preis und zweitens würde es ihn geben schmeckt der mit Sicherheit zum Kotzen“, erklärt er. Etwas Luxus muss für ihn drin sein. Also kauft er sich die „teure“ Packung für 3,50 Euro. Obst und Gemüse kauft sich Thilo nur wenn er mal richtig Lust darauf hat. Leider schwanken die Preise für frisches Grün sehr. Im Winter beschränkt sich Thilo deshalb auf das Nötigste. Das nächste Problem eröffnet sich ihm aufgrund seines Single-Haushaltes. Viele Frischwaren gibt es nur in Größen, welcher er allein nicht verbrauchen kann. 100g Hackfleisch, wie es ihm sein zufälliger Namensvetter Thilo Sarrazin aus Berlin empfiehlt, gibt es bei Aldi nicht. Und einen Gang zum Metzger seines Vertrauens würde Thilos Budget sofort sprengen. Kein Bier, kein Hackfleisch, kaum Obst und Gemüse aber dafür leckeres und mit Stoffen, welche er nicht einmal aussprechen kann, vollgepumptes abgepacktes Brot. Sichtlich schockiert geht Thilo zur Kasse. „Nein, dieser Einkauf war mit Sicherheit nicht im Sinne von Ernährungsexperten“, resümiert der frustrierte Thilo. Kaum daheim die nächste Hiobsbotschaft. Sein 10 Jahre alter Kühlschrank hat den Geist aufgegeben. Vom Amt bekommt er 27,77 Euro pro Monat für Einrichtungsgegenstände und Möbel. Wenn Thilo ganz viel Glück hat kann er mit Ratenzahlungen innerhalb von 12 Monaten einen neuen bekommen. Vorausgesetzt er braucht bis dahin weder neue Möbel noch eine neue Waschmaschine. Sein Alte hat schon 15 Jahre auf dem Buckel. Für Kunst, Kultur, Freizeit und alles was irgendwie mit gesellschaftlichen Leben zu tun hat bekommt er vom Amt 1,29 am Tag. Thilo, welcher wie schon erwähnt nicht einmal Internet hat, möchte wenigstens eine Tageszeitung lesen. Die Blöd-Zeitung kommt für ihn nicht in Frage. „Etwas Bildung darf doch wohl auch für einen Hartz IV Empfänger drin sein!“, sagt Thilo. Das Angebot an lokalen Zeitungen tendiert jedoch gegen null. Die einzige Zeitung vor Ort kostet dann denn üblichen Euro pro Ausgabe. Macht demnach 30 Euro im Monat, welche Thilo aber für seine Bildung und sein Recht auf informationelle Selbstbestimmung gerne in kauf nimmt. Damit bleibt ihm aber fast kein Geld für andere Kulturgüter. Für supertolle 10,33 Euro dürfte Thilo laut Amt im Monat sogar Essen gehen! Leider ging das Geld aber schon Anfang des Monats für ein kleines aber angebrachtes Geschenk für seine liebe Mutter drauf. Thilo hat einen Wunsch. Gerne würde er wenigstens für eine Woche ans Meer fahren und seine Sorgen vergessen. Beim Gedanken an die nahende Nebenkostenabrechnung verwirft er seinen Traum jedoch ohne Emotionen zu zeigen. Dies würde ihm schließlich nur wieder Geld kosten…

Sehr geehrter Herr Sarrazin, wir haben da mal eine Frage: Nennen sie das ernsthaft Leben?

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"Dummer weis(s)er Deutscher"! das Buch von Nachwuchsautor Robert Meyer Jetzt bei allen bekannten Onlinebuchhändlern verfügbar! ISBN:3837011119; 212 Seiten; Paperback; Preis: 14,95€

BeitragVerfasst am: 16.02.2008, 13:20
frangsen
 
Anmeldedatum15.12.2007
Beiträge231
WohnortKiel


"Nicht umsonst sagen 2/3 der ostdeutschen der Sozialismus ist gut,wurde in der DDR nur schlecht ausgeführt."

Lieber Robert,
die Aussage ist viel zu undifferenziert und ein Stück weit gefährlich. Sie impliziert, dass Sozialismus von Demokratie unabhängig sein könnte, zumindest, dass Sozialismus wichtiger als Demokratie sei - nach dem Motto: Hauptsache Sozialismus!
Unter "Sozialismus" lassen sich außerdem alle möglichen Ansichten fassen - selbst die Nazis berufen sich auf ihn, wie ihr Name schon sagt.
Selbst wenn also Deine These statistisch sich belegen lassen würde, wäre sie als solche weitgehend inhaltsleer; Hans hat eine andere Definition von Sozialismus als Franz.
VGe Frank
Dummer weis(s)er Deutscher
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