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| Anmeldedatum | 06.06.2008 | | Beiträge | 28 | | Wohnort | Hamburg |
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Titel: Ein Hoffnungsweg - eine Meditation zur Kraft des Lebens...
Autor: Steffi Mayer-Teegen
Verlag: BoD
ISBN: 9-783837-058215
Seiten: 50
Preis: 7,50
Der Autor über das Buch:
das Buch entstand als Begleitbüchlein zu einer realen Ausstellung, die auf zwölf Tafeln den Kreislauf des Sterbens, Keimens, Wachsens und Fruchttragens eines Samenkornes darstellt - begleitet von 12 Versen, die von der Verlusttrauer hin zur Hoffnung leiten
Klappentext:
schaue nach innen und horche
so will der Hoffnungsweg betrachtet werden
Inhalt:
Einleitung:
Da drückt das Schwere und Dunkle die Seele nieder – da beherrscht der Tod die Szene.
Doch zweitausend Jahre nach Jesu wissen wir, dass das nicht das Ende der Geschichte war und ist.
Jesus starb – aber nach drei Tagen ist er auferstanden. Und wir bedenken den Karfreitag heute im Hinblick auf die Auferstehung.
Die Auferstehung ist das eigentliche Osterwunder, das worauf alles hinauslief – das ganze Leben und Wirken Jesu.
Viele Jesusworte werden erst im Angesicht der Auferstehung überhaupt verständlich.
Sein Tod wird durch die Auferstehung zum Beweis des ewigen Lebens – das Leben trägt letztlich den Sieg davon.
Jedoch nicht in dem Sinne, wie wir Menschen es gerne hätten. Es gibt kein Leben ohne den Tod.
Wir alle müssen sterben und niemand kann dem entgehen.
Überall in der Natur ist es jedoch so, dass der Tod zur Keimzelle für neues Leben wird. Ein Samenkorn, das sich weigert in die Erde versenkt zu werden und sich selbst hinzugeben um tausendfach neues Leben zu gebären erscheint uns töricht.
Was unser eigenes irdisches Leben anbelangt, so denken wir es jedoch allzu gerne als unbegrenzt und ewig. Verjüngungsmittelchen und Lebensverlängerungs-Elexiere sind seit jeher ein Verkaufsschlager gewesen.
Da wir Teil der Natur sind, unterliegen aber auch wir den unbeugsamen Gesetzen derselben und sollten den Tod nicht aus dem Leben heraus denken.
Was wir jedoch tun können und auch sollten – ist über den Tod hinaus zu denken. Jegliches Leben, das vergeht hinterlässt in gewisser Weise einen Samen – die Essenz des gelebten Lebens, die erst im Nachhinein aufgehen kann. Im einfachsten Sinne in Form der Nachfahren - aber auch im geistigen Sinne, indem Gedankengut und Lebensvorbild eines Verstorbenen post humum weiterleben und als Saat aufgehen.
In diesem Sinne möchte ich mit meinem „Auferstehungsweg“ den Blick über den Tod hinaus lenken, auf das was bleibt – auf das, was wahrhaftig unsterblich ist.
I. Leere
Tot ist ER
ER – Idol, Vorbild, Guru
Tot ist ER
ER – Gott sein Vater
Tot ist ER
ER – der den Weg kannte
Leere bleibt zurück
Leere – Stille und Trauer
Leere – ein Grabhügel
Leere – tiefer Schmerz
Leere – Verlust und Tränen
II. Tränen
Groß ist die Trauer
Trauer – Dunkelheit
Groß ist die Trauer
Trauer – Seelenverzehrend
Groß ist die Trauer
Trauer – Tränenblind
Tränen fließen noch
Tränen – vor dem Erwachenden
Tränen – vor dem was bleibt
Tränen – wie Nebel vorm Licht
Tränen – überall dazwischen
III. Neues keimt
Doch Tränen versickern
Tränen – benetzen das Grab
Doch Tränen versickern
Tränen – befeuchten die Erde
Doch Tränen versickern
Tränen – nähren das Keimende
Neues keimt auf
Neues – unerwartet und fremd
Neues – noch unerkannt
Neues – verwirrend anders
Neues – wo das Alte fiel
...(hier fehlen Vers 4-10)
XI. Loslassen
Das Alte Bild gehen lassen
Gehen lassen – den Tod
Das Alte Bild gehen lassen
Gehen lassen – das Gestorbene
Das Alte Bild gehen lassen
Gehen lassen – was gehen muß
Gott nimmt es auf
Nimmt auf – was gefallen war
Nimmt auf – was zu ihm strebt
Nimmt auf – was heimkehrt
Nimmt auf – was leben will in IHM
XII. Empfangen
ER schickt Trost
Trost – den Gebliebenen
ER schickt Trost
Trost – den wunden Seelen
ER schickt Trost
Trost – denen die Glauben
ER ist HIER
Hier – auch ungesehen
Hier – immer und überall
Hier – in mir
Hier - in DIR |
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