Verfasst am: 13.03.2008, 23:55 |
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| frangsen |
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| Anmeldedatum | 15.12.2007 | | Beiträge | 104 | | Wohnort | Kiel |
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@ Chris
Ja, das ist richtig - wobei ich dennoch meine, jedenfalls im Ergebnis, dass die Antwort auf die Frage eher passt als dass sie nicht passen würde (auch wenn der Romanstil dabei auf der Strecke bleibt).
VGe
Frank |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 14.03.2008, 00:37 |
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| Andalucia |
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| Anmeldedatum | 03.03.2008 | | Beiträge | 38 | | Wohnort | Hamburg/Malaga |
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| Birgit Fabich hat Folgendes geschrieben: | weasel,
eine Idee, die mir beim Lesen gerade kam,
war, dass man ein Buch versuchsweise wie ein Selbstlerngang aufbaut, in 2-3 Teilen jede Seite und dann, nach dem Muster,
wenn Du das denkst, geht es weiter auf Seite 7,
willst Du darüber mehr wissen, geht es weiter auf Seite 15,...
wobei ich denke, ganz ohne Beschreibungen, die meine Phantasie anregen, auch wenn ich mir etwas ganz anderes vorstelle, als sich der Autor gedacht hat, finde ich merkwürdig, ein wenig so, als ob sich der Autor gar keine Mühe gegeben hat, ich ihm nicht mal ein wenig Input wert bin.
Gerade das Zusammenspiel von Beschreibung, Handlungen, Personen, meinen Vorstellungen, Spannung und Auflösung macht ein lesenswertes Buch aus. Lese ich ein Buch aus Südamerika brauche ich die blumigeren, ausführlicheren Beschreibungen, die dann schon fast den langsamen Rhythmus des Tanzens und Gehens symbolisieren.
Lese ich eine Geschichte aus der Arktis, soll es so kalt sein, dass ich die Geschichte nur in einer heißen Badewanne lesen kann.
Nicht nur der Inhalt ist wichtig, für mich muß die Einheit stimmig sein, darum lese ich gern die Bücher im original, laß mich auf den entsprechenden Sprachductus und Rhythmus ein und kann dann wirklich abtauchen ins Geschehen, baue mit an der Kathedrale, schwitze in Südamerika und sehe die Frau im Baum...
Ist aber nur meine Meinung
Gruß Birgit |
das erinnert mich an so kinderkrimis die es früher in spanien mal gab
wenn du den und den weg wählst lese auf seite 120 weiter und sonstt auf der nächsten seite oder so... wurde sozusagen aufgespalten bis es sich dann später wieder trifft...
und hierzu:
| Zitat: | | GLaubt ihr, dass es möglich ist, einen Roman gänzlich ohne Beschreibungen von Personen, Orten etc zu schreiben. Wie wäre die Wirkung? |
ich weiss ehrlichgesagt nicht wie ich mir das vorstellen soll ich mein du musst doch die thematik deines romans irgendwo stattfinden lassen du musst doch notgezwungen irgendwie schreiben in der stadt oder dort oder im zimmer oder keine ahnung wo du musst irgendwie die umgebung beschreiben oder zumindest so das sich ein charakterisches bild der "darsteller" wiedergibt, ohne das kann doch gar kein richtiger roman entstehen, das versteh ich net so ganz.. |
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_________________ There is no genious without Passion. |
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Verfasst am: 14.03.2008, 01:16 |
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| Versailles |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 650 | | Wohnort | Hagen |
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Hallo zusammen,
ich liebe persönlich die epische Breite und die detaillierte Beschreibung von Stimmungen, Orten, Personen etc.
Ja, Carsten, Frauen reden mitunter viel, aber sie können auch handeln LOL und leben mit den Konsequenzen oft recht gut, weil eben vorher alle Eventualitäten bequatscht (also, in Frauensprache: "durchdacht") wurden.
Daher stelle es mir geradezu als Herausforderung vor, einen Roman ohne diese Zutaten zu schreiben. Ich denke, er reduziert sich auf Dialoge, die wiederum so grandios sein müssen, dass sich das "Drumherum" (allenfalls die handelnden Personen, auf Ort und zeit könnte ich eventuell verzichten) aus den Gesprächen ergibt.
Die Handlung darf dann nicht plätschern. Bin gespannt, Weasel, wie du diese Aufgabe lösen möchtest
Liebe Grüße
Amalia |
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Verfasst am: 14.03.2008, 08:21 |
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| CeKaDo |
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"plätschern" ist der richtige Ausdruck.
Denn einfach zu oft sind die Dialoge so langatmig und unwesentlich, daß sie meiner Meinung nach auf die Hälfte bis ein Drittel zusammengestrichen werden könnten. Es würde nichts fehlen.
Da ist mir eine beschriebene Handlung, die wie ein Rausch vorüberprescht, einfach viel lieber. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 14.03.2008, 09:02 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 2585 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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| Nur so eine Überlegung: Und was ist mit jenen Romanen, die nicht selten zu Hörspielen oder Theaterstücken umgewandelt werden? |
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Verfasst am: 14.03.2008, 12:18 |
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| Fabula |
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Hallo Weasel!
Im Jahre 1996 erschien das Buch "Letzte Instanz" von William Gaddis. Es wurde als besonderes Buch - wegen der Tatsache, dass es nur in Dilogen geschrieben ist- sehr hervorgehoben. Fritz Raddatz in der "Zeit" schrieb:
"William Gaddis erweist sich neben Thomas Pynochon als einer der ganz Großen der amerikanischen Gegenwartsliteratur."
Ich habe mich wiederholt bemüht, dieses Werk zu lesen, das 719 Seiten umfasst.
Ich habe keinen Zugang zu dem Inhalt gefunden.
Es geht da um Gerchtigkeit, eigenltlich ein Thema, das mich sehr interessiert, aber ich konnte nichts damit anfangen.
Möglicherweise liegt es ja an mir.
Seitdem habe ich eine Aversion gegen Bücher, die nur in Dialogen geschrieben sind.
LG
Fabula |
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_________________ Von allen Geistern die verneinen,
ist mir der Schalk am wenigsten zur Last
(Goethe, Faust I)
www.leichte-feder.de |
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Verfasst am: 15.03.2008, 20:24 |
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| Weasel |
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Hey, Andalucia,
also mit "keine Beschreibungen" meine ich, dass einfach nur nichts näher beschrieben wird. Man kann aber trotzdem sagen: Es spielt in Spanien...oder er sitzt in der Küche. Es wird halt nur nichts näher beschrieben....
@ Versailles
Ich weiß noch nicht, ob ich mich dieser Herausforderung überhaupt stellen werde... |
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_________________ Hör auf das, was über diesem Strich hier steht. Es sind weise Worte. |
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Verfasst am: 07.04.2008, 18:06 |
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| BERGER |
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| ein weiteres buch ohne beschreibungen ist philip roths "täuschung"; nur dialoge. sehr interessant und zudem nicht so teuer, da in der sz-bibliothek erschienen ... das kann ich sehr empfehlen (wie eigentlich alles vom herrn roth). |
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Verfasst am: 12.04.2008, 09:59 |
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| Weasel |
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| Anmeldedatum | 09.02.2008 | | Beiträge | 525 | | Wohnort | Tönisvorst |
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Danke für den Tipp  |
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