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Verfasst am: 30.01.2008, 11:51 |
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| Gerhard |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 415 |
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Hakket, ich stimme dir zu. Eine Qualiätskontrolle einzuführen ist mit mehreren Schwierigkeiten verbunden. Eine davon wird sein zu definieren, was denn Qualität ist. Wenn ein Buch ohne Rechtschreibfehler ein Qualiätsstandard wäre ... dann gäbe es Bücher wie "Zettels Traum" von Arno Schmidt nicht. Und wenn wir einen solchen Standard auch auf Zeitungen anwenden würden, dann gäbe es einige Zeitungen nicht und wir wären vielleicht heute nicht Papst.
Das einzige Problem, das ich sehe, ich die Eigenart von uns Menschen alles zu globalisieren. Wenn ein Türke nach Knoblauch riecht, stinken alle, wenn sich ein Ausländer daneben benimmt, sind es die Ausländer, die sich daneben benehmen .... wenn ein BoD Autor Mist abliefert, sind es alle BoD Autoren, die Mist abliefern. Ich finde, hier sollten wir versuchen etwas zu ändern ... vielleicht auch in unseren eigenen Köpfen.
Liebe Grüße
Gerhard |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 30.01.2008, 13:44 |
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| Hakket (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 14.09.2007 | | Beiträge | 748 | | Wohnort | Bremervörde |
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Moin Gerhard,
hinzu kommt ja noch, dass man sich gerade im Bereich Kunst - was Literatur ja auch ist - ein Menge Freiheiten erlauben darf und auch soll. Man könnte ja sogar absichtlich falsch geschriebene Texte als Satire sehen. (Was du aber - glaube ich - auch meinst.)
Ein (schönes?) Beispiel sind die neuen Zigarettenautomaten, die mit Karte funktionieren. Auf denen steht breit: "Mit Karte - Ohne Kompliziert!"
Nun ... ähm ... wen soll diese Art von Geschreibsel ansprechen? Soll das lustig sein? Oder soll das der Tribut an die so schlechten Pisa-Ergebnisse darstellen? Wenn ja, spricht es dann aber nicht eher die Jugend an - gerade die, die eigentlich lieber nicht zur Kippe greifen sollte?
Verrück!
Ja, das mit dem Globalisieren ist ein Problem. Wir machen es uns in vielen Dingen einfach. Pauschalisieren ist nun mal der Weg des geringsten Widerstandes. Uns allen ist zwar klar, dass es immer und grundsätzlich Ausnahmen gibt, aber das würde die Sache ja verkomplizieren und wir müssten uns eingestehen, dass unsere vorgefertigte Meinung eben nicht der grundsätzlichen Wahrheit entspricht. Wenn wir mal ganz ehrlich sind, macht es ja auch mehr Spaß, den Finger in eine Wunde zu legen, statt liebevoll zu pusten (?)
Allerdings ist es gerade im Beriech der Literatur schwierig. Inzwischen kann ja jeder veröffentlichen und auch wenn wir uns (denke ich) größenteils von Neid freisprechen können, ist es einfach zu sagen: Alle, die für ihre Veröffentlichung zahlen, sind talentfrei - warum sonst bezahlen sie dafür?
Wir wissen, dass es anders ist. Aber die breite Masse macht es sich lieber einfach. Sie lebt in ihrer eigenen Welt und wehe dem, wenn jemand versucht, diese Welt einzureißen.
Ändern werden wir das nicht können. Selbst wenn 1000 BOD Bücher spitze sind, reicht ein einziges, um den ganzen Ruf zu zerstören. Ulkiger Weise wird der einzelne Leser mit Sicherheit Einsicht zeigen - die Masse aber nicht, selbst wenn die Masse aus lauter Einzelnen besteht.
Wir sind halt Affen ...
Gruß
Hakket |
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_________________ In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord.de |
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Verfasst am: 30.01.2008, 15:36 |
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| Gerhard |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 415 |
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| Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | Wir sind halt Affen ... |
Als Affe würde ich dir da jetzt aber sehr widersprechen und sagen, dass das ein gemeiner Vergleich ist Affen sind da in vielen Dingen menschlicher, als wir Menschen.
Aber ich weiß natürlich was du meinst und gebe dir völlig recht.
Liebe Grüße
Gerhard |
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Verfasst am: 31.01.2008, 19:37 |
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| Claire |
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Hakket schreibt:
Wir sind halt Affen ...
Affen ist nicht richtig. Lemminge trifft es wohl eher. Alle rennen hinterher, auch wenn es direkt in den Abgrund geht.
LG Claudia |
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_________________ LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren. |
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Verfasst am: 13.02.2008, 00:36 |
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| Phoenix-Nubigena |
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*lach*
Die armen Lemminge...  |
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Verfasst am: 13.02.2008, 12:40 |
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| Hakket (Moderator) |
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Mit den Lemmingen muss ich das berichtigen. Der ersten Lemminge, die sahen, dass sie an eine Klippe ankamen, wollten durchaus nicht hinunterspringen. Das Problem war nur, dass die Masse von hinten geschoben hat ...  |
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Verfasst am: 13.02.2008, 13:53 |
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| Birgit Fabich |
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Hallo Hakket,
da kann man mal sehen, manchmal ist es besser nicht in der ersten Reihe zu stehen
Gruß Birgit |
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Verfasst am: 13.02.2008, 14:14 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Ja, wenn man dann die Flucht ergreifen will hat man gelitten.
LG, Rita |
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_________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann
www.ritahajak.de Wieder mal neu |
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Verfasst am: 13.02.2008, 23:27 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 322 |
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Qualitätskontrolle ist das eine (ob sie bei Bod sein muss, ist eine andere Sache) - ich frage mich nur, welcher Art das Selbstbewusstsein von Orthographiekreativlingen sein muss, um bar jeglicher Peinlichkeitsgefühle derart legasthenische Elaborate zu veröffentlichen!
Kurz nach Erhalt meines Referenzexemplars fragte mich ein befreundeter Autor "und: wieviele Orthographie-Fehler hast du gefunden". Meine Antwort war: "keinen, ich habs nicht wieder gelesen". Damit möchte ich ausdrücken, dass wohl niemand völlige Fehlerfreiheit garantieren kann. Allerdings gehören nach meiner Auffassung Schreiben und Rechtschreiben zusammen.
Vielleicht ist es einfach auch nur eine besondere Art von Mut, sich trotz unzureichender Rechtschreibung an ein Buch zu wagen und dieses dann auch zu veröffentlichen.
Ich denke, das ist unschön, aber zu verkraften!
maryanne |
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Verfasst am: 14.02.2008, 07:03 |
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| SandraR |
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Maryanne, ich vermute die meisten Leute lesen ihre eigenen Buecher nie wieder . Natuerlich muss und soll man korrekturlesen lassen ev. muss auch ein Lektorat gemacht werden (bei Neulingen). Ein Buch ohne Fehler gibt es allerdings trotz Redakteuren und/oder Lektoren nicht. Ob allerdings 4 Fehler oder 40 Fehler ist ein Unterschied. Man kann selber unmoeglich alle Fehler selber finden, einfach weil man seinen eigenen Text auswendig kennt.
Dazu kommt die neue Rechtsschreibung die auch noch zusaetzlich fuer Verwirrung sorgt .
Sandra |
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_________________ russland-buecher.ru |
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Verfasst am: 14.02.2008, 07:10 |
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| julia07 |
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Fehler gehören (leider) zum Geschäft und sie werden, trotz diverser eigebauter Kontrollschritte, immer wieder passieren.
Peinlich, um nicht zu sagen ärgerlich, wird es für mich aber, wenn Autoren die Summe ihrer Rechtschreib-, Grammatik- und Stilfehler zur Kunst erklären.
Das hat nichts mit Mut zu tun, denn es ist Ignoranz und Dummheit.
LG,
Julia |
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Verfasst am: 14.02.2008, 10:21 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Moin,
also mein Buch ging zweimal in den Druck, weil ich Fehler entdeckte, die
allerdings von BoD entstanden und auch korrigiert wurden.
Später habe in im Buch weitere Fehler entdeckt und die sind geblieben.
LG, Rita |
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_________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
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