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BeitragVerfasst am: 11.09.2008, 07:04
PvO
 
Anmeldedatum21.10.2007
Beiträge693
WohnortOstseebad Prerow


Man muss halt Präoritäten setzen. Wenn ich für irgendwas zahlen soll, rechne ich immer gleich um und frage, wie viel Bücher muss ich dafür verkaufen? Oftmals ist das dann ein Missverhältnis und ich lasse es.

_________________
Ab November 07 erschien eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt .

www.peters-buchladen.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 09:33
Birgit Fabich
 
Anmeldedatum23.10.2007
Beiträge1248
WohnortFüchtorf


Hallo PvO,
ich weiß nicht, ob das die richtige Rechenweise ist.
Jeder muß das ja selbst mit sich abmachen, aber unbekannte Autoren müssen zunächst einmal investieren, um bekannt zu werden. Das ist nicht immer in pekuniärer Hinsicht gemeint, Klinkenputzen, Pressearbeit, Werbung und Netzwerken gehören ebenfalls dazu.
Wenn das bei Dir alles schon erledigt ist und Du eine ausreichend große Kaufgemeinde hast, kann ich Dir nur gratulieren. thumb up
Wenn man jedoch klein anfängt und sich das Imperium erst noch aufbauen muß, sieht es anders aus.
Natürlich sind Kosten und Nutzen abzuwägen, aber wenn man bestimmte Dinge nicht ausprobiert, kann man auch nicht erkennen, was in meinem Falle effektiv ist und was nicht. - Erfahrungen anderer können eine Hilfe sein, müssen aber auf den individuellen Fall abgestimmt werden.
Selbst größere Betriebe rechnen nicht Werbung gegen Einnahmen. Präsenz und nachhaltige Wirkung sind die Bereiche, auf die langfristige Werbemaßnahmen 'treffen'.
In meinem Fall würde ich vielleicht nicht wieder die City Card Aktion machen, weil sich keine messbar erhöhten Käufe gezeigt haben. Aber da die Karten verteilt und mitgenommen wurden, - und im Universum nichts verschwindet -, kann ich davon ausgehen, dass beim 2.,3.,4., Buch ein gewisser Aha- oder ach die schon wieder-Effekt auftritt. Zumal der Werbespot in einigen Wochen wieder laufen wird.
Jeder muß seine individuellen Schritte machen.
Vor allem brauchen wir Geduld, wenn wir an unsere eigene Trägheit denken, wenn wir selbst 'Opfer' gewisser Werbemaßnahmen sind.
Ich wünsche uns allen einen erfolgreichen September.
Gruß Birgit

_________________
www.birgitfabich.de
www.blix-derneueselbstverlag.de
www.geschichtenfuer.blogspot.com

BeitragVerfasst am: 12.09.2008, 10:06
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2695
WohnortBerlin


Hallo Birgit,

Birgit Fabich hat Folgendes geschrieben:
Natürlich sind Kosten und Nutzen abzuwägen, aber wenn man bestimmte Dinge nicht ausprobiert, kann man auch nicht erkennen, was in meinem Falle effektiv ist und was nicht.


Bestimmte Dinge kann man schon vorher abschätzen. Auf allen größeren Messen findet z.B. eine gigantische Materialschlacht statt. Die großen Aussteller lassen sich die Teilnahme in der Regel hohe fünfstellige Beträge kosten, um wirklich nicht übersehen zu werden.

Zitat:
Selbst größere Betriebe rechnen nicht Werbung gegen Einnahmen. Präsenz und nachhaltige Wirkung sind die Bereiche, auf die langfristige Werbemaßnahmen 'treffen'.


Natürlich rechnen sie Werbeausgaben gegen Einnahmen auf, allerdings nicht unbedingt immer auf eine konkrete Maßnahme reduziert. Wiedererkennung spielt für die Branchengrößen eine wichtige Rolle.

Aber auch wenn ich die nächsten Jahre wieder auf der Internationalen Tourismusbörse in Berlin Werbung für meine Reiseführer mache - auf eine Wiedererkennung bei den Besuchern setze ich nicht. Zwischen den unzähligen Hochglanzbroschüren geht mein letztlich sehr bescheidener Flyer unter und erreicht nur Besucher, die sich gerade für "meine" Länder interessieren.

Beste Grüße,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 13.09.2008, 12:48
Birgit Fabich
 
Anmeldedatum23.10.2007
Beiträge1248
WohnortFüchtorf


Hallo hawepe,
mit den Hochglanzbroschüren und Flyer hast Du sicherlich Recht.
Ich selbst bin auch ein wenig angenervt, wenn ich auf eine Messe gehe, mit Papier zugemüllt werde, wobei wir gestern auf einer Feier uns unterhalten haben, als wir ein bestimmtes Wasser trinken mussten, das eine absolut hochwertige Flasche, viel Werbung und auch viele Gaststätten unter Vertrag hat und trotzdem schmeckt es uns nicht, mir bekommt es noch nicht einmal gut wegen des Salzgehaltes und ich sehe am nächsten Tag wie ein leicht aufgeblasenes Wesen aus, da fiel uns so auf, das 'schlechtere' Produkte durch ein Mehr an Werbung in aller Munde sind, aber wenn es einem persönlich auf Qualität ankommt, läßt man die Lippen davon...
Wenn wir das jetzt im übertragenen Falle für Deine Reiseführer sehen, benötigst Du keine aufgeblasene Werbung, denn Menschen mit Qualitätssinn werden Deine Kunden werden.
Präsenz ist aber natürlich wichtig.
PN
Gruß Birgit

_________________
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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 13.09.2008, 14:32
Klärus
 
Anmeldedatum18.07.2008
Beiträge22
Wohnort74747 Ravenstein


Im Frühjahr habe ich euphorisch ein Messepaket meines Verlages gekauft und an die 300 Euro hingelegt. Ich dachte, die Verlagsleute fangen die Messebesucher mit Schmetterlingsnetzen, damit die mein Buch kaufen. Auf einem Foto habe ich es dann schließlich gefunden - mein Buch. Da lag es halt - eine Resonanz habe ich nicht festgestellt. Man kann es dann in die Homepage schreiben, oder auf den eigenen Flyer. Das macht auf manche Leute Eindruck. cheezy grin

_________________
Moral ist, wenn man so lebt, dass es gar keinen Spaß macht so zu leben, wie man lebt (Edit Piaf)
www.rolandstickel.de

BeitragVerfasst am: 13.09.2008, 17:17
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2695
WohnortBerlin


Hallo Birgit,

Birgit Fabich hat Folgendes geschrieben:
Wenn wir das jetzt im übertragenen Falle für Deine Reiseführer sehen, benötigst Du keine aufgeblasene Werbung, denn Menschen mit Qualitätssinn werden Deine Kunden werden.


Eben. Aber wie findet man sie bzw. wie finden diese einen selbst?

Zitat:
Präsenz ist aber natürlich wichtig.


Ich werde weiterhin auf Tourismusmessen Werbung machen, aber als Präsenz möchte ich es inzwischen nicht mehr bezeichnen. Präsenz muss bemerkt werden, und da habe ich inzwischen meine Zweifel. Flyer bringen jedenfalls so wenig, dass ich auf sie zukünftig wohl verzichten werde.

Zitat:
PN


Antwort ist bereits unterwegs.

Beste Grüße,

Heinz.

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Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 13.09.2008, 17:35
skipteuse
 
Anmeldedatum30.05.2007
Beiträge1673
WohnortPotsdam


Hm, also bei mir zeigen Flyer mit die beste und z. T. einzige Werbewirkung!
(Allerdings nicht auf Messen ...)

LG, Barbara

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www.angenehme-vorstellung.de
www.hunde-buch.com
www.blog-haus.com

BeitragVerfasst am: 13.09.2008, 17:49
LOFI (Moderator)
 
Anmeldedatum29.04.2008
Beiträge2877


skipteuse hat Folgendes geschrieben:
Hm, also bei mir zeigen Flyer mit die beste und z. T. einzige Werbewirkung!
(Allerdings nicht auf Messen ...)

LG, Barbara


Kann ich nur bestätigen!

LG

Lorenz

BeitragVerfasst am: 13.09.2008, 19:34
Judith
 
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Beiträge2654
WohnortSchwobaländle


rostickel hat Folgendes geschrieben:
Ich dachte, die Verlagsleute fangen die Messebesucher mit Schmetterlingsnetzen, damit die mein Buch kaufen.


Tja, da waren wohl die Netze zu klein oder die Maschen zu groß. Laughing

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 13.09.2008, 19:42
Rabert
 
Anmeldedatum09.07.2008
Beiträge229


Wenn man werben will, muss man auffallen. Dies ist viel schwerer in Umgebungen, in denen viele gleichermaßen werben und auffallen wollen.

Mit einem Reiseführer fällt man auf einer Touristikmesse nicht auf, auf einer Automesse schon eher. Mit Flyern fällt man in einer Buchhandlung kaum auf, in der Disko schon eher.

Werbung wird dann sichtbar, wenn sie gegen den Strich geht. Mann muss sich dann nur etwas einfallen lassen, dass man auch gegen den Strich Akzeptanz findet.

Gruß

Rabert

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BeitragVerfasst am: 14.09.2008, 11:14
hawepe
 
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WohnortBerlin


Hallo Rabert,

Rabert hat Folgendes geschrieben:
Mit einem Reiseführer fällt man auf einer Touristikmesse nicht auf, auf einer Automesse schon eher.


Leider gibt es nur ein kleines Problem: Wer auf Messen Flyer verteilen will, muss dafür löhnen. Und du darfst dir sicher sein, dass die Konkurrenz sehr wachsam ist.

Auf Tourismusmessen stelle ich mich auch nicht einfach hin und verteile, sondern bitte Veranstalter für die entsprechenden Länder um Hilfe. Wenn ich dort verteile, gehöre ich eben zum Stand. Und selbst dann muss man aufpassen, dass man nicht zum Unteraussteller wird und der Aussteller dafür einen Zuschlag bezahlen muss.

Auf einer Automesse würde man auf alle Fälle auffallen, d.h. irgendein Aussteller müsste einen in seine Präsentation aufnehmen. Mit einem simplen Flyer würde man aber nicht weit kommen, also würden die Werbemittel entsprechend teuer. Und ein paar Hundert sind ebenfalls sinnlos, was den Preis ebenfalls hochtreibt. Und trotzdem soll möglichst noch ein kleiner Gewinn, aber auf keinen Fall ein Verlust herausspringen.

An letzterem sind bei mir bislang aber die meisten Ideen gescheitert Sad

Beste Grüße,

Heinz.

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Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 15.09.2008, 18:06
Bücherwurm
 
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Beiträge215
WohnortDormagen


Hallo zusammen,

ich besuche seit ein paar Jahren die Leipziger und Frankfurter Buchmessen und habe meine beiden Bücher nach Erscheinen bei BoD ausgestellt. Inzwischen stelle ich nicht mehr aus. Es lohnt sich einfach nicht.
In Leipzig durfte ich einmal lesen. Die Erfahrung war bereichernd. Ich musste mich enorm konzentrieren, weil schräg gegenüber eine weitere Lesung lief. Die einzige Zuhörerin, die nach der schwach besuchten Lesung mein Kinderbuch kaufen wollte, hatte kein Geld mehr. dozey
Fazit: Messelesungen zwischen 16 und 17 Uhr lohnen sich nicht.
Flyer würde ich in Frankfurt nicht verteilen. Lieber in kleineren Buchläden auslegen.
Grüße,
Gabi

_________________
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
Anna und das Traumland
Kinderbuch

BeitragVerfasst am: 15.09.2008, 22:41
Judith
 
Anmeldedatum05.08.2007
Beiträge2654
WohnortSchwobaländle


Bücherwurm hat Folgendes geschrieben:
Ich musste mich enorm konzentrieren, weil schräg gegenüber eine weitere Lesung lief.


Oh, das kenne ich! Und die Anlage des anderen schien viel lauter gestellt zu sein als meine! Twisted Evil

Meine Lesung war an einem Freitag von 16.00 bis 16.30 Uhr und ich konnte mich nicht wegen Besuchermangel beklagen. Anfangs war es noch nicht so voll, aber es schauten immer mal welche rein und blieben hängen. Erstaunlicherweise waren die Kinder trotz des "Lärms" bei der Sache. Nach kurzer Zeit war mir der "Nachbar" dann relativ egal und mir machte das ganze großen Spaß.



Mit Buchverkäufen hatte ich gar nicht gerechnet, ich dachte, das sein nicht erlaubt. Trotzdem verkaufte ich zwei, dank Enno von suchbuch.de, der schnell noch eines vom Stand holte. cheezy grin

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 16.09.2008, 21:24
Bücherwurm
 
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WohnortDormagen


Hallo Judith,

meine Lesung war am Sonntag. Vielleicht lags daran. blink

Grüße, Gabi

_________________
Titel bei BoD:
Hunger auf Leben - Ein Mädchen kämpft gegen den Krebs
Anna und das Traumland
Kinderbuch

BeitragVerfasst am: 16.09.2008, 21:49
Birgit Fabich
 
Anmeldedatum23.10.2007
Beiträge1248
WohnortFüchtorf


Wie mir ein erfahrener Aussteller erzählte ist Sonntag die Hölle los.
Ich war am Freitag und fand es schon gut gefüllt,
aber am richtigen Wochenende muß dann wohl wirklich ein hoher Geräuschpegel sein.
Mal gucken wie es nächstes Jahr in Leipzig läuft, ich probiere es wieder aus, dann mit 2 Büchern (langsames Wachstum).
Gruß Birgit thumb up

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