 | Erotisches Buch |  |
Verfasst am: 02.08.2007, 18:23 |
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| resalp |
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Hallo Gudrun
Ich schreibe ein ziemlich offenherziges erotisches Buch mit den Titel "Tagebuch eines erotischen Mordes." Beispiele wie das Folgende ziehen sich durch das schon fast fertige Buch:
"Auf einmal schob mich Käthi zärtlich von sich, so das ich auf dem weichen Teppich auf dem Rücken lag. Sie riss mir mit einem Ruck das Hemd auf, so dass mein Körper, mit Ausnahme der Arme, nackt war. Auch sich selber zog sie hastig das Röckchen aus. Dann setze sie sich, bis auf die Strümpfe nackt auf mich und schob ihr Körper von unten nach oben und wieder zurück. Dabei wurde meine Haut von ihrer Feuchtigkeit benetzt, die wie Perlen aus ihrem Schoss heraustropften."
Ich bin ein über siebzigjähriger Autor (mein erstes Buch ist bei BOD mit meinem richtigen Namen erschienen), bin verheiratet und lebe in gutbürgerlichen Verhältnissen. Sollte ich mit Rücksicht auf meine Umgebung, dass Buch unter einem Pseudonym veröffentlichen? Wenn ja, sollte ich dann meinen fertigen Mystery-Krimi am besten auch so veröffentlichen, oder wieder unter dem richtigen Namen?
Fragen, die nicht unbedingt mit BOD etwas zu tun haben. Trotzdem würde ich mich sehr auf einen Rat freuen. Besten Dank.
Kurt Blaser |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 02.08.2007, 20:10 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1252 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Hallo Kurt,
ich bin zwar nicht Gudrun, wer mag das wohl sein , aber zu Deinen Fragen kann ich Dir schon ein paar Antworten geben.
Zunächst das Pseudonym
Ich bin der Meinung, dass man immer trennen soll, wenn man mehrere Genres bedient. Das hat nichts mit dem persönlichen Umfeld an sich zu tun, auf das 'man' glaubt Rücksicht nehmen zu müssen, sondern mit den Lesern! Die fühlen sich nämlich unter Umständen ganz schön irritiert, wenn derselbe Autor einmal über die "Zucht von Superkarotten im schattigen Hinterhof" referiert und dann plötzlich von erotischen Bettgeschichten berichet! Obwohl, in diesem Fall könnte das eine durchaus auch mit dem anderen in Zusammenhang gebracht werden
Das war die Überleitung zum nächsten Thema:
Die Sache mit der Erotik
Worüber man schreibt, ist ziemlich unwichtig, solange der Text (zumindest) die angesprochenen Leser anspricht, zum Weiterlesen animiert und am Ende glücklich macht! Warum also nicht Erotik? Ich bediene dieses Genre ja auch.
Was Du Dich aber unbedingt fragen solltest ist, ob Du für Dich selbst schreibst, oder für andere.
Erotik interessiert naturgemäß fast jeden von uns, und 'anmachen' tut der Stoff fast automatisch, aber ob er zusätzlich noch spannend ist, die Leser fesselt und sie dazu animiert, die Geschichte auch nach dem vollzogenen Lustrausch noch zu Ende zu lesen, das ist etwas ganz anders!
Erotik ist eine tolle Sache, aber nicht einfach! Das betrifft sowohl die Praxis, als auch die Theorie
Meine Tipps
- Lese sehr, sehr viel bei/von anderen Autoren!
- Frage Männer und Frauen gleichermaßen, was sie gerne diesbezüglich lesen wollen. Wenn man richtig fragt, bekommt man fast von jedem sehr viele nützliche Tipps!
- Zeige Deine Textproben nur solchen Testlesern, von denen Du weißt, dass sie Dir nicht einen Gefallen tun, sondern kritisch urteilen!
Viel Spaß am weiteren Schreiben,
LG, Julia |
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Verfasst am: 03.08.2007, 08:24 |
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| Alex1974 |
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| Anmeldedatum | 27.07.2007 | | Beiträge | 11 | | Wohnort | Essen |
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Hallo Kurt,
ich denke schon, dass Du beide Bücher ruhig unter Deinem richtigen Namen veröffentlichen kannst. Selbst ein Autor wie Stephen King schreibt mittlerweile ja nicht mehr reine Horror-Romane, sondern auch Fantasyliteratur, die nur noch im weiteren Sinne mit seinem üblichen Genre zu tun haben.
Du schreibst, dass Du verheiratet bist und in gutbürgerlichen Verhältnissen lebst. Ich denke, auch (oder gerade) dort sind Liebe und Erotik Dinge, die einfach zum normalen Alltag dazu gehören. Klar kann es Dir bei erotischer Literatur immer passieren, dass der ein oder andere rote Ohren kriegt - ich schreibe Kurzgeschichten, von denen die eine oder andere auch erotische Szenen enthält - aber wichtig ist, dass Du mit Deiner Person und Deinen Beschreibungen dahinter stehst. Ich denke, der Leser würde schon rein instinktiv merken, ob sich da jemand quält, was Erotisches zu Papier zu bringen oder ob es mit Spaß und Lust geschrieben wurde und ich finde, das Beispiel aus Deiner Ursprungsmail zeigt, dass Du gut was An- und Aufregendes schreiben kannst . Wichtig ist letzten Endes, dass man hinter dem steht, was man schreibt und nicht unbedingt das, was das Umfeld dazu sagt. Selbst bei anderen Genres wie Krimis, Humor etc. kann es Dir passieren, dass der eine Leser total begeistert ist und Spaß daran hat und andere die gleiche Geschichte wiederum verreißen.
Klar, Erotik ist noch einmal eine ganz besondere Sache und, wie Julia in ihrer Mail schon richtig angemerkt hat, nicht ganz einfach zu schreiben, aber ich denke, Erotik kommt im Alltag häufig vor und gehört genauso zum Leben dazu wie Essen und Trinken. Merkwürdigerweise gibt es nur in unserer angeblich modernen, aufgeklärten Zeit genug Menschen, die beim Lesen von erotischen Geschichten rote Ohren bekommen oder sich sogar empören, so dass ich mich dann häufig frage, ob diese Menschen in ihrem eigenen Leben schon mal Erotik gelebt haben
Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß beim Schreiben
Alex |
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 | Erotisches Buch |  |
Verfasst am: 03.08.2007, 10:11 |
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| resalp |
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Hallo Julia
Herzlichen Dank für deine schnelle Antwort. Es hat mich auch sehr gefreut, dass du mir geantwortet hast.
Habe ich dich richtig verstanden: Mein erstes Buch "Das Leben uns Sterben des H.M." ist die Lebensgeschichte meines Vaters und wurde unter meinem richtigen Namen veröffentlicht. Da das "Tagebuch eines erotischen Mordes" (Arbeitstitel) ganz ein anderes Genre ist, sollte ich das nach deiner Meinung unter einem Pseudonym veröffentlichen? Habe ich das so richtig verstanden? Und dann der Mystery Krimi wieder unter einem anderen?
Entschuldigung, Julia, aber ältere Menschen haben manchmal eine etwas lange Leitung.
Ich freue mich sehr noch einmal eine Antwort von Sir zu erhalten.
Mit Gruss
Kurt Blaser
Gerade erst jetzt habe ich den Kommentar von Alex gelesen, auch sehr interessante Gedanken. Auch dir, Alex, herzlichen Dank. Ich bin übrigens überwältigt, dass ich auf meine Anfrage so rasch und so interessante Antworten erhalten habe. wunderbar.
Auch dir Alex, einen Gruss.
Kurt Blaser |
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Verfasst am: 03.08.2007, 10:17 |
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| hwg (Moderator) |
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Wer beim Lesen erotischer Texte "rote Ohren" bekommt, fühlt sich entweder bei seinen sexuellen Gefühlen, die er möglicher Weise nicht auslebt, "ertappt" oder er ist "Zensor" bei einer aus heutiger Sicht noch immer rückständigen "Wertungsgemeinschaft" .
Worüber man "streiten" könnte, ist der Unterschied zwischen Erotik und Pornografie. Diese Grenze möge jedoch jeweils der Leser ziehen - und vorerst selbstverständlich der Autor. Obwohl ich auch gegen gut geschriebene pornografische Werke nichts einzuwenden habe.
Weil es jedoch immer wieder vorkommt, dass Inhalte mit tatsächlichen Verhaltsweisen des Autors verwechselt werden, veröffentliche ich viele Geschichten unter verschiedenen Pseudonymen, auch der unterschiedlichen Genres wegen.
Gruß in die Schweiz aus der Steiermark! |
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Verfasst am: 03.08.2007, 11:39 |
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| julia07 |
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Hallo Kurt,
schön, dass wir schon mal ein wenig helfen konnten.
Ich möchte noch einmal auf das Thema 'Pseudonym' zurück kommen:
Im Prinzip gebe ich Alex recht, was die 'modernen, aufgeklärten Zeiten' angeht, aber ... eben nur im Prinzip.
Ob Du Fantasy, Reality oder Ratgeber u.s.w. mischst, ist ziemlich egal, aber solche sensible Themen, wie Kinderbücher und Erotik etc. würde ich immer trennen. Das ist nicht etwa altmodisch, sondern hat einfach nur mit solchen Dingen wie Glaubwürdigkeit einer "Marke" zu tun! Ich halte es z. B. für taktisch völlig unklug unter dem selben Autorennamen "Max, der kleine Elefant" und "Prall gefüllte Pariser nach Ladenschluss" zu veröffentlichen.
Also, überlege Dir das Ganze in Ruhe und hole ruhig noch andere Meinungen ein, z. B. auch im Freundes- und Bekanntenkreis.
LG, Julia |
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Verfasst am: 03.08.2007, 13:01 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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lol
Julia, deine Beispiele gefallen mir...
Aber ich würde auch auf jeden Fall trennen, wenn es sich um derart verschiedene Leserschaft handelt!
Natürlich ist es ein großes Glück für einen Autor, wenn er in der Lage ist seine Phantasiegeschichten für Kinder genauso gut zum Ausdruck zu bringen, wie seine erotischen Gefühle und Gedanken. Der Mensch besteht nun mal (Gott sei Dank) nicht nur aus einer Schiene, sondern hat ganz viele Seiten, die alle durchaus glaubwürdig sind und echt sein können. Nur, das Volk gesteht einem einzelnen Menschen immer nur EINE Schublade zu. Und da bitte, soll man dann sich austoben. Also: Mehrere Schubladen aufmachen...
LG Grete |
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 | Erotisches Buch |  |
Verfasst am: 03.08.2007, 18:20 |
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| resalp |
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| Anmeldedatum | 14.04.2007 | | Beiträge | 22 | | Wohnort | Ostermundigen Schweiz |
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Herzlichen Dank an alle, die mir zu dieser Frage gute Anregungen gegeben haben
Eine weiter Frage: Wenn ich unter einem Pseudonym schreibe, wie verhält es sich mit der Webseite? Meine steht ja unter dem Titel "Willkommen bei Kurt Blaser". Ich möchte ja dort das Buch beschreiben und dafür Werbung machen? Muss ich dafür extra eine neue Webseite erstellen? Oder kann ich zum Beispiel eintragen, ein Freund von mir hat ein Buch geschrieben, oder so?
Wer kann mir da auch zu dieser Frage Tipps geben? Ich freue mich auf Anregungen
Kurt Blaser |
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Verfasst am: 03.08.2007, 18:52 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3788 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Also, das "mit Freund hat.....geschrieben" und dergleichen würde ich keinesfalls machen - Lügen haben bekanntlich kurze Beine! Und Pseudonyme-Detektive haben einen guten Spürsinn!
Es gibt Autoren, die auch ihr(e) Pseudonym(e) auf der "normalen" Homepage lüften. So würde ich es an Deiner Stelle auch machen (und vielleicht den Sinn des Pseudonyms aus Deiner Sicht erklären).
Ich schreibe meine Stories (keine Bücher, sondern für diverse Zeitschriften, ist lukrativer ) unter mehreren Decknamen. Das hat wiederum nichts mit dem Inhalt der Geschichten zu tun, sondern einen ganz banalen Grund: Die Texte lassen sich besser (leichter?) verkaufen. Außerdem ist es ein Wunsch der jeweiligen Redakteure. |
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 | Never ever... |  |
Verfasst am: 03.08.2007, 20:31 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1252 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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... schwindeln!!
Das fliegt immer auf und dann ist Deine Glaubwürdigkeit dahin!
Wenn Du wirklich eine (optisch sichtbare) Trennung möchtest, dann solltest Du in der Tat zwei Homepages unterhalten, sonst ist das ganze Konzept nicht schlüssig! Du solltest aber auch wissen, dass eine 100 %-ige "Geheimhaltung" erstens nicht wirklich nötig, zweitens 'technisch' nicht möglich und drittens juristisch nur auf Umwegen machbar ist.
Ich habe z. B. auch zwei. Eine für meinen Brotberuf (professionell erstellt von einem Designer und gehostet von einem Webmaster) und eine für die Schreiberei und das Pseudonym. Diese habe ich selbst gemacht (www. julia-fargg.de mit dem Homepage-Baukasten von Web.de, ganz ohne Reklame!) und ich pflege sie auch selbst. Das schaffe sogar ich und es hat den großen Vorteil, dass ich die Aktualisierung selbst machen kann. Nichts ist nämlich schlimmer, als eine verstaubte Homepage!
LG,
Julia |
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 | Erotisches Buch |  |
Verfasst am: 06.08.2007, 10:07 |
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| resalp |
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| Anmeldedatum | 14.04.2007 | | Beiträge | 22 | | Wohnort | Ostermundigen Schweiz |
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Hallo
Ich danke allen recht herzlich, die mir zu diesem Thema Antworten geschrieben haben. Sie haben mir viele Anregungen und auch Wegweiser gegeben. Gerne werde ich, wenn es so weit ist, an dieser Stelle orintieren, wie ich es gemacht habe.
Uebrigens Julia! Eine zweite, mit Magix-Websitemaker selbst gebastelte Seite, habe ich unter www.kurt-blaser.magix.net/website/ schon. Also eine Möglichkeit für das Pseudonym wäre das dann schon. Eine weitere gibt es auch für Fotos und Filme unter www.kurt-blaser.magix.net/
Also noch einmal: Der Gedankenaustausch mit euch war wunderbar.
Mit Gruss
Kurt Blaser |
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Verfasst am: 10.09.2007, 18:27 |
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| Pliekolus |
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| Anmeldedatum | 07.09.2007 | | Beiträge | 252 | | Wohnort | Sachsen |
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Hallo Kurt,
vermutlich ist dein Buch noch nicht veröffentlicht und du korrigierst noch.
Habe gerade dein Beispiel gelesen und mir sind sofort einige Dinge aufgefallen:
"Auf einmal schob mich Käthi zärtlich von sich, so dass ich auf dem weichen Teppich auf dem Rücken lag. Sie riss mir mit einem Ruck das Hemd auf, so dass
2x so dass: Wiederholung stört. Und wie schiebt man jemanden, dass er danach liegt?
mein Körper, mit Ausnahme der Arme, nackt war. Auch sich selber zog sie hastig das Röckchen aus.
Seltsamer Satzbau
Dann setze sie sich, bis auf die Strümpfe nackt
müsste heißen: dann setzte
2x nackt: Wiederholung stört
auf mich und schob ihr Körper
es müsste: ihren Körper heißen
2. schob: Wiederholung und Verb unpassend
von unten nach oben und wieder zurück. Dabei wurde meine Haut von ihrer Feuchtigkeit benetzt, die wie Perlen aus ihrem Schoss heraustropften."
Wo wurde deine Haut nass? Im Gesicht, auf der Brust, weiter unten?
Sind nur kleine Anmerkungen. Entscheide du selbst, ob du deinen Text änderst.
Ich habe vorher noch nie so einen Text gelesen und gehe deshalb unbefangen ran. Vielleicht versteht dein Publikum auch genau deine Sprache.
Lieben Gruß
Jacqueline |
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 | Erotisches Buch |  |
Verfasst am: 11.09.2007, 09:36 |
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| resalp |
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Liebe Jacqueline
Herzlichen Dank für deine Bemerkungen zu meinem Text. Es ist aber schon so, dass jetzt nur ein Entwurf da ist. Meine Schreibmethode ist so, einfach darauflos schreiben und die Gedanken schwirren lassen. Dann kommt später die Riesenarbeit (fast mehr als das Buch schreiben) des Umformulierens, der Korrekturen usw. Ich werde dann deine Anregungen gerne hier einfliessen lassen.
Mit Gruss
Kurt Blaser |
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Verfasst am: 11.09.2007, 12:17 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 2223 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Oh, Kurt, wem sagst du das! Mein letztes Kinderbuch habe ich in weniger als einem Monat geschrieben. Aber es wird mehrere Monate dauern, es zu überarbeiten, Fehler auszumerzen (sowol stilistische als auch grammatikalische, Rechtschreibung etc.).
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 11.09.2007, 15:18 |
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| Pliekolus |
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| Anmeldedatum | 07.09.2007 | | Beiträge | 252 | | Wohnort | Sachsen |
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Hallo Kurt,
ich dachte schon, du wärst in der Endphase. Na dann ich ja alles noch offen.
Ich habe an meinem Märchen ca. 4 Monate geschrieben und dann musste ich über 2,5 Jahre korrigieren. Das war manchmal ganz schön frustrierend.
Aber, ich habe in den ersten 4 Monaten auch so geschrieben wie du. Einfach drauf los. Später habe ich mich gewundert, wie man auf einer Manuskript-Seite 36x ein und denselben Namen verwenden konnte.
Toi, toi und liebe Grüße von Jacqueline |
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