 | Europa zwischen Ost und West. |  |
Verfasst am: 05.06.2008, 14:42 |
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| Anmeldedatum | 31.05.2008 | | Beiträge | 3 | | Wohnort | Basel |
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Titel: Europa zwischen Ost und West.
Autor: Fritz Frey
Verlag: BoD
ISBN: 3837029182
Seiten: 284
Preis: Euro 28,90
Der Autor über das Buch:
Wie die Individualität ein Verhältnis finden muss zu ihrem Egoismus, damit eine Gemeinschaft zustande kommen kann, so muss die nationale Kultur ihr Verhältnis zum Nationalismus klären, damit dieser überwunden werden kann. Es kann sonst keine Gemeinschaft der Nationen geben, welche fruchtbar zusammenarbeiten kann. Gelingt es diese Klippen zu überwinden, dann kann die Gemeinschaft aus Freiheit in Solidarität wirken. Gelingt diese Klärung nicht, so sind Differenzen bis zur gegenseitigen Lähmung unausweichlich. Es gibt aber Kreise, die ein Interesse daran haben, dass die menschlichen Individuen und die Völker in ihrer Initiativkraft gelähmt werden ...
Klappentext:
Der Autor, Fritz Frey, betrachtet die Entwicklung Europas unter den Gesichtspunkten der Individualisierung und Emanzipation des Menschen, der notwendigen Grundlagen für ein gesundes soziales Zusammenleben sowie der Bedingungen, die zum grösstmöglichen Wohlergehen von zusammenarbeitenden Menschen innerhalb von staatlichen Gebilden unabdingbar sind. Dass dabei Individualität und Egoismus ebenso unterschieden werden müssen, wie Nationalität und Nationalismus, zeigt sich in seiner Analyse des Neoliberalismus und des Neokonservativismus, die in der Form je unterschiedlich die Welthegemonie, bzw. die Globalisierung anstreben und dabei weder das menschliche Individuum, noch die historisch gewachsene Völkergemeinschaft respektieren. Dieses Buch ist die logische Fortsetzung seiner bisherigen Auseinandersetzungen mit modernen und postmodernen Denkströmungen.
Inhalt:
Europa kann nur verstanden werden, wenn seine Entwicklung unter den Gesichtspunkten der Emanzipation des Menschen und der Völker als Nationalitäten betrachtet wird. Das Buch ‘Europa zwischen Ost und West. Individualität und Egoismus im neuen und im alten Europa.’ (Autor Fritz Frey) schildert diese Entwicklung in packender Weise und stellt dar, wie der Egoismus als Durchgangspunkt zur freien Individualität, die aus eigenen Intensionen, eben frei, den Weg zur Gemeinschaft sucht, absolut notwendig ist. Er kann erst durch den freien Willen zur Gemeinschaftsbildung überwunden werden. Ebenso verhält es sich mit dem Nationalismus der Völker in Europa. Der Nationalismus als notwendige Erscheinung des 19. Jahrhunderts muss von der Nation aus freiem Willen zu einer europäischen Gemeinschaft überwunden werden, wenn es nicht zu Katastrophen wie jenen von 1914 - 1945 oder im Balkan kommen soll. Dies beinhaltet aber nicht die Auflösung der Nationen oder der Nationalitäten. Im Gegenteil: Erst durch die Vielfalt der Kulturen in Europa, die sich in den Nationalitäten, eben nicht im Nationalismus, widerspiegelt, kann sich die wahre Kraft Europas entwickeln. Wie das Individuum nur durch die Überwindung des Egoismus eine wirkliche Individualität werden kann, so kann die Nation nur durch Überwindung des Nationalismus zu einer Nationalität werden, die aus der Freiheit der kulturellen Entwicklung eines Volkes heraus, die Gemeinschaft Europas will. Durch eine solche Entwicklung kann sich auch eine Ökonomie der Solidarität entwickeln, die kein erzwungener Funktionärs-Sozialismus ist. Europa als Union der Völker (Wir sind das Volk!), die sich aus freiem Willen (nicht nur der Parlamente!) zu einer föderalistischen Union zusammenschliessen ist das Ziel. Ein zentralistisches Europa der Funktionäre, entspricht nicht dem Charakter Europas. Ein solches Europa hat keine Zukunft und kann nur ins Chaos führen. Ein Europa, das unabhängig von jeglicher Hegemonialmacht seinen autonomen Weg findet, kann dieses Chaos verhindern. Das erwähnte Buch zeigt Wege auf, die dem wahren Wesen Europas entsprechen und verhindern, dass Zustände wie sie im Balkan herrschten und z.T. noch herrschen nur durch äussere Gewalt und Unterdrückung verhindert werden können. Ein lesenswertes Buch mit wirklich neuen Ideen, die in die Zukunft führen. |
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_________________ Um sich seine eigene Meinung zu bilden, muss man fähig sein, das Gegenteil dessen zu denken, was Gewohnheit und Norm ist. Gelingt dies, dann können auf jedem Lebensgebiet Lösungen gefunden werden, an die man niemals geglaubt hat. |
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