 | Fallen Angel Prolog |  |
Verfasst am: 23.06.2008, 14:24 |
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| sarah_blonde |
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| Anmeldedatum | 22.06.2008 | | Beiträge | 14 | | Wohnort | Thüringen |
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Prolog
London, November 1941, inmitten des zweiten Weltkrieges
Es regnete.
Der kalte Wind peitschte mir die Haare aus dem Gesicht. Tränen benetzten schmerzlich meine trockenen Lippen.
»Es tut mir Leid«, sagte Vadim, immer und immer wieder. »Es tut mir Leid.«
»Ich kann das nicht.«, erwiderte ich gebrochen. »Ich schaff das nicht.«
Wir liefen weiter stumm die leeren Straßen entlang. Ich blickte auf die zahllosen Bilder der vermissten Mädchen, die noch nicht tot aufgefunden wurden waren.
Sie hingen an Baumstämmen, Zäunen und Stahlgittern.
Auf den Bildern lächelten sie glücklich. Ich schluckte.
Das Hakenkreuz legte sich wie ein dunkler Schleier auf meine Augen. Jede Nacht musste ich gegen die Erinnerungen kämpfen, um immer wieder dieselben Träume von Blut und Krieg zu durchleben.
Ich drückte fest Vadims Hand, denn wenn ich losließ, würde ich fallen. Ich war ganz sicher. Ich würde fallen, und mich für immer in einer Zukunft verlieren, die mir Angst machte.
Denn hier beginnt meine Geschichte. Hier, nicht in Larvik, wo ich katholisch erzogen und wohlbehalten aufgewachsen bin. Nicht in Liverpool, wo ich Vadim das erste Mal in meine Arme nahm.
Nein, sie beginnt hier in London, Dezember 1941, auf dem Weg zu einer Beerdigung.
Hier wurde meine einzige Freundin ermordet. Hier habe ich meinen Glauben begraben, um überleben zu können.
»Ich bin da«, sagte Vadim leise und drückte seine Lippen fester als sonst auf meinen Mund. »Egal was kommt, ich stehe hinter dir.«
Ich nickte träge. Wir bogen um eine Ecke.
»Da bist du der einzige.«, sagte ich steif und strich mir die Tränen aus den Gesicht.
»Du musst Abschied von ihr nehmen. Sie hätte es so gewollt.«
»Ich weiß«, flüsterte ich, weil ich nicht wagte, laut zu sprechen. Ich musste sie in Frieden gehen lassen, auch wenn ich es nicht ertrug. Ich musste Frieden mit meiner selbst schließen.
Ich betrachtete den auf der anderen Straßenseite stehenden Zirkus, und die bunten Lichter tanzten im Nebel. Meine Mundwinkel verzogen sich zu einen grimmigen Lächeln.
Dann, plötzlich, erblickte ich die alten, trostlosen Gräber.
Ich zitterte.
Vadim drückte meine Hand und wir liefen auf dem Priester zu, der am Friedhofstor auf uns wartete.
»Wie geht es Ihnen?«, erkundigte er sich höflich und reichte mir die Hand.
»Nicht besonders gut«, antwortete Vadim tonlos. »Sind Sie alleine?«
»Nein«, sagte der Priester. »Es kommen noch Leute. Drehen Sie sich einmal um.«
Schwarze Gestalten trugen den Sarg, indem Ariannas lebloser Körper lag.
»O Gott«, murmelte ich.
Obwohl es kalt war, klebte meine Bluse schweißtriefend an meiner Haut.
»Es ist so weit«, sagte Vadim und starrte regungslos auf die schwarz gekleideten Menschen.
»Geht es Ihnen nicht gut, Madam?«, fragte der Priester besorgt.
Ich schüttelte den Kopf – es ging mir gut. Es musste mir einfach gut gehen.
»Wir können gehen, wenn du willst«, flüsterte Vadim und seine Augen funkelten verheißungsvoll. Ich wusste, was er damit meinte. Es würde mich für eine Zeit ablenken, sicher. Doch ich konnte nicht für immer vor meiner Vergangenheit davonlaufen. Ich musste bleiben.
»Nein«, sagte ich zittrig. »Nein, ich möchte bleiben. Mir geht es gut.«
Der Priester hob die Brauen, sagte aber nichts mehr.
Die Menschen kamen näher. Mein Körper glühte vor Hitze.
Arianna, dachte ich, beinahe fluchend. Arianna.
Vier schwarz gekleidete Männer trugen ihren Sarg. Ich ließ Vadims Hand los.
Ich hatte die Beherrschung verloren. Das war mein Ende. Ich rannte auf die Gestalten zu.
Ich warf mich auf den Sarg, und pochte auf das Holz. Ich hörte nicht auf.
Es ertönten Stimmen, die ich nicht zuordnen konnte. Mein Name wurde gerufen. Es roch nach Schweiß. Es wurde Blut vergossen. Ich schrie. Das letzte, was ich spürte, war Vadims heißer Atem auf meinen toten Lippen.
Sie bombardierten London. England war gefallen. |
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_________________ Gehe mit Gott. Spazieren oder was? |
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Verfasst am: |
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 | Re: Fallen Angel Prolog |  |
Verfasst am: 26.06.2008, 23:59 |
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| Moskito |
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| Anmeldedatum | 24.05.2008 | | Beiträge | 26 |
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Hi!
Da der Text nun schon länger online steht und bislang keine Reaktion darauf eingegangen ist, habe ich mir mal ein Stündchen Zeit genommen und den Text auseinandergepflückt. Gleich vorweg: Alles, was ich hier zum Text sage, ist meine ganz persönliche Meinung. Es mag daher durchaus sein, dass ich völlig daneben liege.
Prolog
London, November 1941, inmitten des zweiten Weltkrieges
Es regnete.
Warum müssen Romananfänge eigentlich immer mit dem Wetter beginnen? Ich persönlich liebe Anfänge, wo es gleich im ersten Satz so richtig kracht. Oder die mit einem knalligen Detail anfangen.
Der kalte Wind peitschte mir die Haare aus dem Gesicht.
Über den Satz habe ich lange nachgedacht. Kann man etwas Physisches aus dem Gesicht peitschen? Haare peitschen ins Gesicht; Regen peitscht ins Gesicht; Wind peitscht ins Gesicht. Aber Wind peitscht Haare aus dem Gesicht? Geht das?
Tränen benetzten schmerzlich meine trockenen Lippen.
Da stimmt das Bild vorne und hinten nicht. Trockene Lippen, Regen, ein starker Wind - wie können da die Lippen trocken sein? Unter "Benetzen" versteht der Duden ein "leichtes Befeuchten" oder "anfeuchten". Durch Regen und Wind müssten die Lippen nass sein (ging mir jedenfalls so, als ich letzte Woche bei Regen unterwegs war).
»Es tut mir Leid«, sagte Vadim, immer und immer wieder. »Es tut mir Leid.«
»Ich kann das nicht.«, erwiderte ich gebrochen. »Ich schaff das nicht.«
Ist das "gebrochen" an der Stelle wirklich notwendig?
Wir liefen weiter stumm die leeren Straßen entlang. Ich blickte auf die zahllosen Bilder der vermissten Mädchen, die noch nicht tot aufgefunden wurden waren.
Sie hingen an Baumstämmen, Zäunen und Stahlgittern.
Auf den Bildern lächelten sie glücklich. Ich schluckte.
Warum die Absätze an diesen Stellen? Rein logisch gehört der ganze Block doch zusammen.
Das Hakenkreuz legte sich wie ein dunkler Schleier auf meine Augen.
Jede Nacht musste ich gegen die Erinnerungen kämpfen, um immer wieder dieselben Träume von Blut und Krieg zu durchleben.
Diese zwei Sätze kommen völlig unvermittelt und lassen mich gänzlich ratlos zurück. Ein Hakenkreuz wie ein Schleier, na ja. Wieso jetzt plötzlich das Hakenkreuz erscheint - keine Ahnung. Völlig unbegründet. Außerdem: So wie der Satz gedrechselt ist, nehme ich ihn dem "Ich" einfach nicht ab. Das ist nach meinem Geschmack viel zu artifiziell. Oder mit anderen Worten: zu wenig Emotion. Ich frage mich, was "Ich" eigentlich fühlt.
Ich drückte fest Vadims Hand, denn wenn ich losließ, würde ich fallen. Ich war ganz sicher. Ich würde fallen, und mich für immer in einer Zukunft verlieren, die mir Angst machte.
Auch das klingt sehr gekünstelt, dieses "mich für immer in einer Zukunft verlieren, die mir Angst machte".
Denn hier beginnt meine Geschichte. Hier, nicht in Larvik, wo ich katholisch erzogen und wohlbehalten aufgewachsen bin. Nicht in Liverpool, wo ich Vadim das erste Mal in meine Arme nahm.
Nein, sie beginnt hier in London, Dezember 1941, auf dem Weg zu einer Beerdigung.
Kleiner logischer Fehler: Oben war noch von November 1941 die Rede, hier von Dezember.
Hier wurde meine einzige Freundin ermordet. Hier habe ich meinen Glauben begraben, um überleben zu können.
Meines Erachtens ist "wurde ... ermordet" ein falsches Tempus. Ich hätte "ist ... ermordet worden" geschrieben. Aber vielleicht liege ich da ja falsch.
»Ich bin da«, sagte Vadim leise und drückte seine Lippen fester als sonst auf meinen Mund. »Egal was kommt, ich stehe hinter dir.«
Ich nickte träge. Wir bogen um eine Ecke.
»Da bist du der einzige.«, sagte ich steif und strich mir die Tränen aus den Gesicht.
»Du musst Abschied von ihr nehmen. Sie hätte es so gewollt.«
»Ich weiß«, flüsterte ich, weil ich nicht wagte, laut zu sprechen. Ich musste sie in Frieden gehen lassen, auch wenn ich es nicht ertrug. Ich musste Frieden mit meiner selbst schließen.
Ein ärgerlicher Dialog. Der Anfang ist noch in Ordnung, aber
die Antwort von "Ich" auf das Hilfsangebot von Vadim kommt viel zu spät:
Vadim: "Ich stehe hinter dir"
'Ich' nickt.
Sie gehen um eine Ecke.
Ich:" Da bist du der Einzige."
Die Antwort hätte gleich nach dem Satz von Vadim kommen müssen, nicht erst an der jetzigen Stelle.
Außerdem liegt dieses "Du musst Abschied von ihr nehmen. Sie hätte es so gewollt" völlig neben der Spur. Das ist so eine Plattitüde, dass ich innerlich schreie. Und der innere Monolog "Ich musste sie in Frieden gehen lassen, auch wenn ich es nicht ertrug" löste bei mir nur Kopfschütteln aus. "Ich" erträgt es nicht, die Tote in Frieden gehen zu lassen? Ist das wirklich so gemeint? Will "Ich" die Tote in Unfrieden gehen lassen? Oder gar nicht? Oder was?
Ich betrachtete den auf der anderen Straßenseite stehenden Zirkus, und die bunten Lichter tanzten im Nebel. Meine Mundwinkel verzogen sich zu einen grimmigen Lächeln.
Ein klassischer Anfängerfehler. Woher weiß "Ich", dass sich die Mundwinkel zu einem grimmigen Lächeln verziehen? Sieht "Ich" irgendwo sein Spiegelbild? Warum nicht das Gefühl von "Ich" beschreiben?
Dann, plötzlich, erblickte ich die alten, trostlosen Gräber.
Ich zitterte.
Vadim drückte meine Hand und wir liefen auf dem Priester zu, der am Friedhofstor auf uns wartete.
»Wie geht es Ihnen?«, erkundigte er sich höflich und reichte mir die Hand.
»Nicht besonders gut«, antwortete Vadim tonlos. »Sind Sie alleine?«
»Nein«, sagte der Priester. »Es kommen noch Leute. Drehen Sie sich einmal um.«
Schwarze Gestalten trugen den Sarg, indem Ariannas lebloser Körper lag.
Das hätte eine Super-Szene werden können - ist es aber nicht geworden, weil einfach nichts passiert. Gespräch und Aktion zwischen Priester, Vadim und "Ich" finde ich einfach schlecht. Ein Priester, der fragt: "Wie geht es Ihnen"??? Ein Trauergast, der den Priester fragt, ob er alleine ist???
»O Gott«, murmelte ich.
Obwohl es kalt war, klebte meine Bluse schweißtriefend an meiner Haut.
Die Bluse klebt schweißtriefend an der Haut? Glaube ich nicht. Warum "Ich" so schwitzen soll, ist mir völlig unklar. Es regnet, es ist kalt, ein starker Wind pfeift, da friert man. Die emotionale Situation, in der sich "Ich" befindet, ist auch nicht gerade angetan, um zu schwitzen. Es geht um eine Bestattung, und da dürfte kaum jemand Hitzewallungen bekommen (von den Sargträgern vielleicht abgesehen). Und selbst wenn "Ich" wirklich schwitzt, dann hätte ich doch gerne gewusst, warum. Und wie sich dieses Schwitzen bei "Ich" emotional begründet (emotionale Innensicht von "Ich").
»Es ist so weit«, sagte Vadim und starrte regungslos auf die schwarz gekleideten Menschen.
»Geht es Ihnen nicht gut, Madam?«, fragte der Priester besorgt.
Ich schüttelte den Kopf – es ging mir gut. Es musste mir einfach gut gehen.
Und genau hier konterkariert "Ich" das zuvor genannte Schwitzen. Wer bei solchem Wetter schwitzt, dem geht es nicht gut. Die ganze Beschreibung passt einfach nicht.
»Wir können gehen, wenn du willst«, flüsterte Vadim und seine Augen funkelten verheißungsvoll. Ich wusste, was er damit meinte. Es würde mich für eine Zeit ablenken, sicher. Doch ich konnte nicht für immer vor meiner Vergangenheit davonlaufen. Ich musste bleiben.
»Nein«, sagte ich zittrig. »Nein, ich möchte bleiben. Mir geht es gut.«
Der Priester hob die Brauen, sagte aber nichts mehr.
Die Menschen kamen näher. Mein Körper glühte vor Hitze.
Arianna, dachte ich, beinahe fluchend. Arianna.
Vier schwarz gekleidete Männer trugen ihren Sarg. Ich ließ Vadims Hand los.
Ich hatte die Beherrschung verloren. Das war mein Ende. Ich rannte auf die Gestalten zu.
Warum der plötzliche Wechsel ins Plusquamperfekt ("hatte ... verloren")? Das "Ich" ist doch gerade dabei, die Beherrschung zu verlieren. Warum also nicht konkret in der Szene bzw. in der Figur bleiben und mir als Leser schildern, was gerade gefühlsmäßig im "Ich" abgeht? Lass mich als Leser doch mitempfinden, was im "Ich" passiert. Und reduzier die Emotionen nicht auf äußere Erscheinungen und Handlungen.
Die Wiederholung der schwarzen Kleidung hat mich stutzen lassen. Weiter vorne, bei der Szene mit dem Priester, wurde bereits auf die schwarze Kleidung der Menschen hingewiesen, jetzt explizit noch einmal. Hat das einen Grund?
Ich warf mich auf den Sarg, und pochte auf das Holz.
"Pochen" halte ich hier für das falsche Verb. Viel zu schwach. Pochen ist ein Klopfen - klopft das "Ich" wirklich auf den Sarg? Hämmert es nicht, schlägt, kratzt, zerrt? Das "Ich" durchlebt gerade eine extreme emotionale Situation - und pocht dabei?
Ich hörte nicht auf.
Es ertönten Stimmen, die ich nicht zuordnen konnte. Mein Name wurde gerufen. Es roch nach Schweiß. Es wurde Blut vergossen. Ich schrie. Das letzte, was ich spürte, war Vadims heißer Atem auf meinen toten Lippen.
Sie bombardierten London. England war gefallen.
Sorry, aber den ganzen Absatz habe ich nicht verstanden. Wieso roch es nach Schweiß? Wer vergießt Blut? Und wodurch? Die Lippen sind tot, stirbt also "Ich"? Und was hat das mit der Bombardierung Londons zu tun (Referenz zum Hakenkreuz und Zweitem Weltkrieg). Hast du recherchiert, ob die deutsche Luftwaffe im November 1941 Luftangriffe gegen London geflogen hat? Seit Mitte 1941 wurden die deutschen Bomber aus Frankreich nach Russland und Nordafrika abgezogen.
Gesamteindruck:
Der Text wirkt auf mich extrem verworren, teilweise gekünstelt, und lässt mich mit mehr Fragen als Antworten zurück. Vielleicht habe ich ihn auch einfach nicht verstanden (oder ich bin nicht das Klientel für solche Texte). Wäre dieser Text so in einem Buch als Romananfang, würde ich das Buch definitiv zurücklegen und nicht kaufen. Es ist wie bei einer Suppe: Wenn der erste Löffel versalzen schmeckt, muss ich nicht den ganzen Teller leer machen, um herauszufinden, dass die Suppe nichts taugt.
Sorry für die vielleicht harsche Kritik, aber ich halte diesen Romananfang für grundsätzlich gescheitert - from my point of view
Grüße
M. |
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Verfasst am: 27.06.2008, 00:41 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 2488 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Gut zugestochen, äh, auseinandergepflückt Moskito!
Streng und pingelig, aber immer gut begründet.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 27.06.2008, 05:14 |
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| SandraR |
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| Anmeldedatum | 25.11.2007 | | Beiträge | 344 | | Wohnort | Moskau |
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Moskito nickendes zustimm deswegen habe ich auch meine Finger zurueckgehalten ueber Tasten zu gleiten. Besonders aich in anbetracht der Signatur des Schreibers.
Sandra |
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Zuletzt bearbeitet von SandraR am 27.06.2008, 14:07, insgesamt einmal bearbeitet _________________ russland-buecher.ru |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 27.06.2008, 11:48 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1316 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Richtig Sandra!
Zu dieser Signatur wurde an anderer Stelle schon Entsprechendes vermerkt
LG,
Julia |
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Verfasst am: 27.06.2008, 12:07 |
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| SandraR |
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| Anmeldedatum | 25.11.2007 | | Beiträge | 344 | | Wohnort | Moskau |
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Anstelle Edit auf Zitieren gedrückt  |
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_________________ russland-buecher.ru |
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 | Re: Fallen Angel Prolog |  |
Verfasst am: 06.07.2008, 19:13 |
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| Körsten |
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| Anmeldedatum | 15.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Düsseldorf |
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Ich kann mich der Kritik nicht wirklich anschließen. Mir gefällt dein Text sehr gut. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Man muss sich darauf einlassen, und dann kapiert man auch, worum es geht. Das mit dem Schleier und dem Hakenkreuz finde ich eine gelungene Beschreibung. Vielleicht solltest du hier und da deine Adverbien zügeln. Stephen King schrieb mal über Adverbien, hast du erst eines, sind sie wie Löwenzahn, und ehe du dich versiehst, ist deine gesamte Wiese voll damit! Ganz so schlimm finde ich das bei dir nicht, aber frag dich mal bei jedem Adverb, ob es auch wirklich sein muss, so mache ich das bei meinen Texten immer.
Was deine Kritiker sagen: Auch Lippen können trocken sein, wenn es regnet. Daran ist nichts widersprüchliches. Mir kann auch innerlich kalt sein, wenn es draußen warm ist.
Adverbien, von denen ich denke, dass du sie streichen könntest wären:
>Tränen benetzten schmerzlich meine trockenen Lippen.<
Die Tränen ansich teilen dem Leser mit, dass es einen traurigen Anlass gibt, da ist ein <schmerzlich> überflüssig.
<Ich drückte fest Vadims Hand.>
Das <fest> kann da raus. Wenn es so wichtig ist, dann wähle besser ein anderes Verb wie <umklammern>. Generell ist es immer besser aktive Verben zu suchen, statt "lahme" Verben mit einem Adverb zu versehen. Es liest sich flotter.
Weitere Adverbien, die ich streichen würde, wären <träge, steif, tonlos, regungslos>, aber wenn ich mir das recht überlege, ist das Kleinkram, behalte die Sachen mit den Adverbien für deine zukünftigen Arbeiten im Auge. Ich finde den Text klasse, gibt's nichts weiter zu sagen. |
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Verfasst am: 07.07.2008, 17:56 |
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| sarah_blonde |
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| Anmeldedatum | 22.06.2008 | | Beiträge | 14 | | Wohnort | Thüringen |
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Hey
Vorallem erstmal an moskito. Dankeschön für deine ehrliche meinung dazu und auch für deine verbesserungsvorschläge. ich habe alles bei jungautoren neu reingetzt, auch mit einigen verbesserungen, obwohl ich kaum glaube, dass es dir mehr gefallen wird.
An sandraR und julia07 vielen dank für die sehr hilfreiche kritk und anmerkung zu meiner ehemaligen signatur, die so schlimm gewesen war, dass man nicht mehr klar denken kann. Danke.
Körsten,dankeschön auch dir für deine meinung. Es ist aufbauend, zu wissen, dass es wohl nicht alle so grottenschlecht finden, wie es scheint. Bei jungautoren unter geschichten ist der text verbessert auch noch ma, und dass schmerzlich habe ich auch schon weggestrichen, wenn mich nicht alles täuscht. Bei den anderen adverbien schau ich nochmal drüber!
Lg
Sarah  |
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_________________ Gehe mit Gott. Spazieren oder was? |
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