Autoren - Forum Für Books on Demand bzw. BOD Autoren
Login    Mitglied werden    Suchen    Hilfe    Mitglieder    Startseite

Ottmar Achenbach: Erfolgsfaktoren...
Hier kostenlos werben?
buchpool: Buchshop für Autoren...

Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Verträge und Co. » Finanzielle Unterstützung für Autoren Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Eigenes Forum für "Co" von "Verträge und Co&q • Nochmal Steuererklärung

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 10:32
Thesken
 
Anmeldedatum03.06.2008
Beiträge152
WohnortNRW


Hallo Thorsten,

für mich hat sich der Freiberufler-Atlas von Martin Massow (978-3-548-36915-0) als erste Informationsquelle und Nachschlagewerk bezahlt gemacht. Darüber hinaus werde ich die Tage bei ver.di anrufen und mich von einem Juristen beraten lassen, da die Sache bei mir ja noch etwas komplizierter wird. Meine Selbstständigkeit will ich mit einem Mix aus Schriftstellerei (mit eigenem Buchverkauf), Lektorat/Korrektorat, Lesungen, Journalismus, Sprachunterricht und Nachhilfe bestreiten.

Die Probleme:
1) Gewerbepflicht wegen Buchverkauf
2) Rentenversicherungspflicht wegen Unterricht (ja, als freier Lehrer MUSS man sich in der gesetzlichen Rentenversicherung mit vollem Beitragssatz versichern, derzeit 19,9 %!)
3) wenn ich Glück hab, Aufnahme in der KSK (aber eventuell nur mit RV, da ich wahrscheinlich mit anderen Einnahmen die 325 EUR überschreiten werde, wenn es angelaufen ist, und damit bei der KSK aus der KV rausfalle)
4) d. h. freiwillig in der gesetzlichen KK bleiben (Kostenpunkt fast 300 EUR/ Monat Crying or Very sad )

Wenn es interessiert, kann ich die Antworten hier posten, ansonsten kann ich gerne per PN Ratschläge weitergeben.

Liebe Grüße
Theresa

_________________
Sprache ist mehr als nur Worte - Sprache ist Magie.
http://welt-der-worte.npage.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 11:22
Thorsten
 
Anmeldedatum07.06.2008
Beiträge508
WohnortSaarland


Thesken hat Folgendes geschrieben:

Wenn es interessiert, kann ich die Antworten hier posten, ansonsten kann ich gerne per PN Ratschläge weitergeben.

Liebe Grüße
Theresa


Je mehr Infos, desto besser. thumb up

Danke, Theresa.

_________________
Der deutsche Jackie Chan Filmführer | ISBN: 978-3-86858-102-7
Boose-Nacht-Geschichten | ISBN: 978-3-8370-2599-6

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 11:30
Thesken
 
Anmeldedatum03.06.2008
Beiträge152
WohnortNRW


Kann sich nur noch um Tage handeln, hab grad bei ver.di angerufen:

Es gibt scheinbar niemanden, der mir insgesamt Auskunft geben kann, für das Publizistische muss ich in A anrufen, für den Unterricht in B blink

In A die Person erreiche ich frühestens heute Nachmittag, die Person in B (soll ich sowieso erst nach A mich wieder melden) erst morgen Confused

Ob ich dann aber wirklich die richtigen Infos habe und keine Fragen mehr offen sind, wird sich zeigen Crying or Very sad

Schade, hatte gedacht, ich könnte mich von EINER Person beraten lassen, die dann den Überblick über meine verschiedenen Tätigkeiten hat und mich insgesamt beraten kann ...

Naja, wenn nicht, muss ich wohl doch noch das Arbeitsamt versuchen und beten, dass ich mir damit nicht selbst ins Knie schieße.

Liebe Grüße
Theresa

_________________
Sprache ist mehr als nur Worte - Sprache ist Magie.
http://welt-der-worte.npage.de

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 11:54
Zoba
 
Anmeldedatum23.11.2007
Beiträge1296
WohnortSüden


Hi,

und noch ein kleiner Hinweis: wer innerhalb des künstlerischen Gewerks unterrichtet, mit dem er auch Geld verdient, der unterliegt a) meines Wissens keiner Rentenversicherungspflicht und b) je nach Definition zählt dies auch zum Kunstschaffen.

Bei der KSK ist Vorsicht angeraten. Auskünfte von der KSK selbst sind meistens absichtlich irreführend, sie ist überlastet und nicht scharf auf Neuzugänge! Es wird gerne erst abgelehnt, bevor richtig geprüft wird.

Eine sehr hinterfotzige Art zu überprüfen, ob die KSK nicht etwa doch eine Berufsausprägung für eine Mitgliedschaft berechtigt, ist nachzuschauen, ob die KSK versucht für sie Beiträge von Auftraggebern einzufordern.

_________________
Gruß,

Zoba

-----------
"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 12:05
Thesken
 
Anmeldedatum03.06.2008
Beiträge152
WohnortNRW


Zoba,
Das Problem ist, dass ich Sprachenunterricht und Nachhilfe gebe, die definitiv nicht in den Zuständigkeitsbereich der KSK fällt.
Aber ich überlege im Moment sowieso, ob ich mich überhaupt bei der KSK anmelden soll, da das zu Komplikationen mit dem Arbeitsamt (wg Hartz IV) führen könnte und ich zurzeit einfach noch nichts verdiene, also ganz froh über Hartz IV zur Überbrückung bin.
Und bei meinen ganzen verschiedenen Einkommensquellen würde eine KSK-Mitgliedschaft die Sache wahrscheinlich nur unnötig verkomplizieren Confused

Die RV-Versicherungspflicht müsste doch auch bei Selbstständigen erst bei über 400 EUR/Monat greifen, oder?

Liebe (verwirrte) Grüße
Theresa

_________________
Sprache ist mehr als nur Worte - Sprache ist Magie.
http://welt-der-worte.npage.de

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 14:48
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge3930
WohnortA 8786 Rottenmann


Also, ich rate jedem Neuling unter den Autoren, zuerst einmal mit seiner Tätigkeit versuchen, Geld zu verdienen (falls er es überhaupt will).

Und sollte tatsächlich ein erkleckliches Sümmchen zusammenkommen, kann er sich immer noch der behördlichen Prozedur unterziehen. Wo kein Geld (vom Veröffentlichen) da ist, kann auch der Fiskus oder sonstwer nichts holen.

Als Schriftsteller anerkannt wird man ohnehin erst durch (mehrere) Veröffentlichungen. Vorauseilender Gehorsam gegenüber Ämtern schafft meist nur unnötige Vertwirrung und unbegründete Sorgenfalten.

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 15:08
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2307
WohnortBerlin


Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Und sollte tatsächlich ein erkleckliches Sümmchen zusammenkommen, kann er sich immer noch der behördlichen Prozedur unterziehen. Wo kein Geld (vom Veröffentlichen) da ist, kann auch der Fiskus oder sonstwer nichts holen.


Das halte ich ausnahmsweise mal nicht fuer einen so guten Tip von dir. Umgekehrt kann man naemlich auch keine Kosten geltend machen, sondern muss alles selbst finanzieren.

Allerdings war das Ausgangsposting noch viel zu diffus, um ernsthaft Tips geben zu koennen.

Beste Gruesse,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 15:16
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge3930
WohnortA 8786 Rottenmann


Ja, lieber Heinz, vorerst muss aber einmal ein Honorar hereinkommen, damit ich die mit dem Schreiben verbundenen Kosten auch bezahlen kann.

Und, mit Verlaub, was hat ein Schriftsteller-Neuling, der sich an seinem ersten Roman oder seinen ersten Kurzgeschichten, Gedichten und sonstwas versucht, schon viel Kosten?

Und sollte er eine größere Summe für Reisen zwecks Recherchen ausgeben, werden diese Kosten ebenfalls erst dann vom Finanzamt anerkannt, wenn er ein Einkommen ab einer gewissen Höhe hat. Ich bleibe dabei - zuerst den Erfolg als Autor, dann erst den Behördenkram erledigen. Ich habe es seinerzeit so gehandhabt und bin damit bestens gefahren.

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 15:28
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2307
WohnortBerlin


Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Ja, lieber Heinz, vorerst muss aber einmal ein Honorar hereinkommen, damit ich die mit dem Schreiben verbundenen Kosten auch bezahlen kann.


Wenn man jemanden findet, der einem das erforderliche Kleingeld vorschiesst, ist das schoen, aber meistens muss man doch erst einmal selbst vorlegen. Und seien es nur das Papier und die Druckerfarbe bzw. der Druckertoner, das Porto und die Umschlaege fuer das Versenden an die Verlage, die Telefonate mit den Verlagen usw.

Zitat:
Und, mit Verlaub, was hat ein Schriftsteller-Neuling, der sich an seinem ersten Roman oder seinen ersten Kurzgeschichten, Gedichten und sonstwas versucht, schon viel Kosten?


Klar, wenn man erst einmal im Geschaeft steckt, sind obiges nur noch laecherliche Kosten, aber am Anfang geht es um jeden Euro.

Zitat:
Und sollte er eine größere Summe für Reisen zwecks Recherchen ausgeben, werden diese Kosten ebenfalls erst dann vom Finanzamt anerkannt, wenn er ein Einkommen ab einer gewissen Höhe hat.


In D kann dir es passieren, dass gerade fehlende Ausgaben zu einer Nichtanerkennung als Freiberufler fuehren. Wer mehrere Jahre hintereinander Verluste macht, muss in der Regel nachweisen, dass er ernsthaft versucht hat, in die schwarzen Zahlen zu kommen. Wer dann als Autor keine ernsthaften Verlagskontakte nachweisen kann, bekommt schnell ein Problem.

Natuerlich muss man sich vorher sehr genaue Gedanken ueber die Freiberuflichkeit machen. Einfach nur hinzusetzen und zu schreiben ist nicht, wenn es nicht beim Hobby bleiben soll.

Beste Gruesse,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 15:40
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge3930
WohnortA 8786 Rottenmann


Also, das ist mir neu, dass fehlende Ausgaben irgendetwas "Amtliches" bewirken. Will einer Autor werden, wird er wohl vorher die notwendigen Geräte hiezu schon sein Eigentum nennen.

Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein angehender Schriftsteller erst dann sich die Utensilien hiefür zulegt, wenn er zur Tat schreitet (oder wohl eher sitzt Laughing ). Und das allerneueste PC-Gerät kann er sich ja dann kaufen, wenn es die einlaufenden Honorare erlauben.

Es haben ja auch viele Leute diese Sachen zuhause, auch wenn sie sich nicht beruflich mit dem Schreiben beschäftigen. Oder irre ich mich völlig?

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 16:02
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2307
WohnortBerlin


Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Also, das ist mir neu, dass fehlende Ausgaben irgendetwas "Amtliches" bewirken. Will einer Autor werden, wird er wohl vorher die notwendigen Geräte hiezu schon sein Eigentum nennen.


Die wichtigsten geraete wohl, aber wie gesagt, Exposes und Manuksripte muessen z.B. ausgedruckt und verschickt werden, Verlage und Literaturagenten muessen angerufen und evtl. auch persoenlich besucht werden, und, und, und ...

Wenn es nur um ein Hobby geht, hast du natuerlich recht, aber Thorsten moechte sich als Autor und Korrektor etablieren. Wenn er kein dickes Bankkonto oder eine reiche Familie hat, wird ihm vermutlich gar nichts anderes uebrigbleiben, als schnellstmoeglich mit diesen Taetigkeiten Geld zu verdienen.

Ich halte mich da dann doch lieber an den Wahlspruch "Ente oder Trente". Halbheiten kosten nur Zeit und letztlich auch Geld.

Beste Gruesse,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

Re: Finanzielle Unterstützung für Autoren

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 16:13
Siegfried
 
Anmeldedatum09.07.2008
Beiträge287


Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Auf der BoD-Seite gibt es die Information, dass Freie Publizisten (?) jährlich rund 13.300 Euro Fördergelder erhalten (Quelle: BoD).


Sorry, wenn ich da korrigierend einhake - aber von 13.300 Euro Fördergelder steht da nichts. Ich zitiere mal:

Zitat:

Fördermittel für Autoren

Rund 13.300 Euro beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen freier Publizisten. Vom Schreiben tatsächlich zu leben, das schaffen also die wenigsten. Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich auch abseits von Buchhonoraren finanzielle Mittel zu verschaffen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Literaturpreise und Stipendien, die in Deutschland in großer Zahl existieren. Jährlich werden einige Millionen Euro an Preis- und Fördergeldern für Autoren jedes Genres und Alters ausgeschüttet.


Die genannten 13.300 Euro sind das durchschnittliche Einkommen von freien Publizisten und nicht Fördermittel, die Publizisten erhalten.

Da von einem durchschnittlichen Jahreseinkommen die Rede ist, dürfte es einige geben, die deutlich darüber liegen, was logischerweise für andere bedeutet, deutlich weniger als 13.300 Euro einzunehmen. Ob man von 1108 Euro im Monat leben kann, ist eine weitere Frage (wobei der Geldfluss ja nicht kontinuierlich erfolgt).

Um vom Schreiben leben zu können, muss man sich einen entsprechenden Namen aufbauen. Das geht nur durch Veröffentlichen, Veröffentlichen, Veröffentlichen - und zwar in sehr guter Qualität. Eine Möglichkeit besteht, an allen sich bietenden Wettbewerben teilzunehmen, um seine Schreib-Vita mit entsprechenden Erfolgsmeldungen auszuschmücken. Andererseits bedeutet dies aber, thematisch gebunden schreiben zu müssen. Derzeit bieten sich da einige Möglichkeiten an:

- Kurzgeschichte zum Thema Bad Segeberg
- Kurzkrimi zum Titel "Die Uhr läuft ab"
- Theaterdrama zum Thema "Ungarndeutsche"
- Adventsgeschichte mit lesbisch-erotischem Einschlag
- Kurzprosa zum Thema "Freie Räume"
- Kurzgeschichte zum Titel "Der Adler ist gelandet"
- Theaterstück zum Thema "DDR vor der Maueröffnung"
- Erzählung zum Thema "Mittelrhein"
- Kurzgeschichte mit regionalem Bezug zum Landschaftsverband Rheinland
- Roman mit Bezug zum christlischen Glauben
- Kurzgeschichte zum Thema "Gott und die Welt im Ruhrgebiet"
- Kurzgeschichte zum Thema "Menschenrechte, Rassismus, Fremdenhass"
- Kurzgeschichte zum Thema "In alten Schlössen spuken Geister am liebsten"

(detaillierte Ausschreibungen siehe auf der Homepage von Uschtrin
http://www.uschtrin.de )

Das wäre ein erster Ansatzpunkt: Schreiben für Wettbewerbe mit der Hoffnung, einen vorderen Platz zu belegen. Also - hau rein!

Die andere Möglichkeit ist der Lohn-Schreiber. Schreiben, was andere vorgeben. Das fängt an bei der Lokalzeitung in deinem Dorf bzw. deinem Stadtviertel, geht über Auftragsarbeiten für Literaturzirkel (bzw. -zeitschriften) und endet irgendwo beim Ghost Writing oder "Lore-Roman". Und ich habe mal gehört, dass es so etwas wie "Stadtschreiber", "Turmschreiber" und "Seeschreiber" gibt - kostenlose Wohnung und Einbindung in ein kulturelles Projekt.

Letztlich geht es aber nur über Schreiben und Lesen, Lesen und Schreiben. Mit entsprechender Qualität.

Viel Erfolg!
Siegfried

Re: Finanzielle Unterstützung für Autoren

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 16:36
Thorsten
 
Anmeldedatum07.06.2008
Beiträge508
WohnortSaarland


Siegfried hat Folgendes geschrieben:
Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Auf der BoD-Seite gibt es die Information, dass Freie Publizisten (?) jährlich rund 13.300 Euro Fördergelder erhalten (Quelle: BoD).


Sorry, wenn ich da korrigierend einhake - aber von 13.300 Euro Fördergelder steht da nichts. Ich zitiere mal:

Zitat:

Fördermittel für Autoren

Rund 13.300 Euro beträgt das durchschnittliche Jahreseinkommen freier Publizisten. Vom Schreiben tatsächlich zu leben, das schaffen also die wenigsten. Dennoch gibt es Möglichkeiten, sich auch abseits von Buchhonoraren finanzielle Mittel zu verschaffen. Eine wichtige Rolle spielen dabei Literaturpreise und Stipendien, die in Deutschland in großer Zahl existieren. Jährlich werden einige Millionen Euro an Preis- und Fördergeldern für Autoren jedes Genres und Alters ausgeschüttet.


Danke für den Hinweis. Ich wollte den Satz korrigieren, bevor ich meinen Beitrag abgeschickt habe, aber durch andere Beiträge, die ich schrieb, ist das wohl leider untergegangen.

Dem Tipp, dass man bei Wettbewerben teilnehmen sollte, um sein Vita zu schmücken, stimme ich zu. Dasselbe tue ich schon und werde weiterhin dafür schreiben. Denn es sind kostengünstige Chancen, die man nutzen sollte, wenn man am Anfang steht.

Zitat:
Wenn es nur um ein Hobby geht, hast du natuerlich recht, aber Thorsten moechte sich als Autor und Korrektor etablieren. Wenn er kein dickes Bankkonto oder eine reiche Familie hat, wird ihm vermutlich gar nichts anderes uebrigbleiben, als schnellstmoeglich mit diesen Taetigkeiten Geld zu verdienen.


Mit finanzieller Unterstützung könnte ich schon rechnen, allerdings in Maßen und genau dort setzt dein Punkt ja an, Heinz. Ich werde weiterhin schreiben und so gut es auch geht veröffentlichen. Vorerst vielleicht nur bei Books-on-Demand-Verlagen, mit der Zeit werde ich mich an die größeren Verlagshäuser wenden, damit ich überhaupt etwas vorweisen kann.

Ein Mittelweg eurer beiden Vorschläge (Heinz und Hans) werde ich wohl einschlagen und zwar schreiben, schreiben und nochmal schreiben, das Geschriebene veröffentlichen, um auf mich aufmerksam zu machen und meine Tätigkeiten als Korrektor anbieten (evtl. weiteres).

Ich freue mich jedenfalls, dass man hier so gut beraten wird, danke! thumb up

Grüße!

_________________
Der deutsche Jackie Chan Filmführer | ISBN: 978-3-86858-102-7
Boose-Nacht-Geschichten | ISBN: 978-3-8370-2599-6

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 17:08
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge3930
WohnortA 8786 Rottenmann


Hallo Heinz,

mir geht es in meinem Beitrag bestimmt nicht um Hobby-Autoren.
Diese werden vom Finanzamt ohnhin nicht "belästigt"...

Viele "halbberufliche" Autoren haben meistens einen gut bezahl-
ten Job, vielfach als Beamte, Lehrer, Ärzte und dgl. und schreiben in der Freizeit. Und diese haben die Geräte sowieso in Verwendung und werden es daher schwer haben, den darauf verwendeten Anteil für ihre schriftstellerische Teilzeit-Tätigkeit dem Finanzamt glaubhaft zu vermitteln. Wie sollte das auch möglich sein?

Meine Ansichten zum Thema beruhen auf eigene Erfahrungen und
Vorgangsweisen - und ich bin sicher kein Freizeitschreiberling... Laughing

Aber wenn wer glaubt, dass die Befriedigung von irgendwelchen
Beamtenideen Vorrang vor der beruflichen Entfaltung als Berufsautor
hat, so soll er sich ruhig die Zeit mit Behördenwegen und dergleichen
vertreiben.

Vielleicht wird er später einmal, wenn er sich jemals an meine
Beiträge hier erinnern sollte, meiner Meinung sein. Nur
werde ich das kaum erfahren... Laughing

Mit abendlichem Gruß!
Hans

BeitragVerfasst am: 09.07.2008, 17:17
Thorsten
 
Anmeldedatum07.06.2008
Beiträge508
WohnortSaarland


hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:

Aber wenn wer glaubt, dass die Befriedigung von irgendwelchen
Beamtenideen Vorrang vor der beruflichen Entfaltung als Berufsautor
hat, so soll er sich ruhig die Zeit mit Behördenwegen und dergleichen
vertreiben.


Angenommen man unternimmt diese Behördengänge nicht, schreibt also aus reinem Hobby, und man landet urplötzlich einen finanziellen Erfolg mit einem bei BoD veröffentlichten Roman, der den Rahmen des "Hobbyschreibers" sprengt. Muss man mit irgendwelchen schärferen Konsequenzen seitens Staat (Finanzamt,...) rechnen? Denn ich kann mir denken, dass die auch ihren steuerlichen Anteil zB fordern. blink

Hinweis: Nur Theorie!

_________________
Der deutsche Jackie Chan Filmführer | ISBN: 978-3-86858-102-7
Boose-Nacht-Geschichten | ISBN: 978-3-8370-2599-6
Finanzielle Unterstützung für Autoren
  Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Verträge und Co.
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht posten
Du kannst Dateien in diesem Forum nicht herunterladen
Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde  
Seite 2 von 4  
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4  Weiter
  
  

Powered by phpBB, advisormap.de, SPREADY.net, SEO by SEO-u