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Flyer verteilen - Kooperation vielleicht?

BeitragVerfasst am: 16.09.2007, 17:06
Pliekolus
 
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WohnortSachsen


Hallo ihr Lieben,

ich habe gerade 16 Flyer für mein Buch im A5-Format ausgedruckt und werde sie morgen irgendwie unter die Leute bringen.

Ich dachte an: Autoscheibenwischer, Uni-Mensa, neben den Kontoauszugdrucker, Studentenwohnheimbriefkästen, Bäckerei-Stehtische, Schwimmhallen, Eissporthalle, Musik-Kunst-Akademie, etc.

Jetzt kam mir gerade eine Idee.
Bitte schreibt mir mal eure Meinung.

Wie wäre es, wenn wir uns gegenseitig die Flyer für die Bücher per e-Mail zu schicken würden und dann am jeweiligen Wohnort auslegen würden?

Gibt es da von eurer Seite aus Interesse?
Vielleicht könntet ihr noch paar Ideen beisteuern, wo es noch günstig wäre.
Also mein Flyer ist jetzt im A5-Format, was bedeutet, ich kann 2 Stk auf ein A4-Druckerpapier ausdrucken. Ich habe jetzt weißes Papier verwendet und bunt gedruckt. Schwarz weiß wäre ja dann auch möglich.

Wer Interesse hat, müsste sich mal melden. Ich könnte das Umfeld von Dresden und die Stadt selber unsicher machen.
Ich stelle mir vor, dass die Arbeit gleich verteilt sein müsste, auch aus Kostengründen. Also, wenn ich 10 Blätter ausdrucke, müsste der andere von meinem Flyer auch 10 ausdrucken und verteilen. Ich weiß, dass es dafür keine Kontrolle gibt, aber vielleicht sehen wir danach bald einen Umsatzzuwachs bei Amazon.de.

Liebe Grüße
Jacqueline

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 16.09.2007, 18:52
g.c.roth (Moderator)
 
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Hallo Pliekolus,
Zitat:
ich habe gerade 16 Flyer für mein Buch im A5-Format ausgedruckt und werde sie morgen irgendwie unter die Leute bringen.

hast Du Dich da vertippt mit 16 Flyer?shocked eyes
Erfahrungsgemäß kommen auf 1000 Flyer 1-2 potentielle Kunden!

LG Grete angle

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Individuelle Buchcover zu fairen Preisen: http://www.satzstudio-roth.de

BeitragVerfasst am: 16.09.2007, 20:17
Pliekolus
 
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Hallo Grete,

habe mich nicht vertippt. Habe wirklich nur 16 Stück ausgedruckt.
Ich will die Lage erst einmal checken und mich langsam vortasten. Ich wüsste gar nicht, wie ich mir 1000 Stück unter den Arm klemmen soll, da morgen mein erster Arbeitstag nach dem Urlaub ist.

Wo verteilst du 1000 Stk und woher hast du diese Statistik? Ich stelle mir das so vor, dass ich sie z.B. im Schwimmbad platziere und jeder, der Interesse hat, sich einen Flyer mit nimmt.

Lieben Gruß
Jacqueline

BeitragVerfasst am: 16.09.2007, 20:53
g.c.roth (Moderator)
 
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WohnortEmden


Ich habe beruflich täglich mit Werbeflyern zu tun und auch selber schon Zigtausende unter die Leute gebracht. Flyerwerbung ist Massenwerbung. Die wirkt nur, wenn sie weit gestreut wird und das nach Möglichkeit in regelmäßigen Abständen. Steter Tropfen höhlt den Stein... Wink

Für die Buchwerbung kann man Flyer (päckchenweise) gut in Bibliotheken, bei Anwälten, Arztpraxen, auslegen. Da liest man in seiner (Warte-)Not so ziemlich alles was dort herumliegt. 1000 Flyer sind wirklich nicht viel. Die kannst Du aber nicht mit dem Tintenstrahler ausdrucken, das dürfte zu teuer werden.
Du darfst gern mal auf meiner Internetseite www.satzstudio-roth.de gucken. Da sind einige Preisbeispiele, die in unserer Region noch keiner getoppt hat Very Happy

LG Grete

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Verfasst am:
 


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BeitragVerfasst am: 16.09.2007, 20:56
hawepe
 
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Hallo Jacqueline,

Pliekolus hat Folgendes geschrieben:
Wo verteilst du 1000 Stk und woher hast du diese Statistik? Ich stelle mir das so vor, dass ich sie z.B. im Schwimmbad platziere und jeder, der Interesse hat, sich einen Flyer mit nimmt.


Ich habe dieses Jahr auf der Internationalen Tourismusboerse in Berlin am Stand der Slowakischen Tourismuszentrale und an dem Stand eines bulgarischen Reiseveranstalter Handzettel fuer meine Reisefuehrer Slowakei bzw. Bulgarien auslegen lassen. Von den rund 3000 Flyern sind jeweils rund 1000 Stueck weggegangen.

Die Resonanz war erschreckend gering, sprich beim Engelsdorfer Verlag war keine signifikante zusaetzliche Nachfrage zu registrieren.

Im Vorjahr hatte ich fuer den Bulgarien-Reisefuehrer auch schon mit Flyern geworben. Ebenfalls ohne messbaren Erfolg, was ich aber aufgrund der damals leider katastrophalen Druckqualitaet darauf zurueckfuehrte. Die Stueckzahl lag ebenfalls bei rund 1000 Flyern.

Selbst bei zielgruppengenauer Streuung von Flyern ist bei 1000 Stueck nach meinen Erfahrungen kein messbarer Erfolg zu erwarten.

Ich will dich wirklich nicht abschrecken, aber wenn du wirklich mit Flyern arbeiten willst, suche dir eine preiswerte Druckerei. Auf dem Heim-PC kannst du es alleine schon kostenmaessig vergessen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 16.09.2007, 23:48
Judith
 
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Hallo Jacqueline,

ich habe im Laufe der Woche auch einige Flyer gedruckt, auch A5 und dann gefaltet, so dass es im Prinzip 4 Seiten A6 waren. Auf der ersten Seite zwei kleine Abbildungen vom Cover und Hinweis auf meine Lesung am 29.9., zweite Seite cover + Beschreibung vom einen Buch, dritte Seite vom anderen Buch, hinten Autorenporträt mit Foto. Sie sind auf mattglänzendem Papier mit 160 Gramm, farbig bedruckt. Zuerst dachte ich, ich würde nur je 5 Stück in Buchhandlungen, Bücherei, Bäckerei, Physiotherapeuten und Arzt auslegen, aber das waren so Minipäckchen, trotz des dicken Papiers, dass ich immer ca. 10 hingelegt habe. Ruckzuck waren 100 Flyer weg. Preislich geht's, weil ich meine Tinte selbst nachfülle. Aber ich werde wohl trotzdem mal 1000 drucken lassen, z.B. für die Messe. Sieht auch professioneller aus. Obwohl, wenn die Resonanz so gering ist... blink

Zunächst habe ich mal 100 Postkarten bei AltaVista bestellt, incl. Porto 18,xx Euro.

Das mit dem Flyer-Tausch ist keine dumme Idee, aber ich denke mal, dass der regionale Bezug evtl. mehr bringen kann. Aber vielleicht könnte man von diesem Grundgedanken aus auf neue Ideen kommen. Z.B. gemeinsame themenbezogene Flyer.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 07:17
hwg (Moderator)
 
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WohnortA 8786 Rottenmann


Also, ich will den Flyer-Verteilungseifer keinesfalls bremsen. Jedoch: Bei uns ist das Hinter-die-Autoscheibenwischer-stecken von Werbematerial verboten und somit strafbar. Ob es in D ebenfalls so ist, weiß ich allerdings nicht. Will bloß vor unnötigem Geldausgeben (Strafe liegt zwischen 500 und 1000 Euro, je nach Ermessen der Behörde) warnen.

Wir verteilen Werbematerial in Form von Bestell-Postkarten auch über bereitwillige Zeitungsausträger, denen wir ein kleines Entgelt zukommen lassen. Rücklauf zirka 5 - 7 Prozent bei rund 1000 Karten. Nicht übel, wie ich meine. Außerdem versenden wir auf dem Postweg etwa vierteljährlich eine Mini-Broschüre mit Ankündigungen über Lesungen, Neuerscheinungen und sonstigen einschlägigen Veranstaltungen.

Wir - das sind das "Kulturviech", ein Verein "zur Herbeiführung der Synthese von Kunst und obersteirischer LebensART", der in Rottenmann seit nunmehr 20 Jahren besteht und weit über die Stadtgrenzen hinaus aktiv ist. Dann gibt es auch den "Europa-Literaturkreis Kapfenberg", der die Zeitschrift "Reibeisen" mit 180 Seiten Umfang (aktuelle Ausgabe) mit großzügiger Förderung durch die Stadt Kapfenberg herausgibt.

An und für sich bin ich kein Vereinsmeier, aber die Zugehörigkeit zu einem Literaturclub bietet mitunter auch Vorteile hinsichtlich der Werbung fürs eigene Buch.

BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 07:53
hawepe
 
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Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Also, ich will den Flyer-Verteilungseifer keinesfalls bremsen. Jedoch: Bei uns ist das Hinter-die-Autoscheibenwischer-stecken von Werbematerial verboten und somit strafbar. Ob es in D ebenfalls so ist, weiß ich allerdings nicht. Will bloß vor unnötigem Geldausgeben (Strafe liegt zwischen 500 und 1000 Euro, je nach Ermessen der Behörde) warnen.


In D ist es zwar nicht verboten, sondern allgemeine Praxis, aber eine derartige zielgruppenunspezifische Werbung ist extrem teuer, weil der Streuverlust riesig ist. Ich denke, da muesste man deutlich mehr als 1000 Flyer stecken, um ein oder zwei Buecher zu verkaufen.

Zitat:
Wir verteilen Werbematerial in Form von Bestell-Postkarten auch über bereitwillige Zeitungsausträger, denen wir ein kleines Entgelt zukommen lassen. Rücklauf zirka 5 - 7 Prozent bei rund 1000 Karten.


Ich war einige Jahre verantwortlicher Redakteur einer kleinen Zeitschrift und musste mich da auch um die Werbung kuemmern. Bestellpostkarten waren in der Tat die einzige Werbung, die einen messbaren Erfolg brachten. Allerdings boten wir "nur" kostenlose Probeexemplare an, aus denen dann Abonnenten werden sollten.

Aus der Erinnerung heraus wuerde ich den Ruecklauf etwa auf deine 5 bis 7 Prozent schaetzen. Bezogen auf Neuabos waren es zwischen 1 und 2 Prozent.

Natuerlich Wink haben wir die Werbung nicht ziellos gestreut, sondern versucht schwerpunktmaessig in unserer Zielgruppe abzusetzen.

Zitat:
An und für sich bin ich kein Vereinsmeier, aber die Zugehörigkeit zu einem Literaturclub bietet mitunter auch Vorteile hinsichtlich der Werbung fürs eigene Buch.


Das kann ich aus meinen Erfahrungen im Werkkreis Literatur der Arbeitswelt nur unterschreiben. Es gab kaum eine Woche, in der wir nicht eine Lesung hatten oder einen Buecherstand durchfuehrten. Da nicht jeder alles machen musste, sondern sich Arbeitsteilungen ergaben, lief es meistens doch recht professionell ab, was sich dann auch in entsprechenden Verkaufszahlen niederschlug.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 08:04
julia07
 
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Was die Scheibenwischerzettelchen angeht, ist das in "D" leider nicht verboten und weil dem so ist, nutze ich es auch.
Das ist aber nicht für jedes Buch angebracht, denn nur wenige Käufer werden wohl ein thematisch gehaltvolles Werk aufgrund einer solchen Werbung erstehen. Da würde ich lieber auf einen redaktionellen Zeitungsartikel zählen.
Ich habe z. B. ein erotisches Juxbuch in meiner Palette und dafür lohnt sich sowas allemal. Da ich diese Bücher auch selbst verkaufe, steht dort meine Firmenadresse drauf und fast jede Woche kommt einer und kauft 1 oder gar 2 Exemplare.
Bei dieser Sache ist es auch ganz wichtig, an welche Autos man die Zettel montiert, bzw. welche Parkplätze man dafür ansteuert, denn man muss immer mit einbeziehen, welches Publikum da überhaupt parken wird. Es macht sicher wenig, bis gar keinen Sinn, ein Kampfhuhn-Buch auf dem Parkplatz der Neuapostolischen Kirche zu bewerben. Sinnvoll wäre es aber sicher, einen Ratgeber "Wie frisiere ich mein Moped so, dass die Bullen es nicht spannen" auf den Parklpätzen aller Diskotheken im den umliegenden Gewerbegebieten zu verstreuen cheezy grin

LG, Julia

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BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 10:41
Rita Hajak (Moderator)
 
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Beiträge1464
WohnortFehmarn


Hier Flyer zu verteilen, wäre ziemlich sinnlos. Lediglich der Papierkorb hätte sein Vergnügen. cheezy grin Leider!
Sad

Gruß Rita

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„Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann

www.ritahajak.de Wieder mal neu

BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 14:10
Judith
 
Anmeldedatum05.08.2007
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WohnortSchwobaländle


Julia, deine Sprüche, Vergleiche und Beispiele sind immer wieder köstlich und treffend! Laughing

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 14:16
Pliekolus
 
Anmeldedatum07.09.2007
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WohnortSachsen


Hallo,

vielen Dank für eure zahlreichen Antworten und Ideen.
Gemeinsame themenbezogene Flyer fänd ich auch interessant.
Vielleicht könnten wir uns darüber mal abstimmen.


Heute früh habe ich tatsächlich 3 Flyer an drei "große" Autos gesteckt und bin gerade ganz erstaunt gewesen, dass sich mein seit Wochen schlechter Amazon-Verkaufsrang plötzlich verbessert hat. Von ca. 295.000 auf ca. 25.000.
Ich habe dafür keinerlei Erklärung, als dass sich vielleicht doch ein Flyer
gelohnt hat. Gerade habe ich noch 3 weitere Flyer in Einkaufskörbe der umliegenden Einkaufsmärkte gelegt. Ich weiß, es ist sehr gering, aber ich will die Sache langsam beobachten und mich nach verschiedenen Aktionen entscheiden, von wo ich mir die beste Resonanz erhoffen kann.

Liebe Grüße
Jacqueline
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