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Formatprobleme

BeitragVerfasst am: 06.06.2007, 22:37
danysahne
 
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WohnortMal hier, mal da...


So, nach Absprache mit Heiner, der lieben Seele eröffne ich den Thread hier. Ich hoffe, er passt einigermassen. Wenn nicht verschieben!

Mein Problem ist folgendes:

Ich bin jetzt in der Endphase meiner Manuskripterstellung. Gut und schön. Aus reiner Neugier habe ich dann mal die Vorgaben von BoD genommen, um zu schauen wieviel Seiten es denn so werden und wie es aussieht vom Seitenlayout her etc. Schrecklich fand ich es. Ich will 12 cm x 19 cm haben. KRISE!!!

Daher hier nun meine Frage:

Könnt Ihr mir nicht mal Eure Einstellungen geben, in etwa so:

Art des Inhaltes (Roman etc.)
Schriftart
Schriftgrösse
Seitenränder
Buchformat

Wäre sicher auch für andere User nützlich das zu wissen!

Vielen Dank schon mal an Euch!


Zuletzt bearbeitet von danysahne am 06.06.2007, 23:05, insgesamt 2-mal bearbeitet

Verfasst am:
 


Re: Formatprobleme

BeitragVerfasst am: 06.06.2007, 22:56
hawepe
 
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Hallo,

daniellecrownford hat Folgendes geschrieben:
Ich will 12 cm x 19 cm haben. KRISE!!!


Bietet BoD das nicht? Dann ein anderes, moeglichst schlankes Format waehlen.

Zitat:
Schriftart


Haengt ganz vom Thema und der Zielgruppe ab. Empfehlenswert sind jedenfalls Serifenschriften. Gut lesbar sind verschiedene Garamond-Varianten. die Sabon, Palatino.

Verrat mal etwas mehr, dann laesst sich leichter helfen.

Zitat:
Schriftgrösse


Haengt ebenfalls von der Zielgruppe und auch von der Schrift ab. Unter 9 pt wuerde ich nicht gehen,

Zitat:
Seitenränder


Mehr als 65 Anschlaege sollten nicht in eine Zeile passen, wenn der Text noch gut zu lesen sein soll.

Ansonsten die Seite in ein Neunerraster aufteilen. Aussen zwei Spalten frei lassen, innen eine, oben eine Zeile und unten zwei, wobei in die zwei Spalten unten die Seitenzahl kommen sollte.

Zitat:
Buchformat


Deine Idee ist eigentlich gut, ersatzweise ein anderes schlankes Format.

Wie gesagt, verrate mehr, dann faellt es leichte mit Tips.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
Reiseführer für Bulgarien und Slowakei

BeitragVerfasst am: 06.06.2007, 23:04
danysahne
 
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WohnortMal hier, mal da...


Ja danke Heinz für deine Antwort!

Es sind Geschichten, 3 in einem Buch, wollte es gern wie einen Roman vom Layout her einstellen. Das Buchformat soll 12 cm x 19 cm sein.

BeitragVerfasst am: 06.06.2007, 23:28
hawepe
 
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Hallo,

daniellecrownford hat Folgendes geschrieben:
Es sind Geschichten, 3 in einem Buch, wollte es gern wie einen Roman vom Layout her einstellen. Das Buchformat soll 12 cm x 19 cm sein.


URW Garamond, Bembo (Aldine401BT), Palatino, Sabon (Bitstream Classical Garamond), Trump-Mediäval (Bitstream Kuenstler 480), Stempel-Schneidler, evtl. auch Vera und Cheltenham.

Ein Teil der Schriften finden sich auf den CorelDraw-CDs (keine OEM, ab Version 4), die anderen gibt es kostenlos von
http://tug.ctan.org/tex-archive/fonts/urw/garamond/ bzw.
http://ftp.gnome.org/pub/GNOME/sources/ttf-bitstream-vera/1.10/ und die Palatino (Palladio) gehoert teilweise zu MS Office.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 07.06.2007, 06:54
hawepe
 
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Guten Morgen,

heute nacht war es mir dann doch zu spaet, noch mehr zu schreiben. Also hole ich es jetzt nach.

Die betriebssystemeigenen Schriften und ueberwiegend auch den Office-Paketen beiliegenden Schriften sind aus unterschiedlichen Gruenden eher ungeeignet.

Wirklich empfehlenswert ist die Palatino, die zu den lesefreundlichsten Schriften gehoert. Allerdings sollte man ihr Raum schenken, also den Zeilenabstand nicht zu knapp waehlen.

Sehr aehnlich ist die Book Antiqua. In kleinen Groessen ist sie schwer zu unterscheiden, in groesseren wirkt sie dagegen leicht unruhig.

Die Bookman Old Style ist bestimmt auch eine geeignete Buchschrift - wenn man Kinderbuecher schreibt. Sie erinnert einen doch sehr an Schulbuecher der ersten Klassen.

Voellig ungeeignet ist die Times, die ihre Herkunft aus dem Zeitungsgewerbe nicht verleugnen kann. In kurzen Zeitungszeilen kommt sie gut zur Geltung und bringt viel Text unter, aber in Romanen mit den meistens sehr viel laengeren Zeilen baut sie nur Lesehemmnisse auf.

Die im vorigen Posting genannten Schriften gibt es mit einer Ausnahme alle als TrueType- und Type1-Fonts, nur die URW Garamond liegt lediglich als Type1-Font vor. Neuere Windows-Versionen koennen aber auch von Hause aus bereits Type1-Schriften verwenden.

So, ich hoffe, ich habe jetzt niemanden erschlagen Wink

Beste Gruesse,

Heinz.

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@ Heinz

BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 17:18
Versailles
 
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Hallo Heinz, ich möchte doch gerade noch eine Lanze für die Times brechen Smile ich habe meinen Buchblock (historischer Roman) in Times New Roman gesetzt. Allerdings wird er noch durch Initialen und einige Zeilen (Überschriften) in Edwardian Script aufgelockert. Ich finde die Schrift persönlich nicht sooo lesehemmend.

Liebe Grüße
Amalia

12x19cm geht doch!?

BeitragVerfasst am: 11.06.2007, 17:41
Versailles
 
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Beiträge832


Hallo daniellecrownford,

BoD bietet 12x19 cm als Standardformat an: http://www.bod.de/index.php?id=210 Buchformate

Zitat BoD: "Wie groß darf es denn sein? Wählen sie aus fünf Standardformaten und einem Großformat:
12,0 x 19,0 cm
13,5 x 21,5 cm
14,8 x 21,0 cm (DIN A5)
15,5 x 22,0 cm
17,0 x 22,0 cm
19,0 x 27,0 cm (Großformat: DIN A4-Beschnitt)
Hinweise:
Der Umfang der Bücher kann zwischen 52 und 700 Seiten liegen, und die Seitenzahl muss durch vier teilbar sein."
(Zitatende)

Bei mir sieht es so aus:
Art des Inhaltes (Roman etc.): historischer Roman
Schriftart: Times New Roman, Titel und Initialen über 3 Zeilen in Edwardian Script
Schriftgrösse: 10,5 pt
Seitenränder: oben 2,75cm / unten 3 cm, innen 2,25 cm, aussen 2,05 cm
Buchformat: A5

Das Einbetten der Schriften nicht vergessen!

Und noch etwas, das mich als Neuling ziemlich erschreckt hat, weil ich erst 2 Tage vor Manuskriptabgabe davon erfuhr:
Schriften SOLLTEN vom Urheber oder Lizenzinhaber freigegeben werden, sofern mit deren Verwendung kommerzielles Interesse verfolgt wird, was bei einer Veröffentlichung ja der Fall sein dürfte. Ich habe mich wg. der Edwardian Script, die auf meinem Rechner gespeichert ist, an den im Fontverzeichnis genannten Lizenznehmer (ITC) gewandt und die Genehmigung bekommen.

Fragen beantworte ich gern Smile
Amalia

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"carpe diem, quam minimum credula postero"
(Horaz, 65-8 v. Chr.)

www.comtesse-heloise.de

Autorenphoto von J. Nemeth, Photostudio Kannengiesser, 58095 Hagen

Re: @ Heinz

BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 06:55
hawepe
 
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Hallo Amalia,

Versailles hat Folgendes geschrieben:
ich habe meinen Buchblock (historischer Roman) in Times New Roman gesetzt. Allerdings wird er noch durch Initialen und einige Zeilen (Überschriften) in Edwardian Script aufgelockert. Ich finde die Schrift persönlich nicht sooo lesehemmend.


Ich habe auch nur geschildert, was Typographen sagen. Das schoene an Book on Demand ist eben, dass man in der Hinsicht keinerlei Vorgaben bekommt und sich ueber alles hinwegsetzen darf. Und das meine ich absolut nicht ironisch.

Irgendwann moechte ich z.B. mal ein Buch in Alter Schwabacher oder vielleicht sogar in Koenigsberger Gotisch veroeffentlichen, obwohl ich weiss, dass dadurch viele Leser abgeschreckt wuerden. Aber vielleicht habe ich mal ein Thema, wo diese Schriften wirklich passen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Re: 12x19cm geht doch!?

BeitragVerfasst am: 12.06.2007, 07:05
hawepe
 
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Hallo Amalia,

Versailles hat Folgendes geschrieben:
Und noch etwas, das mich als Neuling ziemlich erschreckt hat, weil ich erst 2 Tage vor Manuskriptabgabe davon erfuhr:
Schriften SOLLTEN vom Urheber oder Lizenzinhaber freigegeben werden, sofern mit deren Verwendung kommerzielles Interesse verfolgt wird, was bei einer Veröffentlichung ja der Fall sein dürfte.


Man muss lediglich schauen, ob Schriften fuer die _kommerzielle_ Verwendung freigegeben sind.

Bei den betriebssystemeigenen Schriften sowie den MS Office, Photoshop, CorelDraw usw. beiliegenden Schriften kann man meines Wissens davon ausgehen.

Die dem Acrobat _Reader_ beiliegenden Schriften duerfen dagegen leider nicht kommerziell eingesetzt werden. Sonst haette man mit der Minion eine wirklich hochwertige Schrift zur Verfuegung.

Wirklich vorsichtig sollte man beim Einsatz von Schriften-CDs und aus dem Internet herunterzuladenden Schriften sein.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 13.06.2007, 12:11
danysahne
 
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Also danke für die Antworten. Bin ein wenig schlauer und sicherer geworden, was meine Einstellungen angeht. Aber noch eine Frage: Welches Papier würdet ihr für Romane bzw. Geschichten nehmen? Weiss oder Cremeweiss?

BeitragVerfasst am: 13.06.2007, 13:42
hwg (Moderator)
 
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Für schon etwas empfindliche Leseraugen ist cremeweißes Papier sicher angenehmer.

BeitragVerfasst am: 13.06.2007, 14:25
hawepe
 
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Hallo,

daniellecrownford hat Folgendes geschrieben:
Welches Papier würdet ihr für Romane
bzw. Geschichten nehmen? Weiss oder Cremeweiss?


Einfach mal ein auf reinweisses Papier gedrucktes Buch nehmen und sich unter eine Lampe bzw. in die Sonne setzen. Dann merkt man sehr schnell, wie das Weiss des papiers die Schrift ueberstrahlt.

Wirklich weisses Papier ist fuer vieles geeignet, nur nicht fuer Buecher und aehnliche Druckerzeugnisse.

Schon eine ganz geringe Toenung reicht aus, damit das Ueberstrahlen wegfaellt.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 13.06.2007, 15:59
danysahne
 
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WohnortMal hier, mal da...


Jaja, das hab ich mir schon gedacht. Hab ja mal in meinem Bücherregal gestöbert um zu schauen, wie es da so aussieht. Und nicht ein Buch war reinweiss. Wollte nur nochmal ne Bestätigung, Jungs! Ich danke Euch.

BeitragVerfasst am: 13.06.2007, 16:44
wgbajohr (Moderator)
 
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Hallo!

Da der von BoD verlangte Preis vor allem von der Seitenanzahl abhängt, kann es für den einen oder anderen vielleicht interessant sein, ein größeres Format zu wählen, um so Kosten zu sparen.

Ich habe einmal von 212 Seiten auf DIN A 5 auf 168 Seiten verkleinern können, indem ich auf 17 x 22 cm gewählt habe. Der Preisunterschied lässt sich schon sehen, auch wenn ich ihn gerade nicht griffbereit habe.

Viele Grüße
wgbajohr

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Die Veränderung der Welt beginnt bei jedem Einzelnen
Für etwas verantwortlich sein heißt, dieses Etwas beeinflussen können
http://www.leistung-und-gesellschaft.de/

BeitragVerfasst am: 13.06.2007, 16:58
danysahne
 
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WohnortMal hier, mal da...


wgbajohr hat Folgendes geschrieben:

Da der von BoD verlangte Preis vor allem von der Seitenanzahl abhängt, kann es für den einen oder anderen vielleicht interessant sein, ein größeres Format zu wählen, um so Kosten zu sparen.

Ich habe einmal von 212 Seiten auf DIN A 5 auf 168 Seiten verkleinern können, indem ich auf 17 x 22 cm gewählt habe. Der Preisunterschied lässt sich schon sehen, auch wenn ich ihn gerade nicht griffbereit habe.


Mag ja manchmal ne gute Idee sein, aber dann hat mein Buch die Grösse und Dicker einer dieser kompakten Frauenzeitschriften und das würde mir persönlich nicht gefallen. (Siehe später mein zweites Buch, erklärt auch meine Abneigung gegen diese Zeitschriften LOL) Aber vielleicht ist das ja ein anderes Mal nützlich für mich.
Formatprobleme
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