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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren -> Jungautoren » Schreibübungen » Fortsetzungsgeschichte
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Wie bastel ich mir einen Roman? • Es gibt keine neueren Themen in diesem Forum.

Fortsetzungsgeschichte

BeitragVerfasst am: 02.12.2007, 10:40
Yuki
 
Anmeldedatum28.07.2007
Beiträge76
WohnortBraunschweig


Bei einer Fortsetzungsgeschichte geht es darum, dass möglichst viele immer wieder ca. 5-10 Sätze zu der Geschichte schreiben.

Mitten in der Nacht schrecke ich auf. War da nicht ein Geräusch? Zumindest ist jetzt wieder alles still, aber ich bin mir ganz sicher, dass dort etwas war. Meine Schwester schläft ganz ruhig in ihrem Bett. Das wundert mich aber nicht, schließlich könnte eine ganze Karavane Elefanten an ihr vorbeilaufen und sie würde nichts merken. Da! das ist es wieder! Dieses Klopfen an der Fensterscheibe...

so und jetzt könnt ihr weiter machen ^^ Bin schon gespannt, was ihr daraus macht Wink

_________________
www.fliegende-gedanken.de Wo Gedanken fliegen lernen und zu Wörtern werden...

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 02.12.2007, 10:48
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2587
WohnortA 8786 Rottenmann


Mein Versuch, die Schwester wach zu bekommen, scheitert. Sie dreht sich zwar unruhig im Schlaf, die Bettdecke rutscht auf den Boden, doch ich bleibe mit meiner aufkeimenden Angst allein. Ich taste nach der Lampe auf dem Nachttisch, doch in der Aufregung greife ich ins Leere. Mein Herz rast, mich fröstelt plötzlich, obwohl es im Zimmer angenehm warm ist.

BeitragVerfasst am: 02.12.2007, 13:25
Judith
 
Anmeldedatum05.08.2007
Beiträge1719
WohnortSchwobaländle


In der stockdunklen Nacht ist am Fenster nichts zu erkennen. Verkrampft umklammere ich meine Bettdecke. Kräftig pfeift der Wind ums Haus. Er bläst auch die Wolken weg, die den Mond bedeckt haben. In seinem milchigen Licht sehe ich...

_________________
Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

BeitragVerfasst am: 18.12.2007, 00:08
BellaMuerta
 
Anmeldedatum13.12.2007
Beiträge4


In seinem milchigen Licht kann ich nur schemenhaft das Gesicht eines Jungen erkennen, eines Jungen in meinem Alter. Erschrocken springe ich vom Fenster zurück, gerade noch kann ich einen Aufschrei unterdrücken. Schließlich bewohne ich zusammen mit meinen beiden Geschwistern, meinen Eltern und unserem Hund eine kleine Wohnung im dritten Stock.
Als ich mich gefangen habe, wende ich mich wieder dem Fenster zu, und versuche, eine Erklärung für diesen Umstand zu finden, doch das beschlagene Fenster trübt meine Sicht, sodass ich nur das verzerrte Gesicht des Jungen erkennen kann.
Deshalb greife ich, obwohl mir noch immer nicht ganz wohl bei der Sache ist, nach dem Fensterhebel, drehe ihn und ziehe es langsam auf...

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Ama et Fac quod vis

If life ain't just a joke...then why are we laughing?

...check into the hotel Bella Muerte...

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 15:09
Hakket (Moderator)
 
Anmeldedatum14.09.2007
Beiträge414
WohnortBremervörde


Deshalb greife ich, obwohl mir noch immer nicht ganz wohl bei der Sache ist, nach dem Fensterhebel, drehe ihn und ziehe es langsam auf. Es quietscht. Mein Gott, wie laut ...
Mir wird wieder einmal bewusst, dass ich dieses Quietschen hasse. Seltsam, wie sich meine Wahrnehmung verändert. So oft habe ich Tagsüber dieses Fenster geöffnet, und ja, auch da quietscht es, doch es macht mir nichts aus. Doch jetzt, in der Nacht, in der sich die eigentlich vertraute Welt in eine unbekannte, düstere, undurchschaubare verwandelt hat, jagt mir das Quietschen eine Gänsehaut über den Rücken. Meine Gedanken spielen verrückt. Ja, ich weiß, dass ich die doofen Horrorfilme, die ich so liebe, eigentlich nicht schauen sollte. Nun merke ich ja, was ich davon habe. Ich schließe die Augen - nur kurz und konzentriere mich. Das Fenster ist offen ... eiskalte Luft schlägt mir entgegen. Wie die Pranke eines unbekannten, arktischen Wesens reißt es kaltbrennende Bahnen in meine Haut. Mein ganzer Körper zuckt - nein, zieht sich - zusammen.
Wir haben Hochsommer! Es kann - es darf - gar nicht so kalt draußen sein ...

_________________
In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord.de

BeitragVerfasst am: 19.12.2007, 15:45
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge2587
WohnortA 8786 Rottenmann


Wo ist bloß der Junge geblieben? Phantasiere ich, habe ich Fieber? Rasch schließe ich wieder das Fenster und schaue zum Bett, worin sich meine Schwester schlaftrunken räkelt. Eines der nackten Beine baumelt über die Bettkante. Soll ich auch wieder ins Bett? Ich überlege und entschließe mich...

BeitragVerfasst am: 23.01.2008, 16:02
Pliekolus
 
Anmeldedatum07.09.2007
Beiträge252
WohnortSachsen


Ich überlege und entschließe mich, meinen besten Freund anzurufen. Kurt, mein heimlicher Schwarm hat immer eine Idee. Ich verkrieche mich mit meinem Handy unter die Bettdecke und wähle seine Nummer. Oh nein, es klopft schon wieder gegen das Fenster und das Telefon wählt seelenruhig Kurts Nummer. Ich atme schneller und nehme mir vor, ganz leise zu flüstern. Es klopft am Fenster. Kann sich das verdammte Handy nicht ein einziges Mal schneller verbinden? Plötzlich vernehme ich ein lautes Klingeln. Es kommt von draußen. Was klingelt denn da vor meinem Fenster…

BeitragVerfasst am: 13.03.2008, 11:47
Miss BOD
 
Anmeldedatum08.05.2007
Beiträge67
WohnortNiederlande


Irre ich mich, oder ist das ein Handyklingelton, der von draußen zu mir herüberweht? Die Fensterscheibe zerspringt in dem Moment in Tausend kleine Splitter, die sich auf den Zimmerboden verteilen. Eine gefährlich, tiefe, dunkle Stimme, die überhaupt nicht zu dem kleinen Jungengesicht paßt, brüllt mich an: "Ruf mich nicht an, ich bin doch schon hier. Ich hasse das neumodische Zeugs!" Nun zeigte sich der Junge in seiner vollen Größe und schwebte zu mir hinein, doch sein Gesicht verzerrte sich, als er ...
Fortsetzungsgeschichte
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