 | Für ein Zielpublikum schreiben |  |
Verfasst am: 23.07.2007, 08:34 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3566 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Wer von Euch schreibt seine Texte in der Absicht, damit eine vorhersehbare (eingeschränkte) Leserschicht zu erreichen? Beispielsweise Auftragsarbeiten für eine Publikumszeitschrift oder Heftromane und dergleichen?
Damit erntet man zwar keine literarische Anerkennung (wobei ich mich bei der Unmenge von Preisen ohnehin frage, worin diese besteht), dafür aber mitunter Millionen von Lesern und auch die nicht zu missachtenden Honorare.
Mit meiner Frage will ich keine "ernsthaften Dichter" provozieren, wer jedoch mit seinem Schreiben etwas verdienen möchte, sollte sich auch
mit dieser Art von Lektüre befassen, denke ich jedenfalls.
Bin schon neugierig auf möglichst viele Kommentare. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 23.07.2007, 08:55 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1493 | | Wohnort | Emden |
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Hallo hwg,
das Thema interessiert mich, würde ich gern mehr drüber erfahren. Kann mir vorstellen, dass mir das liegen könnte. Habe aber keinen Schimmer, wie man daran geht.
Kannst Du mich erhellen?!
LG Grete |
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Verfasst am: 23.07.2007, 09:12 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3566 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Guten Morgen Grete!
Warten wir bitte weitere Beiträge ab.
Dann werde ich mich bemühen, zur
"Helligkeit" beizutragen.
Lieben Gruß! |
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Verfasst am: 23.07.2007, 10:53 |
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| danysahne |
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| Anmeldedatum | 05.06.2007 | | Beiträge | 292 | | Wohnort | Mal hier, mal da... |
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Also, ich persönlich schreibe, was mir gefällt. Ob ich mit meiner Schreiberei Geld verdiene, ist eher zweitrangig für mich. Für mich zählt nur das Vergnügen zu sehen, wie eine Seite nach der anderen mit meiner Fantasie gefüllt wird. Und natürlich auch das ohrenbetäubende Kreischen meiner besten Freundin am Telefon, wenn sie mal wieder NUR eine Leseprobe erhält und unbedingt wissen will, wie es weitergeht  |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 23.07.2007, 21:21 |
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| Jakob W. (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 13.04.2007 | | Beiträge | 434 | | Wohnort | Bremen |
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| Zitat: | das ohrenbetäubende Kreischen meiner besten Freundin am Telefon, wenn sie mal wieder NUR eine Leseprobe erhält und unbedingt wissen will, wie es weitergeht  |
Das fand ich gerade sehr witzig. =) lol
Zur mir: Ich schreibe weil ich lebe, lebe weil ich schreibe. Dies ist mein Leitsatz für mein Leben.
Gedanken gehören bei mir aufs Papier (oder Bildschirm). Seit dem ich einen PC habe, wurde schon so ziemlich vieles niedergeschrieben.
Ein Publikum? Ja, irgendwo schon muss ich sagen. Denn meine Fertigkeit will ich gern den Menschen zum nachdenken in den Kopf bringen. Früher hatte ich zwar immer verleugnet, kein richtiges Publikum anzuschreiben, heute jedoch fasziniert mich jede Kritik zu meinen Werken, denn dadurch werde ich erfahrener.
Ein Zielpublikum? Nicht direkt. Ich suche mir keinen Menschen und verlange von ihm, dass er das liest. Okay meine Freunde, schließlich sind es Freunde. Aber direkt nicht. Ich geh ja auch z.B. nicht zu einer Dichtermesse, weil meine Gedichte dort unterbringen will. Oder Kurzeschichtenmesse, weil sie unbedingt etwas von mir lesen müssen.
Ich folge nur mit Weisheit meinem Traum nach, Schriftsteller zu werden.
Lieben Gruss,
Jakob |
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Verfasst am: 23.07.2007, 21:30 |
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| Woolf71 |
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Hallo Hans,
| Zitat: | | Also, ich persönlich schreibe, was mir gefällt. Ob ich mit meiner Schreiberei Geld verdiene, ist eher zweitrangig für mich. |
da stimme ich danysahne voll zu.
Natürlich ist der Gedanke so nebenbei etwas Geld aufs ohnehin leere Konto zu spülen nicht schlecht.
Persönliches Problem: Immer pleite und fress im nu nen Kühlschrank leer
Grüße Wolfgang |
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_________________ Grüße an: BUK; Sartre; Leon; Camillieri und Koontz |
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Verfasst am: 23.07.2007, 21:50 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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Hallo Ihr Lieben,
das hört sich für mich so an, als würdet ihr nur entweder oder verfechten.
Selbst Leonardo da Vinci hat Auftragsarbeiten angenommen und trotzdem gemalt was er wollte. Wo ist das Problem?
Warum nicht mit einem Talent Spaß haben und Geld verdienen? Manchmal geht beides zusammen und manchmal getrennt. Ist doch eine Runde Sache und nichts Anrüchiges.
Oder habe ich das missverstanden?
LG Grete |
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Verfasst am: 23.07.2007, 22:05 |
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| danysahne |
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Ganz einfach liebe Grete: Mein Motto lautete immer und auch heute: Mache nie dein Hobby zum Beruf. Solange es Spass macht - wunderbar. Aber was - wenn nicht mehr??? Ich mache es trotzallem nur nebenbei und verfechte absolut nichts. Wenn jemand kommt und sagt: Los, Dany schreib mir mal zu dem Thema XYZ etwas, kriegst auch Geld dafür...wer weiss wer weiss...
Sag niemals nie...  |
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Verfasst am: 23.07.2007, 22:17 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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Mensch Danny,
mein Hobby ist seit über dreißig Jahren mein Beruf und ich freue mich jeden Morgen darauf! Und abends kann ich es gar nicht erwarten, dass es wieder morgens ist und ich weiter arbeiten kann. Ich kann mir nicht denken, dass es ein schöneres Arbeiten gibt, als mit den Dingen, die einem Rund um die Uhr Spaß machen. Mein Motto: Alles ausprobieren!
LG Grete |
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Verfasst am: 23.07.2007, 22:52 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 23.05.2007 | | Beiträge | 1452 | | Wohnort | Fehmarn |
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Also ich schreibe, weil ich machmal vor Ideen übersprudele. Ich habe dann gleich mehrere Geschichten oder Gedichte im Kopf. Es macht einfach Spaß. Ich muss immer wieder schreiben, schreiben, schreiben.
Wenn dann auch mal ein kleiner Verdienst dabei heraus kommt, habe ich nichts dagegen. Da bin ich der gleichen Meinung, wie Grete.
Spaß haben und Geld verdienen, beides geht.
Gruß Rita |
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_________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann
www.ritahajak.de Wieder mal neu |
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Verfasst am: 23.07.2007, 22:52 |
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| danysahne |
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| Anmeldedatum | 05.06.2007 | | Beiträge | 292 | | Wohnort | Mal hier, mal da... |
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| roth hat Folgendes geschrieben: | Mensch Danny,
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Grete, das gibt Haue! NUR EIN N WIE DER PUDDING!!!! Danke! |
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Verfasst am: 23.07.2007, 23:02 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1493 | | Wohnort | Emden |
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bitte um Verzeihung! Ich koch meinen Pudding immer selber - konnte ich nicht ahnen
LG Grete |
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Verfasst am: 25.07.2007, 23:12 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1493 | | Wohnort | Emden |
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Hallo hwg,
ich bin immer noch neugierig auf Dein Thema !
Hoffe Du wirst hier einige Informationen und Tipps ausschütten.
LG Grete |
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Verfasst am: 25.07.2007, 23:55 |
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| Heiner |
| Site Admin |
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| Anmeldedatum | 05.04.2007 | | Beiträge | 1760 | | Wohnort | Norden |
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Hallo,
also, ich als `Internetfutzi ´ kann nur sagen, dass es immer sinnvoll ist, sich auf einen bestimmten Bereich zu beschränken bzw., so ganannte Nischen zu suchen...
So ist zum Beispiel ein Forum für Books on Demand Autoren gegenüber einem normalen Autorenforum gleich auf eine bestimmte Mitgliederzahl begrenzt, man kann jedoch auch näher auf die Bedürfnisse dieser eingehen
Grüße
Heiner |
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Verfasst am: 28.07.2007, 07:56 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3566 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Guten Morgen Grete!
Für "ein Zielpublikum schreiben" hat sich bei mir so entwickelt:
In Jugendjahren hatten ein Kollege und ich nach finanziellen Quellen gesucht und Kontakt mit einem Verleger von Heftromanen aufgenommen. "Schickt mir einen Western, so wie er in meine Produktion passt", lautete die Antwort. Und wir tippten - unabhängig voneinander - so "bedeutende Werke" wie "Wymoning Killer", "Herden, Öl und harte Männer" , die sofort angenommen und gedruckt wurden. Das ging dann noch etwa drei Jahre so weiter, ich schrieb auch noch Liebesromane wie "Rosen blühen im September" oder Krimis wie "Zur Hölle mit David Baxter" oder "Bleib in deiner Haut".
Inzwischen waren wir beide zu Journalisten "mutiert", der Kollege als angestellter Redakteur, ich als Freelancer und wir arbeiteten beide in bzw. für die selbe Tageszeitung in Graz. In dieser wurden, so wie in den anderen auch, jeweils in den Wochenend-Ausgaben auch Kurzgeschichten publiziert - und ich wechselte das Genre.
Durch die regelmäßigen Veröffentlichungen interessierten sich auch die anderen Zeitungen (sogar welche aus Wien, Salzburg, Linz und München) für meine Texte - und ich schrieb wie am Fließband.
Klar, ich befasste mich stets mit den sonstigen Inhalten dieser Zeitungen und Zeitschriften und stimmte meine Stories darauf ab. Die eine wollte Kurzkrimis ohne Blut, die andere welche überhaupt ohne Mord und Totschlag dafür mit einen "Hauch" von Sex. Wichtig war - und ist es heute noch - die genaue Kenntnis des gewünschten Umfanges, denn die Layouts sind meistens vorgegeben.
So hat sich meine Schreiberlaufbahn weiter entwickelt - und die "Auftragslage" ist immer noch einigermaßen zufriedenstellend. Auf Wunsch der Redaktionen habe ich unterschiedliche Pseudonyme gewählt und bis heute beibehalten.
Mein Ratschlag: Sich über Inhalte der verschiedenen Publikationen ausführlich informieren, dann eigene Texte darauf "abstimmen" und auf die erforderlichen Anschläge genau achten. Dann die Beiträge einfach an die Redaktionen senden. Den zuständigen Redakteur findet man im Impressum. So viel ich weiß, besteht laufend Bedarf an Stories, denn auch "Hausautoren" werden älter und wechseln in den Ruhestand.
Mehr kann ich aus meiner Sicht nicht mitteilen. Eines ist gewiss: Je "unkomplizierter" eine Geschichte formuliert ist, desto eher wird sie
angenommen. "Überkandidelte" Poesie hat, so gut sie auch geschrieben sein mag, in diesem Unterhaltungsgenre kaum Chancen - Ausnahmen bestätigen auch hier die Regel.
Soviel vorerst und einen herzlichen Gruß! |
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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Kunterbunt
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