 | Gelebte Liebe |  |
Verfasst am: 30.04.2008, 15:28 |
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| LOFI |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 104 | | Wohnort | Oslo |
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Titel: Gelebte Liebe
Autor: Lorenz Filius
Verlag: Books ond Demand
ISBN: 978-3-8334-9360-7
Seiten: 260
Preis: 14,80
Der Autor über das Buch:
Liebesgeschichte zweier Menschen mit völlig unterschiedlichen Entwicklungshintergründen und der gleichen Sehnsucht nach einer tiefgründigen Beziehung. Das ist mein erstes Buch, welches ich letztes Jahr geschrieben habe. Auch hier habe ich meine Protagonisten an real existierenden Orten in Szene gesetzt. Stockholm ist schon eine Reise wert.
Klappentext:
Die Musikerin und Universitätsdozentin Victoria Filby aus Aberdeen, welche aus einer wohlhabenden Familie stammt, jedoch unglücklich verheiratet ist, lernt in Stockholm den erfolglosen Akademiker Peter Lorent kennen, der dort mit seiner Familie lebt. Obwohl ihm seine zwei Kinder alles bedeuten, entfremdet er sich mehr und mehr von seiner Frau, die ein Alkoholproblem entwickelt und verliebt sich in Victoria. Auch sie hegt starke Sympathien für Peter. Diese sich entwickelnde Liebe wird durch Intrigen und die Hin- und Hergerissenheit der beiden zwischen ihren Ehebeziehungen einerseits und der neuen Liebe anderseits auf eine harte Probe gestellt.
Inhalt:
... Auf dem Fußweg von der Bushaltestelle zu Victorias Haus machte ich zunächst noch einen Abstecher an den Edsviker See, wo Victoria und ich immer Arm in Arm saßen und schaute auf das Wasser. Ich erinnerte mich, wie sie sich bei mir das erste Mal fröstelnd einhakte, wie wir dort Hände haltend spazieren gingen und wie wir Diskussionen über Beziehungen und Entscheidungen führten. Ich dachte daran, wie wir dort auf der Bank lange Gespräche hatten, zusammen lachten und auch manches Mal weinten, und als die Erinnerung an all die schönen Momente unseres Zusammenseins wie ein Film vor meinen Augen ablief, war ich den Tränen sehr nahe. All das wurde in meiner Erinnerung wach, als wenn es eben erst geschehen wäre.
Endlich kam ich an ihrem Haus an. Es sah wie immer aus. Nur die Rollos waren von innen heruntergelassen und zeigten an, dass wohl zur Zeit niemand dort wohnte. Auch der Garten war noch immer unaufgeräumt. Bei dem Gedanken an den Garten erinnerte ich mich dann, dass Victoria mir sagte, dass sie im Sommer hier Urlaub machen und sich um diesen kümmern wolle. Das gab mir ein wenig Hoffnung, da Victoria früher oder später hier wieder auftauchen würde; aber wäre dann noch alles wie jetzt? Vielleicht hätte sie sich bis dahin endgültig für ihre Ehe entschieden, und vielleicht hätte sie mich bis dahin, wenn nicht vergessen, aber immerhin soweit verdrängt, dass der Gedanke an mich sie nicht mehr schmerzte. Vielleicht galt dann aber auch dasselbe für mich, und ich würde Victoria im Laufe der Monate weniger lieben und sie mehr und mehr vergessen können und im Sommer kaum noch einen Gedanken an sie verschwenden. Ich müsste also im Prinzip nur die Zeit abwarten, dann würde der emotionale Schmerz von selbst verschwinden, und ich würde andere Dinge tun oder vielleicht sogar jemanden anderen kennen lernen, denn der Beziehung zu Caroline gab ich keine Chance mehr. Warum machte ich dann also jetzt noch diese Anstrengungen, um mit Victoria in Kontakt zu treten? Warum marterte ich mein Hirn mit der Frage, wie ich sie zurückgewinnen könne, wenn die Zeit meine Gefühlswunde sowieso heilen würde. Ich war doch sonst auch ein Meister im Abwarten. Nein, dachte ich, hier geht es nicht nur darum, schmerzhafte Emotionen nicht mehr zu spüren, sondern es geht darum, eine Chance zu nutzen, vielleicht die Chance meines Lebens, die Chance die Frau zu lieben, die man wirklich lieben möchte und die einem kein zweites Mal über den Weg läuft. Und damit konnte ich nicht bis zum Sommer warten, bis dahin wären die Würfel gefallen. Wenn ich sie zurückgewinnen wolle, und ich merkte mehr und mehr, wie dieser Wille in mir stärker wurde, dann müsse es bald geschehen. Die Entscheidung, die Victoria für sich und damit auch für mich getroffen hatte, war eine klare Kopfentscheidung, da war ich mir sicher. Und obwohl ich diese zu akzeptieren hatte, weil sie sie nun einmal so getroffen hatte, und obwohl ich mich selber bemühte, Verständnis dafür aufzubringen, warum sie sie getroffen hatte, und obwohl ich auch für mich selber versuchte, vom Kopf her zu erklären, warum es für uns alle das beste so ist, sprach mein Herz eine ganz andere Sprache... |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 01.05.2008, 12:08 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Lofi,
ich tue mich schwer, den Text zu lesen, da du immer dieselbe Zeit benutzt. Wenn du in der Vergangenheit schreibst und dann zurück blickst, musst du die Vorvergangenheit (Plusquamperfekt) benutzen. Also als Beispiel dein zweiter Satz:
Ich erinnerte mich, wie sie sich bei mir das erste Mal fröstelnd eingehakt hatte, wie wir dort Hände haltend spazieren gegangen waren und wie wir Diskussionen über Beziehungen und Entscheidungen geführt hatten.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 01.05.2008, 12:15 |
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| Hakket (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 14.09.2007 | | Beiträge | 414 | | Wohnort | Bremervörde |
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An sich nicht verkehrt. Aber mal abgesehen von den Zeiten wiederholst du manche Satzstrukturen, was ein bisschen erlahmt. ("wie wir") Manche Sätze wirken auf mich auch etwas überkonstruiert.
Vielleicht kannst du noch ein bisschen feilen?
Und lies dir den Text selbst laut vor - das bringt ungemein viel.
Gruß
Hakket |
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_________________ In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
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