 | Gerd Schinkel - "Bin ich ihr ähnlich?"- Entstehung |  |
Verfasst am: 11.04.2007, 22:08 |
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| Gerd Schinkel |
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| Anmeldedatum | 10.04.2007 | | Beiträge | 3 | | Wohnort | Köln |
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Hallo zusammen,
hier mal ein paar Erläuterungen zu den Hintergründen der Entstehung meines Buches und zur Vermarktung.
Als Autor ohne namhaften Verlag kann ich nicht erwarten, dass mein Buch „ordentlich“ rezensiert wird. Deshalb verspreche ich mir auch mehr von mündlichen Empfehlungen. Als „Selbstvermarkter“ konnte ich nur in meinem Bekanntenkreis darum bitten, bei Gelegenheit alle denkbaren Interessenten auf das Buch hinzuweisen.
Hier die Beschreibung des Buch-Inhalts vom Klappentext:
"Eine junge, erwachsene Adoptivtochter aus Deutschland begibt sich unbefangen und eher zufällig auf Spurensuche nach ihren biologischen Eltern in Korea. Sie wird dabei von ihren deutschen Adoptiveltern und ihrem – ebenfalls adoptierten - Bruder begleitet. Aus der Erinnerung beschreibt der Adoptivvater die Erwartungen, Enttäuschungen, Hoffnungen und Begegnungen bei der am Ende geglückten Suche.
Das Buch schildert Ereignisse zwischen den Monaten März und August des Jahres 2003, die das Leben von zwei Familien in Deutschland und Korea völlig verändert haben: Die erste Begegnung der erwachsenen Adoptivkinder mit ihrem Geburtsland; die Suche nach biographischen Details in den Kinderheimen; die Teilnahme an einer Suchsendung im koreanischen Fernsehen; vier Wochen später die erste Begegnung mit den biologischen Eltern; und schließlich der Besuch bei den biologischen Eltern."
Ich habe mich mit dem Buchprojekt im Jahre 2003 bei der ersten Niederschrift des Manuskripts und dann zwei Jahren später bei der Überarbeitung einer Herausforderung gestellt, die mich immer schon gereizt hat. Es hatte allerdings immer am geeigneten "Stoff" gefehlt, den ich erzählen konnte, und aus den Fingern saugen wollte ich mir nichts. So war es bis zum Sommer 2003 bei meinem Liederbuch "Überlebenslieder -Lieder übers Leben" geblieben, das 1982 im Stuttgarter RADIUS-Verlag erschienen war.
Anfang der achtziger Jahre, als wir eine Familie wurden - zunächst mit einem Kind, und nach drei Jahren mit zwei Kindern - haben wir, Martina und ich, ein Eltern-Tagebuch geschrieben. Wir wollten für unsere Kinder und uns festhalten, wie viel uns die Erfüllung unserer Kinderwünsche bedeutet hat, und was wir damals erlebt und erlitten, gefühlt und gedacht haben. Unsere Kinder Anneli und Jannik sind adoptiert und stammen beide aus Korea.
Im Sommer 2003 hat Anneli während einer Koreareise unserer ganzen Familie über die Teilnahme an einer Fernsehsendung ihre koreanischen, leiblichen Eltern wiedergefunden. Das Jahr 2003 hat unser Leben reichlich durcheinander gewirbelt. Mir wurde quasi eine Geschichte vor die Füße, in die Hände, auf den Tisch gelegt. Ich durfte sie - gemeinsam mit meiner Frau Martina und unseren Kindern Anneli und Jannik - erleben.
Als dieses halbe Jahr vorbei war, hab ich mir in einem relativ kurzen Schreibprozess innerhalb von etwa sechs bis acht Wochen die Erlebnisse in Erinnerung gerufen und aufgeschrieben, was mir noch einfiel. Ein befreundeter erfolgreicher Autor gab mir den Rat, mit der Geschichte "mehr als 200 Seiten" zu füllen. Deshalb hab ich wirklich alles aufgeschrieben, was irgendwie mit der Geschichte zutun hatte. Als alles aufgeschrieben war, hatte ich natürlich viel zu viel "Stoff", aber ich habe es zunächst mal so gelassen.
Der erste Arbeitstitel des Buches war "Wurzeln in Pohang"; über „Nase rubbeln“ sind wir dann bei „Bin ich ihr ähnlich?“ angelangt. Pohang ist eine Stadt in Südkorea. Sie liegt an der Ostküste der Halbinsel, etwa fünf Fahrtstunden von Seoul entfernt, und bis Juli 2003 hatten wir noch nie von dieser Stadt gehört. Doch sie hat mit uns, und am meisten mit unserer Tochter Anneli zu tun. In welcher Weise, darüber berichte ich in meinem Buch.
Doch trotz aller Bemühungen einer literarischen Agentur (und trotz der vorliegenden Anfrage von "Kerner", über die Geschichte nach Erscheinen des Buches zu berichten) fand sich kein "großer" Verlag, der das Buch haben wollte. Die meisten Lektoren stießen sich an dem umfangreichen Manuskript auch deshalb, weil etwa ein halbes Dutzend Liedertexte in die Geschichte eingebaut waren - Lieder, die im Zusammenhang mit den Geschehnissen entstanden waren. Es handelte sich schließlich nicht um Fiktion, sondern um "echtes Leben", und als "Liedermacher" hatte ich darauf auch "künstlerisch" reagiert... Dies wollte ich nicht ausklammern. (Und wie sich inzwischen bei "Lesungen mit Liedern" erwiesen hat, sind diese Lieder sozusagen der "Pfiff" der Lesungen...)
Nach einem halben Jahr vergeblichen Hoffens habe ich dann ab Sommer 2004 selbst die "Vermarktung" versucht. Meine Anfragen bei kleinen, auf Adoptionsliteratur spezialisierten Verlagen wurden gelegentlich mit dem Angebot beantworten, man könne sich die Veröffentlichung schon vorstellen, sofern ich die Druckkosten übernähme... Dazu hatte ich keine Lust.
Auf meiner Homepage habe ich dann dieses Buch nach und nach (wie bei einem Fortsetzungsroman) als Fragment veröffentlichen wollen. Dann aber kam das Drängen eines Kollegin, die sich anbot, das Manuskript gegenzulesen. So entstand nach ihren Korrekturvorschlägen die Endfassung, die dann im Herbst 2005 an "Books On Demand" ging.
Im Januar 2006 waren meine Tochter und ich dann bei Kerner, im April gab es über die Geschichte im ZDF bei "37 Grad" einen Film, und im April waren wir bei Frank Elstner beim SWR... Nach dem Kerner-Auftritt meldeten sich auch wieder einige große Verlage, es gab Interesse an den Filmrechten... Unter Einschaltung der literarischen Agentur kam es schließlich zum Vertragsabschluss mit einem großen Verlag über ein neues Buchprojekt, in dem die Geschichte aus anderer Perspektive neu erzählt wird.
Mein Fazit: Lass dich nicht aufhalten, schon gar nicht von Lektoren...
herzlich
Gerd Schinkel |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 24.04.2007, 08:48 |
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| Amos |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 67 | | Wohnort | Bad Mergentheim |
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| Herzlichen Glückwunsch zu dem Erfolg mit Ihrem Buch. Ich habe nur eine Sendung gesehen, die 37 Grad. Das ist gutes Marketing. Beneidenswert, es ist aber auch ein gutes Zeichen für alle BOD -Autoren, etwas geht immer. Gruß Amos Ruwwe |
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_________________ Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
www.amos-ruwwe.de |
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