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Verfasst am: 19.10.2007, 22:30 |
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| julia07 |
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| Anmeldedatum | 22.05.2007 | | Beiträge | 1206 | | Wohnort | 87700 Memmingen |
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Das, was Hans zu den "Hochglanzmagazinen" sagte, kann ich nur unterstreichen! Ich selbst habe da schon mitgemacht, bzw. mitmachen müssen (nicht zu Büchern). Es ist das gleiche Prinzip. Umgekehrt habe ich mich auch schon bei etlichen dieser Magazine über ihre angeblich redaktionellen Beiträge beschwert, besonders dann, wenn sie bewußt falsche Aussagen (nicht zu Büchern!!!) enthielten, sondern (kritiklos) produktbezogen eingefärbt waren. Nicht ein einziges Mal bekam ich eine Antwort! Das sagt doch alles.
Was den kommerziellen Buchvertrieb angeht, ist das halt so in unserem System. Der Geschäftszweck eines Verlages ist es nun mal, mit Büchern Gewinn zu machen, alles andere wären Wohlfahrtsverbände - und wie wir ja alle wissen, leben auch die nicht von Luft. Mich stört dieser Kommerz weniger, denn ich muss ja nicht zwanghaft dabei mitmachen. Wenn ich kein "Werk" von Bohlen will, werde ich auch keines kaufen.
Ich bin dankbar für die (bezahlbare) BoD-Variante und bemühe mich, interessante, amüsante, informative, unterhaltsame und anregende Bücher zu schreiben und dafür, dass es tatsächlich Leute gibt, die diese auch gerne lesen.
Nichtsdestotrotz macht auch mir die sich immer mehr ausbreitende monetäre Oberflächlichkeit zu schaffen. Da hilft nur, penetrant das zu nutzen, was an hochwertiger Kunst zu haben ist und davon wird es immer hinreichend viel geben. Wir müssen halt immer mehr Energie dafür aufwenden, die Perlen zu finden...
LG, Julia |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 20.10.2007, 09:28 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3570 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Damit ich nicht missverstanden werde:
Als praktizierender Werbetexter habe ich überhaupt nichts gegen (bezahlte) Veröffentlichungen, auch diese dienen der Information.
Allerdings fällt es vielen Lesern immer schwerer, die Unterscheidungsmerkmale zu erkennen (außer der Artikel ist entsprechend gekennzeichnet, was eigentlich Vorschrift ist, wenn dafür bezahlt worden ist).
Diese Betrachtungsweise gilt für Veröffentlichungen in Zeitschriften, damit meine ich keinesfalls Eigenverleger oder BoD-Autoren. Deren Probleme liegen ja nicht immer an den Buchinhalten, sondern an der Zusammenarbeit mit dem Buchhandel. So gesehen, erachte ich den Beitrag von Wolf-Gero als zutreffend! |
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Verfasst am: 30.10.2007, 17:44 |
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| robertwalden |
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| Anmeldedatum | 16.08.2007 | | Beiträge | 38 | | Wohnort | Wien |
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Der Begriff Jungautor scheint aus dem gleichen Sprachland zu stammen wie Schreiberling - und dient meiner Meinung nach nur, dass, was man tut, zu verniedlichen, zu verharmlosen.
Entweder man schreibt mit allem gebotenen Ernst, oder man lässt es. Dazwischen gibt es nur Beliebigkeit, die eh keiner will.
Ich hab mich nicht einmal bei meinem ersten Roman als Jungautor gefühlt, weil der Begriff die von mir empfundene Ernsthaftigkeit kleinreden würde.
Und Anthologien, die sich dezitiert an Jungautoren wenden, werden auch nichts anderes bekommen, als genau das: Jungautoren. |
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