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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Verlagssuche » Gibt es Verlage ohne Erstdruckkostenbeteiligung? Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Vorstellung Lieser Verlag • Ich, 16 Jahre alt, träume von Buchveröffentlichung

BeitragVerfasst am: 04.07.2008, 19:05
LOFI (Moderator)
 
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Claire hat Folgendes geschrieben:
@Lofi

Zitat:
Wer zum ersten Mal veröffentlichen will und ein absoluter Neuling ist und dazu regale mit Absagen voll hat, schlägt hier schon mal gerne zu, könnte ich mir vorstellen.


Hinzu kommt, dass sie vorgauckeln, ein "richtiger Verlag mit angesehenem Namen zu sein". Twisted Evil


Ich hab noch den Leim unter den Schuhen, huh, hab rechtzeitig die Kurve gekratzt. shocked eyes shocked eyes cheezy grin cheezy grin

LG

Lorenz

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 04.07.2008, 20:41
hawepe
 
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Hallo Hakket,

Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
In meinem Kopf schwirrt also der hohe Betrag, und ich denke mir, dass, wenn der andere so viel billiger ist, er ja an irgendetwas sparen wird. Bezahle ich mehr, sagt mir mein Unterbewustsein, dass die Leistung ja besser ist.
"Ich möchte das Beste vom Besten. Und das Beste ist eben am teuersten." dozey


Ich koennte diese "Logik" nachvollziehen, wenn es nicht diese ueberaus erfolgreichen "Ich bin doch nicht bloed"-Maerkte gaebe.

Vermutlich ist es eher der Gegensatz, dass die anderen Verlage nur absagen, die DKZV einen aber sogar umwerben. Die Mehrheit der Menschen hoert nun einmal am liebsten, was sie hoeren moechte. Fragen koennten da nur Unruhe bringen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
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BeitragVerfasst am: 04.07.2008, 23:17
Judith
 
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Seshmosis hat Folgendes geschrieben:
Nach meiner Rechnung fehlen da auf die 10.000 aber noch 9.880.
Oder hast Du schon 1.800 verkauft


Oops... eigentlich bin ich nicht so schlecht im Rechnen... shocked eyes redface
Dann ist's ja noch schlimmer!

Zitat:
Als Handwerker bin ich übrigens der Meinung, dass die Handwerksordnung, und dami der Meisterzwang, in verschiedenen Berufen (dort, wo es um die Sicherheit der Menschen geht, z.B. Elekriker oder Gastechniker) durchaus ihre Berechtigung hat.


Sehe ich auch so, Bernd. Aber warum ich als Damenschneiderin keine Neuanfertigungen machen darf, verstehe ich nicht. Wenn eine Hose kneift, weil sie nicht ganz perfekt nach Maß gemacht wurde, ist ja normalerweise nicht lebensgefährlich. zwinker

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 05:57
Claire
 
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@Judith

Zitat:
Aber warum ich als Damenschneiderin keine Neuanfertigungen machen darf, verstehe ich nicht.


Warum dürfen die das nicht????

@Lofi

Zitat:
Ich hab noch den Leim unter den Schuhen, huh, hab rechtzeitig die Kurve gekratzt.


Meiner einer auch!

@Hakket

Zitat:
"Ich möchte das Beste vom Besten. Und das Beste ist eben am teuersten."


Die Rechnung "teuer=gut, noch teurer=besser" geht heute nicht mehr auf. Es gibt inzwischen zu viele Beispiele, die auch publiziert sind (Stiftung Warentest - ein Stichwort), die belegen, dass Qualität nicht gleich teuer bedeuten muss. Ich denke, das haben schon viele Menschen im Hinterkopf.
Meiner Meinung nach ist die Verführung entscheidend. Erst einmal ist man selbst überzeugt, dann kommen Absagen, die enttäuschend sind und plötzlich ist da jemand, der "Interesse" hat. An dem Punkt kommt die Frage auf, was man bereit ist zu tun bzw. welche Mittel einem zur Verfügung stehen, um seine Überzeugung zu verwirklichen.

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LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 10:29
Judith
 
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WohnortSchwobaländle


Claudia, nur als Damenschneidermeisterin darf man Neuanfertigungen machen, nicht als Gesellin. Ich dürfte als Schneiderin (einer meiner vielen Berufe) nur eine Änderungsschneiderei eröffnen. Warum? Vermutlich auch ein mittelalterliches Gesetz.

Zwar ist es für mich persönlich nicht schlimm, da ich zwei linke Hände habe und als Schneiderin bestenfalls auf einen Stundenlohn von 2,50 Euro brutto käme, aber das Gesetz finde ich schon sehr albern. blink

Tanzpädagogin dagegen konnte ich werden ohne eine "echte" abgeschlossene Ausbildung. Wäre ja nicht so schlimm, wenn ich Kindern Knickfüße und Haltungsschäden antrainieren würde. Twisted Evil

Und um einen Verlag zu gründen muss man ja auch nur einen Gewerbeschein holen. Obwohl das schlechte Ergebnis mancher Bücher evtl. Gesundheitsschäden hervorrufen könnte. Wink

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 10:41
Zoba
 
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Hi Judith,

seit 2004 könntest du dies, da ab da die Damenschneiderei zu den zulassungsfreien Berufen gerechnet wird.

http://www.buhev.de/2002/10/selbststaendig-ohne-meisterbrief.html

Der Meisterzwang wurde 1935 - nachdem er bereits abgeschafft war - von den Nazis wieder eingeführt, mit ziemlich rigorosen Regelungen. Die Amerikaner schafften ihn 1945 wieder ab, kurz darauf wurde er wieder eingeführt. Im fast gesamten EU-Ausland ist seit der Jahrhundertwende Berufs-, Gewerbe- und Handwerksrollenfreiheit die Normalität.

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Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 10:46
Judith
 
Anmeldedatum05.08.2007
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WohnortSchwobaländle


Tatsächlich, Zoba. Danke für die Info (auch wenn ich persönlich die Möglichkeit sicher nicht nutzen werde)! Hatte ich gar nicht mitbekommen, da ich seit 18 Jahren nicht mehr in dem Beruf arbeite. Das ist auf jeden Fall eine sinnvolle Änderung.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 11:29
Hakket (Moderator)
 
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Beiträge892
WohnortBremervörde


@ Claire und Heinz:
Klar, ich gabe euch da (fast) recht. LOGIK muss aber nicht immer logisch sein cheezy grin .

Sicherlich kommt hinzu, dass DKZV bei den "Bewertungen" der Manuskripte ja immer in wahre Freudentaumel verfallen. Aber das tun sie (fast) alle. Also kann das an sich nicht der ausschlaggebene Punkt sein.
Nun gut: "Die Lektoratsabteilung hat ihr Manuskript für gut befunden", hört sich toll an, und der Autor denkt sich: "Wow, die haben 3264 verschiedene Abteilungen. Die muss man richtig ernst nehmen. Wenn man die ernstnehmen muss, dann sind sie ja auch logischerweise teurer."
Meine Lektoratsabteilung sitzt nur in der linken Gehirnhälfte - klingt nicht so toll, okay Crying or Very sad . (Aber wenigstens hat sie was mit dem Gehirn zu tun cheezy grin )

In einem Medienmarkt kann man das Endprodukt sehen und das Produkt direkt in einem anderen Laden vergleichen. Der Fernseher Marke "Kuckst du" ist in Laden A derselbe wie in Laden B. Somit kann man vergleichen und nimmt das Produkt der gleichen Marke, das am günstigsten ist. Klar.

Aber bei der Betreuung von Autoren wird es schwieriger, weil da auch viel Menschlichkeit und Beratung und Vermittlung von Gefühlen eine Rolle spielt. Leider hat die Stiftung Warentest auch noch keine DKZV getestet. Ein offizieller, geprüfter Vergleich in diesem Bereich kann also nicht stattfinden.

(Das ist ja zum Teil auch das Problem: Die Fachmeinung sagt: Finger weg von Dienstleistungsverlagen und DKZV. Letztlich macht BOD aber auch nichts anderes. Man kann eben nicht alle in einem Topf werfen. Aber das ist ein anderes Thema.)

Naja, und dass die Medienmärkte so viel günstiger sind, stimmt ja auch nicht. Das erzählen die nur.

Es hat ja auch viel mit dem Ego und den Erwartungen zu tun. Angenommen, ich hätte 15000€ übrig und könnte die für mein Buch bezahlen. Dann würde ich mir sagen, dass wenn ein Verlag soviel Geld dafür nimmt und scheinbar mit den Preisen grundsätzlich durchkommt, dann muss ja was an dem Verlag dran sein, er würde ja sonst - wie Zoba meinte - nicht lange durchhalten. Da er das aber tut - mit den Preisen - muss er ja was bieten, auch wenn andere vielleicht billiger sind. Er MUSS halt (irgendwie) besser sein. ("Ich weiß zwar nicht warum, aber irgendwas wird schon dran sein.")

Es gibt soviel Unsinn zu kaufen, für den man richtig viel Geld bezahlen kann. (Pelzmäntel für den Dackel für 25000€.) Die Leute kaufen sowas!

Es ist schon merkwürdig: Mir scheint, dass gerade Autoren (zumindest manche) in vielen Bereichen in einer rosaroten Welt leben. Wenn man die Vorgänge und Prozesse mit anderen Bereichen - eben z.B. der Kauf eines Fernsehers - vergleicht, ticken sie völlig "normal". Gehts aber um das eigene Buch, wird die Realität ausgeschaltet.

Ich habe die Welt nicht erfunden, ich bin nicht schuld blink

cheezy grin
Gruß
Hakket

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BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 12:34
Thesken
 
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WohnortNRW


Da muss ich dir Recht geben, Hakket cheezy grin

Wer viel Herzblut in ein Buch gesteckt hat und dann erstmal nur Absagen bekommt, dazu nichts von den Books on Demand-Verlagen weiß und dann eine Zusage eines überteuerten DKZV bekommt, wird nicht so sehr über den Preis nachdenken, weil er es als seine einzige Chance sieht, sein Buch verlegt zu sehen.

Ich selber bin auf meinen REcherchen nach geeigneten Verlagen auch über einige DKZV gestolpert, bis ich schließlich auf bod und dieses Forum gestoßen bin. Inzwischen habe ich mich aus verschiedenen Gründen für Shaker Media entschieden und mein erster Roman wird voraussichtlich Ende August/Anfang September erscheinen cheezy grin

Liebe Grüße
Theresa

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BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 22:56
hawepe
 
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Hallo Hakket,

Hakket (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Es ist schon merkwürdig: Mir scheint, dass gerade Autoren (zumindest manche) in vielen Bereichen in einer rosaroten Welt leben.


Soll ich mich mal richtig unbeliebt machen? Warum gehoeren Kinderbuecher, Fantasy und Thriller zu den beliebtesten Themen der Freizeitautoren?

Eine ehrliche Antwort erklaert meiner Meinung nach sehr viel.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 05.07.2008, 23:12
Zoba
 
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WohnortSüden


Hi Hawepe,

och nöö. Ich sage nur Potter - Da Vinci Code - Momo.

cheezy grin

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Gruß,

Zoba

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"In Deutschland gilt derjenige als viel gefährlicher, der auf den Schmutz hinweist, als der, der ihn gemacht hat." - Carl von Ossietzky

BeitragVerfasst am: 06.07.2008, 12:46
hawepe
 
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WohnortBerlin


Hallo Zoba,

Zoba hat Folgendes geschrieben:
och nöö. Ich sage nur Potter - Da Vinci Code - Momo.


Meine heute nacht so schoen formulierte Antwort ist leider dem Ausfall des Forums zum Opfer gefallen.

Jetzt nur noch mal ganz kurz: Natuerlich kann man nie alle Titel und alle Autoren ueber einen Kamm scheren.

Wenn ich schreibe, wer aus der fuenften Etage aus dem Fenster faellt, ueberlebt den Sturz nicht, liesse sich das natuerlich ebenfalls widerlegen, weil vielleicht 0,001 Promille es durch glueckliche Umstaende doch ueberleben. Aber wer wuerde das als Gegenbeweis anfuehren cheezy grin

Und im uebrigen schrieb ich nichts zur Qualitaet der Manuskripte oder Buecher. Das waere wieder ein anderes Thema.

Beste Gruesse,

Heinz.

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