 | Hat schon jemand Erfahrungen mit WriteMovies.com gemacht?? |  |
Verfasst am: 12.11.2008, 15:08 |
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| flatart |
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| Anmeldedatum | 12.11.2008 | | Beiträge | 6 | | Wohnort | Hamburg |
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Hallo Mitstreiter,
hat jemand von Euch bereits Texte bei WriteMovies.Com eingereicht?
Wie so häufig bei zu bezahlenden Ausschreibungen bin ich erst einmal skeptisch.
Falls Ihr Erfahrungen habt: Bitte lasst mich (uns alle) an Eurem Wissen teihaben!
Vielen Dank vorab
Frank |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 12.11.2008, 17:58 |
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| langlois |
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| Anmeldedatum | 12.11.2008 | | Beiträge | 5 | | Wohnort | Ravensburg |
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Hallo,
ich habe schon mal mein Manuskript dorthin geschickt und natürlich auch bezahlt. Ob das Ganze seriös ist, kann ich nicht beurteilen. Meine Geschichte wurde jedenfalls nicht genommen und jetzt stell ich mir die Frage:"Was geschieht mit meinem Text in dem fernen Amerika?"
Saugen die sich das beste raus und verwenden das dann anderweitig?
Ich für meinen Teil mache bei so etwas nicht mehr mit! Ich habe keinen Bestseller geschrieben, aber es würde mich verdammt ärgern wenn meine Ideen geklaut werden! Also vorsicht! Es ist immer schlecht, wenn man für etwas bezahlen muß!
Gruß Xaver |
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 | Re: Hat schon jemand Erfahrungen mit WriteMovies.com gemacht |  |
Verfasst am: 12.11.2008, 18:02 |
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| hawepe |
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| Anmeldedatum | 15.04.2007 | | Beiträge | 2695 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Frank,
| flatart hat Folgendes geschrieben: | Wie so häufig bei zu bezahlenden Ausschreibungen bin ich erst einmal skeptisch.
Falls Ihr Erfahrungen habt: Bitte lasst mich (uns alle) an Eurem Wissen teihaben! |
Da fragst du wohl im verkehrten Forum. Zum einen sind hier kaum Drehbuchautoren und zum anderen sind es sehr stolze Preise, die da verlangt werden.
Ich halte übrigens nichts von dem Angebot. Mit Sicherheit verdienen tut nur einer, und das ist nicht der Autor.
Beste Grüße,
Heinz. |
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 | Vielen Dank für Eure Meinungen! |  |
Verfasst am: 13.11.2008, 08:59 |
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| flatart |
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| Anmeldedatum | 12.11.2008 | | Beiträge | 6 | | Wohnort | Hamburg |
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Wie ich schon erwähnte, bin ich sowieso skeptisch.
Werde - dank Eurer Hilfe - auf eine Einsendung meines Skripts verzichten.
Dann werde ich eben auf dem normalen Weg berühmt!
Danke
Frank |
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Verfasst am: 13.11.2008, 10:02 |
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| Thorsten |
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| Anmeldedatum | 07.06.2008 | | Beiträge | 609 | | Wohnort | Saarland |
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Hallo, Frank.
Ich kenne mich im Filmbereich schon etwas länger aus und diese Seite ist für kreative Autoren, die an ihren Ideen hängen, wirklich sehr unseriös.
Folgendes:
Wenn einem angeboten wird, keine 100.000 US-Dollar an einer Filmschule zu verschwenden (!), sondern sein komplettes Manuskript am besten sofort für ein Minimum von 350 US-Dollar an diese Einrichtung schicken soll, wo die besten Hollywood-Produzenten "einmal drüber schauen", sollte man sich sofort ins Gedächtnis rufen, dass Hollywood nur Geld machen will und an den Geschichten sowohl wie an den Autoren kaum interessiert ist. Das ist (leider) Fakt und wird eigentlich bei jedem großen Film bestätigt.
Aus den Tausenden von Manuskripten, die kostenpflichtig eingereicht werden und wovon sich diese Einrichtung quasi ernährt, wird ein kleinster Teil ausgewählt und gefördert. Bloß hat der schließliche Film bestimmt nichts mehr mit der Grundidee des Autors zu tun: Wo viele Produzenten agieren, und vor allem aus Hollywood, da wird viel diskutiert und umgeschrieben, bevor man überhaupt auch nur daran denkt, das Drehbuch zu verfilmen!
Und dann bleibt die Frage offen, wie populär der Film sein wird, was aufs Marketing zurückgeht. Das wiederum kostet viel Geld und noch mehr Zeit ...
Im Prinzip gibt man hier unnötig Geld aus für eine Chance, die man kostenfrei* bekommen kann, indem man Exposés direkt an Filmproduzenten, Filmfirmen oder Agenturen zukommen lässt, die bei Interesse ein Treatment anfordern, danach erst Gespräche führen und zum Schluss gemeinsam am Drehbuch (um)schreiben.
(* Druckkosten, Versand fallen an; außerdem verdienen Agenturen teils am Manuskript)
Zu der wichtigeren Frage, was mit den Texten passiert, die bei dem Ausschreiben nicht angenommen werden:
Ja, diese Ideen werden anderweitig verwendet. Ich habe den Vertrag, falls es einen gibt, nicht angesehen. Sollte dort aber ein Punkt existieren, der besagt, dass der Autor der Urheber der Idee bleibt, jedoch diese Idee umformuliert und für anderweitige Zwecke verwendet werden darf, kann man zu 99% davon ausgehen, dass es ein großes Archiv dieser Manuskripte gibt, worin sich Produzenten (ebenfalls kostenpflichtig) jederzeit bedienen (können). Das hält die Einrichtung am Leben und ganz Hollywood ebenfalls.
Natürlich werden die eingereichten Ideen nie 1:1 übernommen. Doch beim Film wird so viel umgeschrieben, dass man Idee 2 von Idee 1 kaum noch ableiten kann. Eine Klage wäre sowieso völlig zwecklos bei Ideenklau, da bei den großen Produktionen viel zu viel Geld im Spiel ist, was wiederum einen wirtschaftlicher Faktor für das Produktionsland zur Folge hat.
Lange Rede, kruzer Sinn: Hände weg von kostenpflichtigen Angeboten! Lieber selbst für sein Werk kämpfen, auch wenn es anstrengender ist und länger dauert. Doch nur so hat man die Chance, seine eigenen Ideen zu erhalten.
... und das ist doch das Wichtigste für Autoren!
Beste Grüße,
Thorsten |
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_________________ Der deutsche Jackie Chan Filmführer | ISBN: 978-3-86858-102-7
Boose-Nacht-Geschichten | ISBN: 978-3-8370-2599-6 |
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