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Huhu! Habe eine Frage

BeitragVerfasst am: 26.12.2007, 00:20
Christina
 
Anmeldedatum26.12.2007
Beiträge10


Huhu Guten Abend!
Ich absolviere sehr bald ein studium zur "Autorin"bei der Grossen Schule des schreibens.
Hat jemand erfahrung mit dem Studienplan dort und kann mir so eniges sagen hinsichtlich Leistung und Arbeiten?Werden die Benotet und wie is das mit dem Lektor?

Danke für Eure Aufmerksamkeit!

Christina thumb up

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 11:03
Birgit Fabich
 
Anmeldedatum23.10.2007
Beiträge1248
WohnortFüchtorf


Hallo Christina,
hast Du in mal in Dein pn Postfach geschaut?
Viele Grüße
Birgit

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 11:38
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge4206
WohnortA 8786 Rottenmann


Zwar habe ich die Unterlagen etlicher "Fernschreibschulen" seinerzeit durchgelesen, würde mich an so einem Kurs aber nie beteiligen.
Kollegen, die so eine "Schule" absolviert haben, sind ebenfalls der Meinung gewesen: "Alles für die Katz..., kostet bloß viel Geld".
Ob sich alle geirrt haben?

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 11:47
PvO
 
Anmeldedatum21.10.2007
Beiträge693
WohnortOstseebad Prerow


Ich habe auch so eine Ausbildung nachzuweisen und auf meiner HP steht auch etwas ausführlicheres drüber geschrieben.
Zitat:
"Alles für die Katz..., kostet bloß viel Geld".

Hier muss ich energisch widersprechen und mich wundert deine Meinung. Ausbildung oder Bildung hat noch nie jemand geschadet. Dennoch würde ich auch von solch einer Schule abraten, aus einem einzigen Grund: Man bekommt dort wirklich alles gelehrt. Was interessieren micht Märchen, Kinder- und Jugendliteratur, Gedichte, Satire und all das, wenn ich nur zeitgenössisch schreiben möchhte? Ich hab nach der Schule weiter mit meiner Dozentin zusammengearbeitet. Sie war quasi mein Mentor und da hab ich mehr gelernt, als in alle Schulen zusammen, weil die guzte Frau ganz gezielt auf meine Bedürfnisse eingegangen ist. Ein Mentor bringt mehr und kostet weniger.

_________________
Ab November 07 erschien eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt .

www.peters-buchladen.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 14:46
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge4206
WohnortA 8786 Rottenmann


Damit kein Missverständnis aufkommt: A u s bildung habe ich mehr als genug genossen, vor allem in der Redaktionspraxis durch damals ältere und daher erfahrene Kollegen. Und jene Kollegen mit der nicht gerade guten Meinung über die von der Ferne gesteuerten Schreibkurse schwimmen auch nicht gerade auf der Nudelsuppe daher Laughing . Ich habe auch nichts davon geschrieben, dass Ausbildung sinnlos sei. B i l d u n g ist allerdings in meinen Augen etwas anderes, dazu bedarf es keines Fernkurses.... Laughing

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 15:31
Birgit Fabich
 
Anmeldedatum23.10.2007
Beiträge1248
WohnortFüchtorf


Als Erwachsenenpädagogin muß ich Dir da widersprechen. Es gibt für jeden die richtige Art zu lernen, für manche ist es der Fernkurs. Auch wenn er nur den ersten Anstoß gibt, weil man ja sowieso lebenslang lernt, aber es ist eine gute Art, sich nach seiner eigenen Zeiteinteilung Wissen anzueignen.
Gruß Birgit

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 15:44
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge4206
WohnortA 8786 Rottenmann


Wie sollte ich als seinerzeitiger Besucher der Lehrerbildungsanstalt einer Erwachsenenpädagogin widersprechen?! Laughing

Aber Du wirst mir zubilligen: Es gibt eben verschiedene Methoden des Lehrens und Lernens.

Und ein Fernkurs mit unbekannten "Lehrkräften" ersetzt - besonders bei künftigen Autoren - niemals den direkten Kontakt. Dass Fernschulen stets mit Lobpreisungen für sich werben, ist ja bekannt. Von den Abbrechern bekommt man ja nie etwas zu lesen. Und die "Studiengebühren" sind,
je nach "Schule", ja auch nicht ohne...

Aber bitte, ich will ja niemanden von seinem Schriftstellerglück abhalten.

Schule des Schreibens

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 16:23
Heidrun
 
Anmeldedatum28.11.2007
Beiträge29
WohnortAlbstadt


Hallöchen!

Das "Zertifikat" der Schule des Schreibens ziert hier meine Bürowand. Ich denke mal, ihr habt alle irgendwo recht. Ausbbildung oder Bildung hat noch niemanden geschadet. Auch ich habe die Schule des Schreibens gemacht. Dadurch habe ich einiges gelernt und meinen Schreibstil verbessert. Aber es kostet wirklich unheimlich viel Geld und ersetzt niemals den direkten Kontakt. Nachher "allein" weiterzumachen ist fast unmöglich. Eine "Mitstudierende" von mir hat ein Buch geschrieben und für sündhaft teures Geld bei einem Verlag drucken lassen. Obwohl die Schule des Schreibens nachdrücklich vor Zuschussverlagen warnt.
Da sie keine Arbeit hat, steht sie heute fast vor dem Bankrott.
Ich liebe das Schreiben, aber ich kann es mir leider nicht als Broterwerb vorstellen. Warum gibt es in Deutschland eigentlich keine "reguläre" Ausbildung zum Schriftsteller?
Grüßchen angle

_________________
Musi

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 16:41
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge4206
WohnortA 8786 Rottenmann


Hallo Heidrun!

Wir müssen ja nicht alles den US-Amerikanern nachmachen.

Die "Creativ-Writing"-Kurse an den Unis sind ja nicht übel, aber meistens "entstehen" dadurch menschliche "Schreibroboter" mit beinahe einheitlichem Stilempfinden.

Sicher gibt es auch mitunter berühmt gewordene Ausnahmen, deren Namen sich die "Ausbildner" gerne bedienen. Aber es gibt sicher zahlreiche ebenso angesehene Autoren, die ohne derartige Ausbildung zu anerkannten Schriftstellern oder gar Dichtern geworden sind.

Eine "zwangsweise" Ausbildung, damit der Beruf Autor quasi "nachgewiesen" werden kann, erachte ich für sinnlos.

Für mich ist dann ein Autor (mehr oder minder) erfolgreich,
wenn er regelmäßig in einem Verlag (bei TV, Rundfunk u.dgl.)
oder in einer entsprechenden Zeitschrift veröffentlicht, dafür
ein vernünftiges Honorar bekommt und logischer Weise viele
und möglichst treue Leser hat.

Hinter mancher (mitunter vorgetäuschten) vor lauter "Ausbildung"
triefenden Biografie verbirgt sich oft nur ein Werbegag... Laughing

Re: Schule des Schreibens

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 16:52
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2695
WohnortBerlin


Hallo Heidrun,

Heidrun hat Folgendes geschrieben:
Warum gibt es in Deutschland eigentlich keine "reguläre" Ausbildung zum Schriftsteller?


Gibt es doch Smile

Und zwar am Deutschen Literaturinstitut in Leipzig. Die Einrichtung wurde in der DDR-Zeit (1955) gegruendet, drohte nach der Wende abgewickelt zu werden und gehoert heute zur Universitaet Leipzig.

Beste Gruesse,

Heinz.

_________________
Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
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BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 17:00
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge4206
WohnortA 8786 Rottenmann


Meine Antwort bezieht sich auf die Situation in Österreich.
Mir ist das Leipziger Literaturinstitut bekannt, ich habe es
in den 70er-Jahren des vergangenen Jahrhunderts besucht.
In Wien hat es auch einmal so etwas wie eine "Schule
der Autoren" gegeben, sie dürfte aber, trotz interna-
tionaler "Dichterstars" als "Lehrer", sanft entschlafen
sein, wenn ich mich nicht irre. Muss mich deswegen
direkt erkundigen...

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 17:04
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge4206
WohnortA 8786 Rottenmann


Doch gibt's noch, heißt jetzt "schule für dichtung",
www.sfd.at

BeitragVerfasst am: 02.01.2008, 17:19
Laura
 
Anmeldedatum20.09.2007
Beiträge199


Ich habe seinerzeit den Fernkurs "Die große Weltbildautorenschule" beim Weltbildverlag absolviert, der lief dort offiziell als Sammelwerk und war sehr preigünstig - zu DM - Zeiten so ca 20 bis 22 DM pro Lehrbrief mit Lektorenbetreuung (an den genauen Preis erinnere ich mich schon nicht mehr).
Ich war mit dem Kurs hochzufrieden, nur leider gibt es den schon seit ein paar Jahren nicht mehr. Grundsätzlich bin ich für solche Kurse, natürlich kommt es aber auch auf den Preis an. So günstig wie beim Weltbildverlag wird es so etwas wohl kein zweites Mal geben. Gruß Laura
Huhu! Habe eine Frage
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