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Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Was ich am user über mir mag • Sätze bilden

BeitragVerfasst am: 02.09.2007, 19:10
julia07
 
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Grete, du sprichst mir aus der Seele!

Mir ist genau dieses passiert:
Meine gesamte Familie ist eine Ansammlung von künstlerisch und musisch geprägten Menschen. Das fängt an bei der Klavierlehrerin und reicht über die Jornalistin, die 40 Jahre für die Welt und den Spiegel gearbeitet hat, den Kunstmaler, der in Frankreich "verschollen" ist, den renomierten Architekten bis hin zum weltberühmten Bariton, um nur ein paar herauszugreifen.
Mich, ein sehr geplagtes Scheidungskind, hat meine Mutter systematisch von allem ferngehalten, was auch nur im Entferntesten nach Kunst roch und mich genötigt, mich der CHEMIE zuzuwenden - einem Fach, wo ich die ganze Schulzeit über bestenfalls eine Vier hatte! Aber die Natur holt alles wieder ein und so finde ich jetzt, mit Mitte 50, doch noch diesen Weg...
LG, Julia

_________________
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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 02.09.2007, 19:22
g.c.roth (Moderator)
 
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Genau das meine ich. Jeder Mensch wird kreativ geboren, sonst würde er gar nichts lernen können.
Aber wo du das sagst, oft kommt es wieder zum Vorschein, wenn man die ersten 50 Jahre irgendwie sich durchgearbeitet hat durchs Leben. Es braucht so lange, um den ganzen Krempel der einem anerzogen wurde, wieder auszuziehen cheezy grin.

Der Vorteil: Man kann es mehr genießen, weil man seine Kreativität wirklich für sich selber genießt und dann erst ist es wichtig, dass sie anderen vielleicht auch etwas gibt. Das freut dann doppelt!

_________________
Individuelle Buchcover zu fairen Preisen: http://www.satzstudio-roth.de

BeitragVerfasst am: 03.09.2007, 08:29
hwg (Moderator)
 
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Guten Morgen allerseits!

Irgendwie halte ich mich an den Ausspruch von Beuys: "Jeder Mensch ist ein Künstler".

Das Problem dabei ist, dass der Begriff Kunst bei uns z u unterschiedlich interpretiert wird. Angefangen von "Hochkultur" über "Subkultur" und "art brut", bis hin zu E- und U-Musik und -Literatur. Dann gibt es ja auch den Unterschied zwischen Profi (professio = Geschäft) und Amateur (ama = ich liebe).

Ob wer tatsächlich als K ü n s t l e r eingestuft wird, beurteilt ja ein Teil der kulturinteressierten Gesellschaft, denke ich. Und diese oft akademisch formulierten Beurteilungskriterien widersprechen eigentlich der Beuys-Aussage.

Dieses Thema ist ein weites Feld. Dieses zu "beackern", zählt auch zu den Aufgaben eines Autors - und da ist Widerspruch stets vorprogrammiert.
Und dieses Für und Wider bereichert ja unser Dasein! Oder? Laughing

BeitragVerfasst am: 03.09.2007, 09:44
Amos
 
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Oder?
Die Antwort darauf ist: "Ja"
Josef Beuys ist bekannt mit seinem Ausspruch: "Jeder Mensch ist ein Künstler"
Tatsächlich geht der Spruch aber in seiner Gesamtheit ins eigentliche.
"Jeder Mensch ist ein Künstler, der es wagt, einen Schritt ins Ungewisse zu machen." das ist frei zitiert.
Es war ein Erlebnis Herrn Beuys in Düsseldorf zu erleben, da mag ich mich garnicht mit vergleichen.
Als Autor ist das immer ein Schritt ins Ungewisse, wenn man sein Buch bei einer Lesung vorstellt.
Das bereichert mich jedenfalls immer um einige neue Lebenserfahrungen.
In dem Sinne sind wir dann alle Künstler und Menschen.

_________________
Das aktuelle Buch: Die bösen Tage sind vorbei Planungshilfen für den beruflichen Erfolg.
ISBN 3-8334-4103-8
www.amos-ruwwe.de

Verfasst am:
 


SPREADY.net - News and More

BeitragVerfasst am: 03.09.2007, 15:35
hwg (Moderator)
 
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Autoren, die von ihrer Arbeit leben (wollen bzw. müssen), sind
garantiert Lebenskünstler! Laughing

BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 14:55
hwg (Moderator)
 
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Liebe Christel,
ich habe das Zitat originalgetreu wiedergegeben und bin dabei der Versuchung ausgewichen, es auf "könnten" auszubessern.

Gruß Hans

BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 15:04
hwg (Moderator)
 
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Mich freut es, so viele Beitrage zum Thema Kreativität hier zu sehen.

Kreativität ist ja ein viel geschundenes Wort. In jedem Beruf wird Kreativität verlangt. Ob jede(r) Neugeborene dem von der heutigen Gesellschaft beanspruchten Sinn des Wortes entspricht, will ich nicht abstreiten, trotzdem denke ich, wirklich kreative Leute nach meinem Verständnis kristallieren sich im Laufe der Zeit viel zu wenige heraus.

Falsch verstandene Traditionsbegriffe und alte Moralvorstellungen sind
dabei arge Hemmschuhe. Gäbe es sonst irgendwo auf dem Erdball noch
so etwas wie Zensur?

BeitragVerfasst am: 05.09.2007, 22:29
Woolf71
 
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hwg´s Ohrensessel thumb up

Sorry, wenn ich die entstandene Konversation störe. Twisted Evil
aber ich möchte mal sagen:

"hwg´s Ohrensessel " davor möchte ich liegen und einfach nur zuhören,
Inspiration, lernen, wachsen

Danke Hans!

Grüße, aus der Barbarossastadt,
Wolfgang

_________________
Grüße an: BUK; Sartre; Leon; Camillieri und Koontz

BeitragVerfasst am: 06.09.2007, 06:47
hwg (Moderator)
 
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Guten Morgen Wolfgang!

Der Dank gilt eigentlich unserem Heiner. Er hat mir ja diesen Ohrensessel geschenkt.

Meine redaktionellen Arbeiten erlauben es ja nicht, täglich den bequemen Sessel zu benutzen, doch ich suche ihn auf, so oft es nur geht.

Für Dich ist darauf immer ein Platz frei, Du brauchst also nicht davor zu liegen Laughing . Und von Störung kann überhaupt keine Rede sein! Ganz im Gegenteil.

Deine Meinungen zu den hier vorkommenden Thema interessieren mich - und wahrscheinlich auch die anderen Besucher. Jedenfalls freut mich Dein Lob und ermuntert mich zu weiteren, stets spontan getippten Beiträgen.

Lieben Gruß aus der Obersteiermark, wo bereits der erste Schnee
von den Bergen leuchtet. Hoffentlich nicht mehr lange, denn ich will
mich an schönen Herbsttagen bei milden Temperaturen erfreuen!

Hans

BeitragVerfasst am: 07.09.2007, 11:04
hwg (Moderator)
 
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Schöpferische Fähigkeiten (?)

Wenn irgendwo fünf Leute zusammen stehen, kann davon ausgegangen werden, dass höchstens einer von ihnen in der Lage ist, Rhythmus, Satellit, Republik und Lebensstandard richtig zu schreiben. Das behaupten jedenfalls Experten.

Jedenfalls soll es nicht unversucht bleiben, Sinn und Unsinn der Orthographie wieder einmal kurz zu beleuchten.

Hat ein Wissenschaftler je den Versuch unternommen, die vielen aus dem willkürlichen Verbot, nämlich mit h zu schreiben, entstandenen Neurosen in Bezug zu setzen zu dem mäßigen pädagogischen Gewinn, dass jährlich eine neue Schülergeneration den dummen Reim „wer nämlich mit h schreibt ist dähmlich“ im Heft verewigt?

Natürlich steckt System dahinter, das weit über die Schulzeit hinaus greift: Eine kleine Schicht tyrannischer Germanisten in Absprache mit der volkswirtschaftlich unbedeutenden Branche der Rechtschreibmonopolisten hindert ein ganzes Volks daran, gewisse schöpferische Fähigkeiten in allerliebsten unterschiedlichen Schreibweisen – Rhythmus – Rüttmus, Ryttmuss usw. usf. – auszuleben.

Regeln zählen nun einmal zu unserem gesellschaftlichen Werdegang. Sie werden auch weiterhin wachsen, auch wenn sie davon leben, dass man sie ununterbrochen verletzt.

Der jeweilige Täter braucht sich übrigens keine großen Sorgen zu machen. Wer den Lebensstandard hinten mit t schreibt, hat im Zweifel ohnehin den höheren. Er hat sich nähmlich (nämlich? *g*) lieber mit nützlicheren Sachen als der Rechtschreibung beschäftigt!

Beziehungen

BeitragVerfasst am: 08.09.2007, 16:37
hwg (Moderator)
 
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So ein Weilchen im Ohrensessel verweilen, animiert zu Überlegungen, welche ich dem geneigten Publikum nicht vorenthalten will Laughing :

Beziehungen

Fridolin hat einen Freund. Dieser hat eine Cousine in einer Baustoffhandlung. Fridolin verfügt jedoch weder über Haus noch Hof und benötigt deshalb keine Baustoffe.
Was nützt ihm also der Freund mit dessen Cousine in der Baustoffhandlung?

Fridolin besitzt aber ein ziemlich betagtes Auto, hat allerdings keinen Freund mit einer Cousine in einer Autowerkstatt.

Warum kann man eigentlich seine Freunde nicht einfach - etwa per Inserat – tauschen, denkt Fridolin. Biete gut erhaltenen Freund mit Cousine in der Baustoffhandlung, suche gleichwertigen mit Cousine in einer Autowerkstatt.

Wie viele Leute wären froh, so einen Freund zu bekommen, dessen Cousine in der Baustoffhandlung arbeitet, denkt Fridolin. Und wie viele Zeitgenossen haben einen Freund mit einer Cousine, die beim Automechaniker werkt – und haben überhaupt kein Auto!

Es wäre alles so viel einfacher, wenn jeder den richtigen Freund mit der passenden Cousine hätte, denkt Fridolin und betrachtet seufzend den kleinen Blechschaden.



P.S.: Es soll ja nicht nur mitunter abwechslungsreiche Liebesbeziehungen geben. redface

BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 08:29
hwg (Moderator)
 
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Zur Abwechslung mal ein paar "Sprüche":

Wo es heißt, "Anwesende selbstverständlich ausgenommen", werden Abwesende förmlich ausgeweidet.
*
Durch die Zugverspätungen wirkt unser Land viel größer!
*
Zusammen mit Prüfungen wird zuweilen auch viel Wissen abgelegt.
*
Übrigens - man kommt leichter ins Gerede als ins Gespräch.
*
Der Bund fürs Leben löst sich oftmals schon nach der ersten Entbindung.
*
Wer auf alles pfeift, ist nicht zwangsläufig musikalisch!
*
Ein Widerspruch: Eine stürmische Liebe entfaltet sich erst in einer sturmfreien Bude.
*
Wo viel Dreck unter ihn gekehrt worden ist, hat man freilich alles Grund, immer schön auf dem Teppich zu bleiben.

Fortsetzung durch andere User erwünscht! Laughing

BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 08:37
julia07
 
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mein Spruch des Tages:

Der einzige Mensch, der sich vernünftig benimmt, ist mein Schneider. Er nimmt jedes Mal neu Maß, wenn er mich trifft, während alle anderen immer die alten Maßstäbe anlegen in der Meinung, sie passten auch heute noch. (George B. Shaw)

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BeitragVerfasst am: 17.09.2007, 12:01
Bärentante
 
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Wohnortbei Frankfurt/M.


Im Berufsleben hatte ich einen Lieblingsspruch, da ich viel mit diesen Dingen zu tun hatte. Er lautet: Ich glaube nur den Statistiken, die ich selbst gefälscht habe. (Churchill)

Momentan halte ich mich eher an den Spruch: Ich stehe mit beiden Beinen fest in den Wolken. Laughing

_________________
Liebe Grüße
Christel

BeitragVerfasst am: 20.09.2007, 02:49
julia07
 
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Mein heutiger (Sofa)Spruch des Tages passt ein wenig zu dem Buch, das ich gerade eben finalisiert habe (endlich!) und stammt von dem von mir sehr geliebten Mark Twain:

Der Mensch ist das einzige Lebewesen, das erröten kann.
Er ist aber auch das einzige, was Grund dazu hat!
cheezy grin

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