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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Lektorat » Ich mach mal weiter... Gehe zu Seite 1, 2  Weiter
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Also mach ich mal den Anfang • Auszug aus einem begonnen Roman

Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 09.01.2008, 21:06
BlackSheep
 
Anmeldedatum09.01.2008
Beiträge9


hm hat wohl nicht geklappt...auf ein zweites...Suche ehrliche Kritik für kleine Ereignisse die Ich etwas amüsant umschreibe... blink


LITERARISCHER STELLENMARKT


Blauer Himmel, Sonne und Frühlingsduft. Herrlich! Dazu eine Tasse Kaffe und die wöchentliche Zeitung. So genießt es sich gut… Sonntags in Südbaden. Es muss ja nicht immer die Flimmerkiste sein um die Informationen aus der näheren Umgebung und den weiter entfernten Regionen auf sich einwirken zu lassen. Ein bisschen Klatsch, etwas Politik, ein wenig Vandalismus. Mal hier und mal dort neue Bauvorhaben. Erfreulich zu sehen, dass der Stellenmarkt auch sehr reichhaltig bestückt ist. Vor allem fällt das Augenmerk auf besonders kreative Formulierungen, wie z.B.:
Chance 2008! Geld verdienen für jedermann, der morgens selbständig aufstehen kann! Bist du gewillt dein bestes zu geben, verbessert sich ab jetzt dein Leben. Ruf uns einfach mal an…vielleicht bist du unser Mann!
Na dann!
...ganz fix und ohne Scham rufe man am besten dort mal an! Mit solch einer Chance habe man nicht gerechnet, wird im Butterflystil ans Telefon gehechtet! Mit einer Flugweite von 2,60m, ist die Motivation sehr beträchtlich! Instinktiv handeln! lehrte einst der Vater dem Sohn, war blitzschnell gewählt die 11-stellige Tastenkombination…
Nein! wahrlich ein nett geplantes unterfangen und eventuell von Erfolg gekrönt. Bei solch einer Formulierung hätte das amerikanische Militär bestimmt mehr Zulauf! Aber ganz patriotisch „We Want You!“, zeigt doch etwas mehr Respekt. Dennoch beunruhigt das unterschwellig poetische Niveau dieser gesamten Seite und wirft etwas Schatten auf die selbstkritische Beurteilung seiner allgemeinbildenden Elementarfähigkeiten. Auswahlverfahren nach Hochschulprinzip? Welche Anforderungen seien genüge beim folgenden Inserat!?
SUCHE!!! zuverlässige, wortgewandte und kreative Küchenhilfe für Restaurant!
Zuverlässig mit Deutschkenntnissen reicht nicht mehr. Nun ja, eventuell
…Oh Freiherr von Küche, Meister aller Bindungen der Soßen. Des Leibes wohl von euch bereitet, wird gehoben von edlem Porzellan, das zuvor ein königliches Bad genommen. Ritterlich betucht wird es sonnengewärmt unter lieblichem Dufte empor gehoben, um den Segen der Adligen Suppenkelle entgegen zu nehmen…
Ein Hauch von Sinnlichkeit und dichterischer Wärme lag zwar in der Luft, doch der Kaffe blieb allen physikalischen Grundgesetzen treu…er ist kalt! Kreative Inserate gespickt mit literarischen Visionen gibt es anscheinend genug aber ob es das gemeine Fußvolk mit Würde erreiche, stehe in den Sternen.

_________________
Humor hat viele Gesichter...

Verfasst am:
 


Humor ist

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 14:27
LordKotz
 
Anmeldedatum22.12.2007
Beiträge151
WohnortSeelze


wenn man trotzdem lacht! Laughing

Also bzgl. der Rechts-Linksschreibung kann ich Dir nichts dazu sagen!
Das ist mein bzw. eine meiner größten Schwächen.
Inhaltlich finde ich es gekonnt die sich reimenden Elemente in die profane Beschreibung der Stellenausschreibung einzubauen.
KLann ja sein das ich mich irre aber sieht mir nach einem satirischen Seitenhieb auf die Überqualifizierung der Gesellschaft aus.

2 Arbeiter unterhalten sich auf dem Bau:

1: Meinen Sie nicht auch, wir sollten mehr als 8 Euro die Stunde verlangen?
2: Ja das stimmt, 8 Euro ist wenig!
1: Ja wir sprechen den Vorarbeiter an , der wird das dann dem Chef vortragen!
Können Sie mir mal den Hammer reichen Herr Professor?
2: Sicher Herr Doktor ... was ist ein Hammer?

_________________
Wenn Du es mit selbstherrlichen Arroganzlingen zu tun hast, lächle einfach in dem Wissen, dass Arroganz die Karikatur des Stolzes ist.
www.lordkotz.de.tl

Re: Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 16:21
dbs
Gast
 


<vom Verfasser entfernt>


Zuletzt bearbeitet von dbs am 15.01.2008, 16:40, insgesamt einmal bearbeitet

Re: Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 16:27
matthiasgerschwitz
Gast
 


dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Ein Anfang wie bei einem Herz-Schmerz-Heimatfilm am Freitag abend im ZDF:

Hallo Siegfried!
Daran merkt man, dass Du mehr schreibst als fernzusehen. Diese Art Filme laufen freitags nämlich in der ARD - im ZDF laufen Freitags-Krimis Razz

Beste Grüße
Matthias

- heute fast werbefrei -

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 16:31
PvO
 
Anmeldedatum21.10.2007
Beiträge612
WohnortOstseebad Prerow


Laughing Laughing Laughing

_________________
Im November 07 hab ich einen Vertrag unterschrieben. Somit wird eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt erscheinen.

www.peters-buchladen.de

Re: Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 17:00
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge415


Hallo Siegfried,

dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Die Schwäche des Textes liegt ganz eindeutig im Anfang. Es beginnt mit einem Wetterbericht, und da schüttelt es mich. Denn a) ist ein Wetterbericht langweilig (zumindest in der Belletristik), und b) ist er ist für den Text völlig irrelevant, weil weder Sonne noch Himmel noch Frühling später eine Rolle spielen.


Da sieht man mal wieder, wie Texte unterschiedlich ankommen. Ich würde schon gerne wissen, ob sich das Ganze im Hochsommer bei 40 Grad abspielt oder im kalten Winter. Sitzt der Protagonist in der warmen Stube während es draußen regnet und donnert oder schwitzt er vor sich hin. Solche Beschreibungen lassen nämlich viel mehr mit den Personen mitfühlen, man ist mehr in der Geschichte drin.

dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:

Gleiches gilt für den Regionalbezug. Was für einen Unterschied macht es für die Geschichte, ob sie in Südbaden, Ostholstein oder Vorpommern spielt? Keinen. Kann also ersatzlos gestrichen werden. In einer Geschichte sollte nur das Platz finden, was für sie relevant ist.


Nun, ich wüßte schon gerne, wo eine Geschichte spielt. Es erzeugt eine andere Stimmung wenn ich weiß, ob es in einem bayerischen Dorf oder in New York geschieht.

dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Nächste Anmerkung von mir: Je kürzer der Text ist, desto prägnanter muss die Wortwahl sein. Schau dir deinen Text mal durch auf Adjektive durch. Welche davon brauchst du wirklich? Insbesondere da, wo sich die Adjektive doppeln: "nett geplantes Unterfangen", "unterschwellig poetisches Niveau",

Am alten, zerbröckelnden Brunnen vor dem rosenumrankten Tore,
da steht ein mächtig ausladender Lindenbaum

oder nicht doch

Am Brunnen vor dem Tore, da steht ein Lindenbaum


Auch da bin ich anderer Meinung. Ein alter, zerbröckelnder Brunnen ist was anderes als nur ein Brunnen. Und ein mächtig ausladender Lindenbaum erzeugt ein anderes Bild als nur ein Lindenbaum.

Aber wahrscheinlich bist du ja einer, bei dem der Mörder einfach ins Haus kommt, den entsprechenden Menschen umbringt und dann von der Polizei geschnappt wird. Das wären dann die 3-Zeilen Erzählungen, ohne Stimmung, ohne Flair und ohne Identifikationsmöglichkeit mit den Personen. Solche Bücher langweilen mich tödlich. Ich möchte in einer Geschichte mit gehen, mit leiden und mich auch mit freuen ... und da bedarf es schon einiger Adjektive.

Liebe Grüße
Gerhard

Re: Humor ist

BeitragVerfasst am: 14.01.2008, 17:06
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge415


LordKotz hat Folgendes geschrieben:
2 Arbeiter unterhalten sich auf dem Bau:

1: Meinen Sie nicht auch, wir sollten mehr als 8 Euro die Stunde verlangen?
2: Ja das stimmt, 8 Euro ist wenig!
1: Ja wir sprechen den Vorarbeiter an , der wird das dann dem Chef vortragen!
Können Sie mir mal den Hammer reichen Herr Professor?
2: Sicher Herr Doktor ... was ist ein Hammer?


Laughing Laughing Laughing
Der ist wirklich gut
Laughing

Re: Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 12:54
dbs
Gast
 


<vom Verfasser entfernt>


Zuletzt bearbeitet von dbs am 15.01.2008, 16:42, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 13:17
BlackSheep
 
Anmeldedatum09.01.2008
Beiträge9


NOCHMA WAT EINGESCHOBEN HIA...

blink Wie nützlich ist eigentlich ein Bidet? Vor allem beschäftigt mich die Kostenfrage. In einem akuten Zustand der Toilettenpapierarmut und das an einem Entspannenden Sonntag in Südbaden. Eine sehr sinnvolle Denkübung. Bei einem stetig steigenden Bedürfnis profitiert hier evtl. der Kapitalismus. Die Frage ist ob es Lohnenswert sei den Kauf von Toilettenpapier im Pro und Contraverhältnis zu einer Anschaffung eines Bidets zu setzen. Unter der spalte Pro steht derweilen die Missliche Lage und bei contra: Hilft zurzeit auch nicht, weil nicht vorhanden! War der Erfinder dieser Schöpfung in der selben Lage? Oder standen Kapitalistische Motive im Vordergrund? Fakt ist das es ein Hersteller auf den Markt brachte und das eigene finanzielle Volumen maximierte. Eine Marktlücke war erfolgreich gestopft. Nichts desto trotz bleibt die Kostenfrage. Der Kunde will Sparen und Der Hersteller verdienen. Da nun beide Seiten durch das „stetig steigende Bedürfnis“ (Hersteller: Kapitalistisch!)getrieben auf ihre Kosten kommen wollen, sind die wahren Einzelkämpfer die mittelständischen Betriebe. An vorderster Front steht der auszuführende Handwerker, denn das Objekt der Begierde muss abgesehen von der fachlichen und standesgemäßen Montage (im Sinne des Herstellers und auch des Kunden) vor Ort vertreten werden. Der Kunde ist König! und ohne Politische absichten zu hegen … hebt das „stetig steigende Bedürfnis“ einen interessierten Kunden an die spitze. Also herrscht in diesem Fall der Absolutismus. Demokratisch gesehen ein dilema und weil jeder Kreditwürdige Kunde gleich behandelt wird nimmt es mittlerweile auch fragwürdige Kommunistische Züge an. Nun, nicht jeder Kunde in unserer Gesellschaft ist in vollem Umfang Kreditwürdig (vom König degradiert zum Knappen) und Abhilfe schaffen hierbei Hersteller mit unterschiedlichen Produkten von verschiedenster Qualität und Materialien. Das fördert das „stetig steigende Bedürfnis“ unter dem Slogan „Nutzung des Freien Wettbewerbsrecht“. Aha! Firmen Produzieren was sie wollen …Ein Hauch von Anarchie? Also um den Kapitalismus zu fördern schafft man unter Missachtung der Demokratie einen Kommunistischen Absolutismus der von dem Gewand der Anarchie umhüllt wird …Dann lieber ganz Rebellisch sein Geschäft Plumsen lassen, auf das zurückspritzende Wasser warten und sich erfreuen das, das „stetig steigende Bedürfnis“ nachlässt und ein Bidet nahezu überflüssig macht.


book smart

_________________
Humor hat viele Gesichter...

Re: Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 14:00
matthiasgerschwitz
Gast
 


dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Oder noch übler:

"Der große Mann betrat das Zimmer"

Das ist beschrieben, nicht gezeigt. Logischerweise durch ein Adjektiv.
Warum nicht das Adjektiv rauswerfen und durch eine Aktion ersetzen? Das macht "Größe" für den Leser viel erfahrbarer.

"Als der Mann in das Zimmer eintrat, musste er den Kopf einziehen, um nicht gegen den Türsturz zu schlagen."


Huii Siegfried - gefährliches Beispiel. Der von Dir verübelte Satz ist kurz knackig und präzise. Und er ist erst der Anfang - denn ich gehe fest davon aus, dass das, was im Zimmer passiereren wird, für den Fortgang der Geschichte wesentlich interessanter sein dürfte.

Woher weißt Du eigentlich, dass der Türbalken so niedrig ist, dass der Mann den Kopf einziehen muss? Berliner Türen sind hoch. Dass die Türrahmenhöhe im Südbadischen voraussichtlich niedriger ist, muss nicht diskutiert werden - insofern könnte auch die von Dir verworfene Ortsangabe hilfreich sein.

Dein Gegenvorschlag impliziert, dass man zwei Mal um die Ecke (durch Kommata abgetrennt) denken muss, um die Situation zu erfassen.

Und wer ist Andreas Eschbach, dass er die allein seligmachende Definition gefunden haben will?

Aber in einem gebe ich Dir Recht: Kaffeekannen dampfen selten - es ist eher der Kaffee darinnen, der Rauchzeichen gibt...

Beste Grüße
Matthias

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 14:24
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge415


Wollte gerade zu Siegfried's Beitrag auch was Längeres schreiben, aber Matthias ist mir zuvor gekommen und er drückt genau das aus, was ich auch gesagt hätte. Und da Wiederholungen im Forum ja nicht erwünscht sind Wink .... lass ich das jetzt mal so stehen.

Liebe Grüße
Gerhard

Re: Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 16:39
dbs
Gast
 


matthiasgerschwitz hat Folgendes geschrieben:

Huii Siegfried - gefährliches Beispiel. Der von Dir verübelte Satz ist kurz knackig und präzise.


Es ist m.E. höchst unpräzise. "Groß" ist ein undefinierter Begriff wie "schön", "stark", usw., denn für ein Kind sind anderthalb Meter bereits groß, für einen Erwachsenen nicht erwähnenswert.


matthiasgerschwitz hat Folgendes geschrieben:

Und er ist erst der Anfang - denn ich gehe fest davon aus, dass das, was im Zimmer passiereren wird, für den Fortgang der Geschichte wesentlich interessanter sein dürfte.


Tja ... und was, wenn sich im Zimmer gerade eine Frau befindet, die auf große Männer steht und sich deshalb Hals über Kopf in ihn verknallt?

matthiasgerschwitz hat Folgendes geschrieben:

Woher weißt Du eigentlich, dass der Türbalken so niedrig ist, dass der Mann den Kopf einziehen muss? Berliner Türen sind hoch. Dass die Türrahmenhöhe im Südbadischen voraussichtlich niedriger ist, muss nicht diskutiert werden - insofern könnte auch die von Dir verworfene Ortsangabe hilfreich sein.


Und woher weiß ich, dass die Hose, die er trägt, nicht silbrig-grün schimmert? Oder die Schuhe bei jedem Schritt knarzen? Oder das Hemd unter den Achseln Schweißflecken aufweist? Oder der Mann ein Deo verwendet, das nach Moschus riecht? Ganz einfach - weil es entweder für die Erzählung von Bedeutung ist oder nicht. Was in einer Geschichte erwähnt wird, muss auch eine Bedeutung habe (Anton Tschechow: "Wenn ein Gewehr an der Wand hängt, dann muss es im Verlauf der Geschichte auch schießen" - frag mich jetzt aber bitte nicht, wer Anton Tschechow ist).

matthiasgerschwitz hat Folgendes geschrieben:

Und wer ist Andreas Eschbach, dass er die allein seligmachende Definition gefunden haben will?


Andreas Eschbach, deutscher Schriftsteller und Bestseller-Autor aus Ulm, mehrfach ausgezeichnet, u.a. Romane "Das Jesus-Video", "Eine Billion Dollar", "Der Nobelpreis", "Ausgebrannt". Gilt neben Frank Schätzing ("Der Schwarm") als derzeit erfolgreichster Romanschreiber Deutschlands. Engagiert sich seit Jahren um die Förderung des Schriftstellernachwuchses (Dozent an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel - sehr zu empfehlen!).

Abschließend noch ein Wort in eigener Sache:

Hier hat jemand einen Text eingestellt und um Kritik dazu gebeten. Das habe ich gemacht. Andere stürzen sich jetzt darauf und kritisieren die Kritik, statt sich Gedanken um den Text zu machen. Das ist für mich erstens unerwartet und zweitens gegenüber dem Textautor unhöflich (um es freundlich zu formulieren). Wenn ihr mit dem gleichen Einsatz den Text auseinander genommen hättet wie meine Kritik, dann hätten wir ein schönes Ergebnis für den Text. So aber ist es nun nicht.

Da ich keine Lust habe, beim nächsten Text erneut meine Kritik gegenüber Dritten verteidigen zu müssen (ich habe ganz offensichtlich eine etwas andere Schreibe als einige andere hier - und ich könnte meine Argumente mit mehr als einem Klafter Bücher belegen), ziehe ich meine Kritiken zurück und werde auch keine mehr einstellen. Sorry dafür, aber Engagement kann auch kaputtkritisiert werden.

LG
Siegfried

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 16:51
matthiasgerschwitz
Gast
 


Siegfried - wenn Dir dabei unwohl ist, dass andere Leute eine andere Meinung haben könnten als Du, bist Du überall falsch, wo sich mehr als eine Person (= Du) aufhält. Und das ist schade ... aber von Dir doch sicherlich nicht so gewollt, oder?

Aber eine Kritik musst Du noch ertragen: Ich habe nicht gefragt, wer Andreas Eschbach ist, sondern wer Andreas Eschbach ist, dass er die allein seligmachende Definition gefunden haben will. Es gab vor ihm - und es gibt nach ihm - viele andere Autoren mit unterschiedlichen Erfolgen und ebensolchen Auffassungen - und da musst nicht nur Du, da muss auch er durch. Außerdem: Verstecke Dich doch nicht immer hinter anderen Autoren (Eschbach, Tschechow - Anton, 1860 - 1904, stimmt es?), selbst wenn sie gut sind. Das hast Du bestimmt nicht nötig, oder?

Also: Lesen bildet ... aber richtig Lesen schützt vor Fehleinschätzungen...

Und das ist nicht aggressiv gemeint...
Matthias

Re: Ich mach mal weiter...

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 17:29
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge415


dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:

Hier hat jemand einen Text eingestellt und um Kritik dazu gebeten. Das habe ich gemacht. Andere stürzen sich jetzt darauf und kritisieren die Kritik, statt sich Gedanken um den Text zu machen. Das ist für mich erstens unerwartet und zweitens gegenüber dem Textautor unhöflich (um es freundlich zu formulieren). Wenn ihr mit dem gleichen Einsatz den Text auseinander genommen hättet wie meine Kritik, dann hätten wir ein schönes Ergebnis für den Text. So aber ist es nun nicht.


Muss ich dir Recht geben. Aber mein Problem an der Textkritik war und ist halt, dass deine Kritik bei mir den Eindruck hinterlassen hat, der Schreiber hätte gegen irgendwelche Grammatik- oder Rechtschreibregeln verstoßen. Aber das Vermeiden von Adjektiven in einem Text ist die Meinung von einigen Autoren, aber keine feste Regel der deutschen Sprache. Und deshalb sollte man so etwas auch als Meinung kundtun. In der Kunst sollte aber alles erlaubt sein. Nur so kann man kreativ sein.

Und ich frage mich jetzt ernsthaft, wie jemand auf die Idee kommen kann, zu empfehlen, Adjektive in Texten zu vermeiden. In jeder Sprache haben sich Adjektive gebildet. Eine Sprache braucht sie also doch, wie es scheint.

Und wenn ein großer Mann den Raum betritt ist mir das lieber, als wenn er seinen Kopf einziehen muss, um nicht an den Balken zu klatschen. Denn wenn er den Kopf einziehen muss, heißt das noch lange nicht, dass der Kerl groß sein muss ... die Tür kann auch sehr klein gewesen sein.

dbs (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Da ich keine Lust habe, beim nächsten Text erneut meine Kritik gegenüber Dritten verteidigen zu müssen (ich habe ganz offensichtlich eine etwas andere Schreibe als einige andere hier - und ich könnte meine Argumente mit mehr als einem Klafter Bücher belegen), ziehe ich meine Kritiken zurück und werde auch keine mehr einstellen. Sorry dafür, aber Engagement kann auch kaputtkritisiert werden.


Nochmals, es geht nicht um die Kritik als eine Meinungsäußerung. Es geht darum, dass man seine oder auch die Meinung anderer halt nicht als Regel darstellen sollte.

Liebe Grüße
Gerhard


Zuletzt bearbeitet von Gerhard am 15.01.2008, 17:41, insgesamt einmal bearbeitet

BeitragVerfasst am: 15.01.2008, 17:31
Gerhard
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge415


matthiasgerschwitz hat Folgendes geschrieben:
Und das ist nicht aggressiv gemeint...
Matthias


Very Happy
Wumm .... ist angekommen Wink

Liebe Grüße
Gerhard
Ich mach mal weiter...
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