Verfasst am: 19.06.2008, 22:32 |
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| Birgit Fabich |
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| Anmeldedatum | 23.10.2007 | | Beiträge | 1224 | | Wohnort | Füchtorf |
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na Judith, ich war erst hier und bin dann dahin gegangen, nun bin ich wieder hier und sage Gute Nacht
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Verfasst am: |
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 | Richtige Reaktion |  |
Verfasst am: 19.06.2008, 23:18 |
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| FMJork |
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| Anmeldedatum | 08.01.2008 | | Beiträge | 40 | | Wohnort | Berlin |
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Liebe Leilah,
Du hast vollkommen richtig regaiert. Auch wenn natürlich ein Kind vielleicht weniger erfassen kann, warum es jetzt kritisiert wurde.
Ich bin (u.a.) seit 1981 als Stadtführer in Berlin und als Reiseleiter tätig. Anfangs wußte ich auch nicht, wie man mit Leuten umgeht, die in meinen Vortrag, in meine Erklärungen hineinquasseln. Eines Tages aber war es mir zuviel und ich habe eine störende Dame höflich aufgefordert, ihren laustarken Dialog einzustellen oder an meiner Stelle die Fahrt zu kommentieren. Die Dame schwieg und ich bekam zustimmenden Applaus.
Liebe Grüße
Frank |
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Verfasst am: 20.06.2008, 19:05 |
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| Leilah |
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| Anmeldedatum | 15.10.2007 | | Beiträge | 232 | | Wohnort | Kassel |
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Na, Ihr habt ja Recht. Der Knabe wird nicht gleich einen seelischen Schaden davontragen, wenn er mal ein bisschen in Verlegenheit gebracht wird. Irritiert war ich eher darüber, dass mir das so rausgerutscht ist.
Habt Ihr irgendeinen Trick auf Lager, wie man sich rasch wieder hochpusht und seine Ausgeglichenheit wiederfindet, wenn erst mal während einer Veranstaltung die Nerven blank liegen? Ich war echt kurz davor, die Lesung abzubrechen, was natürlich gar nicht geht... |
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_________________ HörBuchKunst - Filmmusik - Prosa und Lyrik: Lauschen, schauen, staunen unter www.leilah-lilienruh.de! |
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Verfasst am: 20.06.2008, 19:07 |
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| LOFI (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 2676 | | Wohnort | Oslo |
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In so einem Moment sage dir:
"Ich mache das für mich, mir macht das Spass und ich weiß von vorherigen Lesungen und aus Erfahrung, dass es richtig ist, so wie ich es mache."
Ferner denke an etwas Schönes, was nach der Veranstaltung auf dich wartet.
Das hat mir immer geholfen.
LG
Lorenz |
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_________________ Wenn die Augen lachen, feiert die Seele ein Fest;
wenn die Seele erfriert, lacht nur noch der Mund.
www.romantikroman.com
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Verfasst am: 21.06.2008, 06:23 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3930 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Zu Lesungen allgemein: Der Autor kann sich sein Publikum nicht auswählen, das Publikum den Besuch eines Abend mit einem bestimmten Autoren sehr wohl.
Ich kenne Autoren, relativ berühmte sogar, die gerne etwas betrunken ihre Lesung absolvieren und dadurch "die Spannung" bei den Besuchern - wie schafft er's heute? - anheizen.
Ich kenne Autoren, ebenfalls von Rang, die lesen eher murmelnd und werden dabei immer leiser und leiser - ein Teil der Zuhörerschaft schläft ein und bleibt trotzdem dem Autor als begeisterter Leser erhalten.
Wenn ich aus meinen - so hoffe ich doch unterhaltsamen - Texten vorlese, stelle ich mich stets auf die vorhandene Zuhörerschaft ein. Lesestoff habe ich stets mehr mit, als ich für den Abend tatsächlich benötige. Sobald die ersten Lacher zu hören sind, denke ich, dass ich "auf dem richtigen Weg" bin.
Grundsätzlich gehe ich die Sache stets locker an, obwohl zu Beginn der Veranstaltung das prickelnde Gefühl von Lampenfieber dazu gehört.
Dieses verschwindet aber, so wie beim Theaterspielen, nach den ersten drei, vier Sätzen.
Und sollte es tatsächlich eine Störung von außen oder durch einen Zuhörer geben, unterbreche ich einfach und warte mit freundlicher Miene, bis die Störung vorbei ist. In Cafés oder Gaststätten, wo ich bevorzugt lese, sind Pausen zwischendurch ohnehin angebracht, denn die Zuhörer "dürfen" hier auch etwas konsumieren. Eine "Zeremonie" abzuhalten, liegt mir ohnehin nicht. Ganz nach meinem Wahlspruch:
Unterhaltung müsste eigentlich O b e r haltung heißen.  |
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