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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Autorenportraits » julia-viola
Hier klicken, um Mitglied zu werden  Hier klicken, um Mitglied zu werden Hallo Mein Name ist Stefan Lamboury • Holger Ucher... der Stephen King vom Niederrhein!

julia-viola

BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 07:25
julia-viola
 
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Wohnortösterreich


hallooo!

wieder ein neues forum!
in den letzten jahren waren es immer internet-foren, die mir dabei geholfen haben (unter anderem!) ein thema zu erarbeiten, einem ziel näher zu kommen.

bei der vorstellung "autorin" zu werden (oder bin ich es schon?), wird mir noch ganz schwindlig!
der erste gedichtband wäre eigentlich fertig. er spiegelt meine entwicklung in den letzten 1,5 jahren wieder (fremdliebe, selbstliebe, liebe/freundschaft).. über sich selbst hinauswachsen, sich selbst dabei verlieren, wiederfinden.. und dann auf ein neues sich einlassen auf die liebe.

im nächsten gedichtband möchte ich mich dem tabuthema sexualität auf lyrische weise nähern. auch hier aufräumen von festgefahrenem, das im geist herumspukt und uns (mich!) daran hindert wirklich eins zu werden.

noch wird mir schwindlig bei der vorstellung wieviel schritte notwendig sind mein gedrucktes, gebundenes buch in den händen zu halten.
hier im forum erhoffe ich mir motivation, tipps.. und manchmal vielleicht auch ein wenig mut.

liebe grüße! schön, dass es diesen pool gibt! julia-viola smart

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 08:43
hwg (Moderator)
 
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Beiträge4206
WohnortA 8786 Rottenmann


Guten Morgen Julia-Viola!

Wir begrüßen Dich recht herzlich hier in unserem Pool und hoffen auf viele Deiner Beiträge und eine rege Beteiligung an unseren Diskussionen. Bei Fragen stehen wir Dir gerne mit Ratschlägen zur Seite!

Auf Wiederlesen und herzlichen Gruß
aus der Steiermark!

BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 08:56
julia-viola
 
Anmeldedatum29.10.2007
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Wohnortösterreich


dankeschön für euer (?) herzlich willkommen, hwg Very Happy

und jemanden so nah zu wissen (steiermark), lässt dieses forum gleich noch heimeliger erscheinen Very Happy

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Re: julia-viola

BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 11:53
Franz W. Bauer
Gast
 


julia-viola hat Folgendes geschrieben:

der erste gedichtband wäre eigentlich fertig. ... im nächsten gedichtband möchte ich mich dem tabuthema sexualität auf lyrische weise nähern. auch hier aufräumen ...

Willkommen im pool!

Wo gibt's Leseproben? Wenigstens je eine? Bitte, danke!

Wink Franz

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 12:08
Rita Hajak (Moderator)
 
Anmeldedatum23.05.2007
Beiträge1669
WohnortFehmarn


Hallo Julia-Viola!

Auch von mir ein herzliches Willkommen in unserem Forum.

Wir hoffen auf viele Beiträge und wünschen Dir eine gute Zeit. Very Happy

Viel Erfolg mit Deinem Buch. thumb up Wie Franz schon sagte: "Eine Leseprobe wäre nicht schlecht." book


Gruß Rita

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„Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann

www.ritahajak.de Wieder mal neu

BeitragVerfasst am: 29.10.2007, 12:41
julia-viola
 
Anmeldedatum29.10.2007
Beiträge370
Wohnortösterreich


danke für euer herzlich willkommen, franz! rita!

leseprobe hab ich jetzt hier eingestellt: http://www.autorenpool.info/viewtopic,p,10243.html#10243

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auch eine möglichkeit mich vorzustellen:

BeitragVerfasst am: 06.11.2007, 10:04
julia-viola
 
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Beiträge370
Wohnortösterreich


Mauerblümchen und Möwe

"He du", ruft die Möwe auf der Mauer,
"Was sitzt du da mit so einem traurigen Auge?"

"Ach weißt du" meint das Mauerblümchen.
"Ich sehe unter mir das große Meer und die schönen Wellen
und ich beobachte dich Möwe, wie du mit dem Wind fliegst.
Und ich, ich sitze immer nur da und warte".

"Ja aber du hast es doch schön hier und warm" meint die Möwe.
"Und selbst bist du auch so wunderschön anzusehen. Ich wünschte ich wäre auch ein Mauerblümchen und müsste nicht jeden Tag gegen den Wind fliegen".

Lange schwiegen beide und als die Möwe schon wegfliegen wollte,
rief das Mauerblümchen "Bring das Meer zu mir, ja bring das Meer zu mir,
dann muss ich nicht weg von der Mauer".

"Verrückte Blume", dache die Möwe und flog weg, dem Salzgeruch entgegen
und vor lauter nachdenken über das verrückte Mauerblümchen, bremste Sie etwas zu spät und stieß mit dem Schnabel leicht ins Wasser, sodass er sich etwas mit
Meer füllte.
Sie flog zurück, kreiste über dem Mauerblümchen und öffnete
seinen Schnabel. Langsam löste sich ein Tropfen und flog in weitem Bogen
in Richtung Mauer.
Er landete mitten auf einem Blatt des Mauerblümchens und dieses
zuckte unwillkürlich vor Erregung.
Langsam glitt der Tropfen das Blatt hinunter und spülte die Traurigkeit
und alten Schmerz weg.
Das Mauerblümchen sog den Geruch des Meeres in sich auf und
man hätte fast meinen können es schnurren zu hören.

"Verrückte Blume" dachte die Möwe nochmals.
"Ich bin doch die arme, die sich immer wieder anstrengen muss
und mit den Flügel schlagen, nur um der Schwerkraft zu entkommen".
"Wie schön wäre es fest auf der Mauer zu sitzen und keine Chance
zu haben zu fliegen".
"Alle Last würde von mir abfallen" dachte die Möwe, inzwischen schon weit weg
von der Mauer.
Und sah man das Mauerblümchen lächeln, man hätte der Möwe glauben wollen.


(von der Möwe geschrieben?..)




Es war eher Zufall.. Die Möwe machte wie jeden Tag ihre Rundflüge.. Sie beherrschte es perfekt das Fliegen. Und doch fand sie täglich auch Möglichkeiten um es zu perfektionieren. Mal war es das Gleiten, mal das Abstürzen. Eher durch Zufall sah sie eines Morgens unter sich die Spitze eines Berges. Es war kein wirklicher Gipfel, eher ein Plateau.
Nun ja, daran mag ja nichts ungewöhnlich sein, doch sie beobachtete, wie sich Wesen auf dieses Plateau verirrten. „Warum in aller Welt gerade auf dieses Plateau?“ fragte sich die Möwe und wurde neugierig. Sie setzte sich in einiger Entfernung auf einen Felsen. Wesen verirrten sich, verweilten eine Weile. Bei einem erkannte sie eine Träne, die sich im Augenwinkel verfangen hatte, als er das Plateau wieder verließ. Bei einem Anderen wiederum ein komisches Leuchten in den Augen, als ob grad Weihnachten gewesen wäre. Da endlich eine andere Reaktion. Einer hatte es nicht eilig genug wieder von dannen zu eilen. Als hätte er nun einen dicken Pelz an, der ihn nun noch mehr schütze als zuvor, eilte er dahin. „Hmm.. Tränen, Leuchten in den Augen, Festerschnüren des Pelzes??“, die Möwe erkannte keine Logik dahinter. Sie wollte sich nicht zufrieden geben und verfolgte das erste Wesen. „Hey du! Was war da los??“ „Was?!“, fragte das Wesen etwas verstört. „Ach“, machte es eine flüchtige Handbewegung, „Ich wurde nur an etwas erinnert, worauf ich schon vergessen hatte! An mich“, murmelte das Wesen und ging weiter, nachdenklich, wie in Trance. Die Möwe schüttelte den Kopf. Nicht gerade schlauer, als vor diesem Dialog holte die Möwe auch das zweite Wesen ein. Das komische Leuchten in den Augen war noch immer da, es hatte sich sogar ausgebreitet. „Hey du! Was hast du erfahren da oben?“ drückte sich die Möwe etwas ungeschickt aus. Wonach sollte sie auch fragen? Das Wesen, das sich scheinbar nicht aus seinem Rhythmus bringen ließ, lächelte die Möwe an. „Erfahren?“, wiederholte das Wesen, zuckte mit seine Schultern und sagte: „Mich!“ „Mich, mich!“ äffte die Möwe nach! Sie wurde ungeduldiger! Sie wagte es nicht wirklich, das Wesen noch weiter auszuquetschen, da sich das Leuchten in dessen Augen mittlerweile nicht nur über seine Lippen, sondern irgendwie über seinen ganzen Körper ausgebreitet hatte. Die Möwe war ehrgeizig. Noch gab sie nicht auf, eine Chance hatte sie ja noch. Sie visierte das dritte Objekt ihrer Begierde. „Ob ich aus dem was rausbekomme?“, fragte sie sich noch, während sie das Wesen ein paar Mal umkreiste. Von welcher Seite sollte sie sich annähern, war er doch zugeschnürt, bis zu den Ohren. „Hey du! Was hast du da oben erlebt!“, rief die Möwe in der Hoffnung das Wesen auch zu erreichen. Das Wesen ließ sich nicht von seinem angestrebten Kurs abbringen, eilte dahin und warf der Möwe nur ein paar Schlagwörter zu: „Mich selbst verloren! Lächerlich! Vor mir selbst davon eilend! Tz! Wer ich bin? Die sollte mal mein Bankkonto sehen, dann braucht sie nicht mehr danach zu fragen! Oder meinen Terminkalender!“, zeterte das Wesen.. und eigentlich war es schon außer Reichweite. „Hmm.. es scheinen wohl alle etwas Anderes erlebt zu haben da oben!“ Und während die Möwe etwas Gedankenverloren das Plateau überflog und sich eigentlich schon wieder entfernt hatte, entdeckte es bei seinem Blick zurück ein Mauerblümchen.


(Mauerblümchen.)

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BeitragVerfasst am: 06.11.2007, 11:34
Versailles
 
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Liebe Julia-Viola,

auch ich begrüße dich herzlich im Pool welcome

Ich habe jetzt erst einmal den oberen der beiden Texte gelesen und finde die Geschichte wunderbar. Eine Möwe, die den Horizont des Mauerblümchen erweitert - so kam es bei mir an und so hab' ich es gesehen - und das Mauerblümchen, das dieses geschenk annimmt und geniessen kann.

Ich hatte zwar mit der einen oder anderen Formulierung etwas Probleme, weil der Textfluss etwas hakte, aber wie gesagt: eine sehr schöne Geschichte.

Zitat:
Und ich, ich sitze immer nur da und warte".
worauf wartet sie?
Zitat:
Ich wünschte ich wäre auch ein Mauerblümchen und müsste nicht jeden Tag gegen den Wind fliegen".
da erklärst du beispielsweise die Sehnsucht der Möwe.
Zitat:
Langsam löste sich ein Tropfen und flog in weitem Bogen
in Richtung Mauer.
ist es sehr windig? Würde die Möwe nicht ein wenig tiefer fliegen, damit die Blume den Tropfen auch erhält? Wenn der Tropfen sich langsam löst, fällt er und fliegt nicht in hohem Bogen, oder?
Zitat:
Er landete mitten auf einem Blatt des Mauerblümchens und dieses
zuckte unwillkürlich vor Erregung
. ich hätte es eher vor Erregung beben lassen.

Freue mich auf einen regen Austausch und sende dir eine große Portion Zuversicht. Ich wünsche dir, dass du jeden Moment der Entstehung deines Buches mit allen Sinnen geniessen kannst. Wenn du Hilfe brauchst, frage einfach - hier wirst du sie gewiss finden! cheezy grin

Liebe Grüße
Amalia

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"carpe diem, quam minimum credula postero"
(Horaz, 65-8 v. Chr.)

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BeitragVerfasst am: 06.11.2007, 11:46
julia-viola
 
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hallo liebe amalia!

danke für dein "welcome".. und noch mehr für deine rückmeldung.

ich gestehe.. um den textfluss hab ich mich nicht bemüht, da es ja nicht teil meiner veröffentlichung werden wird.

der erste text stammt von meinem lieben freund. zunächst "schmeckte" es mir nicht "mauerblümchen" zu sein.. doch nach einer selbstreflexion fand ich wieder, was ich so kostbar finde am mauerblümchen-dasein.

die veröffentlichung!!

ehrlich gesagt hab ich viele fragen.. und neige ja weniger zum strukturierten vorgehen. das steht mir dabei ein wenig im wege.. ich schaffs nicht mal in diesem forum strukturiert vorzugehen.. und endlich mal herauszufinden was es mit BOD überhaupt auf sich hat.

dennoch schnuppere ich regelmäßig durch.. "steter tropfen höhlt den stein".. und früher oder später dozey wird es schon zur veröffentlichung kommen Cool

als mauerblümchen seh ich mich schon noch von einigen blockaden umgeben.. auch hier "steter tropfen höhlt den stein".....


Zitat:

worauf wartet sie?

- den "richtigen" zeitpunkt? dass es dann auch einfacher geht, weil grad "die richtige person" gegenüber sitzt.. und den "richtigen, notwendigen" satz liefert, der mich überzeugt???

Zitat:
da erklärst du beispielsweise die Sehnsucht der Möwe.

- wie erwähnt zeilen meines freundes.

Zitat:
ist es sehr windig? Würde die Möwe nicht ein wenig tiefer fliegen, damit die Blume den Tropfen auch erhält? Wenn der Tropfen sich langsam löst, fällt er und fliegt nicht in hohem Bogen, oder?

- vielleicht zieht das mauerblümchen "tropfen" ja an, egal aus welcher höhe Very Happy

Zitat:
ich hätte es eher vor Erregung beben lassen.

- ist für das mauerblümchen bestimmt auch OK Very Happy

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mauerblümchen = julia-viola?!

BeitragVerfasst am: 17.11.2007, 08:10
julia-viola
 
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das mauerblümchen..

da verweilte es also auf seinem platze.. nicht, weil es sich ihn ausgesucht hatte, sondern weil es scheinbar dort hin- oder gar abgestellt wurde. erziehung, sozialisation, eintrichtern von werten und normen, ideale ließen das mauerblümchen lange zeit glauben, dass es ganz selbstverständlich sei an diesem ort zu wachsen.
und so verhaftete es sich also. eine wurzel nach der anderen verankerte es in dem gemäuer. es waren feine wurzeln. einzig die sicht auf den horizont brachten das mauerblümchen erst gar nicht auf die idee, dass es sich eingeschlossen fühlen sollte. es war so viel blau rund um es, so viele möwen, die seinen weg säumten.. das mauerblümchen wusste wohl um seine möglichkeiten.. und die waren nun mal eingeschränkt. so lebte das mauerblümchen also, bewegte sich so weit es sein beschränkter horizont zuließ. es passierte aber auch, dass es auf möwen traf, die ihm diese geschichte nicht abkauften. "ist doch lächerlich!", meinten sie. "hier hört der horizont nicht auf!!" und das mauerblümchen, einerseits sehr neugierig, andrerseits etwas verunsichert, streckte sich. und tatsächlich, der horizont hörte gar nicht "hier" auf, er reichte noch weiter. dass bei diesem erlebnis ein kleines wurzelchen riss, schien nicht weiter tragisch, schließlich gab es viele wurzeln, das das mauerblümchen mit dem gemäuer verband. dieses ereignis wiederholte sich aber. nur brauchte das mauerblümchen nun keine möwen mehr, die ihm mut machten. es hatte selbst erfahren, dass man sich auf seinen verstand nicht verlassen kann. nur das ausprobieren, das strecken, beweist, wie weit der horizont eigentlich reicht.
im laufe der jahre, im laufe der erfahrung, im laufe des streckens waren so manche wurzeln gerissen.
aber, was machte das mauerblümchen noch immer an jener stelle? längst hätte es sich vom wind fortblasen lassen können. längst hätte es die eine oder andere möwe bitten können:"komm, trag mich an einen anderen ort!"
nicht so das mauerblümchen. es war mittlerweile zwar meister im räkeln und strecken, dennoch liebte es diesen ort. oder liebte es ihn gerade deshalb? gerade weil, es mittlerweile nicht mehr verwurzelt war. gerade weil es diese entscheidung treffen durfte?
möwen kamen und gingen. sonnenuntergänge, gewitter, hagel, frühling, herbst. "es kommt alles zu mir!", lächelte das mauerblümchen. "wozu mich aufmachen in die weite welt? es kommt alles zu mir!"
und so hockte es auf der mauer. es liebte die ruhe, manchmal von den geschichten der möwen ein wenig irritiert. und wenn es dem mauerblümchen mal wieder zu eng wurde, räkelte es sich, streckte sich, um sich selbst zu beweisen, dass wurzeln jederzeit reißen können und nichts passiert.

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BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 11:56
Versailles
 
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Hallo Julia-Viola,

aus der Perspektive hatte ich deine Geschichte nicht betrachtet, hätte es nicht gewagt. In der Regel setze ich die Erlebnisse einer Person (oder einer Pflanze, eines Tieres) nämlich nicht in direkten Zusammenhang mit dem Autor, es sei denn, die Erklärung wird dazu geliefert.
Und jetzt, wo ich weiss, dass du dich wohl mit dem Mauerblümchen gleichsetzt, kann ich nichts zum Text sagen, ohne persönlich zu werden.

Allein die Idee, dem Mauerblümchen seine Wurzeln zu nehmen, um ihm gleichzeitig die Erkentnis zu geben, einen freien Willen zu besitzen, finde ich an sich schon etwas strange. Du gleichst meine Sicht auf den neuen Text aber dadurch aus, dass das Mauerbl. schliesslich da bleibt, wo es sich wohlfühlt (inkl. seiner geringen Bedürfnisse). Insofern regt mich die Idee an, kurz über das Mauerbl. nachzudenken; sowohl über die Bedürfnisse der Pflanze als auch die Personen, die als Mauerblümchen bezeichnet werden (und weshalb es so ist).

Viele Grüße
Amalia

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BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 12:04
julia-viola
 
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Wohnortösterreich


danke, amalia, dass du auch auf diesen text eingehst..

ja, ich setzte die mauerblümchen-stories bewusst in "autorenportraits"..
denn mehr gibt es über mich zur zeit noch nicht zu sagen, weil ich ja noch kein "autor" bin.

ich "kämpfe" mich durch dieses forum.. versuche ein wenig schlauer zu werden.. schritte zu erkennen, die notwendig sind, damit ich irgendwann ein veröffentlichtes exemplar meinerseits in den händen halte.

lasse mich entmutigen.. ermutige mich wieder..

alles in allem scheint es ein WEG.. im sinne einer entwicklung zu sein, bis es soweit ist.

und solltest du persönlich werden wollen, kannst du es ja auch gerne mittels PN werden.

wenn ich hier etwas öffentlich zum besten gebe, rechne ich auch mit kritik..

liebe grüße!

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BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 12:24
Versailles
 
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Hallo Julia-Viola!

Zitat:
weil ich ja noch kein "autor" bin.
Was bist du denn dann?? Nun, zuerst einmal sehe ich es so: du bist Urheberin deiner Texte. Du hast sie geschrieben, also bist du ihre Autorin. Du bist vielleicht noch lange keine Schriftstellerin, weil du nicht vom Schreiben lebst, aber du bist die Autorin deiner Texte. Mädchen, mach' dich nicht klein!!!

Zitat:
lasse mich entmutigen.. ermutige mich wieder..
ich hoffte, es wäre umgekehrt, denn sonst benötigtest du dieses Forum ja nicht Wink
Die Macht der Eigenmotivation solltest du übrigens niemals unterschätzen!!!

Liebe Grüße
Amalia

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BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 14:12
Rita Hajak (Moderator)
 
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WohnortFehmarn


Hallo Julia-Viola,

Dein Text gefällt mir. Aber er ist so leise und traurig. Warum vergleichst du dich mit einem Mauerblümchen. Weil du auf der Stelle trittst und nicht voran kommst. Wovor hast du Angst. Es kann Dir nichts pasieren. Und hier bei uns schon garnicht. Very Happy

Gehe Deinen Weg langsam weiter. Du bist stark genug. Denn Du hast Deine Probleme erkannt. Nur Mut und nicht an Dir selbst zweifeln.
Wie Dein Satz ganz unten schon sagt: Der Weg ist das Ziel!
Also gehe auf das Ziel zu. Ich wünsche Dir viel Glück. thumb up


Gruß Rita

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BeitragVerfasst am: 18.11.2007, 15:31
julia-viola
 
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Wohnortösterreich


danke euch beiden!

hab wohl eine "spezielle" phase.. melancholisch.. wenn gleich in solchen phasen schon so manches mal produktives entstanden ist, weil dann endlich der "künstler" zu wort kommen darf, nachdem der leistungsorientierte anteil in mir "lahmt".

vor allem werd ich meine ansprüche ein wenig herunterschrauben. und mich jetzt schon als "autor" bezeichnen Smile.. und als dieser auch meine eigene autoren-identität fest-schreiben.. um mich davon immer wieder aufs neue zu lösen.

der mauerblümchen-text müsste eigentlich nicht traurig klingen. er könnte auch als zufrieden oder genügsam gelesen werden. oder auch als "einfach glücklich".
ein mauerblümchen, das erkennt, dass es so frei ist, wie es für sich frei sein möchte?!

wie immer, wenn jemand schreibt, lässt auch dieser text diverse interpretationen zu Smile

ich gehe weiter diesen weg.. 2 vor, 1 zurück Smile

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julia-viola
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