Verfasst am: 26.12.2007, 18:22 |
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| hwg (Moderator) |
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Wenn so etwas passiert, ist es entweder kein professioneller (Klein-)
Verleger sondern eher ein Eigenverlag, welcher unter einem Phantasienamen existiert. Es soll auch Autoren geben, die aus
"künstlerischen" Gründen auf verschiedene Schriftarten innerhalb
eines Buches bestehen und der Kleinverlag diesbezüglich nachgibt.
Um das richtig beurteilen zu können, müsste man Verlag bzw.
Buch kennen. |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 27.12.2007, 10:53 |
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| Laura |
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| hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | Wenn so etwas passiert, ist es entweder kein professioneller (Klein-)
Verleger sondern eher ein Eigenverlag, welcher unter einem Phantasienamen existiert.
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Wie unterscheidest du das? Manche Kleinverlage haben als Eigenverlag angefangen, dann auch andere Autoren angenommen. Und wieso Phantasiename? Entspringen die Namen nicht alle der Phantsie, es sei denn, der Verleger nimmt einfach seinen eigenen Namen.
Im Internet sprießen die Kleinverlage wie Pilze aus dem Boden und die Spreu vom Weizen kann man nur durch Erfahrung unterscheiden. Allerdings habe ich mich inzwischen davon überzeugen lassen, dass die Homepage doch etwas über die Professionalität aussagt.
Meiner Erfahrung nach werden die Autoren nicht gefragt bei der Aufmachung des Buches, war auch hier nicht der Fall.
Ich habe kürzlich eine "Verlagsgründung" miterlebt, da stand bei Gründung der Name noch nicht mal fest. Und bei Ausschreibung der Antho war noch keine Rede von Verlagsgründung sondern von Druck bei BoD.
Es geben übrigens immer wieder Autoren Anthologien mit anderen Autoren heraus, entweder in Zusammenarbeit mit einem regulären Verlag, oder Druck bei BoD o.a. Dienstleistungsanbietern. Gruß Laura |
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Verfasst am: 27.12.2007, 11:56 |
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| hwg (Moderator) |
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Hallo Laura!
Es steht jedem frei, einen "Verlag" zu gründen.
Meistens bestehen derartige "Unternehmen" nur
aus einer Person und für relativ kurze Zeit.
Eigenverleger greifen
gerne zu "Phantasienamen" und gaukeln so einen
"Autorenstamm" vor, obwohl sie ausschließlich
ihre eigenen Werke (auch unter mehreren Pseudonymen)
anbieten.
So lange diese "Verleger" anderen (unaufgeklärten)
Autoren kein Geld für eine Veröffentlichung abknöpfen,
ist daran auch nichts auszusetzen, ganz
im Gegenteil, eher zu ihrem Mut für den Gang auf
den Büchermarkt zu gratulieren.
Erfahrungen von Autorenkollegen, welche mit einem
derartigen "Verlag" in Verbindung gewesen sind,
klingen allerdings meistens enttäuschend.
Ich bin jedenfalls für jede weitere Diskussion gewappnet!  |
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Verfasst am: 27.12.2007, 14:02 |
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| Laura |
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Hallo Hans, ach so war das gemeint. Ich kenne auch so einen Verlag, wo der Verleger unter mehreren Pseudonymen seine eigenen Werke verlegt hat und ganz bewusst einen Autorenstamm vorgekaukelt hat.
Bei diesem Verlag war mir aber das Auftreten des Verlegers so unsympathisch, dass ich gar keinen Kontakt aufgenommen habe.
Aber auch wenn die Autoren nicht dort bezahlen müssen, ist es doch enttäsuchend und bringt einen Autor nicht weiter.
Das Internet macht eben vieles möglich. LG Laura |
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Verfasst am: 27.12.2007, 14:05 |
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| Laura hat Folgendes geschrieben: | | Das Internet macht eben vieles möglich. |
Das Internet macht zuviel möglich *seufz*, weil es oft genug missbraucht wird... (Das ist ein ganz allgemeiner Stoßseufzer und hat nix mit uns zu tun )
Matthias |
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Verfasst am: 27.12.2007, 14:57 |
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| hwg (Moderator) |
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| Andererseits ist es dadurch für "Aufgeklärte" leichter geworden, das Streu vom Weizen zu trennen. Früher hat es oft eines langwierigen Briefwechsels bedurft. |
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