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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » Buchherstellung » Komprimierung beim pdf-Erstellen
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Komprimierung beim pdf-Erstellen

BeitragVerfasst am: 01.04.2008, 17:56
Arachne
 
Anmeldedatum28.03.2008
Beiträge16


Ich bin's schon wieder.

Beigefügter screenshot (hoffentlich kann man ihn entziffern) aus den Einstellungen des pdfCreators zeigt, wo ich stocke. Irgendwo im Internet habe ich gelesen (bei BOD?), daß man keinerlei Komprimierung einstellen soll. Anderswo (bei LULU) hieß es, "ZIP-Komprimierung", und "Resample" anklicken. Was sollte ich am besten tun? Soll ich auch das Häkchen bei "komprimerte Textobjekte" weg nehmen?

Außerdem ist mir nicht klar, was die dpi-Angaben dahinter sollen. Wenn ich die höher stelle als die Originale sind, kann das doch auch nichts bringen??

Und bei dem davor befindlichen Reiter "Allgemein" kann ich die allgemeine Auflösung einstellen. Voreingestellt ist 600dpi. Bei irgendeinem Anbieter habe ich gelesen, man sollte sogar 1200dpi nehmen. Bringt das was? Auf dem Bildschirm kann ich das wahrscheinlich nicht sehen.

Und die Kompabilität: bei LULU steht, auf Acrobat5 einstellen. Anderswo auf Acrobat4. Was ist besser?

Sigrid

Verfasst am:
 


Re: Komprimierung beim pdf-Erstellen

BeitragVerfasst am: 01.04.2008, 20:55
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge1254
WohnortBerlin


Hallo Sigrid,

Arachne hat Folgendes geschrieben:
Irgendwo im Internet habe ich gelesen (bei BOD?), daß man keinerlei Komprimierung einstellen soll. Anderswo (bei LULU) hieß es, "ZIP-Komprimierung", und "Resample" anklicken. Was sollte ich am besten tun?


Die verschiedenen Dienstleister machen da unterschiedliche Vorgaben, die meisten lehnen Komprimierung aber ab, weil dadurch zwar die Datei kleiner wird, aber auch die Qualitaet sinken kann und Inkompatibilitaeten entstehen koennen.

Im Zweifelsfall wuerde ich fragen oder nicht komprimieren.

Zitat:
Außerdem ist mir nicht klar, was die dpi-Angaben dahinter sollen. Wenn ich die höher stelle als die Originale sind, kann das doch auch nichts bringen??


Genau. Wenn die Pixelzahl fuer das gewuenschte Format nicht ausreicht, bleibt im Notfall immer nur eine manuelle Bearbeitung.

Aber vermutlich meint PDFCreator hier, dass die Aufloesung ggfs. verringert werden soll. Ist aber auf keinen Fall zu empfehlen, weil du keinerlei Kontrolle hast, wie das Herunterrechnen erfolgt.

Zitat:
Und bei dem davor befindlichen Reiter "Allgemein" kann ich die allgemeine Auflösung einstellen. Voreingestellt ist 600dpi. Bei irgendeinem Anbieter habe ich gelesen, man sollte sogar 1200dpi nehmen. Bringt das was?


Es schadet jedenfalls nichts. Die Hilfetexte der PDF-Konverter sind leider nicht gerade umfangreich. Ich muesste jetzt nach Windows umbooten, aber ich meine mich zu erinnern, dass es interpretationsfaehig ist.

Zitat:
Auf dem Bildschirm kann ich das wahrscheinlich nicht sehen.


Die Bildschirmaufloesung liegt bei 80 bis 100 dpi, alles was darueber ist, bringt auf dem Monitor also nichts, sondern nur beim Druck.

Zitat:
Und die Kompabilität: bei LULU steht, auf Acrobat5 einstellen. Anderswo auf Acrobat4. Was ist besser?


Was der jeweilige Dienstleister empfiehlt Smile Der ist naemlich darauf eingearbeitet.

Beste Gruesse,

Heinz.


Zuletzt bearbeitet von hawepe am 03.04.2008, 19:17, insgesamt einmal bearbeitet

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BeitragVerfasst am: 03.04.2008, 18:24
Arachne
 
Anmeldedatum28.03.2008
Beiträge16


Hallo Heinz,

vielen Dank für Deine Antworten. Ich finde es nur seltsam, daß jeder Anbieter es anders will, hängt das mit unterschiedlichen Druckmaschinen oder einfach mit besonderen Befindlichkeiten der Betriebsleiter zusammen?

"Meiner persönlichen Auffassung nach entstehen aus den persönlichen Auffassungen immer die Chaos-se" hat mal jemand gesagt, schon vor 70 Jahren.

Habe ich nicht gelesen, daß Du ein Buch über das Thema schreibst (nicht Chaos, sondern pdf oder so)? Wann kann man das kaufen? Ich würde es nämlich jetzt brauchen ...

Gruß

Sigrid

BeitragVerfasst am: 03.04.2008, 19:17
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge1254
WohnortBerlin


Hallo Sigrid,

Arachne hat Folgendes geschrieben:
Ich finde es nur seltsam, daß jeder Anbieter es anders will, hängt das mit unterschiedlichen Druckmaschinen oder einfach mit besonderen Befindlichkeiten der Betriebsleiter zusammen?


Bei der Komprimierung gibt es z.B. verlustbehaftete und verlustfreie Verfahren, und bei den verlustbehafteten kannst du wiederum die Staerke der Qualitaetsverluste veraendern.

Automatisches Resamplen kann zu Qualitaetseinbussen fuehren, muss es aber nicht.

Und dann bieten die verschiedenen Konvertierungstools noch unterschiedliche Einstellungsmoeglichkeiten und wandeln mit unterschiedlicher Qualitaet um.

In konventionellen Druckereien stellt das alles kein Problem dar, weil die Druckerei dir ggfs. zusaetzlichen Aufwand in Rechnung stellt. Beim Book on Demand wird aber mit Festpreisen gearbeitet, die zudem noch aeusserst knapp gerechnet sind.

Zitat:
Habe ich nicht gelesen, daß Du ein Buch über das Thema schreibst (nicht Chaos, sondern pdf oder so)? Wann kann man das kaufen? Ich würde es nämlich jetzt brauchen ...


Ich habe mit Shaker besprochen, dass sie die druckfertige Datei noch in diesem Monat bekommen. Das ebook sollte dann nur wenige Tage brauchen, bis es im Shop steht, bei der Printversion weiss ich nicht, wie lange die Produktion bei Shaker dauert.

Beste Gruesse,

Heinz.


Zuletzt bearbeitet von hawepe am 05.04.2008, 20:54, insgesamt einmal bearbeitet

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Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 05.04.2008, 18:22
Arachne
 
Anmeldedatum28.03.2008
Beiträge16


Hallo Heinz,

Zitat:
Ich habe mit Shaker besprochen, dass sie die druckfertige Datei noch in diesem Monat bekommen. Das ebook sollte dann nur wenige Tage brauchen, bis es im Shop steht, bei der Printversion weiss ich nicht, wie lange die Produktion bei Shaker dauert.


wunderbar, dann kann ich noch Hoffnung haben. Nach langen Suchen habe ich Deinen Beitrag wiedergefunden, bleibt der Arbeitstitel "Vom Manuskript zum Buch"? Dann kann ich ja ab und zu bei Amazon nachschauen, sofern Du das Buch nicht hier im Forum ankündigst.

Ist es auch für Laien wie mich verständlich/ einsetzbar oder "Fachchinesisch"? Zum Beispiel weiß ich mit den Begruffen bikubisch etc. immer nichts anzufangen, deshalb fällt einem dann auch die richtige Wahl schwer.

Schon wieder eine Frage: bei den Einstellungen von pdfCreator als Standarddrucker habe ich bei allen Schriftarten auf "nicht ersetzen" geändert (die blöde Helvetica und Times waren standardmäßig angeklickt), sind die übrigen Einstellungen Deiner Meinung so in Ordnung, wie auch den screenshot zu sehen?

Zitat:
Automatisches Resamplen kann zu Problemeinbussen fuehren, muss es aber nicht.


Das verstehe ich leider nicht. Problem-Einbußen würde doch bedeuten, daß es weniger Probleme gibt? Oder ist gemeint "Probleme und Qualitäts-Einbußen"?

Gruß
Sigrid

BeitragVerfasst am: 05.04.2008, 19:39
CeKaDo
 
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Beiträge313
WohnortSchwelm


Wer mal eine Druckerei mit pdf-Dokumenten beliefert hat, wird immer wieder bestätigen, daß möglichst nichts komprimiert werden sollte. Je höher die Auflösung, desto besser.

Wenn jemand die zip-Komprimierung verlangt, meint er meist das zippen der fertigen Dateien mit einem externen Komprimierungsprogramm wie Win-Zip oder Win-Rar.

Gute Druckereien haben allerdings für ihre Kunden einen ftp-Zugang für den Upload solcher Dateien.

_________________
"Nur Dumme trauen sich alles!"

http://www.uebernaechtliches.de

Einfach gemein ... oder genial ... je nachdem.

Der Blog zum Typen: http://www.tagesblog.de

BeitragVerfasst am: 05.04.2008, 21:13
hawepe
 
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Beiträge1254
WohnortBerlin


Hallo Sigrid,

Arachne hat Folgendes geschrieben:
Nach langen Suchen habe ich Deinen Beitrag wiedergefunden, bleibt der Arbeitstitel "Vom Manuskript zum Buch"? Dann kann ich ja ab und zu bei Amazon nachschauen, sofern Du das Buch nicht hier im Forum ankündigst.


Ich stelle es dann natuerlich im Forum vor. Der Titel ist definitiv nur ein Arbeitstitel, da es ihn schon gibt und ich keine Luste zu irgendwelchen juristischen Auseinandersetzungen habe. Wuerde ich ihn nehmen, haette ich ihn hier auch nicht genannt.

Zitat:
Ist es auch für Laien wie mich verständlich/ einsetzbar oder "Fachchinesisch"? Zum Beispiel weiß ich mit den Begruffen bikubisch etc. immer nichts anzufangen, deshalb fällt einem dann auch die richtige Wahl schwer.


Das mit dem Fachchinesisch ist immer ein Problem. Ich versuche jedenfalls, alles so verstaendlich wie moeglich zu beschreiben.

Man muss z.B. auch nichts mit dem Begriff bikubisch anzufangen wissen. Wenn man weiss, dass es verschiedene Methoden gibt und welche erfahrungsgemaess die besten Ergebnisse bringen, reicht das schon.

Aber es wird auf jeden Fall kein Rezeptbuch im Sinne von "Man nehme ..." Ob das Resamplen mit bikubisch das beste Ergebnis bringt, kann man tatsaechlich nur ausprobieren, weil es vom konkreten Bild abhaengt.

Zitat:
Schon wieder eine Frage: bei den Einstellungen von pdfCreator als Standarddrucker habe ich bei allen Schriftarten auf "nicht ersetzen" geändert (die blöde Helvetica und Times waren standardmäßig angeklickt), sind die übrigen Einstellungen Deiner Meinung so in Ordnung, wie auch den screenshot zu sehen?


Ich wuerde sie jedenfalls so lassen.

Ob der Postscriptspeicher ausreicht, weiss ich nicht, aber wenn man nicht mit sehr vielen und/oder exotischen Schriften arbeitet, gehe ich immer davon aus, dass solche Vorgaben okay sind. Andernfalls muesste es auch eine Fehlermeldung geben.

Aber ganz unabhaengig davon, ohne Probeausdruck und Kontrolle dieses Ausdrucks sollte eine Datei NIE an die Druckerei gehen.

Montag druckt mir meine Frau die PDF-Datei fuer dieses Buch aus. Ich schaue mir die Ergebnisse allerdings immer schon sehr frueh an, um zu sehen, wo ich sinnvollerweise nachbessern sollte oder was sich einfach so noch verbessern liesse.

Zitat:
Zitat:
Automatisches Resamplen kann zu Problemeinbussen fuehren, muss es aber nicht.


Das verstehe ich leider nicht. Problem-Einbußen würde doch bedeuten, daß es weniger Probleme gibt? Oder ist gemeint "Probleme und Qualitäts-Einbußen"?


Das sollte natuerlich Qualitaetseinbussen heissen. Ich habe es eben auch noch in meinem Posting korrigiert.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 06.04.2008, 18:51
Arachne
 
Anmeldedatum28.03.2008
Beiträge16


@CeKaDo

Zitat:
Wer mal eine Druckerei mit pdf-Dokumenten beliefert hat, wird immer wieder bestätigen, daß möglichst nichts komprimiert werden sollte. Je höher die Auflösung, desto besser.

Wenn jemand die zip-Komprimierung verlangt, meint er meist das zippen der fertigen Dateien mit einem externen Komprimierungsprogramm wie Win-Zip oder Win-Rar.


Nein, hier (Reisdruck Medienservice, www.reisdruck.de) war defintiv ZIP-Komprimierung im pdfCreator gemeint, die haben dort eine - wie ich finde - sehr hübsche Seite zur pdf-Erstellung speziell mit pdfCreator, mit screenshots, und weil es ja kein Handbuch für dieses Produkt gibt ...

Es wird, wie ich ausprobiert habe, aber ohne Komprimierung bei mir leider doch nicht abgehen können, weil ich sonst die 800 Megabyte-Grenze überschreite. 450 Seiten und auf vielen Seiten bis zu 4 Bilder, das läppert sich.

Hallo Heinz:

Zitat:
Aber ganz unabhaengig davon, ohne Probeausdruck und Kontrolle dieses Ausdrucks sollte eine Datei NIE an die Druckerei gehen.


Ich drucke natürlich ständig geänderte Seiten aus, hatte aber noch nie Probleme - d.h. ein anderes Ergebnis als auf dem Bildschirm o.ä. - zu verzeichnen.

Viele Grüße und danke für die Hinweise.

Sigrid
Komprimierung beim pdf-Erstellen
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