Verfasst am: 16.03.2008, 22:48 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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... bei mir ist es schön öfter vorgekommen, dass, wenn ich mein Manuskript zum Korrekturlesen abgegeben habe und es dauert mir zu lange bis es zurück kommt, dann überbrücke ich die Wartezeit damit, dass ich die Texte noch einmal umformuliere...
Also nochmal Korrekturlesen nötig...
LG Grete |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 16.03.2008, 23:09 |
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| PvO |
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| Anmeldedatum | 21.10.2007 | | Beiträge | 682 | | Wohnort | Ostseebad Prerow |
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Ein Freund, Tante, Onkel, Cousin usw. sind denkbar ungeeignet.
| Zitat: | | denn alle Rechtschreib- und Grammatikfehler wirst Du so nicht aufspüren können |
Einspruch Euer Ehren, denn darum geht es nicht, es geht um das bloße redigieren! |
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_________________ Ab November 07 erschien eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt .
www.peters-buchladen.de |
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Verfasst am: 17.03.2008, 07:27 |
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| hwg (Moderator) |
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@PvO: Einspruch Euer Ehren! Redigieren = satzfertig machen.
Und was hilft der schönste Satz, wenn der Text fehlerhaft ist. |
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Verfasst am: 17.03.2008, 07:51 |
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| julia07 |
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| Kingmaker hat Folgendes geschrieben: | | Ich bete jeden tag, dass sich die viele Arbeit lohnt. Das Fantasy Genre ist sicher ein schwieriges Pflaster weil es nicht die breite Masse anspricht. |
Da liegst Du mit Deiner Einschätzung eventuell ganz schön daneben. Ein Gang über die Leipziger Messe hätte Dich eines Besseren belehrt. Ich sah soviel Fantasy wie nie zuvor in meinem Leben! Es gab etliche kleine Verlage, die nichts anderes als dieses Genre im Programm hatten, aber auch die "Großen" bewarben solche Bücher sehr intensiv.
LG,
Julia |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 17.03.2008, 08:13 |
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| hawepe |
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Hallo Peter,
| PvO hat Folgendes geschrieben: | Ein Freund, Tante, Onkel, Cousin usw. sind denkbar ungeeignet.
| Zitat: | | denn alle Rechtschreib- und Grammatikfehler wirst Du so nicht aufspüren können |
Einspruch Euer Ehren, denn darum geht es nicht, es geht um das bloße redigieren! |
Im Ursprungsposting wurde nach Korrekturlesen und nicht nach Lektorieren gefragt. Ersteres kann jeder, der die deutsche Sprache beherrscht. Fuer letzteres sind Freunde und Verwandte zwar nach der reinen Lehre ungeeignet, aber immer noch besser als gar nichts.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 17.03.2008, 08:23 |
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| hwg (Moderator) |
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Hallo Peter,
lesen kann wohl (fast) jeder, richtiges Korrigieren erfordert jedoch mehr, vor allem, wenn das Typoskript einem Verlag vorgelegt werden soll.
Wäre das Korrigieren so einfach, hätte es wohl nie des Berufes eines Korrektors bedurft. Zudem gibt es fürs Korrigieren auch (ziemlich weltweit) einheitliche Regeln in Form von Korrekturzeichen. Diese dienen auch dazu, dem künftigen Satzspiegel die passende Form zu geben.
Ich bekomme (leider) viele "ausgebesserte" Typoskripte bzw. Korrekturfahnen auf den Schreibtisch und blicke dann wegen der zahlreichen unprofessionell durchgeführten Änderungen (Streichungen, Satzumstellungen etc.) kaum mehr durch. Kein Wunder also, wenn derartige Seiten voller "Rotlauf" im Verlag oder in der Redaktion im Papierkorb landen.
Lieben Gruß! |
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Verfasst am: 17.03.2008, 08:40 |
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| hawepe |
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Hallo Hans,
| hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Zudem gibt es fürs Korrigieren auch (ziemlich weltweit) einheitliche Regeln in Form von Korrekturzeichen. |
Damit ist es zwar leichter, die Korrekturen spaeter auszufuehren, aber Voraussetzung sind sie nicht. Hier geht es zudem darum, dass ein Manuskript vor der Uebersendung an einen Verlag Korrektur gelesen werden soll, d.h. alleine der Autor bekommt die Korrekturvorschlaege zu Gesicht.
| Zitat: | | Diese dienen auch dazu, dem künftigen Satzspiegel die passende Form zu geben. |
Das waere zwar optimal, aber erst einmal geht es um Rechtschreib-, Grammatik- und Zeichensetzungsfehler.
Viele moegliche Fehler sind zudem mit dem Computersatz ausgestorben. Manchmal bedauere ich das zwar, weil ich gerne Korrektur gelesen habe, aber es bleiben ja ausreichend Felder, auf denen ich mich austoben kann.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 17.03.2008, 08:57 |
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| hwg (Moderator) |
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Hallo Heinz,
die Korrekturzeichen verwende ich auch bei Manuskripten, welche mir Autoren zwecks Überprüfung zusenden. Bin mir dabei ohnehin nicht immer sicher, ob diese sich damit auch tatsächlich auskennen.
Diesbezügliche Rückfragen sind bei mir jedoch bisher nicht eingelangt. Manchmal wäre ich ja geneigt, manche Textstellen überhaupt neu zu formulieren! Das würde jedoch schon eher in Richtung Lektorat gehen.
Trotzdem bleibe ich dabei: Das von Freunden oder Bekannten vorgenommene "Durchlesen" eines Textes birgt zu viele Fehlerquellen,
denn schon bei der Interpunktion sind oft auch selbsternannte "Profis" durchaus unterschiedlicher Meinung, ebenso bei der Groß- und Kleinschreibung. Und sogar Lehrer, wie ich es bei einer verbesserten
Deutsch-Schularbeit sehen konnte, sind nicht immer "sattelfest".
Gruß Hans |
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Verfasst am: 17.03.2008, 09:11 |
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| hawepe |
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Hallo Hans,
| hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | die Korrekturzeichen verwende ich auch bei Manuskripten, welche mir Autoren zwecks Überprüfung zusenden. Bin mir dabei ohnehin nicht immer sicher, ob diese sich damit auch tatsächlich auskennen. |
Dass es mit den Korrekturzeichen uebersichtlicher geht, bestreite ich gar nicht. Ich selbst benutze sie auch immer.
| Zitat: | Diesbezügliche Rückfragen sind bei mir jedoch bisher nicht eingelangt. |
Naja, wer sie nicht versteht, hat wohl ein anderes Problem. Sie selbst zu verwenden, ist eine andere Sache, aber verwendete Korrekturzeichen zu verstehen, erfordert nicht viel, weil sie nahezu selbsterklaerend sind.
| Zitat: | | Manchmal wäre ich ja geneigt, manche Textstellen überhaupt neu zu formulieren! Das würde jedoch schon eher in Richtung Lektorat gehen. |
Ich handhabe es so, dass ich solche Stellen mit gruen korrigiere, wobei das keineswegs immer ausformuliert sein muss, alle anderen Fehler dagegen mit rot.
| Zitat: | Trotzdem bleibe ich dabei: Das von Freunden oder Bekannten vorgenommene "Durchlesen" eines Textes birgt zu viele Fehlerquellen,
denn schon bei der Interpunktion sind oft auch selbsternannte "Profis" durchaus unterschiedlicher Meinung, ebenso bei der Groß- und Kleinschreibung. Und sogar Lehrer, wie ich es bei einer verbesserten
Deutsch-Schularbeit sehen konnte, sind nicht immer "sattelfest". |
Eben. Und deshalb sind auch Freunde und Bekannte geeignet, wenn sie sattelfest sind. Lehrer sind es nach meinen Erfahrungen haeufig eher nicht, weil sie zu sklavisch an Regeln kleben und die Freiraeume, die die Regeln bieten, nicht auszuschoepfen wissen.
Beste Gruesse,
Heinz. |
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Verfasst am: 17.03.2008, 09:32 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3930 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Lieber Heinz,
da wir beide "aus dem selben Holz geschnitzt sind", fachlich jedenfalls , sind auch die Meinungsunterschiede marginal.
Es freut mich stets, mit einem Kenner und Könner zu diskutieren!
Nochmals beste Grüße!
Hans
...und ich muss mich nun der journalistischen Arbeit zuwenden.
Heute ist Redaktionsschluss bei einem Wochenblatt - und ich
habe noch jede Menge an Berichten zu tippen. |
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Verfasst am: 17.03.2008, 13:14 |
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| Kingmaker |
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Ich gebe euch schon Recht, dass das reine Durchlesen von Bekannten und Freunden sicherlich in Hinsicht auf Satzzeichen, Rechtschreibung und Grammatik nicht die beste Wahl ist. Aber ich denke mir geht es vornehmlich darum, ob er Spass beim Lesen hat, ob es ihn interessiert und ob er wissen will, wie es weiter geht.
Der Otto-Normal-Leser ist sicherlich auch nicht immer ein Rechtschreib- und Grammatikwunder.
Außerdem traue ich mich nicht, mein Werk einem wild Fremden zu geben...  |
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Verfasst am: 17.03.2008, 13:53 |
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| ChrisK |
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| Anmeldedatum | 16.04.2007 | | Beiträge | 216 | | Wohnort | Berlin |
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| Kingmaker hat Folgendes geschrieben: |
Der Otto-Normal-Leser ist sicherlich auch nicht immer ein Rechtschreib- und Grammatikwunder.
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Nun ja, Otto Normalfahrer versteht sicherlich auch nicht viel von Automobilkonstruktion, von Sperrdifferentialen und Einspritzpumpen, nichtsdestoweniger würde er ein schlampig zusammengebautes Auto sofort reklamieren.
| Zitat: |
Außerdem traue ich mich nicht, mein Werk einem wild Fremden zu geben...  |
Wenn du nicht möchtest, dass dein Werk von Fremden gelesen wird, dann solltest du es auch nicht veröffentlichen.
Gruß
Chris |
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Verfasst am: 17.03.2008, 13:56 |
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| Kingmaker |
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| Anmeldedatum | 13.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Oberbayern |
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| Zitat: |
Außerdem traue ich mich nicht, mein Werk einem wild Fremden zu geben...
Wenn du nicht möchtest, dass dein Werk von Fremden gelesen wird, dann solltest du es auch nicht veröffentlichen.
Gruß
Chris |
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Verfasst am: 17.03.2008, 14:25 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 01.05.2007 | | Beiträge | 1666 | | Wohnort | Emden |
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| Zitat: | Außerdem traue ich mich nicht, mein Werk einem wild Fremden zu geben... |
Der Spruch ist gut. Richtig gut !
Aber im Ernst, Du wirst allein die meisten Fehler übersehen, weil Du das liest, von dem Du glaubst, das es da stehen sollte. Ich gebe meine Buchtexte der Deutschlehrerin meiner Tochter zum Korrekturlesen. Die hat richtig Spaß am Korrigieren
LG Grete |
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Verfasst am: 20.03.2008, 08:55 |
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| Kingmaker |
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| Anmeldedatum | 13.03.2008 | | Beiträge | 66 | | Wohnort | Oberbayern |
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| g.c.roth (Moderator) hat Folgendes geschrieben: | | Zitat: | Außerdem traue ich mich nicht, mein Werk einem wild Fremden zu geben... |
Der Spruch ist gut. Richtig gut !
Aber im Ernst, Du wirst allein die meisten Fehler übersehen, weil Du das liest, von dem Du glaubst, das es da stehen sollte. Ich gebe meine Buchtexte der Deutschlehrerin meiner Tochter zum Korrekturlesen. Die hat richtig Spaß am Korrigieren
LG Grete |
Ja, ich werde es wohl auch abgeben müssen... bin ja kein Genie  |
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