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Korrektur lesen

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 09:10
Kingmaker
 
Anmeldedatum13.03.2008
Beiträge66
WohnortOberbayern


Also ich stehe kurz davor mein erstes Buch angeschlossen zu haben. Dann folgt meine zweite Korrekturlesung. Jetzt würde ich natürlich auch gerne jemand Anderen drüber schauen lassen, da man nach einer Weile selbst ja immer etwas Textblind wird und vielleicht für den Leser manche Zusammenhänge nicht so ganz ersichtlich sind wie mir.

Da ich niemand kenne, der bereit wäre mein Buch Korrektur zu lesen wollte ich mal fragen ob jemand weis wie ich hier vorgehen sollte.

Dann habe ich noch eine Frage. Um das Buch dann schließlich einem Verlag vorzulegen sollte ja eine gewisse Form eingehalten werden. Leider habe ich da sehr unterschiedliche Meinungen gehört und gelesen.

Man sagt von 5 Seiten textauszug, eine Zusammenfassung des Inhaltes und eine Autorenbeschreibung.

Kann mir hier jemand tolle Tipps geben?

Danke thumb up

Verfasst am:
 


Re: Korrektur lesen

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 10:50
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
Beiträge2300
WohnortBerlin


Hallo,

Kingmaker hat Folgendes geschrieben:
Da ich niemand kenne, der bereit wäre mein Buch Korrektur zu lesen wollte ich mal fragen ob jemand weis wie ich hier vorgehen sollte.


Hoffen, dass jemand aus dem Forum viel Zeit hat und dir hilft. Oder dir jemanden suchen, der das Korrekturlesen gegen Honorar uebernimmt. Einige Anhaltspunkte fuer die Preise sind in diesem Forum schon wiederholt genannt worden. Einfach mal suchen.

Zitat:
Dann habe ich noch eine Frage. Um das Buch dann schließlich einem Verlag vorzulegen sollte ja eine gewisse Form eingehalten werden. Leider habe ich da sehr unterschiedliche Meinungen gehört und gelesen.


Auch diese Frage ist hier schon ausfuehrlich diskutiert worden. In ein paar Saetzen zusammenfassen laesst sich die Antwort nicht. Also auch hierzu im Forum suchen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Buchsatz für Autoren - Vom Manuskript zum Buch mit Publishing on Demand
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BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 11:40
Claire
 
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Beiträge670
WohnortBochum


Kingmaker schreibt:

Zitat:
Man sagt von 5 Seiten textauszug, eine Zusammenfassung des Inhaltes und eine Autorenbeschreibung.


Jeder Verlag hält das anders. Da wird dir nichts anderes übrig bleiben, als auf den Internetseiten der jeweiligen Verlage unter "Manuskripteinsendungen" nachzulesen.

LG Claudia

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LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren.

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 11:50
Hakket (Moderator)
 
Anmeldedatum14.09.2007
Beiträge892
WohnortBremervörde


Moin Kingmaker,
um bei einem Verlag ziemlich sicher zu gehen und sich vor allem vergebliche Liebesmüh zu ersparen, rufe einfach an. Dann kannst du erfahren, ob überhaupt Interesse besteht, und wenn ja, frage direkt, wie und in welcher Form du dein Manuskript einsenden sollst. Vergiss dann nicht im Anschreiben auf das Telefongespräch Bezug zu nehmen. Man weiß dann, um wen es sich handel. Und das Manuskript "riecht" nicht so nach "unverlangt eingesandt".

Korrekturlesen: Such dir jemand in deinem Bakanntenkreis, der kritisch ist und halbwegs die deutsche Sprache beherrscht cheezy grin . Meist reicht das schon.

Gruß
Hakket

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In jedem Menschen existieren dunkle Orte, für die es keine offizielle Wegbeschreibung gibt. Und wer glaubt, keinen dieser Orte in sich zu tragen, hat den Weg dorthin nur noch nicht gesucht.
www.tordenfjord-verlag.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 12:50
PvO
 
Anmeldedatum21.10.2007
Beiträge682
WohnortOstseebad Prerow


Einfach anrufen. Hakket, du glaubst gar nicht, wie oft ich das gepredigt habe und wie oft sich die angehenden Autoren dabei vor lauter Angst in die Hose geschissen haben. Anrufen? Nie im Leben! Dabei ist das, das einfachste von der Welt.

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Ab November 07 erschien eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt .

www.peters-buchladen.de

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 13:10
Hakket (Moderator)
 
Anmeldedatum14.09.2007
Beiträge892
WohnortBremervörde


@ pvo: Stimmt. Sowohl als auch. cheezy grin . Das kostet eine Menge Überwindung. Aber man muss sich sagen, dass man nicht verlieren kann, und wenn man es erst ein-zweimal gemacht hat, wird man feststellen, dass es gar nicht schlimm ist.
Augen zu und durch cool silber

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BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 13:36
Claire
 
Anmeldedatum07.12.2007
Beiträge670
WohnortBochum


Anrufen ist für viele Menschen gar nicht so einfach. Ich kenne Menschen, die schließen sich mit dem Telefon ein, um zu telefonieren (sogar im Bad!). Very Happy

LG Claudia

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LG Claudia
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BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 16:44
Kingmaker
 
Anmeldedatum13.03.2008
Beiträge66
WohnortOberbayern


PvO hat Folgendes geschrieben:
Einfach anrufen. Hakket, du glaubst gar nicht, wie oft ich das gepredigt habe und wie oft sich die angehenden Autoren dabei vor lauter Angst in die Hose geschissen haben. Anrufen? Nie im Leben! Dabei ist das, das einfachste von der Welt.


Ich akquiriere beruflich, da schaff ich so einen Anruf bestimmt Twisted Evil
cheezy grin

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 17:55
hwg (Moderator)
 
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Beiträge3930
WohnortA 8786 Rottenmann


Korrektur lesen bzw. Manuskripte korrigieren ist ein Fulltime-Job.
Fürs sachgerechte Korrigieren gibt es zudem eigene Regeln. Diese
dafür notwendigen Zeichen findet man im Anhang von etlichen Wörterbüchern. Nur mit dem "D'rüberlesen" eines in der Rechtschreibung und Stilkunde einigermaßen Geübten ist es meistens nicht getan.
Deshalb haben auch nicht wenige Autoren oft Probleme mit dem "Ausbessern" von fehlerhaften Korrekturfahnen aus dem Verlag.

BeitragVerfasst am: 14.03.2008, 18:09
Klärus
Gast
 


Hallo Kingmaker
hast noch einiges vor dir, aber du musst dich nur kümmern, dann kriegst du alles raus. Kuck doch mal bei meinem Verlag (Meine Homepage und dann anklicken) da gibt es bestimmte Pakete vom alles selbermchen bis alles gemacht bekommen. Ausser deinem Manuskript natürlich. Du musst dann unter Ruck-Zuck-Buch klicken. Du bekommst da sehr viele Infos.
Liebe Grüße
Klärus

BeitragVerfasst am: 15.03.2008, 18:59
Weasel
 
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Beiträge563
WohnortTönisvorst


Hey, hier mein Tipp:

Ich lese mein Manuskript nem Kumpel vor. So merke ich, wann es hakt, entdecke selbst den ein oder anderen Fehler und mein Kumpel kann zu jeder Passage etc spezifische Kommentare abgeben, bzw. wenn etwas unklar ist, nachfragen. Ich kann nur sagen: Das funktioniert ausgezeichnet!

Grüße
Weasel

_________________
Hör auf das, was über diesem Strich hier steht. Es sind weise Worte.

BeitragVerfasst am: 15.03.2008, 19:09
hwg (Moderator)
 
Anmeldedatum24.04.2007
Beiträge3930
WohnortA 8786 Rottenmann


Sein Werk mehrmals laut lesen, vor allem bei Gedichten, ist ein unbedingtes Muss. Und auch bei Prosa fördert diese Vorgangsweise
das Sprachgefühl. Zugleich bereitet man sich dabei vorzüglich auf eventuelle Vorleseveranstaltungen vor.

BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 20:03
julia07
 
Anmeldedatum22.05.2007
Beiträge1316
Wohnort87700 Memmingen


@ Weasel

Die Wirksamkeit Deines Tipps kann ich nur unterstreichen, allerdings handelt es sich bei dieser Vorgehensweise eher um ein Lektorat, als um kein "Korrekturlesen", denn alle Rechtschreib- und Grammatikfehler wirst Du so nicht aufspüren können. Diejenigen, die aber sogar den Lesefluss behindern, findest Du sicher.

LG,
Julia


Zuletzt bearbeitet von julia07 am 17.03.2008, 08:17, insgesamt einmal bearbeitet

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www.julia-fargg.de
www.cornelia-oehlert.de

BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 21:56
Kingmaker
 
Anmeldedatum13.03.2008
Beiträge66
WohnortOberbayern


Hallo Leute,

vielen Dank für die vielen Hinweise. Ich werde mich mal ausführlich damit beschäftigen. Ich habe schon gemerkt, es ist noch nicht mal der halbe Weg geschafft wenn man sein Skript fertig hat.

Alleine was man Alles ändert und verschlimmbessert wenn man sich alles ein zweites Mal durchliest ist enorm. Wenn man dann auf die einen oder anderen Dinge hingewiesen wird, macht man es sicher noch ein oder zwei Mal, bevor man es dann zum Lesen aus der Hand gibt Smile

Ich bete jeden tag, dass sich die viele Arbeit lohnt. Das Fantasy Genre ist sicher ein schwieriges Pflaster weil es nicht die breite Masse anspricht.
Natürlich möchte ich auch später andere Ideen umsetzen, die man sich bereits stichpunktartig niedergeschrieben hat und die mit Fantasy nichts zu tun haben. Paralell zu keinem jetztigen Buch, rechachiere ich bereits an etwas Neuem, da mich da eine Idee nicht mehr los lässt. Dennoch heisst es - erst Eines zu Ende bringen, dann weiter sehen! Smile

Jetzt gilt es die Schwachpunkte meines Schreibstils anzugreifen und auszumerzen, das ganze nochmals einen richtigen Schliff geben und dann gekonnte Augen drüber sehen lassen. Ich dachte mir das der letzte Schritt dann ein Probelesen durch einen Freund (hat sich gestern dazu bereits erklärt) ist. Er kann das dann aus der Perspektive des "normalen" Lesers bewerten.

Denke das ist ein guter Plan. Smile

BeitragVerfasst am: 16.03.2008, 22:08
Weasel
 
Anmeldedatum09.02.2008
Beiträge563
WohnortTönisvorst


Zitat:
Ich dachte mir das der letzte Schritt dann ein Probelesen durch einen Freund (hat sich gestern dazu bereits erklärt) ist. Er kann das dann aus der Perspektive des "normalen" Lesers bewerten.

Denke das ist ein guter Plan. Smile


Naja, bei einem Freund solltest du mit einem Urteil aber immer vorsichtig sein...da tut man sich manchmal schwer, kritisch zu sein...nur ein kleiner Hinweis von mir Wink

Gruß
Weasel

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