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BeitragVerfasst am: 05.02.2008, 23:28
hawepe
 
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Beiträge1256
WohnortBerlin


Hallo Frank,

frangsen hat Folgendes geschrieben:
Beim Schreiben kann man schon einige Dinge beachten: Ein "." wird als Satzende interpretiert. Man verhindert diese Interpretaion, indem man die Tilde (~) verwendet (bei Abkürzungen, z.B. "bzw.", "Art.").


Was hat das beides miteinander zu tun? Mit der Tilde fuegt man ein geschuetztes Leerzeichen ein. Nach Abkuerzungen generell einen Zeilenumbruch zu verbieten, ist einfach nur dumm. Im Deutschen mit seinen vielen langen Worten sollte man immer abwaegen, was konkret besser aussieht.

Ein Zeilenumbruch nach bzw. ist nicht schoen, aber akzeptabel, wenn dadurch unschoene Silbentrennungen oder ein loecheriger Satz verhindert werden. Nach Art. duerfte dagegen auf keinen Fall umbrochen werden.

Zitat:
Daneben sollte man zB das Zeichen "\/" zwischen "fl" oder "ff" setzen, um deren Überstand zu verhindern.


Du meinst, um die Ligaturen aufzubrechen? Aber doch bitte nicht pauschal auf diese Weise. Wenn man keine Ligaturen mag, schaue man sich rmlig an.

Zitat:
Dagegen passiert es durchaus nicht so selten, dass einem Zeilen aus dem Ruder laufen, was man noch nicht einmal durch manuelle Trennungen verhindern kann, sondern mit "sloppypar" (oder nur in Kombination beider Punkte).


Wenn du haeufiger zu sloppypar greifen musst, machst du irgendetwas grundlegend verkehrt. Ich arbeite bereits seit mehreren Jahren mit LaTeX und habe damit inzwischen etliche Buecher und Broschueren gesetzt, aber noch nie sloppypar einsetzen muessen.

Zitat:
Ohne weitere Literatur geht es kaum, auch wenn man alles letztlich auch im Internet finden kann. Ich habe mir 2 Bücher gekauft: den Kopka, Latex (1. Band) und E. und N. Niedermair, Latex-Das Praxisbuch).


Der Kopka ist zweifellos ein gutes Buch, aber nichts fuer Anfaenger. Vieles ist leider veraltet, so dass man sich nur Sachen angewoehnt, die einem spaeter Probleme bereiten koennen. Der Niedermair ist gut; ihn gab es in der Vergangenheit als Maengelexemplar bei terrashop.

Aber man kommt auch ganz gut ohne aus, da es wirklich sehr viel im Internet gibt.

Und Christian kann ja auch hier fragen. Ob er noch Probleme mit dem Glossar und Abkuerzungsverzeichnis hat, weiss ich nicht. Aber wenn ja, wird er wohl noch fragen.

Beste Gruesse,

Heinz.

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Reisefuehrer Bulgarien, Slowakei: http://www.erlebnis-osteuropa.de
Reiseberichte Osteuropa: http://www.pahlke-online.de
Barrierefreies Webdesign: http://www.Pahlke-KunstWebDesign.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 05.02.2008, 23:47
christians
 
Anmeldedatum04.02.2008
Beiträge6


Falls das hier mal jemand über google findet:
glossary ist böse und glossaries löst alle Probleme mit Glossar+Akronym

Was hab ich das gestern stundenlang rumgebastelt... bis ich glossaries gefunden und installiert hatte.


Und nochmal Danke für die vielen Tipps. Den Thread hab ich mir schon gespeichert, für den Feinschliff.

Grüße

Christian

BeitragVerfasst am: 05.02.2008, 23:48
frangsen
 
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Beiträge105
WohnortKiel


Hallo Heinz,
ok, das mit der Tilde passt nicht bei "bzw.", und insoweit war das nicht ganz so glücklich als Beispiel. Ich wollte aber auch nur Beispiele dafür geben, dass man durchaus mal eingreifen muss. Sloppypar musste ich gelegentlich schon einmal verwenden - nicht so oft, aber hin und wieder. Na ja, Buch sieht gut aus und darauf kommt es ja insoweit an.
Frank

BeitragVerfasst am: 11.02.2008, 16:36
PvO
 
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Beiträge479
WohnortOstseebad Prerow


Ich mag ja ein bisschen kurz von Begriff sein. Aber wie komme ich denn dazu, z.B. die Seitengröße so einzustellen: \setlength{\paperwidth}{120mm}
\setlength{\paperheight}{190mm}
? Ich gehe auf Eigenschaften Seite, gebe Länge und Breite in einer Maske ein und fertig is. Genauso verfahre ich mit all den anderen Einstellungen.
Okay, ich hab begriffen, dass Latex nicht Latex heißt, sondern La Tex. Eine Frage aber noch. Von welchen Stern stammt das Programm und aus welcher Zeit? Vielleicht die späten 70-ger?

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Im November 07 hab ich einen Vertrag unterschrieben. Somit wird eines meiner Bücher auf dem amerikanischen Markt erscheinen.

www.peters-buchladen.de

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 11.02.2008, 17:28
hawepe
 
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Beiträge1256
WohnortBerlin


Hallo Peter,

PvO hat Folgendes geschrieben:
Ich gehe auf Eigenschaften Seite, gebe Länge und Breite in einer Maske ein und fertig is. Genauso verfahre ich mit all den anderen Einstellungen.


Tja, mancher braucht dafuer Masken, andere nicht Wink

Zitat:
Eine Frage aber noch. Von welchen Stern stammt das Programm und aus welcher Zeit? Vielleicht die späten 70-ger?


Mit der Entwicklung von TeX begann der amerikanische Informatiker Donald E. Knuth 1977, weil er ein System "zum Gestalten schoener Buecher" schaffen wollte.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 11.02.2008, 17:43
PvO
 
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Beiträge479
WohnortOstseebad Prerow


Zitat:
Tja, mancher braucht dafuer Masken, andere nicht

Da sind mir die Masken aber zehnmal lieber.

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www.peters-buchladen.de

BeitragVerfasst am: 11.02.2008, 18:03
christians
 
Anmeldedatum04.02.2008
Beiträge6


Ich arbeite lieber schnell, ergonomisch und effizient statt mit der Maus rumzuklicken Smile

Gruß

Christian

BeitragVerfasst am: 11.02.2008, 18:11
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
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WohnortBerlin


Hallo Christian,

christians hat Folgendes geschrieben:
Ich arbeite lieber schnell, ergonomisch und effizient statt mit der Maus rumzuklicken Smile


Auserdem muss man vielleicht erwaehnen, dass so etwas Aufgabe des Editors ist. Man kann LaTeX-Dateien selbst mit einem Editor wie Notepad schreiben, aber es gibt auch Editoren, mit denen auch vieles per Mausklick geht.

Aber wie du schon schreibst, ohne Maus geht es schneller.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 02.05.2008, 13:08
Caliban
 
Anmeldedatum02.05.2008
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PvO hat Folgendes geschrieben:
... Eine Frage aber noch. Von welchen Stern stammt das Programm und aus welcher Zeit? Vielleicht die späten 70-ger?


Hallo PvO,

LaTex ist in der Tat schon ur-bzw. steinalt, im Vergleich mit der Entwicklung des Computer- und Informatikbereiches eigentlich schon "steinzeitlich".

Man muss sich mit kryptischen Abkürzungen, Editoren und Befehlen herumschlagen und hat noch nicht einmal eine Wysiwyg-Darstellung. Wie oben schon gesagt, wurde LaTex von Prof. Donal E. Knuth entwickelt, welcher damit ein universelles Satzsystem geschaffen hat, welches heute noch sehr viel angewandt wird.

Ich bin nicht der Buchdruckexperte, allerdings hat LaTex, für mich, wesentliche Vorteile wie z.B. Computer- und

- Betriebssystemunabhängigkeit (läuft auf fast allen Systemen)
- Kontinuität (dadurch, dass alle LaTex Dokumente völligst simple Textfiles sind, werden sie auch noch in 30 Jahren les- und interpretierbar sein, genauso, wie heute noch Texte von vor 20 Jahren immer noch verwendet werden können.
- relative "einfache" Benutzung :
durch die standarisierten Layout-Befehle, ist es, meiner Meinung nach, einfacher, sich auf den Inhalt zu konzentrieren, da, bei einmal aufgesetztem Layout, "einfach" nur noch Content hinzugefügt werden muss.
- es ist umsonst
- es gibt sehr viele "Addons", so ist es kein größeres Problem, mit LaTex z.B. hochwertige Formeln oder auch Noten abzudrucken.

Die Einarbeitung ist bei LaTex um Einiges höher als bei Wysiwyg Systemen, da muss ich den Kritikern Recht geben. Und wahrscheinlich sind für Manuskripte, die nur 10 oder 20 Seiten umfassen, der Aufwand für LaTex für einen ungebübten User sehr viel höher.

Allerdings denke ich, dass LaTex, durch das einfache Dateiformat sehr viel mehr Sicherheiten bietet. Arbeiten von vor 20 Jahren, die ich damals (leider) nicht mit LaTex geschrieben habe, sind heute nämlich nicht mehr so einfach zu lesen und zu drucken.

Für mein nächstes, größeres Projekt werde ich auf jeden Fall LaTex benutzen.

Viele Grüße

Caliban

BeitragVerfasst am: 03.05.2008, 01:16
Judith
 
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WohnortSchwobaländle


Hallo Caliban,

willkommen bei uns! Vielleicht magst du uns, z.B. bei den Autorenporträts, von deinem nächsten größeren Projekt und auch von deinen bisherigen erzählen? Razz

Grüßle,
Judith

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Du willst mehr wissen? Bitte hier - meine Website.

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 18:37
Alina
 
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Falls es jemand braucht: http://latex.sehnot.de/ habe ich gerade beim Recherchieren entdeckt. Dies ist ein Code-Generator für Latexdokumente.

BeitragVerfasst am: 07.05.2008, 18:41
Caliban
 
Anmeldedatum02.05.2008
Beiträge7
WohnortHamburg


Alina hat Folgendes geschrieben:
Falls es jemand braucht: http://latex.sehnot.de/ habe ich gerade beim Recherchieren entdeckt. Dies ist ein Code-Generator für Latexdokumente.


Hey, das ist ja ein nettes, kleines Helferlein thumb up

Danke.

BeitragVerfasst am: 08.05.2008, 20:59
hawepe
 
Anmeldedatum15.04.2007
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WohnortBerlin


Hallo,

Caliban hat Folgendes geschrieben:
Hey, das ist ja ein nettes, kleines Helferlein


Leider ist es kein nettes, sondern ein haessliches, weil viel zu fehlerhaftes Helferlein Sad

Fuer das einfache Layout, das mit ihm erstellt werden kann, gibt es fuer die Benutzung von geometry keinerlei Grund. Der Satzspiegel sollte da vielmehr in der documentclass angegeben werden.

Es fehlt die Angabe zum Encoding, so dass die veralteten cm-fonts benutzt werden.

Kopf- und Fußzeilen koennen mit scrbook gesetzt werden, das ohnehin benutzt wird; fancyhdr ist absolut ueberfluessig und macht es nur unnoetig kompliziert.

Ausserdem sollte fuer die Rechtschreibung und Silbentrennung babel mit der Option german bzw. ngerman benutzt werden.

Ich denke jedenfalls nicht, dass dieses Helferlein jemandem wirklich den Einstieg erleichert.

Beste Gruesse,

Heinz.

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