 | Lesung - Wie mache ich das? |  |
Verfasst am: 14.12.2007, 08:38 |
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| Claire |
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| Anmeldedatum | 07.12.2007 | | Beiträge | 670 | | Wohnort | Bochum |
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Ich hätte da mal eine Frage.
Ich habe absolut keine Ahnung, wie so eine Lesung abläuft. Wie finde ich eine Location? Was brauche ich, außer Büchern, noch dafür? Wie lange plant man eine Lesung vor?
Könnte mir jemand Tipps geben? |
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_________________ LG Claudia
Jede Katze ist ein kleiner Druide! Sie leben im Hier und Jetzt. Wir sollten uns ein Beispiel daran nehmen! Wir müssen ja nicht unbedingt schnurren. |
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Verfasst am: 14.12.2007, 09:23 |
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| CeKaDo |
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| Anmeldedatum | 15.11.2007 | | Beiträge | 411 | | Wohnort | Schwelm |
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Hmm, Tipps dazu gibt es hier im Forum schon reichlich. Eine kurze Zusammenfassung:
Du übst das laute Lesen und liest am besten auch vor der Familie, damit Dir gesagt werden kann, ob Du zu schnell oder zu unbetont bist. Solche Lesungen finde ich nämlich absolut gruselig.
Du suchst Dir die Locations selbst, indem Du in der Presse schaust, wo Lesungen stattfinden. Oder Du suchst Dir selbst Lokale, Orte oder Veranstaltungen. Fragen kostet niemals etwas, Absagen sind allerdings durchaus möglich und völlig normal.
Rechtzeitiges Planen sichert gute Termine an guten Orten.
Die Lesung selbst sprichst Du mit dem Gastgeber ab, Zeitdauer, Pausen und Einrichtung. Ich habe bei meinen Lesungen gern meine Zuschauer und -hörer im Halbkreis vor mir und bin mindestens eine gute halbe Stunde bis Stunde vor dem Termin vor Ort. Meine Lesungen dauern etwa 1,5 bis 2 Stunden, wobei meist eine Pause von mindestens 15 Minuten eingebaut ist. Die muß auch einfach sein.
Ich nehme keine Gage und finanziere mich über den anschließenden Buchverkauf mit Signierstunde.
Der Gastgeber erhält ein Belegexemplar, damit er weiß, worauf er sich einläßt
Bei der Textauswahl beachte ich ein wenig das mögliche Publikum. so habe ich beispielsweise einige Geschichten vorrätig, die ich keinesfalls vor älteren Menschen lesen sollte. Das könnte zu Tomatenwürfen führen.
Deine erste Lesung solltest Du auch im Bekannten- und Familienkreise kundgeben, damit möglichst viele bekannte Gesichter unter den Hörern sind. Das gibt Sicherheit und die Kritik ist dann aus einer sehr wichtigen Sicht heraus.
Ansonsten sind Lesungen aufregend, machen Spaß und können durchaus auch mal frustig enden. So habe ich Lesungen auch schon mal ausfallen lassen, weil niemand kam. Andererseits passieren dann auch welche, die knackevoll sind und wo dann eine Art "Mittermaier-Stimmung" herrscht. |
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