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Forum für Books on Demand bzw. BOD Autoren » PR/Marketing » Lyrik: Rezensionsexemplare an welche Medien schicken?
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Lyrik: Rezensionsexemplare an welche Medien schicken?

BeitragVerfasst am: 03.05.2008, 20:03
Edition Mondscheinpoet
 
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Beiträge2


Hallo zusammen,

ich habe gerade meine erste Lyriksammlung veröffentlicht (Siehe Buchvorstellung: Lyrik) und würde nun gerne Freiexemplare an Fachzeitschriften/Medien schicken!

Mit der örtlichen Presse stehe ich in Kontakt, aber welche Literaturzeitschriften, Medienpartner, Zeitungen etc. sollte ich ebenfalls mit einem Freiexemplar beglücken, um auf eine Rezension zu hoffen? Ich weiß, der Markt für Lyrik ist nicht gerade positiv, aber versuchen möchte ich es dennoch!

Deswegen meine Frage: Wer hat Eigenexemplare wohin gesendet und mit welchem Erfolg?

Danke für Anregungen, Thorben

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 03.05.2008, 20:13
skipteuse
 
Anmeldedatum30.05.2007
Beiträge686
WohnortPotsdam


Ich habe so gut wie keine Rezensionsexemplare meiner Kurzgeschichtensammlungen (selbst) verschickt, sorry ...

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BeitragVerfasst am: 03.05.2008, 21:44
Judith
 
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Beiträge1945
WohnortSchwobaländle


Hallo Thorben,

ich habe auch nicht selbst verschickt, sondern den Zeitungen den Link gegeben, wo sie sich bei BoD das kostenlose Rezensionsexemplar bestellen können. Als es mal eilig war habe ich es (nach Absprache mit BoD) verschickt und von BoD ersetzt bekommen.

Bei mir war es nur die örtliche Presse und bei meinem Tanzroman noch Fachzeitschriften und ein Teenie-Portal. Teilweise kamen die Leute da von sich aus auf mich zu.

Grüßle,
Judith

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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 16:25
Thorsten
 
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WohnortSaarland


Ich würde gerne dieses Thema mit einer Frage in die Runde wieder aufleben lassen.

Macht es einen guten Eindruck und ist es sinnvoll, sein Buch unaufgefordert an Zeitschriftenredaktionen mitsamt Vita und einem kurzen formellen Brief zu schicken, um in erster Linie seine Erfahrungen mitzuteilen und sein Buch vorzustellen und in zweiter Linie vielleicht auf einen Artikel in der Zeitschrift, ein Interview, eine Rezension oder einfach nur Feedback zu hoffen?

Heute Morgen sprang mir nämlich eine Zeitschrift ins Auge, die u.a. Leserbriefe und Gedichte veröffentlicht. Spontan kam mir die Idee, meine persönlichen Erfahrungen bezüglich Buchschreiben mit ihnen zu teilen, da sich das Thema meines Buches gut in das Konzept einbauen lassen könnte.

Wäre für jeden Ratschlag dankbar! thumb up

_________________
"Boose-Nacht-Geschichten" | ISBN: 978-3-8370-2599-6 | BoD

Verfasst am:
 


BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 17:06
hwg (Moderator)
 
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WohnortA 8786 Rottenmann


Grundsätzlich ist jede Verbreitung seiner Ideen, Vorschläge und Texte für einen noch unerfahrenen Autor von Vorteil. Denn erst durch die Reaktionen, die auf die eine oder andere Art erfolgen, wird man klüger... Laughing

Das Versenden eines Buches an Literaturzeitschriften (deren Anschriften findest Du über Google) ist ebenso sinnvoll, allerdings eine Frage der Kosten. Denn das Exemplar bekommst Du garantiert nicht mehr zurück, egal ob eine Rezension bzw. Hinweis erscheint oder nicht.

Probieren geht übers Studieren, heißt es ja. Dazu wünsche ich Dir viel Erfolg und mitunter starke Nerven!!!

BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 17:11
Thorsten
 
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Beiträge151
WohnortSaarland


hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
Grundsätzlich ist jede Verbreitung seiner Ideen, Vorschläge und Texte für einen noch unerfahrenen Autor von Vorteil. Denn erst durch die Reaktionen, die auf die eine oder andere Art erfolgen, wird man klüger... Laughing

Das Versenden eines Buches an Literaturzeitschriften (deren Anschriften findest Du über Google) ist ebenso sinnvoll, allerdings eine Frage der Kosten. Denn das Exemplar bekommst Du garantiert nicht mehr zurück, egal ob eine Rezension bzw. Hinweis erscheint oder nicht.

Probieren geht übers Studieren, heißt es ja. Dazu wünsche ich Dir viel Erfolg und mitunter starke Nerven!!!


Genau, wegen den Kosten müsste man sich halt arrengieren.
Ich dank dir für deine Antwort! thumb up

Grüße!

_________________
"Boose-Nacht-Geschichten" | ISBN: 978-3-8370-2599-6 | BoD

BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 17:32
hawepe
 
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WohnortBerlin


Hallo Thorsten,

Thorsten hat Folgendes geschrieben:
Macht es einen guten Eindruck und ist es sinnvoll, sein Buch unaufgefordert an Zeitschriftenredaktionen


In vielen Verlagen gibt es in der Vorweihnachtszeit Veranstaltungen, fuer die immer Geschenke benoetigt werden. Verloren geht dein Buch also nicht Wink

Okay, du merkst schon, ich halte von deiner Idee nichts. Die Redaktionen werden mit Buecher zugeschuettet, koennen aber schon alleine aus Platzgruenden nur wenig veroeffentlichen.

Besser ist deshalb immer, erst Kontakt zur Redaktion zu suchen. Am besten per Post, es sei denn, die Redaktion wuenscht ausdruecklich die Kontaktaufnahme per Email. Ein paar Tage spaeter kannst du dann telefonisch nachhaken.

Noch besser ist es natuerlich, persoenlich vorstellig zu werden. Damit du nicht zur unpassenden Zeit kommst, kannst du vorher auch mal im Sekretariat nachfragen, welche Tage und Zeiten am besten sind. Oder eben notfalls noch ein zeites Mal hingehen.

Beste Gruesse,

Heinz.

_________________
Reisefuehrer Bulgarien, Slowakei: http://www.erlebnis-osteuropa.de
Reiseberichte Osteuropa: http://www.pahlke-online.de
Barrierefreies Webdesign: http://www.Pahlke-KunstWebDesign.de

BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 17:49
hwg (Moderator)
 
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Hallo Heinz,

von mir ist Widerspruch angesagt. In meinem Beitrag war ausdrücklich von Literaturzeitschriften die Rede, dort sind Rezensionsexemplare stets willkommen, besonders jene von "neuen" Autoren, die sich nicht für "Bestseller" eignen. Laughing
Auch wenn manche Literaturzeitschrift nur in Kleinauflagen erscheint,
deren Abonnenten (meistens sind es ja welche) sind gerade an eher unbekannten Autoren (die sich vielleicht auch mit einem Beitrag an der Zeitschrift beteiligen) interessiert.
Deine Meinung scheint mir eher auf Grund von Erfahrungen mit Massenmedien zu stammen, dort läuft es mit Buchbesprechungen sicher anders.
Außerdem ist nicht jedem Autor ein direkter Kontakt zu Redaktionen, die bei kleineren Zeitschriften auch nicht kontinuierlich besetzt sind, aus Entfernungs- und auch Geldgründen möglich. Und statt langer Briefe ist ein vorgelegtes Buch ohne viel Drumherum sicher wirkungsvoller. Und Mails gehen vielfach ohnehin unter der Masse unter.
Das ist jedenfalls meine Erfahrung!

Gruß Hans

BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 18:00
hawepe
 
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WohnortBerlin


Hallo Hans,

hwg (Moderator) hat Folgendes geschrieben:
In meinem Beitrag war ausdrücklich von Literaturzeitschriften die Rede, dort sind Rezensionsexemplare stets willkommen


Ich verstand Thorsten so, dass er generell Redaktionen meint.

Zitat:
Außerdem ist nicht jedem Autor ein direkter Kontakt zu Redaktionen, die bei kleineren Zeitschriften auch nicht kontinuierlich besetzt sind, aus Entfernungs- und auch Geldgründen möglich. Und statt langer Briefe ist ein vorgelegtes Buch ohne viel Drumherum sicher wirkungsvoller.


Fuer Literaturzeitschriften mag das stimmen (mangels ausreichender Erfahrungen werde ich mich hueten, dir da zu widersprechen Smile ). Dass solche Briefe nicht laenger als eine Seite sein sollten, haette ich vielleicht dazuschreiben sollen.

Einen direkten Kontakt kann man uebrigens sehr gut auch ueber das Telefon herstellen. Nach meinen Erfahrungen ist es immer gut, wenn man Post persoenlich adressieren kann.

Zitat:
Und Mails gehen vielfach ohnehin unter der Masse unter.


Eben, deshalb meine Anmerkung, dass man nur zu Emails greifen sollte, wenn eine Redaktion dieses ausdruecklich wuenscht.

Beste Gruesse,

Heinz.

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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 18:03
Thorsten
 
Anmeldedatum07.06.2008
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WohnortSaarland


Ich hatte nicht vor, Dutzende Exemplare meines Buches sofort an willkührlich ausgewählte Redaktionen zu senden mit dem Vermerk "Bitte um Rezension". Das wäre mehr als plump.

Den Tipp, mich an geeignete Literaturzeitschriften zu wenden, finde ich hingegen angebracht, wenn es denn so ist, dass sie gerne Bücher von neuen Autoren ins Haus geliefert bekommen. Laughing

Zitat:
Außerdem ist nicht jedem Autor ein direkter Kontakt zu Redaktionen, die bei kleineren Zeitschriften auch nicht kontinuierlich besetzt sind, aus Entfernungs- und auch Geldgründen möglich.


Wäre bei mir der Fall. Da ich in diesem Bereich von einer E-Mailanfrage absehen würde, würde ich tatsächlich die Variante bevorzugen, ein Rezensionsexemplar an die entsprechende Redaktion zu schicken, eventuell vorher sogar telefonisch Kontakt aufzunehmen. Erfolgt keine Reaktion, habe ich diese Erfahrung gemacht, erfolgt allerdings eine, ist es umso besser, denn dann hat sich die Aktion ja gelohnt.

Also, vielleicht einfach probieren statt studieren?! Wink

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BeitragVerfasst am: 13.07.2008, 18:14
hwg (Moderator)
 
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WohnortA 8786 Rottenmann


Lieber Heinz,

telefonische Kontakte sind ganz gut, klar, aber bei manchen Redakteuren von "kleinen" Literaturzeitschriften schwer durchführbar. Die persönlich gehaltene (schriftliche) Anrede eines Herausgebers und Redakteurs einer solchen Zeitschrift ist ohnehin Gebot der Höflichkeit!

Herzlichen Gruß und einen angenehmen Sonntagsausklang!
Hans
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