Verfasst am: 31.10.2007, 11:38 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Also Grete, wenn das wahr ist, was Du schreibst, kann ich nur sagen:
Pfuideibel.
Ich bin ohnehin kein großer Feischesser, aber dann auch noch an diese
liebenswerten Tierchen ran gehen ist eine Schande.
Der Mensch hat seinen Respekt an der Natur verloren. Sehr schade!
Gruß Rita |
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_________________ „Fantasie haben heißt nicht, sich etwas auszudenken, es heißt, sich
aus den Dingen etwas zu machen.“
Thomas Mann
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Verfasst am: 31.10.2007, 11:40 |
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| Versailles |
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Ich habe mich gerade durch die Gedichte und Rezepte gelacht einfach herrlich.
aber Eichhörnchen essen??? Diese puscheligen, kleinen Nager??? Neeee |
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Verfasst am: 31.10.2007, 11:51 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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hhmmmm ihr meint also,
wir sollten nur die Tiere aufessen, die schleimig und glitschig sind?
Und die mit "Kuschelig" nicht?
Ich glaub ich werd dann mal Vegetarier....  |
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Verfasst am: 31.10.2007, 12:19 |
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| hwg (Moderator) |
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Das mit dem vegatrisch Essen denke ich mir dann immer, wenn ich die Tiere, deren Fleisch verzehrt wird, selber töten müsste.
Doch als Kind gab es nur Gemüse, Erdäpfeln und Nudeln. Fleisch war - aus Geldmangel - ganz selten auf dem Tisch. Ich litt jedoch nie Hunger, dafür sorgte schon meine liebe Mutter, die sich als Kriegerwitwe ohne Rente ziemlich schwer tat, was ich schon damals verstand und sie bewunderte, wie sie trotzdem immer wieder unsere Verpflegung und auch sonst alles schaffte.
Damals habe ich mir geschworen: Wenn ich mein eigenes Geld verdiene, werde ich n i e mehr Kohlrabi, Salat, Karfiol, Kohl und dergleichen essen.
Heute wäre ich froh, gäbe es in den Wirtshäusern ordentlich gekochtes Gemüse. Einen guten Brennesselspinat oder eine schön rote Paradeissoße scheint niemand mehr zubreiten zu können. Alles kommt aus der Tiefkühltruhe und wirkt auf dem Teller relativ farblos.
Was ich trotzdem nicht esse (und ich weiß, warum) sind Tiere mit Flügeln jeder Art sowie Wild, Schaf, Schnecken, Muscheln und die neuerdings so schicken "Kleintiere" wie geröstete Würmer und dergleichen.  |
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Verfasst am: 31.10.2007, 13:29 |
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| Versailles |
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Grete, naja, Kaninchen ist auch kuschelig, habe ich auch ewig nicht gegessen. Lamm liebe ich als Halbgriechin mit reichlich Knoblauch und Gewürzen, entweder vom Spiess (eine Offenbarung) oder eben aus dem Bräter, direkt mit Kartoffeln, Zwiebeln, Paprika und 'literweise' kretischem Olivenöl gebraten. Oh mann oh mann - ich bekomme Hunger
| Zitat: | | Was ich trotzdem nicht esse (und ich weiß, warum) sind Tiere mit Flügeln jeder Art sowie Wild, Schaf, Schnecken, Muscheln und die neuerdings so schicken "Kleintiere" wie geröstete Würmer und dergleichen. | Hans, dem schliesse ich mich - bis auf Huhn, gelegentl. Wild und Lamm - nahtlos an. Hammel und Weichtiere muss ich allerdings auch nicht haben.
Was ist denn Karfiol? Das habe ich noch nicht gehört. Paradeiser sind Tomaten, oder?
Bin kurz weg zum Essen fassen
Amalia |
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Verfasst am: 31.10.2007, 14:32 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Ich glaube mal Paradieseier sind Tomaten und Karfiol müsste Blumenkohl sein.
Wenn ich das hier alles so lese, dann bleibe ich lieber bei Obst und Gemüse.
Davon rechlich macht auch satt. Einen Braten gibts dann nur an Festtagen.
Gruß Rita |
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Thomas Mann
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Verfasst am: 31.10.2007, 19:31 |
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| Leilah |
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Ihr Lieben,
bei dem Gedanken an Eichhörnchen-Braten dreht sich mir ja so richtig der Magen um. Ich glaube, meine Kinder würden mich bis ans Lebensende verachten, wenn ich sowas auf den Tisch stellen würde.
Ein Beispiel dafür, dass man nicht alles machen muss, was man machen kann/ darf.
@Peter: 25-30 Kilo?! Okay, bin dann mal in der Garage am Butterfly. Bis Weihnachten muss ich noch ein paar Muskeln aufbauen.
@Judith (Thema Junges Gemüse): Oooooh jaaaaa!!!
Nur, dass ich eher selbst geangelt wurde. Und das, obwohl er der Fisch (Sternzeichen) ist. Womit wir wieder beim Rezept-Thema von ganz oben wären.
LG
Leilah |
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Verfasst am: 31.10.2007, 21:18 |
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| julia07 |
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Eine kleine Anmerkung am Rande:
Bei den "Eichhörnchen", von denen hier die Rede war, handelt es sich sicher nicht um diese putzigen Tierchen, wie wir sie hierzulande haben. Die in Nordamerika sind erheblich größer, weshalb sich das Braten offenbar überhaupt erst lohnt , und sie sind eine echte Plage!
Ich kenne jedenfalls keine Einheimischen, die sich über ihre Existenz ergötzen Wenn ich mich richtig erinnere, sind die sogar gar nicht näher verwandt mit unseren Eichhörnchen.
Aussehen tun sie übrigens auch nicht so schön, denn sie haben nicht so ein wunderschön seidig glänzendes rotbraunes Fell, sondern eher einen pfeffer-und-salz-farbenen, groben Pelz.
Oh nein, denkt jetzt bitte nicht, dass ich so etwas essen würde
Ich bin nur oft in USA und Kanada bei Freunden und die haben noch nie meine infantile Freude geteilt, wenn ich diese Tiere im Garten sah
LG, Julia
Noch ein Nachtrag:
Habe mal etwas gegoogelt und diesen wirklich interessanten Artikel gefunden:
http://www.welt.de/wissenschaft/article713861/Die_Eichhoernchen.html |
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Verfasst am: 31.10.2007, 22:36 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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Hallo Julia, sehr schön recherchiert
.... und Rita hoffte, ich mache makabre Scherze und wollte euch ein Eichhörnchen äähh Bären aufbinden...!
LG Grete |
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Verfasst am: 31.10.2007, 22:39 |
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| g.c.roth (Moderator) |
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Hallo Rita,
in Holland gibt es auch leckeren Bisamrattenbraten. Schon mal probiert?
Soll angeblich auch sehr lecker sein.
LG Grete |
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Verfasst am: 31.10.2007, 23:01 |
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| Leilah |
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Mein Kochbuch-Vorschlag: "Internationale Abartigkeiten für Pfanne, Backofen und Wok".
Vielleicht könnte man den oben erwähnten Seeteufel in einem Gericht mit garstigen Riesen-Eichhörnchen und Bisamratten kombinieren. "Feinschmecker" finden sich heutzutage für alles. Ein wenig Seetang als gesunde Beilage und hinterher den von Matthias erwähnten Whiskey. Ab einem gewissen Pegel schmeckt sowieso alles gleich und landet (man möge mir meine bildhafte Schilderung verzeihen) an der nächsten Hausecke.
Nur bitte Finger weg von den eh schon geschundenen Walen, Haien und Co.. |
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Verfasst am: 31.10.2007, 23:54 |
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| Rita Hajak (Moderator) |
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Hallo Grete,
hast du die Absicht mich zu vera...en?
Ich lege mir keinen Bisampelzkragen um den Hals, geschweige
ein Stück Braten davon in den Mund. Lüge oder Wahrheit?
Ich glaube Eure Rezepte sind doch nicht das Richtige
für mich.
Angenehme Träume
Gruß Rita |
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Thomas Mann
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Verfasst am: 01.11.2007, 00:08 |
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| hwg (Moderator) |
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Guten Abend Rita!
Das heißt nicht Paradieseier sondern Paradeiser (Paradiesapfel) ,
ansonsten hast Du völiig richtig "übersetzt" .
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Was ist für die Köch(inn)e(n) unter uns ein Sterz - und aus welchen
Zutaten besteht dieser? Bin neugierig, bei uns in der Literatenrunde herrschen diesbezüglich unterschiedliche Meinungen! |
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Verfasst am: 01.11.2007, 09:28 |
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| julia07 |
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War das nicht schlicht...
Mehl und Wasser,
mit etwas Schmalz
in einer gußeisernen Pfanne
über dem offenen Feuer
gestockt?
Wenn man aus einer ehemals sehr armen Gebirgsregion kommt, wird man automatisch mit solcherlei Rezepten konfrontiert.
LG, Julia
p.s.
Da fällt mir ein, dass ich vor sehr vielen Jahren einmal eine Woche in Leibnitz zum Angeln in der Drau war. Damals haben wir bei der Anreise ein wahnsinnig schönen Freilichtmuseum nördlich von Graz besucht. Das war so weitläufig und interessant, dass wir sogar erst am nächsten Tag weiter fuhren, weil uns die Füße weh taten. Trotz dieses Umstands, kann ich das Museum nur jedem wämstens empfehlen, der dort in der gegend ist. Es erzählt einem sehr viel über die Lebensweise der Altvorderen im alpenländischen Raum... |
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Verfasst am: 01.11.2007, 09:54 |
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| hwg (Moderator) |
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| Anmeldedatum | 24.04.2007 | | Beiträge | 3123 | | Wohnort | A 8786 Rottenmann |
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Guten Morgen Julia!
Ja, das ist eine Art von Sterz, bei uns Brennsterz oder "Mudlkoch" genannt. Es wird aber auch die Polenta (die gelbe, nicht die weiße, die es meistens in Italien auf dem Restauranttisch gibt) oft so genannt.
Da hast Du ja ein schönes Stück Südsteiermark kennengelernt. Eine kleine Korrektur gestattet? Bei Leibnitz fließt die Mur. Die Drau fließt von Kärnten direkt nach Slowenien.
Das weltweit bekannte Freilichtmuseum befindet sich in Stübing, einige Kilometer oberhalb der Landeshauptstadt Graz. Ich denke, das hast Du damals besucht.
Rottenmann, eine 1000 Jahre alte Bergstadt, wo ich wohne, liegt ja in der nordwestlichen Obersteiermark, von Leibnitz etwa 200 Kilometer entfernt.
Ich fahre gerne in die südliche Steiermark, sie ist neben dem Burgenland mein liebstes Erholungsziel in ganz Österreich.
Lieben Gruß! |
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