 | Mandarinen und Taxane - neues Buch |  |
Verfasst am: 29.04.2008, 19:41 |
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| KathrinLink |
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| Anmeldedatum | 25.04.2008 | | Beiträge | 1 | | Wohnort | Dietzenbach |
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Hallo,
ich bin dabei, mein erstes Buch zu schreiben und benötige eure Hilfe bzw. euer Feedback.
Das Buch ist noch nicht fertig, aber ich habe einen Teil der Rohfassung angehängt und hoffe, dass ich ein paar Anregungen bekomme.
Bitte sagt eure Meinung ehrlich. Da ich Anfänger bin, ist es vielleicht noch ein bisschen holprig von der Sprache....Ich danke euch und wünsche (auch wenn es vielleicht nicht so ist) viel Spaß!
Kathrin
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 29.04.2008, 23:16 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Hallo Kathrin,
zuerst mal willkommen in diesem Forum!
Du willst eine ehrliche Meinung? Ich habe den Eindruck, du willst da etwas verarbeiten, den Tod deiner Mutter, das was in dem Zusammenhang in dir vorgeht. Ich habe nur einige Seiten gelesen, aber die sind m.E. nicht für ein Buch geeignet, eher für ein Tagebuch oder einen langen Brief an die beste Freundin. Abgesehen von vielen Fehlern fehlt mir ein packender Schreibstil.
Schreib es aber ruhig mal fertig. Schon alleine deshalb, weil es dir selbst helfen wird, einiges zu verarbeiten. Und wenn du das Ende geschrieben hast, lies es ein Jahr später wieder durch. Vergiss, dass es sich um dich, deine Mutter, deine Familie handelt. Lies es als "fremde Person" und frage dich, ob du es - wenn das Schicksal anders verlaufen wäre - im Buchladen kaufen, lesen und für gut empfinden würdest. Wenn ja, dann überarbeite es gründlich und lass andere gegenlesen. Wenn nicht, dann sehe es für dich als Therapie an.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 30.04.2008, 04:28 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 206 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo Kathrin,
trotz mehrerer Versuche ist mir ein Herunterladen nicht gelungen.
Könntest du vielleicht einfach einige Passagen hier direkt zum Lesen reinsetzen?
Darüber hinaus: willkommen im Forum.
Schönen Gruß
Maryanne |
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 | Therapeutisches Schreiben ... |  |
Verfasst am: 30.04.2008, 21:07 |
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| LOFI |
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| Anmeldedatum | 29.04.2008 | | Beiträge | 104 | | Wohnort | Oslo |
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... das ist es wohl, was Judith meint. Aber das kann durchaus sinnvoll sein. Für dich selbst zum Reflektieren und Verarbeiten, wie du auf der ersten Seite schreibst, und vielleicht auch zur Veröffentlichung. Ich würde es auf jeden Fall zu Ende schreiben, da es dir sehr viel bedeutet. Dann mal reeditieren, korrigieren, mal zwei Wochen liegen lassen, dich mit etwas anderem ablenken und dann noch einmal mit etwas Abstand lesen. Danach siehst du klarer und kannst eine Entscheidung über eine Veröffentlichung besser treffen. Besonders holperig finde ich deinen Text übrigens nicht. Du schreibst es eben so, wie du es erlebt hast; und das ist für das Erste wichtig. Also mache ruhig weiter.
Viele Grüsse
Lorenz |
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Verfasst am: |
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Verfasst am: 30.04.2008, 21:31 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 249 | | Wohnort | Allgäu |
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erst einmal herzlich willkommen, Kathrin.
Judith, ich bin nicht Deiner Meinung, dass sich die Geschichte als Buch nicht veröffentlichen lassen kann. Denk doch an Jennifer Cranen und "ich will nicht, dass Ihr weint". Ich habe das Buch zwar nicht gelesen, aber es scheint ja auch eine Art Tagebuch zu sein. Es ist seit langem immer wieder in der BoD Bestseller-Liste. Ich habe das ganze download gelesen. Natürlich muss hier und da noch etwas gefeilt und umgeschrieben werden, aber wenn ich Kathrin richtig verstanden habe, handelt es sich ja erst einmal um ein Konzept. Für Angehörige von Krebskranken könnte ich es mir schon als Lektüre vorstellen.
@ Kathrin
mach weiter.
LG Uschi |
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Verfasst am: 30.04.2008, 22:27 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 206 | | Wohnort | Berlin |
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Nun habe ich das Download endlich geschafft,
Ich schließe mich Judith an!
Warum? Jedes Buch wünscht sich Leser, weil sein Autor etwas zu sagen hat - was noch nicht gesagt worden ist. Andererseits ist das Schreiben nachweislich ein Aspekt der Bewältigung von Traumata, Trauer u.ä. Hier stellt sich
m.E. die Frage: "habe ich dem Leser Neues mitzuteilen"? oder "warum brauche ich Leser, um meine Geschichte zu verarbeiten?"
Da sehe ich andere "Auswege": z. B. habe ich den Tod und Sterbeprozess in (teilweise veröffentlichter) Lyrik verarbeitet.
Natürlich spricht im Prinzip nichts gegen eine Veröffentlichung als Buch - nur: da wünscht man sich als Autor doch eine gewisse Verbreitung! Ob dies aber ein Bewältigungsprozess ist oder für andere Leser hilfreich???
Liebe Grüße
Maryanne |
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Verfasst am: 30.04.2008, 23:07 |
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| Judith |
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| Anmeldedatum | 05.08.2007 | | Beiträge | 1719 | | Wohnort | Schwobaländle |
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Uschi, bei dem von dir genannten Buch kannst du bei amazon einige Seiten lesen.
Was Kathrins Manuskript betrifft, siehe auch meinen zweiten Abschnitt.
Grüßle,
Judith |
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Verfasst am: 30.04.2008, 23:25 |
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| chiquitita |
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| Haifischfrau hat Folgendes geschrieben: | | Jedes Buch wünscht sich Leser, weil sein Autor etwas zu sagen hat - was noch nicht gesagt worden ist. |
Liebe Maryanne, da dürften aber viele Bücher nicht geschrieben worden sein. Gibt es überhaupt ein Thema, über das nicht in der einen oder anderen Form schon einmal geschrieben wurde?? Ausnahme Sachbücher über neue Technologien, neue medizinische Erkenntnisse etc. Über Liebe, Tod, Hass, Mord usw. wurde doch tausendfach geschrieben.
LG Uschi |
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Verfasst am: 30.04.2008, 23:26 |
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| mtg |
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| chiquitita hat Folgendes geschrieben: | | Über Liebe, Tod, Hass, Mord usw. wurde doch tausendfach geschrieben. |
Aber jede Liebe, jeder Mord, jeder Tod ist doch anders... |
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_________________ Beste Grüße, Matthias
Die Würde des Menschen ist unfassbar. |
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Verfasst am: 01.05.2008, 08:43 |
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| Haifischfrau |
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| Anmeldedatum | 04.02.2008 | | Beiträge | 206 | | Wohnort | Berlin |
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Hallo liebe Uschi,
dass es eine Menge Bücher gibt, die nicht hätten geschrieben bzw. veröffentlicht werden müssen, finde ich durchaus.
Andererseits finde ich durchaus, dass sich ein Autor vor der Publikation überlegen sollte, ob sein Werk von Interesse ist - diese sind ja vielfältig ebenso wie die Leserschaft.
Ich kann gut nachvollziehen, dass das Schreiben beim Bewältigen und Trauern eine gute Hilfe sein kann, aber diese Produke müssen nicht immer veröffentlicht werden. Das entscheidet letztendlich der Autor selbst.
Im Übrigen bezieht sich das alles nicht auf Kathrins Buch, das ich nicht gelesen habe!
Schönen Feiertag!
maryanne |
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Verfasst am: 01.05.2008, 10:06 |
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| chiquitita |
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| Anmeldedatum | 21.09.2007 | | Beiträge | 249 | | Wohnort | Allgäu |
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| mtg hat Folgendes geschrieben: |
Aber jede Liebe, jeder Mord, jeder Tod ist doch anders... |
genau das meinte ich ja, Matthias. Dieser Satz von mir bezog sich auf die Aussage von Maryanne, die schrieb:
| Zitat: | | jedes Buch wünscht sich Leser, weil sein Autor etwas zu sagen hat - was noch nicht gesagt worden ist. |
Schönen Maitag
Uschi |
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 | Liebe Kathrin |  |
Verfasst am: 02.05.2008, 21:10 |
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| Daniela |
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Ich habe mir den Text herunter geladen und er geht sehr zu Herzen.
Mach weiter so! Du setzt damit deiner Mama ein ewiges Denkmal.
Du schreibst so, wie du fühlst, das strahlt aus jedem Satz heraus.
Mein Vater hatte auch Krebs und den Kampf verloren. Er ging jeden Tag ein Stückchen mehr von uns.
Mir hat es damals sehr geholfen, mich mit anderen Betroffenen, also anderen Angehörigen krebskranker Menschen, zu unterhalten, denn geteiltes Leid ist halbes Leid.
Dein Buch wird anderen Menschen helfen, ihr eigenes Leid zu verarbeiten.
Liebe Grüße
sendet Daniela
(PS: Ich habe ein Kinderbuch über den Tod meines Vaters geschrieben, vor allem, weil mein großer Sohn nicht richtig trauern konnte. Nachdem das Buch veröffentlicht war, hatte mein eigener Verlust eine neue Dimension. Ich habe beim Schreiben viel geweint, danach kehrte Frieden ein. Es hilft einem auch selbst.) |
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_________________ Leben und leben lassen, ganz gelassen. |
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